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Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. [...] Aber ohne Glauben ist's unmöglich, GOTT zu gefallen; denn wer zu GOTT kommen will, der muß glauben, daß Er ist und das Er denen, die Ihn suchen, Lohn gibt.  - Hebr. 11; 1. u. 6.


 

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Gebet des Dankes

Unser heiliger dreieiniger GOTT, unser Vater im Himmel,

ich danke Dir, daß ich Dich im Gebet anrufen darf.
Ich danke Dir für Deinen lieben Sohn, unseren Heiland CHRISTUS JESUS, Der auch mein Retter ist,
Ich danke Dir, daß ich reingewaschen bin, durch Sein kostbares Blut von aller Sündenschuld
und nun gerechtfertigt vor Deiner heiligen Gerichtsbarkeit.
Auch danke ich Dir für Deinen Heiligen Geist,
mit Dem ich versiegelt bin, und Der mich führt, heilt, lehrt und tröstet.
In dem Namen CHRISTI JESU und Kraft Deines Heiligen Geistes bitte ich Dich,
daß Du mich durch mein Gebet führst, daß es Dir ein Wohlgeruch ist und Du es gerne erhörst.
So lege ich Dir nun meine Anliegen an Dein liebendes Vaterherz …

Amen. 

BossCo139 – Erstellt am 01.08.2016 um 16:59 Uhr - Veröffentlicht am 10.08.2016 um 15:59 Uhr

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Gebet des Dankes für die unermeßliche Gnade GOTTES

Unser Heiliger, Dreieiniger GOTT, unser Vater im Himmel,

wie unermeßlich ist Deine Liebe, wie unfaßbar Deine Gnade und Barmherzigkeit!
Denn Du hast unfaßbares, unvorstellbares Leid ertragen, (auch) um meiner Sünden willen.
Du liebtest mich, als ich noch Dein Feind war und Du mir gleichgültig
in der Eitelkeit meines Herzens, in dem Stolz meines Ichs.
Und doch:
DU wolltest mir, elenden Sünder, Gnade und Barmherzigkeit erweisen
und mich nicht in der Finsternis meiner Eitelkeiten und meines Unglaubens belassen,
daß ich in das ewige Verderben stürze,
sondern mich herausreißen aus dem Geflecht meiner Sünden!

Abba, lieber Vater,
bitte laß mich nimmer mehr los!
Wie ein Kindlein will ich sein, das an Dir hängt, weil’s doch ohne Dich nicht leben kann.
Von Dir bin ich nun ganz und gar abhängig und bitte Dich, lieber Vater im Himmel,
in dem Namen Deines lieben Sohnes und meines Heilandes CHRISTUS JESUS
und Kraft Deines Heiligen Geistes,
daß Du mich so durch meine Gebete führst und leitest,
daß sie Dir wohlgefällig, sie Dir ein Wohlgeruch sind,
und Du sie gerne hörst und nach Deinem Dafürhalten erfüllst.

Amen.

BossCo139 –  Erstellt am 18.09.2016 um 17:09 Uhr - Veröffentlicht am 29.09.2016 um 08:35 Uhr

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Gebet des Dankes und der Bitte um Erhörung

Unser heiliger Dreieiniger GOTT, Der Du der GOTT wahren Lebens bist,

ich danke Dir für Deinen lieben Sohn, unseren Heiland CHRISTUS JESUS,
für Ihn, Der den Sühne-Tod für unsere Sünden gestorben ist,
und Dir, unser himmlischer Vater, sei Dank – auch wieder auferstanden ist von den Toten.
So ist Er auch für mich - um meiner Sünden willen gestorben, damit auch ich ewig lebe.
ER hat die schreckliche GOTT-Verlassenheit ertragen,
damit keines Deiner Kinder sie jemals ertragen muß.
ER hat die Macht des Höllenfürsten und seines Todesreichs endgültig gebrochen,
sie entblößt, öffentlich schaugetragen und einen Triumph daraus gemacht, s. Kol. 2:14-15.

Ich danke Dir für Deinen Heiligen Geist, Der meine Bekehrung und Wiedergeburt bewirkte,
indem Er mir das Geschenk des Glaubens an Dich in mein Herz pflanzte.
Der seitdem der Hüter und Lehrer des wahren, lebendigen, lebensspendenden Glaubens in mir ist,
der Mentor meines Gebetes,
mein Fürsprecher vor Deinem heiligen Gnadenthron,
der Heiler meines Herzens,
der Kompass meines Gewissens,
das lebendige Unterpfand, der Bürge des künftigen Heils.

DIR danke ich für das Geschenk des Glaubens,
durch das ich – als geistliche Totgeburt – zum ewigen Leben durchgedrungen bin.

Ich danke Dir, Du allmächtiger, heiliger GOTT, 
daß Du mir Gnade und Barmherzigkeit erwiesen hast und es weiterhin tun willst,
daß ich armer Sünder als erlöst und gerechtfertigt vor dir stehe und Dich im Gebet anrufen darf.
Und wenn es mir – wie allzu oft – an Weisheit mangelt,
so gibst Du mir gerne und schiltst mich nicht, s. Jak. 1:5.

In dem Namen Deines lieben Sohne und unseres Heilandes CHRISTUS JESUS bitte ich Dich,
daß Du mich kraft Deines Heiligen Geistes durch meine Gebete führst und leitest,
daß sie Dir ein Wohlgeruch sind, und Du sie gerne hörst und nach Deinem Plan erfüllst.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 18.09.2016 um 17:09 Uhr - Veröffentlicht am  29.09.2016 um 08:45 Uhr

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Gebet zum Tage

Mein GOTT, mein HERR und mein Vater im Himmel,

ich danke Dir, daß Du mich bis hierher durch mein Leben geführt und geleitet hast,
für Deine Bewahrung, Deine Geduld, Gnade und Deinen Schutz.

Bitte vergib mir meine bewußten und unbewußten Sünden,
die ich mit Gedanken, Worten und Taten begangen habe;
sie sind mir von Herzen leid und reuen mich sehr.

Bitte sei in allen Bereichen meines Lebens mein Herr und Meister.
Halte mich fest, daß ich in Deiner Liebe bleibe, im wahren Glauben,
daß ich Dein Wort, Deine Weisungen und Hilfen in der rechten Weise verstehe
und sie gehorsam und ehrfurchtsvoll annehme.

Um einen klaren und gewissen Geist bitte ich Dich, um die Gabe der Geisterscheidung.

Sieh in mein Herz hinein, wie ich es meine, und führe mich auf den rechten Weg zurück,
wenn Du mich fehlgehen siehst.

Sei auch der Herr und Meister meines Verstandes, Gemütes und Temperamentes
und stärke mich wider meine Unarten, die Deinen Heiligen Geist in mir betrüben
und hilf mir zur Besserung meines Wesens.

Um die Früchte des Glaubens und Deines Heiligen Geistes bitte ich Dich.

Führe mich, daß ich unter Deiner Anleitung wachsam, umsichtig geistesgegenwärtig, besonnen
und geduldig mit meinen Glaubensgeschwistern und  Nächsten bin.

Bitte halte mich bereit für die baldige Entrückung der Heiligen Gemeinde CHRISTI.

HERR,
all dieses lege ich Dir an Dein Herz auch als Fürbitte für meine Geschwister in Deinem Heiligen Geist.

Bitte führe uns, daß wir als Glieder Deiner Heiligen Gemeinde so miteinander umgehen,
wie Du es uns geboten hast.

Bitte mache die Zahl der Deinen bald vollständig, und verkürze die Tage bis zu unserer Entrückung,
daß keiner von uns verloren gehe.

Bitte rette noch möglichst viele Menschen, wer und wo auch immer sie sein mögen, in Deine Heilige Gemeinde hinein.

Bitte sei mit Deiner Hilfe und Deinem Trost bei den Glaubensgeschwistern,
die in Kriegs-, und Verfolgungsnöten oder anderen schweren Bedrängnissen sind,
auch bei Deinen getreuen Missionaren, besonders denen, die unter Gefahren ihren Dienst tuen.

Bitte sei auch mit Deiner Hilfe und Deinem Trost und bei denen,
die krank, schwach, notleidend oder anderweitig angefochten sind.

Bitte gib mir den Gehorsam, die Einsicht, die Kraft und auch die Weisheit,
diesen Tag in Dir wohlgefälliger Weise zu bestehen;
auch in dem Bereich der zeitlichen Dinge bitte ich Dich um Deinen weisen Ratschluß und Deine Hilfe.

Bitte bewahre und schütze uns vor den Fußschlingen unserer Feinde und den Giftpfeilen des Widersachers.

Ich bitte Dich in all diesen Anliegen, so daß Dein Wille geschehe.

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 08.08.2012 um 10:44 Uhr - Aktualisiert am 19.03.2015 um 08:38 Uhr

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Gebet für allgemeine Gesundheit ...

Unser Vater im Himmel, unser GOTT und Schöpfer, der Du uns so wunderbar geschaffen hast und uns kennst in- und auswendig und schaust in unsere Herzen, wie's wohl um uns sogar im Geheimsten bestellt ist, und uns durch manche Prüfung unseres Lebens geführt hast, bitte erbarme Dich unserer Schwachheit und sei uns gnädig.

Hilf uns auch bei unserer geistlichen, seelischen und leiblichen Gesundung, bei der Stärkung unserer Abwehrkräfte.

Stets eingedenk dessen, daß unser Leib ein Tempel GOTTes ist, führe uns, daß wir mit unserem Leib stets verantwortungsvoll umgehen, ihn keusch bewahren und pfleglich erhalten.

Bitte hilf uns mit Deinem Heiligen Geist zur Besserung unseres Wesens, auch daß wir Kraft schöpfen aus der Gewißheit unseres Heils in CHRISTUS JESUS, daß wir lernen, die geistliche Waffenrüstung zu nutzen, die Geister zu scheiden und die Prioritäten zu setzen - Deinem Wort gemäß - zuerst trachtend nach dem Reich GOTTes und nach Seiner Gerechtigkeit. - Mt. 6;33

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 23.03.2013 um 13:55 Uhr

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Gebet um Bereitschaft, Geduld und Kraft ...

Unser HERR und GOTT,

halte uns bereit zu der Entrückung Deine Heiligen Gemeinde –
gleich den klugen Jungfrauen in dem Gleichnis JESU CHRISTI.
Bitte führe uns, die wir an Dich in Liebe und doch mit Zittern und Bangen glauben,
daß Du uns mit Geduld und Kraft rüstest,
daß wir treu und im Kleinen wie im Großen alle unsere Dienste Dir zum Wohlgefallen tun –
bis Du unsere selige Hoffnung läßt in Erfüllung gehen,
und Du uns vom Glauben zum Schauen Deiner Herrlichkeit führest.
Bitte, halte uns fest,
daß wir im Geist und in der Wahrheit beharrlich und getreulich im Gebet bleiben –
auch in der Fürbitte füreinander und für alle Heiligen.

Bitte, bewahre uns auch vor den Fußschlingen unserer Feinde und den Brandpfeilen des Widersachers.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 13.07.2015 um 08:09 Uhr - Veröffentlicht am 16.07.2015 um 08:58 Uhr

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Gebet zur Reinigung der Gedanken ...

Unser Vater im Himmel, unser HERR und GOTT,
Der Du in unser Innerstes schaust wie in ein offenen Buch,
bitte hilf uns mit Deinem Heiligen Geist unsere Gedanken zu reinigen
von den Altlasten unserer falschen Einredungen und Vorstellungen, die uns die Wahrheit verschleiern.

Bitte mache unsere blinden Augen sehend, unsere starren Herzen lebendig, unsere kranken Seelen heil,
damit wir in Deinem Lichte die Wahrheit erkennen
mit geläutertem Blick und klarer Sicht auf Dein Evangelium der Gnade in CHRISTUS JESUS.

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 23.03.2013 um 13:33 Uhr

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Gebet um 'inneren Frieden'

Lieber HERR JESUS CHRISTUS,
bitte, rühre mein Herz an,
daß der Friede, den Du mir geschenkt hast, sich in meinem unruhig Wesen heilend entfalten kann.

Amen.

BossCo139 -
Erstellt am 13.06.2017 um 19:23 Uhr - Veröffentlicht am 22.07.2017 um 09:49 Uhr

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Gebet um Hilfe für einen Glaubensbruder / eine Glaubensschwester

Lieber Vater im Himmel,

auch für _____________ bitte ich Dich.
Für ihn/sie bitte ich Dich um geistliche, seelische und leibliche Gesundheit (bzw. Gesundung).
Bitte stärke sein/ihr Immunsystem
Bitte hilf auch ihm/ihr kraft Deines Heiligen Geistes zur Besserung seines / ihres Wesens.
Bitte mache
daß er/sie die Heilsgewißheit ergreift,
daß er/sie lernt,
die geistliche Waffenrüstung zu nutzen,
die  Geister zu scheiden,
die Prioritäten recht zu setzen
daß er/sie sich von Deinem Heiligen Geist helfen läßt,
die Altlasten falscher Gedankengänge, Vorstellungen und schlechter Gewohnheiten abzutun,
daß er/sie Dein Wort und Deine Weisungen  so versteht,
wie es Dein Heiliger Geist versucht, einem jeden von uns mit viel Liebe und Geduld zu erklären,
und nahezubringen,
daß es fruchtbringend und hilfreich in unserem Leben sei.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 23.11.2015 um 10:39 Uhr - Veröffentlicht am 27.11.2015 um 09:45 Uhr

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Gebet für einen betagten Glaubensbruder / eine betagte Glaubensschwester

Lieber Vater im Himmel,

auch _____________ lege ich Dir an Dein liebendes Herz.
Bitte, führe ihn/sie, daß er/sie unbeirrbar auf dem geraden aber schmalen Wege des unverfälschten Glaubens an Dich als den wahren Dreieinigen GOTT wandelt, weder nach rechts noch nach links abweichend, alles, was Dir nicht wohlgefällig ist, abtuend und verwerfend,
damit er/sie am Ende seines/ihres Weges als ein seliges Gotteskind durch die offene Himmelstür in Dein heiliges Reich eingeht.
Bitte, beschütze und bewahre ihn/sie und auch sein/ihren Hausstand, solange er/sie auf Erden lebt.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 09.07.2017 um 17:47 Uhr - Veröffentlicht am 13.07.2017 um 09:09 Uhr

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Gebet um Glaubenstreue für Irritierte und Verunsicherte

Unser heiliger Dreieiniger GOTT, unser Vater im Himmel,

was auch immer Anlaß oder Grund sein mag,
daß ein Mensch Gefahr läuft,
das biblische Fundament unter den Füßen zu verlieren,
Du, HERR, schaust in sein/ihr Herz und kennst seine/ihre Beweggründe und weißt,
was ihn/sie schwanken läßt. 

Doch Dein Heiliger Geist treibt mich, für ihn/sie zu bitten:
Du hast versprochen,
daß Du Dir keines Deiner Schafe aus Deinen Händen reißen läßt. s. Joh. 10:28-29.
Deshalb bitte ich Dich von ganzem Herzen als den guten Hirten Deiner Herde,
auch für __________,
daß er/sie unbeirrbar bleibt im Glauben,
und abtut alles, was den Götzen dient,
daß er/sie weder nach rechts noch nach links abweicht, s. Spr. 4:26-27
sondern bleibt auf dem geraden, jedoch schmalen Weg,
der hinführt zu der engen Pforte, s. Mt. 7:13-14,
die offen ist für diejenigen, die da selig sind
zur Stunde ihrer Abberufung oder Entrückung.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 15.01.2017 um 14:35 Uhr - Veröffentlicht am 19.01.2017 – 09:13 Uhr

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Gebet zum Studium problematischen Lehrstoffes ...

Bitte HERR,
hilf mir Deinem Heiligen Geist zum rechten Verständnis dessen, was Du mir zum Studium in die Hände gelegt hast, daß ich es in Deinem Sinne verstehe.

In Gehorsam stelle ich mich unter den Schutz Deines Heiligen Geistes.
Bitte, HERR, beschütze und mache mich unempfänglich für alle Irrlehren,
mögen sie noch so sehr in den Ohren jucken und die eigene sündige Eitelkeit schmeicheln.

Um die Gabe der Geisterscheidung bitte ich Dich,
daß ich nur das annehme, was Du als gut, heilig und recht befindest
und alles verwerfe, was Du als lästerlich, sündhaft und verwerflich verurteilst.
damit ich keinen Anteil habe an den Übeln der Übertreter.

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 23.03.2013 um 13:14 Uhr

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Gebet für bedrängte Gemeinde(n) im Glaubenskampf

Unser  GOTT, Der Du der Lebendige bist, unser Vater im Himmel,

Selig sind, die das Wort GOTTes hören und es bewahren. Lk. 11:28
so steht es in der Heiligen Schrift
und so versprach es JESUS CHRISTUS, all denen, die es ernst meinen mit dem Glauben an Sein Evangelium,
und die diese gute Saat in die ungläubige, verfinsterte Welt ausstreuen.

Die kirchlichen, d. h. von Menschen organisierten Gemeinden, die sich daran halten, sind rar geworden.
Doch einige leben unter dem Worte GOTTes
und deren Ältesten, Leiter, Pastoren, Pfarrer und Seelsorger predigen Dein Wort getreulich gemäß der reinen Lehre.
Zu diesen Gemeinden zählt auch die_______________________________________________________________
Wegen ihrer Treue ist sie unter den Beschuß der Feinde des Evangeliums CHRISTI geraten,
sowohl der weltlichen Feinde
als auch einer weltförmigen, dem Zeitgeist hörig gewordenen evangelischen  'Kirche'.
Und deshalb legen wir hier unsere herzliche Fürbitte für die Streiter für das Evangelium an Dein liebendes Vaterherz.
Denn Gebet und Fürbitte um  Deine Hilfe ist notwendig, um die Kraft und das Rüstzeug zu bekommen
um zu bestehen in diesem Glaubenskampf und das Feld zu behalten wider Deine Feinde, wider diejenigen, die das Evangelium hassen.
So bitten wir Dich, unser GOTT, für diese Gemeinde und ihre Glieder in Bedrängnis um Deine Gnade und Hilfe,
denn ohne Deine Gnade, Deine Hilfe und Deinen Segen, vermögen wir nichts Rechtes zu vollbringen:
– Bitte schenke ihnen die Beharrlichkeit, die Unbeirrbarkeit und die Weisheit, welche sie benötigen, um in diesem geistlichen Kampf das Feld zu behalten.
– Bitte führe sie, daß sie die Waffenrüstung des Lichts, die Du ihnen gegeben hast, in der rechten Weise nutzen.
– So es Dein Wille ist, füge es, daß die Gemeinde ihren Pastor weiterhin behält.
Auch bitten wir Dich darum,
– daß diese Gemeinde als ein hoffnungsvolles Beispiel und Vorbild für andere Gemeinden (in ähnlichen Situationen) dient,
– daß sie eine Zuflucht für Glaubensflüchtlinge bleibt,
– daß das Gotteshaus ein solches bleibt und nicht als Götzentempel mißbraucht und entweiht wird.
– Bitte führe die Gemeindeglieder, daß sie an Beharrlichkeit, Glaubenskraft und Mut erstarken,
ebenso an Zusammenhalt.
– Wo es notwendig ist, führe jedoch eine Scheidung herbei.
– Auch bitten wir Dich, daß Du die Gemeinde und ihre Glieder schützt vor gewalttätigen Übergriffen
und sie wappnest wider die Intrigen derer, die das Werk des Widersachers betreiben.  

– Bitte, unser GOTT und Vater im Himmel,
erhöre dieses, unser Gebet, und führe alles zum Besten für diese Gemeinde und für alle,
die im Kampf des Glaubens für das Evangelium CHRISTI stehen.

– Bitte halte uns fest, daß wir unbeirrbar und mit reinem Herzen geduldig ausharren –
ein jeder an seinem Ort und bei seinem Werk, wo Du ihn hingestellt hast –
doch fest in der seligen Hoffnung, in der Nah-Erwartung,
daß Dein lieber Sohn und unser Heiland, CHRISTUS JESUS, in Bälde kommt,
Seine Heilige Gemeinde zu entrücken – Maran’atha!

Wir bitten Dich in allen Dingen, so, daß Dein Wille geschehe.

Amen.

BossCo139   Erstellt am 19.03.2015  um 09:29 Uhr

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Gebet für bedrängte Gemeinde(n) im Glaubenskampf - Kurzfassung

Unser  GOTT, Der Du der Lebendige bist, unser Vater im Himmel,

Selig sind, die das Wort GOTTes hören und es bewahren. Lk. 11:28 – so steht es in der Heiligen Schrift und so versprach es JESUS CHRISTUS, all denen, die es ernst meinen mit dem Glauben an Sein Evangelium, und die diese gute Saat in die ungläubige, verfinsterte Welt ausstreuen.
Denn Gebet und Fürbitte um  Deine Hilfe ist notwendig, um Kraft und Rüstzeug zu bekommen in diesem Glaubenskampf wider Deine Feinde, wider diejenigen, die das Evangelium hassen.
So bitten wir Dich, unser GOTT, für diese Gemeinde und ihre Glieder in Bedrängnis um Deine Hilfe, denn ohne Deine Hilfe und Deinen Segen vermögen wir nichts Rechtes zu vollbringen:
Bitte führe sie, die gesamte Gemeinde,
daß auch weiterhin unbeirrbar bleibt in ihrem Glauben an das Evangelium CHRISTI,
daß das Evangelium freimütig und unverfälscht von der Kanzel ihres Gotteshauses gepredigt und in allen Unterweisungen verkündet wird,
daß die Glieder der Gemeinde aus der Kraft des Evangeliums CHRISTI, das allein selig macht, leben,
daß die Glieder der Gemeinde im Geist und in der Wahrheit beharrlich und getreulich im Gebet bleiben – auch in der Fürbitte füreinander und für alle Heiligen,
daß die Glieder der Gemeinde die vollständige geistliche Waffenrüstung nutzen und sie das Feld behalten in dem Kampf des Glaubens.

Bitte, HERR, führe sie so, daß sie Dir wohlgefällig sind, sie Deines Segens teilhaftig werden und unter Deinem Schutz und Schirm wandeln.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 15.04.2015 um 10:59 Uhr - Veröffentlicht am 22.04.2015 um 16:29 Uhr

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Gebet für Israel und Deutschland

Unser Vater im Himmel,

auch für Jerusalem, Israel bitte ich Dich und für mein irdisches Vaterland, Deutschland,
für Deine Heilige Gemeinde auch in unseren beiden Ländern.

Bitte füge noch möglichst viele Menschen zu der Gemeinde CHRISTI hinzu -
auch aus unseren beiden Ländern und von unseren jeweiligen Landsleuten.

Bitte Herr, beschütze Israel um Deines Bundes, Heilsplanes, und der jüdischen Glaubensgeschwister willen.
Auch für Deutschland bitte ich Dich um Erbarmen, Gnade, Hilfe und Schutz 
um der Glieder Deiner Heiligen Gemeinde willen,
die hier einheimisch sind und um derer willen, die hier vor ihren Verfolgern Zuflucht gefunden haben.

Für die Obrigkeit unseres Landes bitte ich Dich, HERR, in dem Sinne von 1. Timotheus 2;2, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit,
d.h. unseren Glauben ungehindert ausüben dürfen,
und dieses unter der Führung Deines Heiligen Geistes auch wirklich tun -
in allen Stücken, in Dir wohlgefälliger Art und Weise.

Auch bitte ich Dich HERR, daß Du noch möglichst viele Funktionäre und Politiker bekehrst,
daß sie die Schändlichkeit ihres irdischen Treibens einsehen,
und tätige, zeugnishafte Reue üben für das,
was sie Dir, den Deinen, den redlichen Bürgern unseres Landes, Deinem Bundesvolk, den Juden und Erez Israel
durch ihre verlogene Politik angetan haben.
Die aber, die Dir wohlgefällig sind, segne, leite und bestärke auf dem rechten Wege,
daß Du Dich in ihnen verherrlichen kannst.

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 23.03.2013 um 13:19 Uhr - Aktualisiert am 05.11.2016 um 09:39 Uhr

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Gebet für redlich Funktionäre, Politiker und andere Verantwortungsträger

Unser Heiliger Dreieiniger GOTT,

Du hast es in Deiner Freundlichkeit und Geduld gegenüber der Menschheit ermöglicht,
daß auch solche Funktionäre und Politiker ihres Amtes walten,
bei denen die Bösartigkeit und Machtgier nicht durchgeschlagen hat,
die um Redlichkeit bemüht sind.

So bitte ich Dich für diese Funktionäre und Politiker, die auf Dir wohlgefälligem Wege sind:
Bitte, führe sie auf diesem guten Wege weiter und rühre sie alsbald in ihrem Herzen an,
daß sie das Geschenk des Glaubens an Dich in CHRISTUS JESUS willig annehmen,
und Du sie segnen kannst, und sie Deinen Segen durch ihr Beten und Wirken weitergeben
an die Bürger ihres jeweiligen Landes, die ihnen durch die ihnen verliehenen Ämter anvertraut sind
– vor allem aber zugunsten des Wirkens der Gemeinde CHRISTI bis zu ihrer Entrückung.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 22.10.2016 um 14:39 Uhr - Veröffentlicht am  29.12. 2016 um 09:23 Uhr -
                        Aktualisiert am 21.03.2017 um 09:49 Uhr

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Gebet um Frieden in Europa

GOTT, unser HERR und Heiland,
sehr wohl bekannt ist mir, daß die Regierungen Europas sich mehrheitlich entschieden haben,
auf den Bezug auf Dich, GOTT, als die höchste Instanz in der EU-Verfassung zu verzichten,
ich bin mir auch darüber im Klaren, daß die Staaten Europas große Schuld auf sich laden.
Jedoch um Deiner Heiligen Gemeinde willen bitte ich Dich,
mache, daß der Frieden hier in Europa erhalten bleibt,
um der Glaubensgeschwister willen, die hier einheimisch sind
und um der Glaubensgeschwister willen,
die hier in Europa Zuflucht vor ihren mörderischen Häschern gefunden haben bzw. noch suchen.
Bitte erbarme Dich derer, die wegen ihres Glaubens an Dich so barbarisch verfolgt werden,
daß ihnen in ihrer Heimat nur noch bleibt, abgeschlachtet zu werden.
Für diese verfolgten Glaubensgeschwister bitte ich Dich,
daß Du es ermöglichst, daß sie hier Hilfe und Schutz vor ihren Verfolgern erhalten,
damit sie ihren Glauben an Dich in CHRISTUS JESUS ungehindert und segensreich leben dürfen
und wir, die Einheimischen, unter diesen, noch guten Bedingungen, eifrig Zeit auskaufen
um des Evangeliums CHRISTI willen.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 24.08.2015 um 09:45 Uhr - Erstellt am 27.08.2015 um 08:15 Uhr

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Gebet um Frieden in Europa – Kurzfassung

GOTT, unser HERR und Heiland,
sehr wohl bekannt ist mir, daß die Regierungen Europas sich mehrheitlich entschieden haben,
auf den Bezug auf Dich, GOTT, als die höchste Instanz in der EU-Verfassung zu verzichten,
ich bin mir auch darüber im Klaren, daß die Staaten Europas große Schuld auf sich laden.
Jedoch um Deiner Heiligen Gemeinde willen bitte ich Dich,
mache, daß der Frieden hier in Europa erhalten bleibt,
um Deiner Heiligen Gemeinde willen
um der Glaubensgeschwister willen, die in den Ländern Europas einheimisch sind
und um derer willen, die hier in den Ländern Europas vor ihren mörderischen Häschern Zuflucht gefunden haben und suchen.
Bitte mache, daß sie (die Glaubensgeschwister) hier Hilfe und Schutz erhalten,
daß sie ihren Glauben an Dich in CHRISTUS JESUS frei und segensreich ausüben dürfen.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 04.11.2015 um 08:49 Uhr - Veröffentlicht am 06.11.2015 um 08:34 Uhr 

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Gebet für durch geistlichen Mißbrauch gefangene Menschen

Unser GOTT, Der Du heilig und allmächtig bist, unser Vater im Himmel,

in der Heiligen Schrift versprichst Du:
ICH will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken … – Hes. 34;16
Auch steht geschrieben:
Du bist der gnädige GOTT, unser Heiland, welcher will,
daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. – 2. Tim. 2;4

Deshalb wende ich mich an Dich mit dieser Fürbitte für die, die Dich suchen und dennoch in die Fänge von betrügerischen Seelenfängern geraten sind.
Diese Suchenden wähnten sich auf rechtem Wege und stolperten doch in die Netze der Verführer.
Und deshalb bitte ich Dich inniglich, HERR, daß Du die Herzen der Verirrten anrührst, daß sie sich von den falschen Propheten abwenden, die sie ins Verderben führen wollen.
Bitte wende ihr geistliches Gefängnis und führe sie aus der Finsternis der Irrlehren und Lügen in das reine Licht des Evangeliums der Gnade.
Bitte zerbrich die Ketten der Gefangenschaft, entreiße sie den Krallen des Widersachers und den Fallstricken seiner Diener und lege sie in die liebevollen Hände Deines Sohnes JESUS CHRISTUS, des guten Hirten aller, die Dich von ganzem Herzen suchen – Joh. 10;1-17.
Ihr werdet Mich suchen und finden.
Denn so ihr Mich von ganzem Herzen suchen werdet,
so will Ich Mich von euch finden lassen, spricht der HERR,
und will euer Gefängnis wenden, …– Jer. 29;13-14

Und weil Du auch mich in Deiner unfaßbaren Barmherzigkeit und Gnade aus dem Irrlicht in das reine Licht der Wahrheit gerettet und als Dein Kind angenommen hast, bitte ich Dich auch für diese Verirrten, daß Du Dich ihrer erbarmst, daß sie nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben und Du Dich in ihnen verherrlichen kannst.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 28.10.2015 um 11:49 Uhr - Veröffentlicht am 29.10.2015 um 08:28 Uhr -
                        Aktualisiert am 28.10.2016 - um 13:13 Uhr

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Gebet für Rückführung von katholischen, koptischen, orthodoxen usw. Glaubens-Flüchtlingen zur reinen Lehre des Evangeliums CHRISTI …

Unser heiliger Dreieiniger GOTT,

wir wissen, daß es nur einen schmalen Weg gibt, der in Dein ewiges himmlisches Reich führt, daß in keinem anderen das Heil ist und auch kein anderer Name ist unter dem Himmel
den Menschen gegeben als der CHRISTI JESU, durch den wir selig werden, s. Apg. 4:12.

Dennoch hat der Widersacher durch das Ausstreuen von Irrlehren auch unter den Christen Spaltungen verursacht, die zu unterschiedlichen Bekenntnisrichtungen mit unbiblischem ‚Beiwerk‘ – Traditionen – geführt haben.

So sind viele suchende Seelen unbewußt und unfreiwillig Gefangene und Getäuschte.
Auch sie leiden unter der Verfolgung durch die antichristlichen Regimes und suchen ihre Freiheit in den Ländern des ‚Westens‘.

Ihre Gefangenschaft ist jedoch noch nicht beendet, wenn sie ein ‚westliches‘ Land erreicht haben, denn sie haben die Wahrheit der ungefärbten heilsamen Lehre des Evangeliums CHRISTI noch nicht ergriffen, die sie bräuchten, um selig zu werden,
denn was nicht aus den wahren Glauben geschieht, das ist SündeRöm. 14:23.

Deshalb bitte ich Dich inniglich, Der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen – 1. Tim. 2:4, daß Du diese in die Irre geleiteten Schafe aus der geistlichen Dämmerung ins Licht führest und leitest, daß ihnen der Weg zu einer dem heiligen Evangelium getreuen Unterweisung gewiesen wird.
Dazu aber auch, daß ihnen ihr Herz aufgeschlossen und ihr Verstand verständig werde für Wahrheit, die sie dann nicht mehr sehen in dem Zerrspiegel ihrer unseligen pseudochristlichen Konfession.

Bitte, GOTT, führe Dein gutes Werk, daß Du an ihnen begonnen hast, zu dem guten Ende, daß Du Dich in ihnen verherrlichen kannst und sie zur heiligen Gemeinde CHRISTI zählen.

Amen.

BossCo139 – Erstellt am 25.08.2016 um 15:29 Uhr - Veröffentlicht am 29.09.2016 um 08:58 Uhr

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Gebet für missionsferne Heiden 

Unser GOTT, Der Du heilig und allmächtig bist, unser Vater im Himmel,
in der Heiligen Schrift versprichst Du:
ICH will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken … – Hes. 34;16
Auch steht geschrieben:
Du bist der gnädige GOTT unser Heiland, welcher will,
daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. – 2. Tim. 2;4
Deshalb wende ich mich an Dich mit dieser Fürbitte für die Verlorenen, die durch Evangelisten kaum zu erreichen sind.
Der irdischen Hölle, der IS-Sklaverei, sind sie doch noch nicht der ewigen Verdammnis entronnen.
Im Bewußtsein dieser Gefahr und Not, über die sie selber wegen ihrer Religion unwissend sind, bitte ich Dich, daß Du Dich ihrer, der befreiten Flüchtlinge und ihrer irdischen Retter erbarmen mögest.

Ich bin mir im Klaren darüber, daß ich Dich um eine beachtliche Anzahl von Wundern bitte.
Doch:
Du bist der GOTT, Der Wunder tut,
Du hast Deine Macht bewiesen unter den Wolken. – Ps. 77;15
Um Deines Namens und Deiner Barmherzigkeit willen lege ich Dir diese Irregeleiteten, Verlorenen an Dein Herz, daß Du meine Fürbitte erhören ihnen helfen mögest. 

In allem bitte ich jedoch, daß Dein Wille geschehe.

Amen. 

BossCo139 – Erstellt am 03.08.2015 um 09:45 Uhr - Veröffentlicht am 06.08.2015 um 08:48 Uhr

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Die 3 Ämter CHRISTI

Drei Ämter bekleidet unser Heiland CHRISTUS JESUS: König, Priester und Prophet. Diese drei Ämter übt Er jedoch nicht gleichzeitig sondern nacheinander aus.
Als Er in Menschengestalt auf der Erde wandelte, um den Juden zuerst das Königreich GOTTes nahezubringen und das Evangelium der Gnade GOTTes zu verkündigen, übte Er Sein erstes Amt, das eines Propheten, aus. Jedoch wurde er von der religiösen Führung und einem Großteil Seines eigenen Volkes verworfen.
Von GOTT, Seinem himmlischen Vater, empfing Er die Offenbarungen, die den Willen GOTTes kundtaten, und verkündete sie den Menschen Seiner eigenen Generation, wie z.B. in der Bergpredigt, s. Mt. 5-7.
Des weiteren vermittelte Er die Prophezeiungen für die nähere und fernere Zukunft, z.B. in Seinen Abschiedsreden, s. Mt. 23-24.
Als unser Heiland gen Himmel auffuhr, vollzog sich gleichzeitig ein Wechsel Seines Amtes – vom Dienst des Propheten zu Seinem zweiten Amt, dem eines Priesters.
Von dort an bis in die Zukunft dient CHRISTUS JESUS als der Hohepriester im Himmel und tritt für uns, die wir an den Drei-einigen GOTT glauben, in Seiner Fürbitte ein.
Sein drittes Amt, das des Königs der Juden und der gesamten Welt, wird er ausüben, wenn Er in großer Kraft und Herrlichkeit, s. Mt. 24;29-31, Sein Tausendjähriges Reich – Millenium – des Friedens und der Gerechtigkeit errichten wird.

BossCo139 – Erstellt am 08.11.2015 um 14:19 Uhr - Veröffentlicht am 12.11.2015 um 09:13 Uhr

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5 Schritte zum ewigen Leben

Der Eintritt in das ewige Leben ist nur ein Gebet weit entfernt. Es geht hier um Ihr ewiges Leben, um Ihre Rettung und Ihr erstes Gebet.
Anfänglich mag das Gebet eine für Sie völlig neue, daher ungewohnte Kommunikationsform sein.
Da GOTT unser Schöpfer ist – und somit auch Sie erschaffen hat, weiß Er längst, was Ihr Herz bewegt. Insofern brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, daß Er Sie nicht verstehen könnte. GOTT freut Sich über Ihren ‚Anruf‘, denn Er hat ihn schon lange erwartet (Notruf Psalm 50;15).

GOTT (oder JESUS CHRISTUS), …‘

Sie können zu GOTT oder JESUS CHRISTUS beten. GOTT ist dreieinig. GOTT.
GOTT, als Vater JESU CHRISTI ist die erste Person des Dreieinigen GOTTes.
CHRISTUS JESUS ist die zweite Person des Dreieinigen GOTTes.
Der Heilige Geist ist die dritte Person des Dreieinigen GOTTes.
Über das Wirken des Heiligen Geistes lesen Sie weiter unten mehr.
Die Dreieinigkeit unseres GOTTes ist ein Geheimnis, über das wir ehrfürchtig staunen, es jedoch aller Wahrscheinlichkeit niemals ergründen können.
Am einfachsten ist das Gleichnis des Wassers. Der Stoff H2O ist der gleiche, auch wenn er in drei Aggregatzuständen auftreten kann, als Eis, als Flüssigkeit und als Wasserdampf. Dieses Gleichnis ist ebenso simpel wie anschaulich – ein Stoff – H20 – und drei Zustandsformen.

Nun wieder zu Ihnen:
Bei Ihrer Entscheidung, an GOTT zu glauben, ist ihre aufrichtige Herzensgesinnung notwendig.
Auf jeden Fall stehen Sie vor einer Win-Win-Alternative, wenn Sie sich dafür entscheiden, es zu probieren:
Entweder: Es gibt gar keinen GOTT. Dann kann Ihnen nichts passieren, denn alles bleibt beim Alten.
Oder aber: Es gibt GOTT. Dann haben Sie sich richtig entschieden und sind gerettet.

Sie können jedoch gewiß sein: Es gibt GOTT!

1 – Rufen sie GOTT bzw. JESUS CHRISTUS im Gebet an. ER kennt Ihre Not und versteht Sie. Er liebt Sie, denn Er ist (auch) für Sie gestorben (und auferstanden).
 
Kommt her zu Mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid,
Ich will euch erquicken. – Mt. 11;28

2 – Vertrauen Sie sich Ihm im an. Bekennen Sie, daß Sie bisher in Gottesferne gelebt haben, daß Sie ein Sünder sind und nennen Sie alle Sünden, die Ihnen im Moment bewußt sind.

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist Er treu und gerecht, daß Er uns die Sünden vergibt
und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. – 1. Joh. 1;9

3 – Bitten Sie GOTT bzw. JESUS CHRISTUS von nun an die Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Glauben und vertrauen Sie Ihm von ganzem Herzen. Wenn Sie dieses im Geist und in der Wahrheit tun, dann sind sie ein Kind GOTTes.

Wie viele Ihn aufnahmen, denen gab Er die Macht, GOTTes Kinder zu werden,
denen, die an Seinen Namen glauben. – Joh. 1;12

4 – Danken Sie JESUS CHRISTUS, dem Sohn GOTTes, daß Er die Strafe für Ihre Sünden auf Sich genommen hat und für Sie am Kreuz gestorben und auferstanden ist.
Danken Sie Ihm dafür, daß Er Sie von Ihrem Sündenzwang erlöst und ihnen alle Sünden vergeben  hat.
Bleiben Sie beständig mit Ihm in Gebetsverbindung und danken Sie Ihm für Seine Gnade, und daß Sie GOTTes Kind sein dürfen.

ER hat uns errettet von der Macht der Finsternis
Und hat uns versetzt in das Reich Seines lieben Sohnes,
in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden. – Kol. 1;14

5 – Bekräftigen Sie die Bitte an JESUS CHRISTUS, die Führung in Ihrem Leben zu übernehmen. Halten sie ständig Gebetskontakt zu Ihm und forschen Sie gewissenhaft nach Art der Beröer in der Heiligen Schrift.
Suchen Sie Kontakt mit Glaubensgeschwistern.
Ab dem Moment, da Sie den Glauben an den dreieinigen GOTT angenommen haben, sind Sie mit dem Heiligen Geist versiegelt. Als der Bote, Hüter und Lehrer des Glaubens und als Ihr Fürsprecher bei GOTT, Tröster, Unterpfand Ihrer Gotteskindschaft und Zeuge CHRISTI hat Er Wohnung in Ihnen genommen.

Und wer Mir dienen will, der folge Mir nach;
und wo Ich bin, da soll Mein Diener auch sein.
Und wer Mir dient, den wird Mein Vater ehren. – Joh. 12;26

Diese (die Beröer) waren freundlicher als die in Thessalonich;
Sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift,
ob sich’s so verhielte. – Apg, 17;10

Nicht als eine Versammlung von Waisen ist die Gemeinde CHRISTI – bzw. die Heiligen Gemeinde in dieser gefallenen Welt zurückgelassen worden. Bis zur ihrer Entrückung ist ihr Haupt der Heilige Geist, den CHRISTUS als Seinen Stellvertreter auf Erden von Seinem himmlischen Vater als Tröster (Parakletos) für sie erbeten hat:

Und Ich will den Vater bitten und Er wird euch einen anderen Tröster geben,
daß Er bei euch sei in Ewigkeit,
den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann,
denn sie sieht Ihn nicht und kennt Ihn nicht.
Ihr aber kennt Ihn, denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein. – Joh. 14;16-17
[…]
Aber der Tröster, der Heilige Geist, den Mein Vater senden wird in Meinem Namen
Der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was Ich euch gesagt habe. – Joh. 14;26
 
Denn welche der Geist GOTTes treibt, die sind GOTTes Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet,
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen:
Abba, lieber Vater!
Der Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir GOTTes Kinder sind.
Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben,
nämlich GOTTes Erben und Miterben CHRISTI,
wenn wir denn mit Ihm leiden,
damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. – Röm. 8;15-17
[…]
Desgleichen hilft auch der Geist unserer Schwachheit auf.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt,
sondern der Geist Selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. – Röm. 8;26

Kraft des Heiligen Geistes wurde die Heilige Gemeinde ‚geboren‘. Dieses geschah zu Pfingsten in Jerusalem, s. Apg. 2;1-13.
Die Heilige Gemeinde ist nicht mehr mit der Kirche gleichzusetzen. Letztere hat mehrheitlich den Heiligen Geist verbannt, das Evangelium CHRISTI verworfen und läßt sich als Sprachrohr des Zeitgeistes und der machthabenden Politikerkaste mißbrauchen.

Gemeinden, deren Fundament das Wort GOTTes, deren Haupt der wahre, in der Heiligen Schrift bezeugte CHRISTUS JESUS ist, sind sehr rar geworden.

Auch hier ist inniges Gebet im Geist und in der Wahrheit erforderlich, daß GOTT den Gläubigen zu einer Ihm wohlgefälligen Gemeinde leite.

BossCo139 – Erstellt am 15.11.2015 um 10:23 Uhr - Veröffentlicht am 19.11.2015 um 10:24 Uhr

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Die 7 Kreuzesworte CHRISTI  - Die letzten Sätze unseres Heilandes am Kreuz zu Golgatha

Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe – Mt. 3;17.

In seinem gesamten Leben – in jedem kleinsten Moment – hat sich JESUS CHRISTUS zum Wohlgefallen Seines himmlischen Vaters bewährt. Er, der absolut vollkommene Vollender des Gesetzes – das A(lpha) und O(mega). Nicht für das Quäntchen eines Augenblickes wich unser Heiland von dem Wege des Gehorsams gegenüber Seinem himmlischen Vater ab.

ER (CHRISTUS JESUS), obwohl Er in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub, GOTT gleich sein,
sondern entäußerte Sich Selbst und nahm Knechtsgestalt an,
ward gleich den Menschen und der Erscheinung nach als ein Mensch erkannt – Phil. 2;6-7.

Alle Prophezeiungen des Alten Testaments über seine erste Ankunft, Sein Leben, Sein Leiden am Kreuz hat Er hundertprozentig erfüllt. Die sieben Etappen Seiner Bewährung, als Er um unserer Sünden willen gequält worden ist, spiegeln sich wieder in den letzten sieben Sätzen, die Er während Seiner Kreuzigung sprach.

Denn, da durch einen Menschen der Tod gekommen ist,
so kommt auch  die Auferstehung der Toten durch einen Menschen.
Denn wie sie in Adam alle starben,
so werden sie in CHRISTUS alle lebendig gemacht werden – 1. Kor. 15;21-22.

Wie es geschrieben steht:
der erste Mensch, Adam, ‚ward zu einer lebendigen Seele‘ (1. Mos. 2;7),
und der letzte Adam zum Geist, der da lebendig macht.
Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche;
danach der geistliche.
Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch;
der zweite Mensch ist vom Himmel – 1. Kor. 15;45-7.

Der erste Mensch bzw. der erste Adam, der als lebendige Seele erschaffen wurde und ebenfalls gleich Eva an dem Sündenfall beteiligt war, ist auch derjenige, durch den diese Erbsünde in die Welt getragen worden ist.

Der zweite Adam, CHRISTUS JESUS, ist derjenige, der zwar in Menschengestalt in diese Welt hineingeboren wurde, jedoch ohne jegliche Sünde. Durch Ihn wurde der Tod, welche der Sünde Sold ist, s. Röm. 6;23, besiegt. Er ist das vollkommene Sühneopfer, das Lamm GOTTes und der Hohepriester zugleich. Der dankbar-demütige Glaube an  Ihn ermöglicht dem Menschen das ewige Leben.

1. Lukas 23;33-34 Die Folgen des Sündenfalls sind aufgehoben. Vergebung ist möglich.

Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun – Lk. 23:34!

Erstaunliche Verknüpfungen ergeben sich im Zusammenhang mit dem ersten ‚Kreuzeswort‘ CHRISTI.
Durch CHRISTUS JESUS, den neuen zweiten bzw. letzten Adam, durch Seinen Sühne-Tod für unsere Sünden, ist jeder Mensch vor die unausweichliche Entscheidung gestellt. Bleiben wir am alten, ersten Adam haften, oder folgen wir dem neuen, zweiten  bzw. letzten Adam zu.
Der alte erste Adam steht für Tod und ewige Verdammnis, der neue, zweite bzw. letzte Adam – CHRISTUS, steht für das ewige Leben.
Durch Adam verloren wir die Unschuld. Durch CHRISTUS JESUS verlieren wir die Schuld – sofern wir an Ihn und Sein Evangelium der Gnade glauben.

2.  Lukas 23;43 – Das Paradies ist wieder für die Menschen erreichbar – jedoch nur auf dem Wege des Glaubens an das Evangelium der Gnade in CHRISTUS JESUS.

Heute wirst du mit Mir im Paradies sein
– Lk. 23:43.

CHRISTUS JESUS, der sündenlose Sohn GOTTes, litt für die sündige Menschheit. ER nahm die Sündenlast der gesamten Menschheit auf Sich um ihrer Erlösung willen.
Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben – Joh. 3;16.
ER gab Sein Leben als Lösegeld für viele. Für wie viele? Für alle, die das Geschenk des Glaubens an die Erlösung annehmen.
Dazu gehörte auch der reumütige Schächer, der vor dem gequälten Heiland seine Schuld bekannte und Ihn um Vergebung seiner Sünden bat.
Und JESUS vergab ihm mit den Worten:
Wahrlich, Ich sage Dir: Heute wirst du mit Mir im Paradies sein – Lk. 23:43.
Schächergnade – Rettung im letzten Moment.

3. Johannes 19;27-28 –  Der Grund für die Gemeinde CHRISTI wurde gelegt

Als nun JESUS Seine Mutter sah und den Jünger, den Er lieb hatte,
Spricht Er zu Seiner Mutter:
Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht Er zu dem Jünger:
Siehe, das ist deine Mutter!
Von dieser Stunde an nahm sie den Jünger zu sich – Joh. 19;26-27.

Hier sorgt JESUS CHRISTUS für Seine Mutter. Maria blieb als alleinstehende Witwe zurück. Ihr Mann Joseph war bereits verstorben. Ihrem Erstlingssohn sah sie grade beim Sterben zu. JESUS sah das Leid und die Trauer Seiner Mutter. Zu ihr sprach Er die Worte auf Seinen Lieblingsjünger Johannes weisend: Frau, siehe, das ist dein Sohn – Joh. 19;26!  
Und zu Johannes sprach Er: Siehe, das ist deine Mutter – Joh. 19;27!
Eine neue Familie wird zusammengefügt aus Menschen, die nicht miteinander bluts- jedoch geistesverwandt sind.
Es handelt sich um eine Art Verbundenheit, die weitaus intensiver, inniger ist, da sie geistgewirkt ist – nämlich durch den Geist GOTTes, den Heiligen Geist.
Wer Seine wahren Verwandten sind, betonte JESUS CHRISTUS zu früherer Gelegenheit:
Wer ist Meine Mutter und Meine Brüder – Mk. 3;33? Er blickte auf diejenigen, die sich im Kreise um Ihn geschart haben, und sprach: Siehe, das sind Meine Mutter und das sind Meine Brüder! Denn wer GOTTes Willen tut, der ist Mein Bruder, Meine Schwester und Meine Mutter! – Mk. 3;35!
Hier wird die geistliche Grundlage für die Gemeinde gelegt, deren neues Gebot die Liebe untereinander ist:
Ein neues Gebot gebe Ich euch, daß ihr euch untereinander liebt,
wie Ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
Daran wird jedermann erkennen, daß ihr Meine Jünger seid,
wenn ihr Liebe untereinander habt, … – Joh. 13:34-35.
Denn die Geistesgemeinschaft des Glaubens macht die Gläubigen zu Gotteskindern. Das wird durch den Heiligen Geist bezeugt:
Der Geist Selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir GOTTes Kinder sind – Röm. 8;16.

4. Matthäus 27;45-47 – Stellvertretend für uns nimmt JESUS CHRISTUS den Zorn GOTTes auf Sich. Wer jedoch  den Sohn ablehnt, über dem bleibt der Zorn GOTTes.

Und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land
bis zur neunten Stunde.
Und um die neunte Stunde schrie JESUS laut:
Eli, Eli lamach sabachthani?  –   
Das heißt:
Mein GOTT, Mein GOTT, warum hast Du mich verlassen – Mt.27;45-46?

Hier durchleidet  JESU CHRISTI den allerschwersten Moment. Stellvertretend trägt Er, unser Heiland, die Sündenschuld von uns allen, und Er bekommt an unser statt GOTTes Zorn zu spüren.
In den ersten drei Stunden tobt unter dem Kreuz der Hass auf den Sohn GOTTes. Hohn, Lästerung, Schmähung, Spott. Die Soldaten würfeln um Seine Kleider und verteilen sie unter sich.
Nur wenige trauern um Ihn.
In den zweiten drei Stunden wird es plötzlich finster. Die Sonne verdunkelt sich über Israel. GOTTes Zorn legt sich auf CHRISTUS JESUS: Denn Er trägt als Opferlamm die Strafe für die Sünde der Welt, die wir verdient haben.
Dieses ist die prophetische Vorschattung der großen Trübsal die über die Menschheit kommt, nachdem die Gemeinde CHRISTI entrückt worden ist. Denn mit der Gemeinde wird das Licht aus der Welt genommen und Satan, der Teufel, der Fürst der Finsternis, wird für sieben schrecklichste Jahre sein Terrorregime über die Menschheit errichten.
Die Zeichen der Zeit weisen uns unmißverständlich darauf hin, daß wir uns in der Endzeit befinden.
Gerade in dem ehemals ‚christlichen Abendland‘, von dem einst Erweckungsströmungen und schließlich die Reformation des Christenglaubens ausging, ist von diesem Segen kaum noch etwas sichtbar. Im Gegenteil – die Verfinsterung des geistlichen Lebens nimmt zu. Den ‚offiziellen Kirchen‘ ist nichts Heiliges mehr heilig. Sünde und Unmoral werden nicht nur geduldet sondern auch noch ‚gesegnet‘. Gepredigt werden zig Varianten des falschen Evangeliums. Heidnisches und Okkultes wird in die ‚Gottesdienste‘ eingefügt:
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden;
sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden
und sich zu den Fabeln kehren – 2. Tim. 4;3-4.
Blasiertheit, Hinterlist, Lieblosigkeit, Streitsucht, Unmoral, Untreue, Unwahrhaftigkeit, Verantwortungslosigkeit, Verlogenheit, Zuchtlosigkeit nehmen im Großen wie im Kleinen zu.
Denn der GOTTes Zorn wird vom Himmel her offenbart
über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen,
die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten – Röm. 1;15.
Die zunehmend strikte Ablehnung des Erlösungsgeschenkes wird seine Folgen zeitigen. Der Zorn GOTTes ballt sich über der unbußfertigen Menschheit zusammen und wird in der großen Trübsal seinen schrecklichen Gipfelpunkt erreichen und sich entladen:
Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen – Hebr. 10:31.
Noch ist Gnadenzeit.
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.
Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das ewige Leben nicht sehen,
sondern der Zorn GOTTes bleibt über ihm – Joh. 3;36!
Aber wenige sind da, die sie nutzen. Und es gibt ein ‚Zu spät!
Alles deutet darauf hin, daß wir uns kurz vor der sechsten Stunde der Heils- und Menschheitsgeschichte befinden.
Die Wahrheit wird in den religiösen Zusammenkünften nicht mehr gelehrt werden. Die heilsame Lehre, s. 2. Tim. 4;3ff, ist schon längst verbannt worden.
Denn der, der das Böse noch aufhält, der Heilige Geist, ist samt der Gemeinde CHRISTI bereits hinweggetan worden, und dann wird der Böse offenbar werden, s.  2. Thess. 2;7-8.
Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten
mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden,
weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben,
da sie gerettet würden.
Darum sendet GOTT ihnen die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten,
sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit – 2. Thess.2;9-12.
Die sieben Jahre der großen Trübsal werden die sieben schrecklichsten der Weltgeschichte sein. JEUS CHRISTUS sprach über diese Zeit
Dann werden sie anfangen, zu den Bergen zu sagen
Fallt auf uns! und zu den Hügeln: Bedeckt uns!
Denn wenn man dies tut an dem grünen Holz, was wird an dem dürren geschehen – Lk. 23;30-31?
In dieser Zeit wird sich GOTT auch wieder Seinem Bundes- und Eigentumsvolk Israel zuwenden. Es stehen ihm schwere Zeiten des Gerichtes und der Reinigung bevor. Sie werden jedoch zur Heilung und Widerherstellung Israels führen.
Die große Trübsal wird auch der Zorn des Lammes genannt, s. Offb. 6;16-17.
Kann ein Lamm zornig sein?
Ein ‚echtes‘ Lamm zürnt nicht. CHRISTUS JESUS nahm jedoch die Funktion des absolut makellosen Opfers auf Sich, um die Schuld der gesamten Menschheit zu tilgen. Das Blut eines Tieres konnte die Sünden nur bedecken. Deshalb wurde es mit stets neuen Opfern periodisch wiederholt.
Das Opfer CHRISTI, das Er selbst in eigener Person darbrachte, ist das allgenügsame, weil absolut perfekte Opfer. Sein kostbares Blut reinigt den reuigen Sünder von aller Ungerechtigkeit und wäscht sie alle ab.
CHRISTUS JESUS ist die zweite Person GOTTes, in vollständiger Übereinstimmung mit Seinem himmlischen Vater. ER wird bei Seiner zweiten, sichtbaren Wiederkunft mit großer Kraft und Herrlichkeit, s. Mt. 24;30, Sein zweites Amt als König der Welt (Millenium, 1000-jähriges Reich des Friedens und der Gerechtigkeit) und als Richter übernehmen.

5. Johannes 19;28 – Hinweis auf die Gerichte GOTTes in der großen Trübsal, betreffend alle, die das Wasser des Lebens, s. Offb. 22;17, angelehnt haben

Danach, als JESUS wußte, daß schon alles vollbracht war, spricht Er,
damit die Schrift erfüllt würde:
Mich dürstet – Joh. 19;28!

Hier wird die prophetische Aussage aus dem 22. Psalm über Leiden und Herrlichkeit des Gerechten erfüllt:
Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt mir am Gaumen, und Du legst mich in des Todes Staub – Ps. 22;16.
Das innigste Verlangen JESU CHRISTI war es, den Menschen das ‚lebendige Wasser‘, s. Joh. 4;10-13, das ,Wasser des Lebens‘, s. Offb. 22;17, zu geben, das Evangelium des der Gnade.
JESUS CHRISTUS hat den Zorn GOTTes  zur Sühne unserer Sünden auf Sich genommen. Damit hat Er das Schlimmste erlebt, das einem Menschen widerfahren kann: daß sich der Zorn GOTTes über ihm entlädt.
Die Welt aber lehnt inzwischen mehrheitlich dieses Gnadengeschenk GOTTes und Seines Sohnes ab. Und das steigert sich noch bis zu ihrer absoluten Gerichtsreife, die dich in der großen Trübsal voll entfalten wird.
Anstatt aus der erquickenden, klaren Quelle der Heiligen Schrift lebensrettende Weisheit zu schöpfen, besaufen sich die Menschen förmlich aus den trüben Tümpeln von Esoterik, Mystik, New Age und Okkultismus. Sie berauschen sich an Drogen, sexuellen Perversionen und Pornographie, an Spielen und anderen Süchten. Doch Ihr Durst bleibt ungestillt.
Dann aber kommt die Zeit, in der die Menschen nach dem Worte GOTTes dürsten werden, und dieses teuer sein wird.
Die Menschen dürsten und hungern nun nach dem, was sie hochmütig abtaten und verschmähten:
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR HERR,
daß Ich einen Hunger ins Land schicken werde,
nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser
sondern nach dem Wort des HERRn, zu hören,
daß sie hin und her von einem Meer zum anderen
von Mitternacht gegen Morgenumlaufen und des HERRn Wort suchen
und doch nicht finden werden – Am. 8;11-13.
Der einzige Ausweg aus der tödlichen Gefangenschaft der Sünde, s. Röm. 6;23, ist, beizeiten das Geschenk der Erlösung in CHRISUS JESUS dankbar anzunehmen.
JESUS CHRISTUS hätte auch vom Kreuz steigen können, wenn Er es gewollt hätte, jedoch aus Liebe zu uns tat Er es nicht:
Darum liebt Mich Mein Vater, daß Ich Mein Leben lasse, auf daß Ich's wiedernehme. Niemand nimmt es von Mir, sondern Ich lasse es von Mir Selber.
ICH habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen.
Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater – Joh. 10;17-18.
Wer die rettende Hand JESU CHRISTI ausschlägt, wird ewig die quälenden Fesseln seiner Sündenschuld zu tragen haben, ewig dürsten und hungern – ohne jemals Sättigung zu erfahren.
JESUS  CHRISTUS drohte den Pharisäern:
… so ihr nicht glaubt, daß Ich es sei, so werdet ihr sterben in euren Sünden – Joh. 8;24.

6.  Johannes 19:30 Hinweis auf die Rückkehr CHRISTI

Als nun JESUS den Essig genommen hatte, sprach Er:
Es ist vollbracht!,
und neigte das Haupt und verschied – Joh. 19:30.
 
Was hat unser Heiland vollbracht?
Erstens hat Er alle Ihn betreffenden Prophetien des Alten Testaments bis zu Seinem Tode am Kreuz  erfüllt.
Zweitens hat Er das Gesetz erfüllt, das erfüllt werden muß, um der Gerechtigkeit GOTTes Genüge zu tun.
Dieses betrifft das allgenügsame Sühneopfer für die Schuld der Welt, die Er auf sich genommen hat, damit wir – so wir es im dankbaren Glauben annehmen – von unserer Sündenschuld erlöst und gerechtfertigt vor GOTT sind.
Dem Tode, der die Sünde unweigerlich nach sich zieht, sind wir entronnen, … der Sünde Sold ist der Tod; … – Röm. 6;23, denn CHRISTUS hat ihn und sein Reich besiegt und ihm die Macht genommen:
ER hat den Schuldbrief getilgt der mit seinen Forderungen gegen uns war und hat ihn weggetan
und an das Kreuz geheftet.

Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in CHRISTUS
– Kol. 2;14-15.
Den gesamten Ratschluß GOTTes hat Er erfüllt – für Israel, für die Gemeinde und für die Nationen.
Er hat den Weg freigemacht für alle weiteren Phasen des Heilsplanes.
Auch Israel wird, wenn Er kommt, zuerst entsetzt sein, doch dann erkennen, daß CHRISTUS JESUS der langersehnte, langerwartete Messias ist, Den sie bei Seiner ersten Ankunft haben kreuzigen lassen:
… sie werden Mich ansehen, welchen sie zerstochen haben, und werden um Ihn klagen,
wie man klagt um ein einziges Kind, …
– Sach. 12;10 s.a. Joh. 19;37.
Israel wird geheilt und wieder hergestellt werden.
Er wird Nachkommen haben, die Ihm dienen;
vom HERRN wird man verkündigen Kind und Kindeskind.
Sie werden kommen und Seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, das geboren wird,
daß Er's getan hat – Ps. 22;31-32.
Israel, d.h. die Juden werden wieder als GOTTes Bundes- und Eigentumsvolk zu erkennen sein.
… das soll der Bund sein, den Ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR:
Ich will Mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben;
und sie sollen Mein Volk sein, und Ich ihr GOTT sein.
Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen:
‚Erkenne den HERR‘", sondern sollen Mich alle kennen, beide, klein und groß,
spricht der HERR;

denn Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünden nimmermehr gedenken. – Jer. 31;33-34
Und Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben
und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben;

ICH will Meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen,
die in Meinen Geboten wandeln und Meine Rechte halten und darnach tun – Hes. 36;26-27.
Jerusalem wird nicht nur die Hauptstadt Israels sein sondern der gesamten Welt und ihr geistliches Zentrum:
So spricht der HERR Zebaoth:
Weiter werden noch kommen viele Völker und vieler Städte Bürger;
und werden die Bürger einer Stadt gehen zur andern und sagen:
Laßt uns gehen, zu bitten vor dem HERRN und zu suchen den HERRN Zebaoth;
wir wollen auch mit euch gehen.
Also werden viele Völker und die Heiden in Haufen kommen,
zu suchen den HERRN Zebaoth zu Jerusalem, zu bitten vor dem HERRN.
So spricht der HERR Zebaoth:
Zu der Zeit werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Heiden einen jüdischen Mann bei dem Zipfel ergreifen und sagen:
Wir wollen mit euch gehen; denn wir hören, daß GOTT mit euch ist – Sach. 8;20-23.
 
7. Lukas 23;46 – Symbol für die ewige Herrlichkeit im himmlischen Reich GOTTes.

Vater, Ich befehle Meinen Geist in Deine Hände! – Lk. 23;46

Diese letzten Worte unseres Heilandes CHRISTUS JESUS deuten auf die Vollendung der Heilsgeschichte.
Diese Vollendung findet sie in der ewigen Herrlichkeit GOTTes, in der Erschaffung eines neuen Himmels und einer neuen Erde.
JESUS CHRISTUS übergab Seinen Geist in die Hände Seines Vaters.
Deshalb konnte Er nicht in der Macht des Todes bleiben, sondern ist wieder auferstanden. Der Tod wurde durch CHRISTUS JESUS besiegt.
So wie Er Seinem Vater Seinen Geist anbefahl, wird Er am großen Finale der Heilsgeschichte Seinem Vater alles übergeben.
Alle, die zu JESUS CHRISTUS gehören, d.h. an Ihn glauben, alle Wiedergeborenen, werden, mit einem neuen unvergänglichen Herrlichkeitsleib ausgestattet, bei GOTT wohnen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Das Reich wird von dem Sohn (CHRISTUS JESUS) dem Vater (GOTT) übergeben.
Die Heilige Schrift gibt uns einen Überblick über die Ordnung der Heilsgeschichte:
Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in CHRISTUS alle lebendig gemacht werden.
Ein jeder aber in seiner Ordnung:
Als Erstling CHRISTUS,
danach, wenn Er kommen wird, die die CHRISTUS angehören;
danach das Ende, wenn Er das Reich GOTT, dem Vater, übergeben wird,
nachdem Er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat.
Denn ER muß herrschen, bis GOTT Ihm ‚alle Feinde unter die Füße legt‘ (Ps. 110;11).
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.
Denn alles hat Er unter Seine Füße getan (Ps. 8;7).
Wenn es aber heißt, alles sei Ihm unterworfen,
so ist offenbar, daß Der ausgenommen ist, Der Ihm alles unterworfen hat.
Wenn aber alles Ihm untertan sein wird,
dann wird auch der Sohn Selbst untertan sein Dem, dem Der Ihm alles unterworfen hat,
damit GOTT sei alles in allem – 1. Kor. 15;22-28. 

Zusammenfassung

Trotz der grausamen Mißhandlungen, die man Ihm angetan hat und der unbeschreiblichen Qualen, die Er durch die Kreuzigung erlitten hat, kamen niemals Klagen aus Seinem Munde. Noch in Seinem Sterben sprach er Worte der Gnade, Vergebung und der Prophetie.
Die ersten drei Sätze, die CHRISTUS ausspricht, sind Gnadenerweise:
1. die Bitte an den Vater um Vergebung für die Unwissenden,
2. Vergebung für den reuigen Sünder (Schächer),
3. Einsetzung der Gemeinschaft im Heiligen Geist.
Die zweiten drei Sätze weisen prophetisch auf die Endzeit hin und sind Gerichtsankündigungen:
4. die Ankündigung des Zornes GOTTes über die unbußfertige Menschheit in der großen Trübsal,  
5. Der Durst dieser Menschen nach dem Wasser des Lebens und der Hunger nach dem Brot des Lebens,
6. Hinweis auf sie Wiederkunft CHRISTI.
Der letzte Satz,
7. weist prophetisch auf das ewige Reich GOTTes, die Erschaffung eines neuen Himmels und einer neuen Erde, s. Offb. 21, hin. CHRISTUS JESUS, der Sohn GOTTes hat Seinem Vater das Reich übergeben. Nun ist GOTT alles in allem.

All den ‚Aufwand‘ der Heilsgeschichte, das Leid, die Qualen, die GOTT und Seinem Sohn angetan worden sind, erduldete Er nur aus Liebe zu uns Menschen, um den Sündenfall des Menschen zu entwirken und den daraus folgenden Tod zu besiegen.
GOTT hätte uns als eine Art Marionette oder Roboter erschaffen können, die zu allem programmgerecht ‚Ja und Amen‘ sagen.
Aber GOTT liebte und liebt Seine Geschöpfe, d.h. uns, und Er wünschte sich ein Gegenüber, das sich aus freiem Willen für Ihn aus Liebe und Dankbarkeit entscheidet.
So schuf er uns, Sich zum Ebenbilde, als Wesen, die mit Geist, Seele und einem freien Willen ausgestattet sind.
Wer einen freien Willen hat, der hat leider auch das Potenzial zu falschen Entscheidungen. Dieser ‚Super-GAU‘ geschah, als sich Lucifer, der höchste der Engel, und dessen Anhänger wider GOTT entschieden, indem sie  gegen Ihn rebellierten. Daraufhin wurde Lucifer zum Satan, Teufel, und Widersacher GOTTes degradiert und mit den Dämonen aus den himmlischen Sphären geworfen.
Das erste Menschenpaar, Adam und Eva, entschieden sich im Garten Eden ebenfalls wider GOTT, als sie sich von Satan zum Ungehorsam verführen ließen. –
Dies geschah durch den bis heute grassierenden Virus, der da heißt: ‚Sollte Gott gesagt haben?‘. So kam die Sünde in die Welt und vergiftete alles Leben! Als Folge verloren sie das Bürgerrecht für das Paradies und lebten ab ihrer Generation und allen ihren Nachfahren in dieser gefallenen Welt, beladen mit dem Fluch von Krankheit, Leid, Vergänglichkeit und Tod.
Doch GOTT gab uns, die Menschheit, nicht auf, ließ sich Seine Liebe zu uns nicht aus Seinem Herzen reißen.
In Seiner Weisheit hat GOTT für den ‚schlimmsten Fall vorgesorgt‘. Dafür hat Er den höchstmöglichen Preis gezahlt, indem Er Seinen eingeborenen Sohn gab zur Rettung derer, die dieses Geschenk in Dank Demut und Glauben annehmen, s. Joh. 3;16.

Gehören Sie zu diesen Dankbaren?
Wenn ja, dann steht Ihnen ein ewiges und glückliches Leben  in der Gemeinschaft GOTTes, Seines Sohnes, Seinen Engeln und unzähligen Glaubensgeschwistern, Gotteskindern aus allen Epochen der Heilsgeschichte bevor. – Vielleicht treffen Sie auch ihre geliebten Angehörigen und Freunde wieder.

Dieses wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
 
Lesen Sie auf jeden Fall aufmerksam und unvoreingenommen die Heilige Schrift. Beginnen Sie am besten mit dem Lukas-Evangelium.

Denn so ihr Mich von ganzem Herzen suchen werdet,
so will Ich Mich von euch finden lassen, spricht der HERR, … - Jer. 29;13-14.

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BossCo139 – Erstellt am 23.11.2015 um 14:23 Uhr - Veröffentlicht am 05.12.2015 um 10:35 Uhr

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Die 10 Gebote GOTTES und ihre Umsetzung im Neuen Testament

Die 10 Gebote GOTTES, s. 2. Mos. 20:2-17, gelten nicht nur für die Juden, denen Er sie zuerst, als Seinem Bundes- und Eigentumsvolk, gab. Sie gelten jedoch ebenfalls für die Heiden, d.h. die Völker der Nationen. Denn auch sie sind nach dem vollbrachten Erlösungswerk CHRISTI in den Heilsplan GOTTES miteinbezogen.
Der Apostel Paulus bringt dieses eindeutig zum Ausdruck, indem er schreibt:

Ist GOTT allein der Juden GOTT? Ist Er nicht auch der Heiden GOTT?
Ja freilich, auch der Heiden GOTT.
Sintemal es ist ein einiger GOTT,
Der da gerecht macht die Beschnittenen aus dem Glauben
und die Unbeschnittenen durch den Glauben.
Wie?
Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben?

Das sei ferne!
Sondern wir richten es (auch für die Völker der Nationen) auf – Röm. 3:29-31.

Unser Heiland, JESUS CHRISTUS opferte Sein Leben und starb zur Erlösung aller, die dieses glauben:

Also hat GOTT die Welt geliebt,
damit alle, die daran glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben – Joh.3:16.

Die 10 Gebote umfassen des gesamte menschliche Leben:
den vertikalen‘ Bereich, die unser Verhältnis zu GOTT regeln – I bis IV,
und den ‚horizontalen‘ Bereich, die unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen regeln – V bis X.

Wir benötigen eine eindeutige Orientierung in unserem Leben. Diesem Zweck dienen Gebote GOTTES. Sie informieren uns darüber, was in GOTTES Augen Recht und was Unrecht, d.h. Sünde, ist, denn durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde – Röm. 3;20b.

In nur zehn ‚Paragraphen‘ hat GOTT uns Seine Gesetzesordnung kundgetan.
Sie ist das Grundgesetz des menschlichen Lebens.
Diesen entsprechend sind wir vor unserem GOTT verantwortlich für unsere Gedanken, Worte und Werken.
Es gibt jedoch einen deutlichen Unterschied darin, wie GOTT Seinen Rechtsanspruch den Menschen im Allgemeinen und wie er ihn insbesondere uns Gläubigen mitteilt.

Dieses soll diese Gegenüberstellung der Gebote und der mit ihnen in Beziehung stehenden Lehrbriefen des NT verdeutlichen:

I.
ICH bin der HERR, dein GOTT, Der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

NT:

So wissen wir nun von der Speise des Götzenopfers,
daß ein Götze nichts in der Welt sei und daß kein andrer GOTT sei als der Eine.

Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, […]
so haben wir doch nur einen GOTT, den Vater, von welchem alle Dinge sind
und wir zu Ihm; und einen HERRN, JESUS CHRISTUS,
durch welchen alle Dinge sind und wir durch Ihn – 1. Kor. 8:4,6.
_____

II.
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen,
weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden,
oder des, das im Wasser unter der Erde ist
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.
Denn Ich, der HERR, dein GOTT, bin ein eifriger GOTT,
Der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied,
die mich hassen;
und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden,
die mich liebhaben und Meine Gebote halten.

NT:

Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern – Joh. 5:21.
Darum, meine Liebsten, fliehet von dem Götzendienst!
Ihr könnt nicht zugleich trinken des HERRN Kelch und der Teufel Kelch;
ihr könnt nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des HERRN
und des Tisches der Teufel.
Sind wir stärker als Er?
Oder wollen wir dem HERRN trotzen – 1. Kor. 10:14, 21-22?
_____  

III.
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen;
denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
  

NT:

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die GOTT zu uns hat.
GOTT ist die Liebe;
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in GOTT und GOTT in Ihm.
[…]
Lasset uns Ihn lieben; denn Er hat uns zuerst geliebt
– 1. Joh. 4:16,19.
Da wir unseren GOTT, den Vater, und unseren Heiland, Seinen Sohn CHRISTUS JESUS, von ganzem Herzen lieben, sprechen wir Seinen heiligen Namen auch mit äußerster Hochachtung aus. Wir nennen Seinen Namen nicht in gedankenlosem, lästerlichem, respektlosem Gebrauch.
Beten wir darum, daß uns der Heilige Geist rechtzeitig den Mund verschließe, bevor ein lästerliches Wort diesen verlasse.
Auch wenn wir beten, geschehe dieses im Geist und in der Wahrheit sowie in heiliger Zucht Ordnung.
Darum, dieweil wir empfangen ein unbeweglich‘ Reich, haben wir Gnade,
durch welche wir sollen GOTT dienen, Ihm zu gefallen mit Zucht und Furcht,
denn unser GOTT ist ein verzehrend‘ Feuer – Hebr. 12:28-28.
Denn wir haben es mit dem Schöpfer des Universums zu tun, dem König der Könige und HERRN aller Herrn, Der sich uns armen Sündern in Barmherzigkeit und Gnade liebevoll zugewandt hat.
Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor CHRISTO JESU,
Der unter Pontius Pilatus bezeugt hat ein gutes Bekenntnis,
daß du haltest das Gebot ohne Flecken, untadelig,
bis auf die Erscheinung unsers HERRN JESU CHRISTI,
welche wird zeigen zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige,
der König aller Könige und HERR aller Herren.
Der allein Unsterblichkeit hat,
Der da wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann,
Welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann;
Dem sei Ehre und ewiges Reich!
Amen.
_____

IV.
Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest.
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken;
aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines GOTTES;
da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter
noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh
noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer
und alles, was darinnen ist,
und ruhte am siebenten Tage.
Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

NT:

Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich.
Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß - Röm. 14:5.
So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise
oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate;
welches ist der Schatten von dem, das zukünftig war;
aber der Körper selbst ist in CHRISTO - Kol. 2:16-17.
Für uns Christen hat der Sonntag als der erste Tag der Woche, der Tag des Neubeginns, zentrale Bedeutung, denn an ihm ist JESUS CHRISTUS auferstanden.
Der Sonntag ist der Tag der Gemeindeversammlung, der Besinnung und Ruhe.
Auch die Gemeinde CHRISTI wurde an einem ersten Tag der Woche, nämlich am 50. Tage nach dem Schabbat des Pessach-Festes, d. h. Pfingsten (Pentacost = Zeitraum von 50 Tagen) ‚geboren‘, als CHRISTUS JESUS den verheißenen Heiligen Geist vom Vater sandte, der von nun an in uns wohnt.
Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen Ich euch senden werde vom Vater,
der Geist der Wahrheit, Der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir – Joh. 15:26, s.a. Apg. 2:1-4.
Wisset ihr nicht, daß ihr GOTTES Tempel seid und der Geist GOTTES in euch wohnt?
So jemand den Tempel verderbt, den wird GOTT verderben,
denn der Tempel GOTTES ist heilig, der seid ihr – 1. Kor. 3:16-17.
Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist,
welchen ihr habt von GOTT, und seid nicht euer selbst – 1. Kor. 6:19, s.a. 1. Kor. 12:13.
_____

V.
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, daß dir der HERR, dein GOTT, gibt.

NT: 

Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem HERRN,
denn das ist billig.
Ehre Vater und Mutter,
das ist das erste Gebot, das Verheißung hat:
auf daß dir's wohl gehe und du lange lebest auf Erden (5. Mos. 5:16) – Eph. 6:1-3.
_____
 
VI.
Du sollst nicht töten (morden).

NT:

Wer seinen Bruder haßt, der ist ein Totschläger;
Und ihr wisset, daß ein Totschläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend – 1. Joh. 3:15.
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind:
Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht,
Abgötterei, Zauberei,
Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht,
Rotten, Haß, Mord,
Saufen, Fressen und dergleichen,
von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor,
daß, die solches tun, werden das Reich GOTTES nicht erben – Gal. 5:19-21.
_____

VII.
Du sollst nicht ehebrechen.

NT:

Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt;
die Hurer aber und die Ehebrecher wird GOTT richten Hebr. 13:4.
Die Ungerechten werden das Reich GOTTES nicht ererben – s. 1. Kor. 6:9-10.
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VIII.
Du sollst nicht stehlen.


NT:

Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr,
sondern arbeite und schaffe mit den Händen etwas Gutes,
auf daß er habe zu geben dem Dürftigen – Eph. 4:28.

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IX.
Du sollst kein falsch‘ Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

NT:

Lüget nicht untereinander;
zieht den alten Menschen mit seinen Werken aus
und ziehet den neuen an,
der da erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbilde Des, Der ihn geschaffen hat – Kol. 3:9.
So leget nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid
und alles Afterreden,
und seid begierig nach der vernünftigen, lauteren Milch (dem unverfälschten Wort GOTTES) –1. Petr. 2:1-2.
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X.
Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses.
Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes,
noch seines Knechtes noch seiner Magd,
noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.

NT:

Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.
So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung Röm. 13:10.
Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in diesem:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – Gal. 5:14.
In den heiligen Geboten GOTTES spiegelt sich Seine Liebe für uns wider. Die Nächstenliebe zeichnet den Heiligen aus:
Es stelle sich ein jeglicher unter uns also,
daß er seinem Nächsten gefalle zum Guten, zur Besserung – Röm. 15:2.
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Das Gesetz und das Gebot des AT ist heilig, recht, gut, geistlich, s. Röm. 7:12-14.
Jedem, der sich nach ihm richtet, ist der Segen GOTTES verheißen, s. 3. Mos. 18:5.
Jeder, der es liebhat, den macht es weiser als seine Feinde, gelehrter denn alle seine Lehrer und klüger denn die Alten, s. Ps. 119:97-100.
Demjenigen, der es schätzt, dem ist es ein Licht auf seinem Wege, s. Ps. 119:105 und gibt ihm großen Frieden, s. Ps. 119:165.
Trotz dieser herrlichen Verheißungen vermag nicht einmal ein erlöster Mensch, selbst mit größtem Bemühen und innigster Frömmigkeit dieses Gesetz vollständig einzuhalten.
Denn da ist keiner, der Gutes tue, nicht einer – Ps. 14:3, Röm. 3:10.
So schreibt es der Apostel Paulus:
Denn es ist hier kein Unterschied:
Sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes,
den sie vor GOTT haben sollten – Röm. 3:23.

In CHRISTUS JESUS wurde der Alte Bund aufgehoben und durch einen besseren Bund, den Neuen Bund in Seinem Blut geschlossen:

CHRISTUS aber ist gekommen, daß Er sei ein Hoherpriester der zukünftigen Güter,
und ist durch eine größere und vollkommenere Hütte,
die nicht mit der Hand gemacht, das ist, die nicht von dieser Schöpfung ist,
auch nicht der Böcke oder Kälber Blut,
sondern Sein eigen‘ Blut einmal in das Heilige eingegangen
und hat eine ewige Erlösung erfunden.
Denn so der Ochsen und der Böcke Blut und die Asche von der Kuh, gesprengt,
heiligt die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit,
wie viel mehr wird das Blut CHRISTI,
Der Sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat,
unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.
Und darum ist Er auch ein Mittler des neuen Testaments,
auf daß durch den Tod,
so geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen,
die unter dem ersten Testament waren,
die, so berufen sind, das verheißene ewige Erbe empfangen – Hebr. 9:11-15.

Unser Heiland, JESUS CHRISTUS, hat für uns das Gesetz bis zum letzten i-Tüpfelchen erfüllt. ER ist der Vollender des Gesetzes bis zur letzten Konsequenz, die bedeutete, daß Er die Todesstrafe für unsere Sünden am Kreuz von Golgatha auf Sich nahm und Sein teures Blut für uns vergoß. Mit Seinem Es ist vollbracht – Joh. 19:30! und Seiner Auferstehung triumphierte über den Tod und dessen Satansreich.
Mit dem absolut allgenügsames Sühne-Opfer CHRISTI JESU und dem Geschenk des Glaubens an alle, die dieses dankbar und demütig annehmen, ist für uns der Weg in das Himmelreich und die ewige Glückseligkeit frei.
Denn CHRISTUS ist des Gesetzes Ende; wer an Den glaubt, der ist gerecht – Röm. 10:4.
Also haben wir keinerlei Verdienst aufzuweisen, die uns vor GOTTES Heiligkeit in irgendeiner Form auszeichnen könnte.
Wir leben aus der Gnade des Dreieinigen GOTTES für und für.
Wir werden ohne Verdienst gerecht aus Seiner Gnade durch die Erlösung,
so durch CHRISTUM JESUM geschehen ist,
Welchen GOTT hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in Seinem Blut,
damit Er die Gerechtigkeit, die vor Ihm gilt, darbiete in dem, daß Er Sünde vergibt,
welche bisher (nämlich im Alten Bund) geblieben war unter göttlicher Geduld;
auf daß Er zu diesen Zeiten (seit Pfingsten) darböte die Gerechtigkeit, die vor Ihm gilt;
auf daß Er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an JESUM. […]
So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke,
allein durch den Glauben – Röm. 3:24-26,28, s.a. Gal. 2:16, 3:10-14.

BossCo139 – Erstellt am 13.08.2016 um 16:23 Uhr - Veröffentlicht am 01.09.2016 um 08:37 Uhr

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Anregungen & Ansätze - Worte des Lebens – Neubeginn …

Bei Dir ist die Quelle des Lebens,
in Deinem Lichte sehen wir das Licht – Ps. 36:10.

Dieses Licht ist die Wahrheit,
aus der uns Trost und Hoffnung erstrahlen:

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte,
ein Licht auf meinem Wege – Ps. 119:105.

Dieser Weg ist der Hoffensweg der Erneuerung, des Neubeginns,
frei von den Fesseln der Vergangenheit:

GOTT spricht:
ICH will euch die Jahre erstatten,
welche die Heuschrecken gefressen haben – Joel 2:25.

Dieses gibt und Kraft und Ansporn, daß wir mit dem Apostel Paulus sprechen konnen:
Ich vergesse, was dahinten ist und strecke mich aus
nach dem, was da vorne ist – Phil. 3:13.
 
Dieses ist die selige Hoffnung, s. Tit. 2:13.

BossCo139 – Erstellt am 23.05.2017 um 18:23 Uhr - Veröffentlicht am 15.06.2017 um 14:04 Uhr

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Anregungen & Ansätze - Worte des Lebens - Trotzdem!

In dieser irrwitzigen (End-)Zeit, in der wir uns befinden, haben wir die Gewissheit, dass GOTT, der HERR, Der auch der HERR der Welt-Geschichte ist, uns nicht im Stich lässt, sondern uns in CHRISTUS JESUS Kraft des Heiligen Geistes recht leiten wird in allen Dingen.

Strecken wir uns doch letztendlich aus nach dem, was da vorne ist,
und jagen nach dem vorgesteckten Ziel,
dem Siegespreis der himmlischen Berufung GOTTES in CHRISTUS JESUS, s. Phil. 3:13

Mit Blick auf die selige Hoffnung,
wartend auf die Erscheinung der Herrlichkeit des großen GOTTES und unseres Heilandes
CHRISTUS JESUS, s. Tit. 2:13.

Auch wenn unsere physischen Kräfte abnehmen, werden wir doch durch unseren Glauben im Geiste beständig erfrischt und bestärkt, harrend auf den HERRN, dass wir neue Kraft erhalten und auffahren mit Flügeln wie Adler, laufen und nicht matt werden, wandeln und nicht müde werden, s. Jes. 40:31.

Dieses ist die uns von GOTT geschenkte Zuversicht - Maranatha!

BossCo139 – Erstellt am 01.06.2017 um 10:03 Uhr - Veröffentlicht am 15.06.2017 um 114:13 Uhr

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Die Arche Noahs als die Vorschattung der 'Arche CHRISTI'

In der Bibel selbst findet sich der Hinweis auf die Analogie zwischen den Zuständen, in der Zeit Noahs und denen, die in der Endzeit herrschen. Mit der Arche CHRISTI ist die Heilige Gemeinde, die Gemeinde CHRISTI, der treue Überrest gemeint, der das Evangelium im Glauben angenommen hat.

Diesem Gedanken habe ich vergleichend bzw. auch unterscheidend nachzugehen versucht und einige Schlüsse daraus zu ziehen.

Noah war ein Mann, der mit seiner Familie - seiner Frau, seinen drei Söhnen, Sem, Ham und Japheth und deren Frauen -ein gottgefälliges Leben führte, in einer Welt voller abgefallener, wider GOTT aufsässiger Menschen.

Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheut groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute ist Ihn, daß Er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und Er sprach: Ich will die Menschen, die Ich gemacht habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut Mich, daß Ich sie gemacht habe. - 1. Mos. 6;5-7 

Aber Noah fand Gnade vor dem HERRn. - 1. Mos. 6;8

GOTT, der HERR, befahl ihm und seinen Söhnen, die Arche nach Seinen Anweisungen zu bauen, von jeder Art reinem Tier sieben makellose Paare und von jeder Art unreinem Tier ein makelloses Paar innerhalb von sieben Tagen an Bord zu schaffen.

Am siebenten Tag begann der große Regen und spülte als Flut innerhalb von vierzig Tagen die boshafte Menschheit samt dem übriggebliebenen Getier fort.

Nach ca. einem Jahr und zehn Tagen verließ Noah und seine Familie auf Geheiß GOTTes die Arche mitsamt allem Getier, auf daß sie sich über die Erde ausbreiten und vermehren.

Noah baute einen Altar und opferte GOTT Brandopfer von allerlei reinem Getier, woran Er Wohlgefallen fand.

GOTT beschloß, Seine Schöpfung nicht mehr um des Ihm widerstrebenden Dichtens und Trachtens der Menschen willen zu verfluchen - 1. Mos. 8;21.

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. - 1. Mos. 8;21-22

GOTT segnete Noah und dessen Söhne und gebot ihnen, fruchtbar zu sein und die Erde zu bevölkern - 1. Mos. 9;1.

Unter dem Zeichen Seines Regenbogens schloß GOTT den Bund mit Noah.

Und GOTT sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den Ich gemacht habe zwischen Mir und euch und allen lebenden Seelen bei euch hinfort ewiglich: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen Mir und der Erde. - 1. Mos. 9;12-13

Ein neuer Anfang, eine neue Chance, für eine neue Folge menschlicher Generationen unter GOTTes Haushaltung ward gegeben.

Weiter im Heilsplan unseres Schöpfer-Gottes ... Die Menschheit wurde mittels der unterschiedlichen göttlichen Haushaltungen mit ihren speziellen Regierungs-Prinzipien bereitet für das erste Kommen des Messias CHRISTUS JESUS zu dem Volk Israel.

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. - Joh. 3;16

Doch bis auf eine kleine Herde Getreuer verwarf das Volk der Juden die Annahme des Messias und Seines Evangeliums und die religiösen Führer übergaben Ihn den Häschern und Richtern, die Ihn - wider alle Regeln der damaligen jüdischen Rechtsordnung verstoßend - zum Tode durch Kreuzigung verurteilten.

CHRISTUS JESUS starb, um am dritten Tage wieder aufzuerstehen. Er hatte den Tod für alle Ewigkeit überwunden. Das vollkommene einmalige Opfer zur Rettung der Menschheit ward vollbracht, um uns Menschen mit GOTT zu vesöhnen! Er nahm die Strafe für unsere Sünden auf Sich, damit es für diejenigen, die an Ihn glauben und Ihre Sünden von Herzen bereuen, die Chance für einen Neubeginn als Erlöste besteht und diese das ewige Leben in Seiner Gemeinschaft gewinnen.

Die Apostel CHRISTI und die neu entstandene Gemeinden trugen das Evangelium hinaus in die Welt zu den Völkern der Heiden.

CHRISTUS, der HERR und der Sohn GOTTes sitzt nun auf dem Herrschafts-Thron zur Rechten GOTTes, Seines und auch des Vaters all derer, die an Ihn glauben. Er sammelt diejenigen, die noch zu bekehren sind, so daß die Zahl der Seinigen vollständig werde und ist in Bereitschaft - wie verhießen - Seine Gemeinde zu entrücken.

Zu verzeichnen ist die Trennung zwischen der 'unsichtbaren' Gemeinde CHRISTI und der 'offiziellen' Kirche, die sich unterscheiden in der Breite des Weges, den ihre Angehörigen beschritten haben.

Sprach in den Zeiten des Alten Testamentes GOTT noch direkt zu den Seinigen, so änderte sich dieses der Zeit der Gemeinde.

CHRISTUS JESUS setzte den Heiligen Geist als Seinen Stellvertreter und den Tröster Seiner Gemeinde ein:

Und Ich will den Vater bitten, und Er soll einen anderen Tröster geben, daß Er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht Ihn nicht. Ihr aber kennt Ihn; denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein. - Joh. 24;16-18

Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen Mein Vater senden wird in Meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das Ich euch gesagt habe. - Joh. 14;26

Das Pfingst-Wunder - Apg. 2;1-36 - ist praktisch als Geburtstag der Heiligen Gemeinde GOTTes zu bewerten.

Zwei Typen der 'Arche'

Die Arche Noahs - die sichtbare Enklave einer Gemeinschaft von GOTT für Ihn Abgesonderter

Diese Arche steht für das Abgesondert-Sein einer von GOTT auserwählten, Ihm wohlgefällig lebenden Gemeinschaft von Menschen. Aus dieser Menschengemeinschaft ging das Volk des Alten Bundes hervor - die Juden.

Als der Bestand der Arche an Personen und Fracht vollständig war, wurde sie verpicht und somit gesichert in vollkommenem Schutz vor dem Gerichtsgeschehen GOTTes, das über den mehrheitlichen Anteil der die Erde bevölkernden Menschen, die sich in ihrer Sünde vollständig von ihrem GOTT und Schöpfer abgewandt haben, hereinbrach.

GOTT als der Besitzer, Baumeister und 'Kapitän' - Noah, der '1. Offizier', seine Familie - Söhne und Töchter - als 'Mannschaft', die Tiere als Fracht.

GOTT, der HERR sprach direkt mit den Menschen, denen Er besondere Aufgaben übertrug.

In der Weiterführung des göttlichen Heilsplanes geschah eine Verschiebung in den 'geistlichen' Bereich.

Die Arche CHRISTI - die 'unsichtbare' Gemeinschaft von GOTT für Ihn Abgesonderter, hervorgegangen aus dem Neuen, besseren Bund - Hebr. 7;22, umfassend die an CHRISTUS JESUS glaubenden Juden und die an Ihn Glaubenden aus den Heiden-Völkern.

Auch hier handelt es sich um eine von GOTT ausgewählte, durch ihren Glauben an die Erlösungs-Tat Seines Sohnes JESU CHRISTI abgesonderte Gemeinschaft. Nach und nach erfüllt sich die Zahl derer, die zu dem getreuen Überrest der heiligen Gemeinde CHRISTI gerechnet werden.

Es wir wiederum eine Minderheit von Menschen sein, die sich aus ihrem Glauben heraus von dem sündhaften Treiben ihrer Zeitgenossen in der Welt entfernen. Durch ihre Zeugnisgabe für das reine, unverfälschte Evangelium werden die Glieder der Gemeinde CHRISTI zunehmend Anfeindung, Diffamierung, Isolation und Verfolgung erleiden.

Was hält diese, über die gesamte Erdenwelt verstreute Gemeinde zusammen? Im Gegensatz zur Arche Noahs, bei der zum Gehorsam gegenüber dem von GOTT direkt hörbar gegebenen Weisungen auch noch familiäre Gemeinschaft vorhanden war, ist hier der Glaube - geschenkt und inspiriert durch den Heiligen Geist - das tragende Element.

Selig sind, die nicht sehen und dennoch glauben! - Joh. 20;29

Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. Durch den Glauben haben die Alten Zeugnis überkommen. Durch den Glauben merken wir, daß die Welt durch GOTTes Wort fertig ist, daß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.  - Hebr. 11;1-3

GOTT als der Besitzer, CHRISTUS JESUS als der 'Baumeister' und 'Kapitän', der Heilige Geist als der Stellvertreter des Kapitäns und '1. Offizier', die Glieder der Gemeinde CHRISTI als 'Mannschaft'

Der Heilige Geist inspiriert die Gemeindeglieder nach dem Willen GOTTes.

Die Endzeit, in der wir uns gegenwärtig bereits befinden, entspricht wiederum den Zeiten Noahs:

Aber gleichwie es zur Zeit Noahs war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging; und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere verlassen werden. Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden. - Mt. 24;37-39

Der die Sintflut Aufhaltende war GOTT Selbst, der die Arche bauen ließ, die 'Besatzung' unterwies und die Fracht bereitete, bis sie verpicht und seetüchtig war.

Der die anstürmende Flut der Drangsal Aufhaltende ist der Heilige Geist, welcher die Gemeinde CHRISTI bereitet, bis ihre Zahl erfüllt ist, daß der HERR die Seinigen in die Wolken hinein und zu Sich in den Himmel entrückt.

Die Entrückung der Gemeinde CHRISTI

Auch wird sie genannt Braut CHRISTI bzw. des Lammes, Heilige Gemeinde, Leib CHRISTI, unsichtbare Gemeinde.

Wann wird es geschehen? - Es wird - wie oben bereits ausgeführt - geschehen, bevor die Große Drangsal bzw. Trübsal über die zurückgelassene Menschheit losbricht, wie dereinst die Große Flut -Sintflut.

Wer wird dabei sein? -

Die Toten in CHRISTUS - siehe in 1. Thess. 4;16 - einbezogen sind die Gläubigen, welche die Heils-Botschaft CHRISTI angenommen haben aber auch diejenigen aus der Zeit vor der Vollendung Seines Erlösungs-Werkes am Kreuz.

Wir, die Lebenden - als die Söhne des Lichtes und des Tages - alle, die wir glaubend in der Nah-Erwartung der Entrückung ausharren, gerüstet mit dem Panzer des Glaubens usw. bzw. der Waffenrüstung GOTTes - Eph. 6;10-20

Ihr seid allzumal Kinder des Lichtes und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. So lasset uns nun nicht schlafen wie die anderen, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. Denn die da schlafen, die schlafen nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken; wir aber, die wir des Tages sind,, sollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. - 1. Thess. 5;5-8

Alle, diejenigen, die CHRISTUS JESUS als ihren persönlichen Erlöser angenommen, d.h. ihr Leben Seiner Leitung übergeben haben und sich in Wort und Tat zu Ihm bekennen.

Wer nun Mich bekennet vor den Menschen, den will Ich bekennen vor Meinem himmlischen Vater. Wer Mich aber verleugnet vor den Menschen, den will Ich auch verleugnen vor Meinem himmlischen Vater. - Mt. 10;32-33

und

Ich aber sage euch: Wer Mich bekennt vor den Menschen, den wird auch des Menschen Sohn bekennen vor den Engeln GOTTes. Wer Mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln GOTTes. Und wer da redet ein Wort wider des Menschen Sohn, dem soll es vergeben werden; wer da aber lästert den Heiligen Geist, dem soll es nicht vergeben werden. - Lk. 12;8-0

Es sind nicht unsere 'guten Werke', durch die wir uns rechtfertigen könnten, sondern durch den von GOTT geschenkten und von uns angenommenen Glauben werden wir gerechtfertigt. Aus diesem Glauben erwachsen alle guten Werke als Früchte des (Heiligen) Geistes - Gal. 5;22-23.

Wie wird es geschehen? -

Für die Seinigen hat CHRISTUS JESUS in den Regionen des Himmels eins Stätte bereitet, in die Er sie nach ihrer Entrückung aufnehmen wird:

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. - 1. Kor. 15;51-53

Und Er sprach zu Seinen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an GOTT und glaubet an Mich! In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte Ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten, so will Ich wiederkommen und euch zu Mir nehmen, auf daß ihr seid, wo Ich bin. - Joh. 14;1-3

... denn Er Selbst, der HERR, wird ... herniederkommen vom Himmel, und die Toten in CHRISTO werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden zu den Wolken, dem HERRn entgegen in die Luft, und werden also bei dem HERRn sein allezeit. - 1. Thess. 4;16-17

CHRISTENMENSCH - BIST DU BEREIT?

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Quellen und zugleich Lese-Empfehlung:

DIE HEILIGE SCHRIFT

LaHAYE, Tim: DIE ENTRÜCKUNG - Wer muß durch die Trübsal?; CV, 2005 - ISBN 978-3-89436--459-9

WASSERZUG, Gertrud: KONKORDANZ BIBLISCHER AUSSAGEN ÜBER DIE ZUKUNFT ; CV, 2007 - ISBN 978-3-89436-537-0

WASSERZUG, Gertrud: NACH DER STUNDE DER ENTRÜCKUNG DER GEMEINDE CHRISTI - Schriftenmission Böblingen, 19?? - ISBN none 

BossCo139 - Erstellt am 06.06.2012 um 16:34 Uhr

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Argumente des Glaubens - Das A und O - CHRISTUS JESUS, der Einzigartige ...

Die wichtigsten Fakten über unseren Heiland CHRISTUS JESUS geben Auskunft und Zeugnis:

1 - Er ist der eingeborene, d.h. einziggeborene Sohn GOTTes.

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen Seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. - Joh. 1;14

2 - Er ist der Ewige.

Im Anfang war das Wort, und Wort war bei GOTT, und das Wort war GOTT.
Dieses war im Anfang bei GOTT.
Alles ist durch dasselbe entstanden;
und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
- Joh. 1;1-3

3 - Einzig CHRISTUS JESUS sühnte unsere Sünden, auf daß wir Vergebung haben und errettet sind, wenn wir daran glauben.

Er hat unsere Sünden selbst an Seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch Seine Wunden seid ihr heil geworden. - 1. Petr. 2;24

4 - Der einzige Weg zu GOTT, unserem Vater im Himmel, ist JESUS CHRISTUS.

JESUS spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch Mich. - Joh. 14;6

5 - Einzig CHRISTUS JESUS ist die Macht über den Tod gegeben, und Er ist leiblich auferstanden von den Toten.

Darum liebt Mich der Vater, weil Ich mein Leben lasse, damit Ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von Mir, sondern Ich lasse es von Mir aus.
Ich habe Vollmacht, es zu lassen und Ich habe Vollmacht, es wieder zu nehmen.
Diesen Auftrag habe Ich von Meinem Vater empfangen.
- Joh. 10;17-18

6 - Einzig CHRISTUS JESUS hat die Macht, Leben zu geben. wem Er will.

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen Er will. - Joh. 5;21

7 - Nur CHRISTUS JESUS nimmt gleich dem Vater im Himmel Anbetung an und wird gleich dem Vater geehrt.

Thomas antwortete und sprach zu Ihm (JESUS CHRISTUS): Mein HERR und mein GOTT! - Joh. 20;28

... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.
Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der Ihn gesandt hat.
- Joh. 5;23

8 - CHRISTUS JESUS ist von GOTT die Gerichtsbarkeit übertragen.

Denn der Vater richtet niemanden, sondern alles Gericht hat Er dem Sohn übergeben. - Joh. 5;22

9. Einzig CHRISTUS JESUS wurde durch eine Jungfrau geboren.

Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben:
Siehe, eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird Ihm den Namen Immanuel geben.
- Jes. 7:14

10 - Einzig über CHRISTUS JESUS wurden präzise Angaben bezüglich Seiner Geburt, Seines Lebens, Seines Sterbens, Seiner Auferstehung, Seines Erlösungswerkes etc. prophezeit.

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf Seiner Schulter; undEr heißt Wunderbar, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst; auf daß Seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und seinem Königreich und Seinem Königreich, daß Er's zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nin an bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des HERRn Zebaoth.
- Jes. 9;6-7
s.a. Mich. 5;2, Sach. 11;2-13, Jes. 53, Ps. 16;10

BossCo139 - Erstellt am 04.08.2013 - 12:35 Uhr - Aktualisiert am 04.08.2013 um 14:13 Uhr

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Argumente des Glaubens - Gebet befreit

Neben vielen anderen segensbringenden Wirkungen führt das Gebet auch zur Befreiung des
mehr oder weniger angefochtenen Christen bzw. gebundenen Menschen. GOTT erhört ein jedes
unserer Gebete, das wir Ihm im Geist und in der Wahrheit - s. Joh. 4;23-24 - ans Herz legen und
hilft uns gemäß Seinem weisen Ratschluß.

So können wir uns befreien lassen

-- von Krankheit und Tod:

Es geschah aber, daß der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr darniederlag.
Zu ihm ging Paulus hinein und betete und legte die Hände auf ihn
und machte ihn gesund.
- Apg. 28;8

Leidet jemand unter euch, der bete;
ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde,
daß sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des HERRn.
Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen;
und der HERR wird ihn aufrichten;
und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.
Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander,
daß ihr gesund werdet.
Des Gerechten Gebet vermag viel,
wenn es ernstlich ist.
- Jak. 5;13

-- von Mangel an Weisheit bzw. Unwissenheit:

Darum lassen wir auch von dem Tag an, an dem wir gehört haben, nicht ab,
für euch zu beten und zu bitten, daß ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis Seines Willens
in aller geistlichen Weisheit und Einsicht.
- Kol. 1;9

Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt,
so bitte er GOTT, der jedermann gerne gibt und niemanden schilt;
so wird ihm gegeben werden.
- Jak. 1;5

-- von Mutlosigkeit:

Er (JESUS CHRISTUS) sagte ihnen ein Gleichnis darüber,
daß sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, ...
- Lk. 18;1ff

-- von Nöten:

So seid nun GOTT untertan,
widersteht dem Teufel,
so fliehet er euch.
- Jak. 4;7

-- von Ungläubigen:

Ich ermahne euch aber, liebe Brüder,
durch unseren HERRn JESUS CHRISTUS
und durch die Liebe des Geistes, daß ihr mir kämpfen helft
durch eure Gebete für mich zu GOTT,
daß ich errettet werde von den Ungläubigen in Judäa
und mein Dienst, den ich für Jerusalem tue, den Heiligen willkommen sei,
damit ich mit Freuden zu euch komme
nach GOTTes Willen
und mich mit euch erquicke.
Der GOTT des Friedens aber sei mit euch allen!
Amen
- Röm. 15;30-33

-- von Versuchungen:

Wachet und betet,
daß ihr nicht in Anfechtungen fall!
Der Geist ist willig;
aber das Fleisch ist schwach.
- Mt. 26;41

-- vom Widersacher:

Vor allem aber ergreift das Schild des Glaubens,
mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen.
- Eph. 6;16

-- vor widrigen Umständen:

Und als er (König Herodes) sah, daß es den Juden gefiel (daß er die Gemeinde verfolgte),
fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. ...
- Apg. 12;3-19

BossCo139 - Erstellt am 14.12.2013 um 13:05 Uhr

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Argumente des Glaubens - Gebet bewirkt geistliche Reifung

Durch das Gebet zu Ihm führt GOTT uns zur geistlichen Reifung, wodurch wir auch an wahrer
Weisheit zunehmen. Sein Zeuge, der Heilige Geist, steht uns zur Seite und lenkt uns in unserem
Gebet:

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den Mein Vater senden wird in Meinem Namen,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was Ich euch gesagt habe.
- Joh. 14;26

Der Heilige Geist ist unser getreuer universeller Helfer, Lehrer und Seelsorger.
An uns ist es, unseren getreuen Fürsprecher vor dem Gnadenthron GOTTes nicht in Seinem
heilenden und heilbringenden Wirken zu betrüben.

Mit dem Rückhalt GOTTes begeben wir uns in einen geistlichen Kampf wider unterschiedliche
äußere und innere Kräfte, die sich unserem Gebet entgegenstellen:

... Seid stark in dem HERRn und in der Macht Seiner Stärke.
Ziehet an die Waffenrüstung GOTTes,
damit ihr bestehen könnt
gegen die listigen Anschläge des Teufels.
Denn wir haben nicht mit Fleisch oder Blut zu kämpfen,
sondern mit Mächtigen und Gewaltigen,
nämlich mit den Herrn der Welt,
die in dieser Finsternis herrschen
mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Deshalb ergreift die Waffenrüstung GOTTes,
damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten
und alles überwinden
und das Feld behalten könnt.
so steht nun fest,
umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit
und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit,
und an den Beinen gestiefelt,
bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens,
mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes.
Betet allzeit mit bitten und Flehen im Geist
und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit
im Gebet für alle Heiligen ...
- Eph. 6;10-18

Im Zuge dieser geistlichen Auseinandersetzung erfahren wir geistliche Stärkung:

Betet allzeit mit Bitten und Flehen im Geist
und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit
im Gebet für alle Heiligen
und für mich,
daß mir das Wort gegeben werde,
wenn ich meinen Mund auftue,
freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen.
- Eph. 6;19-19

Gestärkt wird auch unser Rettersinn, indem wir für die Notleidenden und Verlorenen beten:

... ich flehe auch zu GOTT für sie,
daß sie gerettet werden.
- Röm. 10;1

Dieses ist auch organisch verbunden mit der Fürbitte für die Missionswerke, deren Glieder - die
wahren Arbeiter am Weinberge des HERRn - das Verlorene in der Welt suchen und zu retten um
des Evangeliums willen.

Da sprach Er (CHRISTUS JESUS) zu Seinen Jüngern:
Die Ernte ist groß,
aber wenige sind Arbeiter.
Darum bitte Ich den HERRN der Ernte,
daß Er Arbeiter in Seine Ernte sende.
- Mt. 9;37-38

In allem schreiten wir in geistlichem Wachstum voran:

... höre ich nicht auf,
zu danken für euch
und gedenke euer in meinem Gebet,
daß der GOTT unseres HERRN JESUS CHRISTUS,
der Vater der Herrlichkeit euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung,
Ihn zu erkennen.
Und Er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens,
damit ihr erkennt,
zu welcher Hoffnung ihr von Ihm berufen seid,
wie reich die Herrlichkeit Seines Erbes für die Heiligen ist.
- Eph. 1;15-18
18ff

Deshalb der der rechte Vater ist über alles,
was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden,
daß Er euch Kraft gebe
nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit,
stark zu werden durch Seinen Geist
an dem inwendigen Menschen,
daß CHRISTUS durch den Glauben in euren Herzen wohne
und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
So könnt mit allen Heiligen begreifen,
welches die Breite, die Länge und die Höhe und die Tiefe ist,
auch die Liebe CHRISTI zu erkennen,
die alle Erkenntnis übertrifft,
damit ihr erfüllt werdet
mit der ganzen Gottesfülle.
Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus,
was ihr bitten oder verstehen,
nach der Kraft, die in uns wirkt,
dem sei Ehre in der Gemeinde und in CHRISTUS JESUS
zu aller Zeit,
von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen.
- Eph. 3;14-21

Darum lassen wir auch von dem Tag, an dem wir's gehört haben, nicht ab,
für euch zu beten und zu bitten,
daß ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis Seines Willens
in aller geistlichen Weisheit und Einsicht,
daß ihr dem HERRn würdig lebt,
Ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt
in jedem guten Werk
und wachst in der Erkenntnis GOTTes
und gestärkt werdet
mit aller Kraft
durch Seine herrliche Macht
mit aller Geduld und Langmut.
Mit Freude sagt dank dem Vater,
der euch tüchtig gemacht hat
zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.
Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis
und hat uns versetzt in das Reich Seines lieben Sohnes,
in dem wir Erlösung haben,
nämlich die Vergebung der Sünden.
- Kol. 1;9-14

BossCo139 - Erstellt am 16.12.2013 um 11:59 Uhr

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Argumente des Glaubens - Glaube an das Wort GOTTes

In der Heiligen Schrift finden wir eindeutige Aussagen über die zentrale Bedeutung des Wortes GOTTes, der Predigt, diesem entsprechend:

Was ist Glauben?

Es ist der Glaube eine gewisse Zuversicht in das, das man hofft, und ein Nicht-Zweifeln an dem, was man nicht sieht. - Hebr. 1;11

Was glaube ich nun als Christ ?

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
- Joh. 3;16

Kann ich dessen gewiß sein?

Denn des HERRn Wort ist wahrhaftig und was Er zusagt, ist gewiß. - Ps. 33;4

Was führt mich zum Glauben und bestärkt mich darin?

So kommt der Glaube von der Predigt, die Predigt aber durch das Wort CHRISTI. - Röm. 10;17

JESUS CHRISTUS sagt selbst über den Inhalt bibeltreuer Predigt:

Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters (GOTTes) Geist ist es, der durch euch redet. - Mt. 10;20

So ist es weise, diesem Rat zu folgen:

Lasset das Wort CHRISTI reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit; ... - Kol. 3;16

Bereits der Psalmist des Alten Testamentes wußte aus der Erfahrung des alltäglichen Glaubenskampfes:

Dein Fuß ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. - Ps.  119;105

sowie

Dein Wort ist ganz durchläutert, und Dein Knecht hat es lieb. - Ps. 119;140

Der Apostel Paulus mahnt:

Laßt euch nicht mit mancherlei fremden Lehren umtreiben. - Hebr. 13;9

Aus bitterer Erfahrung unterschiedlicher Irrwege mahnt uns der Reformator Martin LUTHER:

Drum, die da den Geist rühmen und suchen sonderliche Offenbarungen und Träume, die sind ungläubig und Verächter GOTTes. Denn sie lassen sich an GOTTes Wort nicht begnügen, wollen damit nicht zufrieden sein.
In geistlichen Sachen suche noch begehre ich keine Offenbarungen noch Träume.
- LUTHER, Martin: TISCHREDEN

sowie

Dein Wort ist unseres Herzens Trutz
und Deiner Kirche wahrer Schutz.
Dabei erhalt uns, lieber HERR,
daß wir nichts andres suchen mehr.
- KLEINER KATECHISMUS

BossCo139 - Erstellt am 04.08.2013 um 12:13 Uhr - Aktualisiert am 04.08.2013 um 14:49 Uhr

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Argumente des Glaubens - Verdammnis der Ungläubigen - Ein 'Heißes Eisen' ...

Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wie weise werden. - Ps. 90;12

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben,, danach aber das Gericht:
So ist auch CHRISTUS einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen;
zum zweitenmal wird Er nicht der Sünde wegen erscheinen,
sondern denen, die auf Ihn warten, zum Heil.
- Hebr. 9;27-28

Nach unserem irdischen Dahinscheiden ist unser Leben nicht beendet, sondern wir werden ewig leben. - Die Frage steht: Wo?

Diese Entscheidung, bei der wir uns für oder gegen GOTT zu entscheiden haben, treffen wir bereits während unseres irdischen Lebens.
GOTT hat uns in Seiner Ebenbildlichkeit den freien Willen gegeben, uns zu entscheiden.

Für GOTT führt zum ewigen Leben in Seiner Gegenwart in Seinem himmlischen Reich.
Wider GOTT führt zum ewigen Dasein in der Verdammnis der vollständigen Gottesferne.

Es gibt nur einen Weg zu GOTT; dieser Weg ist CHRISTUS JESUS.

Wer an den Sohn glaubt hat das ewige Leben.
Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das ewige Leben nicht sehen,
sondern der Zorn GOTTes bleibt über ihm.
- Joh. 3;36

Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht Seinem Sohn übergeben,
damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.
Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt auch den Vater nicht, der Ihn gesandt hat.
Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch:
Wer Mein Wort hört und glaubt dem, der Mich gesandt hat,
der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht,
sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgerungen.
- Joh. 5;22-24

Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an Mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
und wer da lebt und glaubt an Mich, der wird nimmermehr sterben.
- Joh. 11;25-26

JESUS spricht ...:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch Mich.
- Joh. 14;6

Weshalb hat Er das Recht, dieses von Sich zu bezeugen?
Weil CHRISTUS JESUS durch Seinen stellvertretenden Sühne-Tod an unserer statt die Strafe für unsere Sünden auf Sich genommen und vollständig erlitten hat.
Er allein hat das allergrößte, denkbare Leiden auf Sich genommen, verursacht durch die geballte Wucht der Vergeltung GOTTes für alle Schandtaten der Menschheit.

Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
- Joh. 3;16

Und Er ist darum für alle gestorben,
damit, die da leben, hinfort nicht mehr sich selber leben,
sondern Dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.
- 2. Kor. 5;15 
Darum:
Ist jemand in CHRISTUS, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen,
siehe Neues ist geworden.
Aber das alles von GOTT, Drr uns mit Sich selber versöhnt hat durch CHRISTUS ...
und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu
und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
- 2. Kor. 5;17-19

Innerhalb der Schöpfung und des Weltgeschehens gibt es genügend Hinweise auf das Wirken eines allmächtigen Schöpfer-GOTTes, die den Menschen anregen und veranlassen, nach Ihm zu fragen. Ihn zu suchen und sich für
oder wider Ihn zu entscheiden.

Zwar hat Er (GOTT) in den vergangenen Zeiten alle Heiden ihre eigenen Wege gehen lassen;
und doch hat Er Sich selbst nicht unbezeugt gelassen,
hat viel Gutes getan ...
- Apg. 14;17ff

GOTT respektiert die Entscheidung des Menschen - auch wider Ihn.
Es ist jedoch auf die Folgen der Ablehnung der Gnade GOTTes und Seines Heilswerkes hingewiesen:

Denn GOTTes Zorn wird vom Himmel her offenbar über alles gottlose Wesen
und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
Denn was man von GOTT erkennen kann, ist unter ihnen offenbar;
denn GOTT hat es ihnen offenbart.
Denn GOTTes unsichtbares Wesen, das ist Seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus Seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt,
so daß sie keine Entschuldigung haben. - Röm. 1;18-20

Du mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selber Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes GOTTes,
der einem jeden geben wird, nach seinen Werken: ...
- Röm. 2;5-6
Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, ... - Röm. 2;9

Denn der Sünde Sold ist der Tod;
die Gabe GOTTes aber ist das ewige Leben in CHRISTUS JESUS; unserem HERRn.
- Röm. 6;23

Verdammnis findet statt, weil die Heiligkeit und Gerechtigkeit GOTTes es unumgänglich macht, Sünde zu übersehen und keine Vergeltung zu üben.

Diese Aussagen mögen hart erscheinen. In der Endzeit, in der wir uns befinden, wird dem Zeitgeist folgend, zwar die Liebe und Barmherzigkeit GOTTes überbetont, Seine Heiligkeit und Gerechtigkeit aber sollen verschwiegen werden, denn das (falsche!) Kuschel- und Wohlstands-Evangelium findet geneigte Ohren unter dem 'christlichen' Publikum der Postmoderne.
Umso notwendiger ist es, in Lehre und Verkündigung mahnend und warnend darauf hinzuweisen, daß die Entscheidung über unseren Verbleib in der Ewigkeit bereits - wie oben bereits geschrieben - in unserem irdischen Leben getroffen werden muß.
Der sorglose Umgang mit dieser Tatsache ist tödlich - im wahrsten Sinne des Wortes, denn er führt zum zweiten Tod.

Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können;
fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
- Mt. 10;28

Es gibt eine ganze reihe von Aussagen in der Heiligen Schrift, die belegen, daß die Annahme, es gäbe die Möglichkeit einer Allversöhnung, als illusorisch und somit als Irrlehre zu bewerten ist:

Wenn der gottlose Mensch stirbt, ist seine Hoffnung verloren und das Harren der Ungerechten wird zunichte. - Spr. 11;7

denn der Böse hat nichts zu hoffen, und die Leuchte der Gottlosen wird verlöschen. - Spr. 24;20

Gehet hinein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,
und viele sind's, die auf ihm hineingehen.
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt,
und wenige sind's, die ihn finden.
- Mt. 7;13;14

Dann wird Er auch sagen zu denen zur Linken:
Geht weg von Mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!
- Mt. 25;41
Und sie werden hingehen:
diese zur ewigen Strafe,
aber die Gerechten in das ewige Leben.
- Mt. 25;46

... Es ist besser für dich, daß du verkrüppelt zum Leben eingehst,
als daß du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in der das Feuer, das nie verlöscht,
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht.
- Mk. 9;43-44

Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren
und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben.
- Joh. 12;25

Nur durch willentliche Änderung seiner Gesinnung kommt der Mensch vom zweiten Tode zum ewigen Leben:

Oder verachtest du den Reichtum Seiner Güte, Geduld und Langmut?
Weißt du nicht, daß dich GOTTes Güte zur Buße führt?
- Röm. 2;4

Über die Feinde der Gemeinde CHRISTI schreibt der Apostel Paulus:

Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des HERRn her
und von Seiner herrlichen Macht.
- 2. Thess. 1;9

So sind auch Sodom und Gomorrha, und die umliegenden Städte,
die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind,
zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers.
- Jud. 7

Hier ist Rat, der errettet zum ewigen Leben:

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünde,
noch sitzt, wo die Spötter sitzen.
- Ps. 1;1
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
aber der Weg der Gottlosen vergeht.
- Ps. 1;6

Die Toren sprechen in ihrem Herzen:
Es ist kein GOTT.
Sie taugen nichts; ihr Treiben ist GOTT ein Greuel.
- Ps. 14;1

Die Furcht des HERRn ist der Weisheit Anfang.
Klug sind alle, die danach tun.
Sein Lob bleibt ewiglich.
- Ps. 111;10

BossCo139 - Erstellt am 28.08.2013 um 11:14 Uhr

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Argumente des Glaubens - Vergebung der Sünden

Das Leben in Seiner Gemeinschaft ist GOTTes ziel mit uns

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, sie an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. - Joh. 3;18

Wie können wir aber als Sünder Gemeinschaft haben mit ihm? Nicht durch unsere eigenen Werke sondern durch die Versöhnungstat unseres Erlösers JESUS CHRISTUS:

... und Er durch Ihn alles mit Sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem Er Frieden machte durch Sein Blut am Kreuz. - Kol. 1;20

Was können wir also überhaupt tun?

Wer an den Sohn (CHRISTUS JESUS) glaubt, der hat das ewige Leben. - Joh. 3;36

Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, erdet ihr's empfangen. - Mt. 21;22

Er selbst lädt uns ein:

Kommt her zu Mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch Mein Joch und lernt von Mir;
denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn Mein Joch ist sanft und Meine Last ist leicht.
- Mt. 11;28

Nun können wir wahrlich dieses im Glauben annehmen:

Der HERR ist nahe denen, die zerbrochen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. - Ps. 34;19

Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. - Jes. 1;18

... denn die Sünden sind euch vergeben durch Seinen Namen (CHRISTUS JESUS). - 1. Joh. 2;12

So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in CHRISTUS JESUS sind; die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern im Geist. - Röm. 8;2

Somit können wir frohen Mutes sagen:

Aber meine Seele soll sich freuen des HERRn und fröhlich sein über Seine Hilfe. - Ps. 35;9

BossCo139 - Erstellt am 04.08.2013 um 12:18 Uhr - Aktualisiert am 04.08.2013 um 15:35 Uhr

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Argumente des Glaubens - Wider den Aberglauben

Eine klare Antwort ohne Umschweife zu diesem Thema finden wir in der Heiligen Schrift:

Ihr sollt euch nicht wenden zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern und sollt sie nicht befragen, daß ihr nicht an ihnen unrein werdet;
Ich bin der HERR, euer GOTT.
- 3. Mos. 19;31

und

... daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder Seine Tochter durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen
oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt.
Denn wer das tut, der ist dem HERRn ein Greuel,
und um solcher Greuel willen vertreibt der HERR, dein GOTT, die Völker vor dir.
Du aber sollst untadelig sein vor deinem HERRn, deinem GOTT.
- 5. Mos. 18;10-13

Für die guten und die schlechten Tage unseres Lebens sagt uns JESUS CHRISTUS:

Kommt her zu Mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch Mein Joch und lernt von Mir, denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
- Mt. 11;28-29

und zur Gewißheit:

... Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende. - Mt. 28;20

so

Laßt das Wort CHRISTI reichlich unter euch wohnen:
lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; ...
- Kol. 3;16

denn

... in Ihm (CHRISTUS JESUS) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
und an dieser Fülle habt ihr Teil in Ihm, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist.
- Kol. 2;9-10

BossCo139 - Erstellt am 16.08.2013 um 11:39 Uhr

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Zwei Arten göttlicher Anleitung und Führung

1 -- in Seinem Sinne
oder
2 -- unter Seiner Anleitung, Führung

1 -- in Seinem Sinne - sozial-kollektiv orientiert
bedeutend:
gemäß Seiner Anweisung bzw. der Auslegung Seiner Anweisung
d.h.
auch möglich in Seiner 'Abwesenheit'
z.B.
per Gesetz
entsprechend der Haushaltung des mosaischen Gesetzes
s.a.
Dispensionalismus - GOTT, der HERR, der Weltgeschichte und Seine Haushaltungen -
www.BossCo139.de/41078.html

2 -- unter Seiner Anleitung, Führung - persönlich-individuell orientiert
d.h.
bedeutend:
in der Gegenwart Seines Heiligen Geistes als Seines Stellvertreters,
wirkend in unserem Herzen,
ändernd,
d.h.
formend wirkend,
berichtigend weisend,
heilend heiligend,
d.h.
zu unserem Besten
als unser HERR und Meister
... denn Einer ist euer Meister - Mt. 23;8ff
uns 'über die Schulter schauend''unsere Hand führend' 
und 
zuweilen berichtigen eingreifend -
aus Gnade
entsprechend der Haushaltung der Gnade
s.a.
Dispensionalismus - GOTT, der HERR der Weltgeschichte und Seine Haushaltungen -
www.BossCo139.de/41078.html 

BossCo139 - Erstellt am 12.08.2013 um 10:39 Uhr

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Aussichten und Verheißungen – Neue himmlische Ordnung  

Der englische Bibellehrer und Theologe David Pawson (*1930) nannte uns in zwei Aufstellungen von jeweils sieben Dingen, die es im Himmel nicht mehr geben wird, und die wir auch überhaupt nicht vermissen werden, und sieben Dinge, die wir in Vollkommenheit erleben dürfen.

Sieben negative Dinge, die es im Himmel nicht mehr geben wird:

1 – Sünde –>
Es kann nichts Unreines mehr in den Himmel kommen – s. Offb. 21;27.

2 – Sex –>
Es gibt keine Ehe mehr. Die Auferstandenen sind wie die Engel im Himmel – s. Mt.  22;30, Mk. 12;25, Lk. 20;36.

3 – Leid –>
Es gibt Schmerz und erst recht keinen Tod mehr – s. Offb. 21;4.

4 – Kummer –>
Jede Träne wird von GOTT abgewischt – s. Offb. 21;4.

5 – Trennung –>
In dem neuen Himmel auf und der neuen Erde gibt es kein Meer mehr.  Für die Juden symbolisiert das Meer Trennung – s. Offb. 21;1.

6 – Schatten –> 
Sonne und Mond als himmlische Lichtquellen gibt es nicht mehr. Die Herrlichkeit GOTTes erleuchtet die Welt – s. Offb. 21;23.

7 – Heiligtum –>
GOTT selber ist der Tempel – s. Offb. 21;22.

Sieben positive Dinge, die es im Himmel in Vollkommenheit geben wird …

1 – Erkenntnis –>
Wir werden in voller Bewußtheit der eigenen Existenz leben. Wir werden imstande sein, auch unsere Glaubensgefährten zu erkennen, auch wenn wir sie vorher, d.h. in unserem irdischen Leben nie gesehen haben, wie es den Jüngern CHRISTI auf dem Berge der Verklärung geschah – s. Mt. 17;3, Mk. 9;4, Lk. 9;30 

2 – Offenbarung –>
Wir erkennen sehen die Dinge  klar und deutlich,  nicht mehr verschwommen  – s. 1. Kor 13;12.

3 – Gerechtigkeit –>
Sie ist in der neuen Schöpfung allgegenwärtig wie die Atemluft - s. 2. Petr. 3;13.

4 – Lohn –>
Das Preisgericht entscheidet über den Lohn gemäß unserer Glaubenstreue. Die Früchte des Glaubens werden bewertet.  – s. 1. Kor. 3;13-15,  2. Kor. 5;10.

5 – Verantwortung –>
Wir werden sogar über die Engel richten – s. 1. Kor. 6;3 – und Verwalter des Paradieses sein, das auf der Erde wieder hergestellt sein wird. Wir werden dort weiter wirken, wo das erste Menschenpaar wegen des Sündenfalles abbrechen mußte.

6 – Freude –>
Sie beginnt mit dem Hochzeitsmahl des Lammes und wird dauern von Ewigkeit zu Ewigkeit – s.  Offb. 19;7

7 – Ruhe –>
von der Mühsal, nicht von der Arbeit. 

Alles ist durchwirkt und durchwoben von der wunderbaren achten ‚Komponente‘, der Liebe GOTTes, unseres himmlischen Vaters.
Der Himmel wird ein Ort sein, wo alles Edle, Herrliche, Schöne, Vollkommene beieinander ist und sich in wunderbarer Weise ergänzt.
Auch wird der Himmel ein Ort einer für uns derzeitig schier unvorstellbaren Lebendigkeit und Kreativität sein.
Wir leben in einem neuen Universum und sind mit einem Leib ausgestattet, der uns das Leben unter diesen neuen Bedingungen ermöglicht. Wir werden nicht mehr den alten räumlich-zeitlichen Begrenzungen unterliegen, unser sinnliches Wahrnehmungsvermögen wird den neuen Lebensbedingungen angepaßt sein und über einen weitaus größeren Wahrnehmungsbereich verfügen.
Wir werden Farben sehen, die wir nie zuvor gesehen haben und Klänge hören, die wir zuvor nie gehört haben. Düfte werden wir riechen, die zuvor nicht gerochen haben, schöner als die edelste  Rose, und unsere Geschmacksnerven werden Aromen wahrnehmen, die wir uns nicht träumen ließen.
Unsere neuen geistigen und kognitiven Fähigkeiten werden die gegenwärtigen bei weitem übertreffen. Lernschwierigkeiten sind unbekannt. Sprachbarrieren gibt es nicht mehr.
Unsere physische Leistungsfähigkeit wird sicherlich alle irdischen olympischen Maßgaben in den Schatten stellen. (Wobei wir weitaus sinnvolleren Herausforderungen gegenüberstehen werden als diesen.)
Die neue Schöpfung wird viele interessante Dinge für uns bereithalten, neue Erkenntnisse, neue Horizonte werden sich uns erschließen.

Bereits in dieser gegenwärtihen gefallenen und daher vergänglichen und vom Verfall gezeichneten Schöpfung, die ja nur ein schwacher Abglanz der künftigen, vollkommenen ist, können wir uns an vielen wunderschönen Dingen erfreuen und ihre äußerliche Schönheit und Majestät bewundern. Um wieviel mehr wird dies in der neuen Schöpfung, in der es nichts Böses, Sündhaftes und Unreines mehr geben wird, der Fall sein.  

Die neue Schöpfung wird in schier unermeßlicher Vielfalt und doch in göttlicher Einheit existieren – ganz und gar unbeeinträchtigt durch das Böse, denn das Böse und dessen Urheber sind auf ewig gebannt.

Können Sie sich vorstellen, in einer Welt zu leben, in dem es nicht nur keine Schmerzen, kein Leid oder andere üblen Umstände gibt, sondern Ihnen auch nicht der kleinste Fehlgriff widerfahren wird? Nichts wird Ihnen unbeabsichtigt aus der Hand fallen, Sie werden nicht stolpern noch straucheln.
Keine Mißverständnisse geschehen mehr, ja, Sie werden sich nicht einmal mehr versprechen!
Ermüdung, Erschöpfung, auch Langeweile und Übersättigung wird unbekannt sein – ebenso jede andere Art von Mißstimmung oder Unwohlsein.
Da wir als Himmelsbewohner nicht mehr von Behinderungen, Gebrechlichkeit und Hinfälligkeit geplagt sind, wird es weder Brillen, Gehhilfen, Prothesen oder andere Utensilien dieser Art mehr geben.
For ever young! – dieser Wunschtraum wird für diejenigen in Erfüllung gehen, die GOTT in der Zeit des Alten Testamentes die Treue gehalten und die CHRISTUS JESUS als ihren Heiland angenommen haben.

Auch ein freundlicher Ort voller Geselligkeit wird der Himmel sein.

Die Gläubigen, die Getreuen, Überwinder aller Völker und aller Zeiten, die Apostel und die Jünger JESU CHRISTI, die getreuen, lerneifrigen Beröer, Märtyrer, Bibellehrer, Evangelisten,  Glaubensgeschwister aller Altersgruppen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene.
Keine Alten und Greise – die gibt es nicht mehr, denn auch diejenigen, die reich an irdischen Lebensjahren waren, werden in ihrem ewig jungen, geistigen und daher unverweslichen Leib leben.
Lassen wir uns also überraschen, denn:

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat,
und in keines Menschen Herz gekommen ist,
was GOTT bereitet hat denen, die Ihn lieben. – Jes. 64;3, 1. Kor. 2;9

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Quelle:

HOSIER, John. E.: ENDEZEIT – Die Zukunft im Visier; Brunnen,  2001 – ISBN 3–7655-3715-2  

BossCo139 – Erstellt am 25.08.2015 um 15:45 Uhr - Veröffentlicht am 03.09.2015 um 09:49 Uhr

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Aussichten und Verheißungen - Die himmlische Zukunft des Christen

Gotteskinder sind Christen in der Nah-Erwartung.
Der Gang der Weltgeschichte bereits soweit vorangeschritten, daß wir uns nunmehr in ihrem endzeitlichem Abschnitt befinden.
Der Geist GOTTes läßt uns die Zeichen dieser Zeit deutlich erkennen.
Wenn wir aber diese Zeichen wahrnehmen, ist es an der Zeit aufzuschauen und die Häupter zu erheben, weil sich unsere Erlösung naht. - s. Lk. 21;28 in Gestalt JESU CHRISTI, der Seine Gemeinde in die Wolken entrückt hinein in das Reich Seines Vaters - himmelwärts.

Was erwartet das Kind GOTTes am Ende seiner Tage bzw. in dem Moment seiner Entrückung?

GOTT, der Schöpfer und Vater CHRISTI JESU

Alles was wir über unseren himmlischen Vater wissen sollen, finden wir in der Heiligen Schrift, die die Selbstoffenbarung GOTTes ist, die Er in unsere Hände gelegt hat.

Über Seine Eigenschaften und Wesensmerkmale lesen Sie bitte mehr
unter Gebet - Bedeutung und Voraussetzungen für geistliches Beten -
Abschnitt -- GOTT ist eine Person.

Niemand hat GOTT je gesehen;
der Eingeborene, der GOTT ist, und in des Vaters Schoß ist, der hat Ihn uns verkündigt.
- Joh. 1;18

Der HERR ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die auf Ihn trauen. - Nah. 1;7

Über jeden bekehrten Sünder freut sich GOTT - über einen von ihnen - mehr als über 99 Gerechte - s. Lk. 15;7.
Ein anschauliches und bewegendes Beispiel Gibt uns JESUS CHRISTUS in Seinem Gleichnis vom verlorenen Sohn - s. Lk. 15;11-32.
Ein glückliches Ende durch die überschwängliche Gnade, die darin besteht, da0 Er den reuigen Sünder nicht verstößt sondern ihn liebevoll in Seine Gemeinschaft aufnimmt.

Denn dieser Mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden;
er war verloren und ist gefunden worden.
- Lk. 15;24

Gott ist die Liebe. - 1. Joh. 4;8

Aber nicht nur dieses - die Liebe GOTTes uns gegenüber ist eine vorauseilende Liebe, denn Er liebte uns zuerst - als wir noch Seine Feinde waren - s. Röm. 5;10
Dies bestätigt die Heilige Schrift:

Darin besteht die Liebe:
Nicht, daß wir GOTT geliebt haben,
sondern, daß Er uns
zuerst geliebt hat
und gesandt Seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.
- 1. Joh. 4;10

Der Himmel - das Neue Jerusalem - der Ort der perfekten Harmonie ...

Auch wenn der Himmel nicht an die uns geläufige Raum-Zeitlichkeit gebunden ist, so ist er doch ein wirklicher Ort, dessen Existenz durchaus bezeugt ist.
Auch wenn der Apostel Paulus seine eigene Person stark zurücknimmt - sie quasi anonymisiert, geht er doch auf ein ihm geschehene Erlebnisse ein:

Gerühmt muß werden;
auch wenn es nichts nützt,
so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des HERRn.
Ich kenne einen Menschen in CHRISTUS; vor vierzehn Jahren -
ist er im Leib gewesen?

Ich weiß es nicht;
oder ist er außer dem Leib gewesen?
Ich weiß es auch nicht; -
GOTT weiß es -,
da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.
Und ich kenne denselben Menschen -
ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht;
GOTT weiß es -
der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte,
die kein Mensch sagen kann.
- 2. Kor. 12;1-4

Ebenso gilt dies für die umfangreichen Schilderungen durch den Evangelisten Johannes, in den ihm geschehenen Offenbarungen.

Unser himmlischer Vater, der uns erwählt hat, hinein in die Gemeinde CHRISTI, und uns durch die Fährnisse unseres irdischen Lebens-Kampfes geführt und auch getragen hat, wird Sich freuen - ebenso- wie Sein Sohn CHRISTUS JESUS - uns endlich in Seiner unmittelbaren Nähe zu haben.

Was kein Auge gesehen hat
und kein Ohr gehört hat
und in keines anderen Menschen Herz gekommen ist,
was GOTT bereitet denen, die Ihn lieben.
- Jes. 64;3

Denn der HERR, dein GOTT ist bei dir,
ein starker Heiland.
Er wird sich über dich freuen
und dir freundlich sein;
Er wird dir vergeben in Seiner Liebe
und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.
- Zeph. 3;17

Denn das Reich GOTTes ist nicht Essen und Trinken
sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.
- Röm. 14;17

Der Apostel Paulus wurde in den Bereich des dritten Himmels
entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte,
die kein Mensch sagen kann.
- 2. Kor. 12;4

... und GOTT wird abwischen alle Tränen von ihren Augen
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen,
- Offb. 21;4

Des Gotteskindes letztes Reiseziel wird ein Ort wundervoller, schwer zu beschreibender Herrlichkeit sein. So stellen die Beschreibungen des Evangelisten Johannes in den Kapiteln 21 und 22 der Offenbarungen nur einen Abglanz der künftigen Wirklichkeit dar:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde ist vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von GOTT aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Und ich hörte eine große Stimme vom Thron her, die sprach:
Siehe da, die Hütte GOTTes ist bei den Menschen!
Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein,
und Er selbst, GOTT mit ihnen, wird ihr GOTT sein.
- Offb. 21;1-3

Er GOTT selbst wird die Tränen der Leidenden abtrocknen.
Leid und Tod gehören der finsteren Vergangenheit an.
Nichts Unheiliges, Unreines, Verwerfliches wird mehr aufzufinden sein in Seinem königlichen Reich und unter Seinem Volk.

Keinen Tempel wird es geben in diesem herrlichen, neuen Jerusalem, denn GOTT, der HERR selbst, ist der Tempel.
Er und das Lamm, CHRISTUS JESUS, Sein Sohn als der  ewige und vollkommene Hohepriester, der sich selbst als das ebenso vollkommene Opfer zur Wiederherstellung hingegeben hat, nun sitzend zur Rechten GOTTea, Seines Vaters.
Diese Stadt bedarf weder der Sonne noch des Mondes als Lichtquelle, denn die Quelle ihres Lichtes ist die Herrlichkeit GOTTes und das Lamm, CHRISTUS JESUS ist ihre Leuchte.
Die Völker der neuen Welt werden in diesem unvergleichlichen Licht wandeln und die Könige werden kommen, um anzubeten, und die edelsten Schätze der Völker werden in die Stadt hineingebracht werden.
So werden die Tore des Neuen Jerusalem unverschlossen bleiben, denn es gibt weder Nacht noch finstere Gesellen, die den Frieden dieser Stadt stören könnten.
Es leben dort nur diejenigen, deren Namen im Buch des Lebens geschrieben stehen. - s. Offb. 21

Und Er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron GOTTes und des Lammes;
mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens,
die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht
und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
- Offb. 22;1-3
... es wird keine Nacht mehr sein
und sie bedürfen keiner Leuchte und nicht des Lichtes der Sonne;
denn GOTT, der HERR wird sie erleuchten,
und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.
- Offb. 22;5

Die Herrschaft des gerechten Königs aller Könige - des Herren aller Herren - wird währen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Der englische Prediger und Theologe James Sidlow Baxter  (1906-1999) gibt uns eine bildhafte Vorstellung von dem herrlichen Ort, an dem sich die unzählige Schar der erretteten Sünder der Herrlichkeit GOTTes erfreut:
Vor den Thron - glückseliges Wissen
Weiße Kleider - unbefleckte Heiligkeit
Palmenzweige - endgültiger Sieg
Sie dienen Ihm - höchster Dienst
Er schützt sie - unendliche Sicherheit
Kein Hunger mehr - Erfüllung für alle Zeiten
Die Sonne sticht nicht - Freude ohne Trübung

Er ist ihr Hirte - Ruhen in Seiner Liebe
Lebendiges Wasser - unvergängliches Leben
Jede Träne abgetrocknet - unaufhörliche und vollkommene Freude.
1

Die Bewohner des Himmels ...

GOTT - der Schöpfer

CHRISTUS JESUS - GOTTes Sohn und Hohepriester - das Lamm

Der Heilige Geist

Die erwählten Engel GOTTes

Die Gemeinde der Heiligen GOTTes

-- die Getreuen des Bundesvolkes Israel aus der Zeit des Alten Bundes (AT)

Die zwölf Tore mit den Namen der zwölf Stämme Israels bezeugen, daß das Heil von den Juden kommt - s. Joh. 4;22

... sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore
und auf den zwölf Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben,
nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten.
- Offb. 21;12

-- die zwölf Apostel des Neuen Bundes (NT)

Von ihnen wurde die gute Saat - das Evangelium - ausgestreut in die ersten Gemeinden der Christenheit und von dort aus in die gesamte Welt.

Und die Mauer hatte zwölf Grundsteine
und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
- Offb. 21;14

-- die in CHRISTUS Entschlafenen und die Entrückten aus und nach der Zeit der Apostel (NT)

Die Heilige Schrift gibt Auskunft, Hoffnung und Trost für die, die auf den HERRn glaubend hoffen:

Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
Denn wenn wir glauben, daß JESUS gestorben und auferstanden ist,
so wird GOTT auch die, die entschlafen sind, durch JESUS mit Ihm einherführen.
Denn das sagen wir euch mit dem Wort des HERRn,
da0 wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des HERRn,
denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
Denn Er selbst, der HERR, wird, wenn der Befehl ertönt,
wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune GOTTes erschallen,
herabkommen vom Himmel,
und zuerst werden die Toten, die in CHRISTUS gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden
auf den Wolken in die Luft, dem HERRn entgegen
und so werden wir beim HERRn sein allezeit.
- 1. Thess. 4;13-17

und

-- die Märtyrer aus der Großen Trübsal

Unter der großen Völkerschar aus allen Nationen - unzählige Menschen mit weißen Kleidern angetan, vor dem Thron des HERRn und CHRISTUS JESUS - hier als das Lamm, auf Grund Seines stellvertretenden Sühne-Todes an unserer statt - anbetend, befinden sich auch die Überwinder aus der Großen Trübsal.

Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir:
Wer sind diese, die mit weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen?
Und ich sprach zu ihm:
Du weißt es.
Und er sprach zu mir:
Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal
und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. -
Offb. 7;13-15

Erfüllender, verantwortungsvoller Dienst ...

Die Heilige Schrift gibt nicht viel Auskunft darüber, welchen Tätigkeiten wir im Reiche GOTTes nachgehen werden.
Aber alles, was wir zu tun bekommen, alle Aufgaben, die uns übertragen werden, werden zum Lobpreis GOTTes dienen.
Ganz gewiß werden wir GOTT anbeten und ihn preisen und unser Tun wird GOTT zur Ehre gereichen.
Unser Dienst wird weder belastend ermüdend, noch enttäuschend sein - wie wir es hier in unserem Erdenleben oft genug erdulden - sondern er wird uns ein Quell von Erfüllung und Freude sein.

Darum sind sie vor dem Thron GOTTes und dienen Ihm Tag und Nacht in Seinem Tempel;
und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.
Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten;
es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgend eine Hitze;
denn das Lamm auf dem Thron wird sie weiden
und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers,
und GOTT wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
- Offb. 7;15-16

... GOTT der HERR wird sie erleuchten,
und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.
- Offb. 22;5

Daß uns auch verantwortungsvolle Dienste aufgetragen werden, geht aus den Worten des Apostels Paulus an die Korinther hervor:

Wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden?
Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll,
seid ihr dann nicht gut genug, um geringe Sachen zu richten?
Wißt ihr nicht, daß wir über Engel richten werden?
Wieviel mehr über Dinge des täglichen Lebens.
- Kor. 6;2-3

Der wahre Weg zum ewigen Leben ...

Der Weg dorthin, wo die Träume der Menschheit endlich wahrwerden, wo die ewige Glückseligkeit 
gelebt wird, führt einzig und allein über unseren Heiland CHRISTUS JESUS, denjenigen, der Sein Leben dafür gegeben hat, damit wir ohne Einschränkung glücklich leben können - frei von Schuld und Sünde, von Verderbnis und Tod.
Dafür hat Er sein Blut und Sein Leben aus sich hinausfließen lassen und ist  für uns durch das Tal des Todes gegangen um unserer Sünden willen, damit wir, so wir das Geschenk des Lebens aus der Hand des Auferstandenen annehmen, hineingerettet sind in die ewige Gemeinschaft mit Ihm im himmlischen Reich Seines Vaters.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater, denn durch Mich.
- Joh. 14;6

CHRISTUS JESUS tröstet, bevor Er Seinen Leidensweg antreten muß, Seine Jünger und auch alle, die Ihm zukünftig nachfolgen werden, mit der Verheißung der ewigen himmlischen Gemeinschaft mit ihm:

Euer Herz erschrecke nicht!
Glaubt an GOTT und glaubt an Mich!
In Meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.
Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt:
Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?
Und wenn Ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten,
will Ich wiederkommen, euch zu Mir zu nehmen,
damit ihr seid, wo Ich bin.
Und wo Ich hingehe,

den Weg wißt ihr. - Joh. 14;1-4

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Quelle:

DAS NEUE TESTAMENT UNSERES HEILANDES UND HERRN JESUS CHRISTUS - mit Psalmen und Sprüchen - nach der deutschen Übersetzung D. Martin LUTHERS, Internationaler Gideonbund, 1991/1

1. MacDONALD, William: WIE WIRD ES IM HIMMEL SEIN?, CLV; 2010 - ISBN 978-3-39397-782-6

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Lese-Empfehlung:

FRUCHTENBAUM, Arnold: DAS JENSEITS - Was sagt die Bibel über die Zukunft von Seele und Leib?; CMV, 2013 - ISBN 978-3-943175-11-0

GASSMANN, Lothar: DIE HIMMLISCHE HERRLICHKEIT - und die Vollendung der Gläubigen - Bibel Aktuell Reihe Offenbarung Band 7; Samenkorn, 2010 - ISBN 978-3-936894-85-1

LIETH, Norbert: DIE ZUKUNFT DER CHRISTEN; Mitternachtsruf, 2001 - ISBN 3-85810-196-6

BossCo139 - Erstellt am 01.09.2013 um 15:49 Uhr

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Ausstrecken nach dem, was da vorne ist!

Bis zu unserer Bekehrung, d.h. Wiedergeburt, waren wir nicht nur mit der Erbsünde des ersten Menschenpaares beladen. sondern auch mit einer schier untragbaren Bürde eigenen Frevels, Lästerungen, Missetaten, Verfehlungen – kurzum: auf uns lastete eine Unmenge Sünden. 

Der erste Schritt unseres Glaubens war eine Erkenntnis, nämlich, daß wir – wie jeder andere unserer Mitmenschen ebenfalls, seit Beginn unseres Erden-Daseins geistliche Totgeburten sind, weil wir Sünder sind und dringend der Befreiung von unserer Sündensklaverei und der Erlösung aus den tödlichen Verstrickungen Satans, des Fürsten der Finsternis, bedürfen.

Die aus dieser Erkenntnis folgende ernstliche und innige Reue und Bitte um Vergebung ist damit der erste Schritt unseres Glaubens, den uns GOTT geschenkt und der Heiligen Geist, als Er bei uns Wohnung, nahm, dargereicht hat. Der Heilige Geist, der himmlische ‚Kronzeuge‘ unseres Heilandes CHRISTUS JESUS, ist von nun an u.v.a. der Hüter und Lehrer unseres Glaubens, der Kompass unseres Gewissens, der Mentor unseres Gebetes, unser Fürsprecher vor dem Gnadenthron GOTTES, das Unterpfand unseres künftigen Heils.

Durch ehrfürchtiges eifriges und gewissenhaftes von beständigem Gebet begleitetem Forschen in der Heiligen Schrift, nach der Art der Beröer, s. Röm. 17:10, nimmt unsere Erkenntnis der Wahrheit zu und – so unsere Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist ungetrübt ist – auch der Gehorsam und die Liebe – die Liebe und der Gehorsam, die die beiden Seiten ‚derselben Medaille‘ sind.

Die Heilige Schrift ist nicht nur ein Liebesbrief GOTTES an uns Menschen, unterschrieben mit dem teuren Blut unseres Heilandes CHRISTUS JESUS, sondern auch ein Lehrbuch für unser Leben das uns viel lebenswichtige Weisheit vermittelt.

Sünde ist eines der Schlüsselthemen.
In dieser Abhandlung soll es um bereits vergebene Sünden gehen.
Man möchte meinen, daß vergebene Sünden ad acta gelegt und vergessen sind. Wenn wir an die Verheißungen der Heiligen Schrift glauben und den daraus folgenden Trost, den uns der Heilige Geist spenden will, annehmen würden, wäre es auch an dem – wenn da nicht Satan immer wieder versuchen würde, uns vielfältig anzufechten.
 
Welche Sünden können vergeben werden?

Alle Sünden können vergeben werden. Ich erinnere an den Schächer am Kreuz zur Rechten JESU CHRISTI auf Golgatha, s. Lk. 23:39-43. Der hatte als Mörder und Aufwiegler ein erhebliches Sündenregister. Dennoch erlöste ihn unser barmherziger Heiland – obwohl Er Selbst bereits in Todesqualen war – im allerletzten Moment!
Damit bewahrheitet sich die Verheißung GOTTES, die Er bereits im Alten Testament (AT) aussprach:
Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden;
und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden – Jes. 1:18.

Die einzige Ausnahme ist die Sünde wider den Heiligen Geist, s. Mt. 12:22-30, Mk. 3:22-30, Lk. 12:10-11,14-23.

Einige Textstellen weisen darauf hin, wie wir mit vergebenen Sünden ‚umgehen‘ sollen.

Zuvor: Was GOTT für uns getan hat

Als Hoherpriester und Opfer-Lamm (Lamm GOTTES) zugleich hat JESUS CHRISTUS am Kreuz von Golgatha Sein teures Blut vergossen, um uns aus unserer Sündenschuld vor der ewigen Verdammnis zu erretten:
Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Denn GOTT hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß Er sie richte,
sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. – Joh. 3:16-17.

Durch Seinen Tod und Seine Auferweckung sind wir, sofern wir das Gnadengeschenk des Glaubens annehmen, vor unserem Schöpfer gerechtfertigt:
Mit Ihm (CHRISTUS JESUS) seid ihr begraben worden durch die Taufe;
mit Ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft GOTTES,
Der Ihn
(JESUS CHRISTUS) auferweckt hat von den Toten.
Und Er (GOTT) hat euch mit Ihm (JESUS CHRISTUS) lebendig gemacht,
die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches,
und hat uns vergeben alle Sünden.
ER (CHRISTUS JESUS) hat den Schuldbrief, der mit seinen Forderungen gegen uns war,
und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
Er (GOTT) hat die Mächte und Gewalten (Satan und sein Totenreich) ihrer Macht entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in CHRISTUS – Kol. 2:12-15.

Unsere Rechtfertigung geht darauf hinaus, daß wir in einen neuen Rechtsstand eingetreten sind.
Wir sind nun mit unserer Bekehrung zum Glauben und unser geistlichen Wiedergeburt GOTTES Kinder.
Der Heilige Geist wohnt von nun an in uns. Wir sind mit Ihm versiegelt als Glied der Gemeinde CHRISTI, die wiederum in ihrer Gesamtheit ebenfalls mit Ihm versiegelt ist – abgesondert von der Welt und beschlagnahmt für GOTT:
Der welche der Geist GOTTES treibt, die sind GOTTES Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch Den wir rufen:
Abba, lieber Vater!
Der (Heilige) Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir GOTTES Kinder sind.
Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben,
nämlich GOTTES Erben und Miterben CHRISTI,
wenn wir denn mit Ihm leiden,
damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden – Röm. 8:14-17.

Hier haben wir geistliche ‚Munition‘ für die Waffenrüstung GOTTES, auch Waffenrüstung des Lichts genannt.

Richtiger Umgang des Gläubigen mit vergebenen Sünden

Zuvor sollten wir uns klar darüber sein – und dieses im unbeirrbaren Glauben – was mit vergebenen Sünden und mit unseren nutzlos vergeudeten Jahren geschehen ist.
Diese Sünden sind ein für alle Mal vergeben!!!
Nochmal etwas ausführlicher:
Hat GOTT uns unsere Sünden erst einmal vergeben, hat Er sie 100%ig aus Seinem Gedächtnis gelöscht. Sie gelten dann, auch wenn wir es nicht kapieren, als ungeschehen.
Gut, daß wir es nicht verstehen müssen, wir brauchen es nur zu glauben!
Garantiert ist uns:
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit – 1. Joh. 1:9.
Auch die Jahre, die wir nutz- und sinnlos vergeudet haben, macht unser gnädiger GOTT nicht nur ungeschehen, sondern Er erstattet sie uns auch noch. Wir bekommen sie ersetzt, so, als wären sie fruchtbar gewesen!
ICH will euch die Jahre erstatten, welche die Heuschrecken gefressen haben – Joel 2:25.  
Da wir uns immer noch an diese argen Zeiten unsere Erden-Daseins erinnern, hat GOTT es uns ermöglicht, aus unseren bitteren Erfahrungen Nutzen zu ziehen, indem wir sie gebrauchen, um unsere Glaubensgeschwister, Nächsten und andere Mitmenschen zu warnen.

Störmaßnahmen Satans – Erkennung und Gegenwehr (Auswahl)

Eine von Satans Lieblingsanfechtungen ist selbstverständlich, in uns den Lolch-Samen des Zweifels an der ‚Reichweite‘ der Gnade und der Vergebung CHRISTI zu säen, nach dem Motto:
Deine Sünden sind viel zu schlimm‘ oder: ‚Du schaffst es sowieso nicht, sooft du es versuchst.‘
Satans Absicht ist, uns den Glauben an die Wirksamkeit des absolut vollkommenen Opfers CHRISTI, unseres Heilandes und Hohepriesters, Der Sich selbst für uns geopfert hat, niederzumachen.
Satan, der Mörder von Anfang an und der Vater aller Lüge, s. Joh. 8:44, will uns die Hoffnung nehmen, in dem er den noch Schwächeren im Glauben immer wieder versucht, ihnen die alten Sünden vor Augen zu halten, um ihnen ein ‚Flashback‘ zu erzeugen und sie dadurch zu verunsichern.
Satan, der Erzlügner, versucht, einen Glaubensschwachen zu verwirren, indem er ihm die angeblichen Sünden seiner Eltern vorgaukelt, um sich daraus seinen verführerischen Vorteil zu verschaffen.

Fakt:

Für die Sünden unserer Vorfahren können wir weder Buße tun noch um Vergebung bitten. Das liegt nicht in unserer Kompetenz. Auch wenn es die Römisch-katholische Kirche anders lehrt, entspricht es nicht den Zeugnissen der Heiligen Schrift, ist somit eine Irrlehre!
Sind Eltern oder andere Verwandte eines Gläubigen offensichtlich schuldbeladen, ist es notwendig, dieses vom Standpunkt der Heiligen Schrift zu zu beurteilen. Die Möglichkeit der Fürbitte ist zu bedenken, soweit sie noch am Leben sind.

Satan versucht einige von uns sogar wegen unserer Träume anzuklagen.

Fakt 1:
Für unsere Träume können wir nichts. Sie sind quasi die Verdauung unserer Seele. Träume dokumentieren 1. unsere Wünsche, 2. unsere Ängste und 3. unsere Alltagserlebnisse. Meistens ist alles durcheinandergequirlt, weil einige Kontrollfunktionen des Gehirnes ebenfalls ruhen.
Lucide Träume sind wirklich ein seltenes Geschenk. Der Autor hatte bereits einige. Man sieht Landschaften in klarstem Licht von herrlicher Schönheit und hört auch manchmal wunderbare Musik - instrumental, und vokal, die einen im Herzen berühren.
So etwas ist gewißlich ein Grund, GOTT zu danken. Aber es ist eben nicht jeden Tag Traum-Sonntag!
Wichtig ist allein, wie wir mit unseren Traumerlebnissen umgehen – nämlich in Geist und in der Wahrheit.
Für unsere Träume sind wir nicht verantwortlich, für unser Wachsein wohl.
Es gibt auch keinen Hinweis, wo JESUS CHRISTUS etwas gesagt hat, daß wir uns durch unsere Träume (als Schlaferlebnis) schuldig machen können.

Fakt 2:
Gefährlich ist das Ausspinnen von Tagträumen. Davon sollten wir Gotteskinder uns gänzlich fernhalten. Denn die Geister, die sich gerne anbieten, hierbei ‚mitzuspielen‘, sind von unten.

Niemals tun!

Als Gotteskinder sollten wir nicht mehr unsere von GOTT bereits längst ins tiefste Meer versenkten Sünden wieder aus unserer Erinnerung hervorzerren und sie uns als ‚einsame Büßer‘ wieder und wieder vor Augen malen. Denn wir würden die Dankbarkeit und Freude über die Gnade der Vergebung, die uns Kraft geben soll, abschwächen und verdunkeln.
Ebenso sollten wir auch nicht versuchen, die vermoderten Heuschreckenkadaver auszugraben und um unsere vergeudeten Jahre trauern. Denn dadurch würden wir die gnadenvolle Erstattung GOTTES aus dem Auge verlieren.
Der Blick zurück ist immer ein Blick in unser altes Sünderelend.

Das krasseste Beispiel der Heiligen Schrift finden wir im AT:
Die zwei Engel, der Lots Familie aus Sodom evakuierten, befahlen ihnen sich nicht länger in der Gegend aufzuhalten und um nichts in der Welt seinen Blick nach rückwärts zu wenden:
Errette deine Seele und sieh nicht hinter dich
und stehe auch nicht in dieser ganzen Gegend.
Auf den Berg rette dich, daß du nicht umkommst – 1. Mos. 19:17.
Lot und seine beiden Töchter überlebten das Gericht über Sodom und Gomorra in sicherem Abstand.
Aber Lots Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule – 1. Mos. 19:26.
Die radikale Rettung war, den Ort der Sünde schleunigst zu verlassen, sich nicht länger in diesem gefährlichen Dunstkreis des Verderbens aufzuhalten, und – um GOTTES willen – seinen Blick nicht nach rückwärts zu wenden.
Die Folge der Mißachtung des Befehles war für Lots Weib das Erstarren zur Salzsäule.

Fakt:
Das ständige Betrachten des eigenen, allerdings ja nun bereits vergangenen und vor allem vergebenen Sünderelendes, läßt die Seele erstarren.
Man kreist um sich selbst, um den Ereignis-Horizont des ‚Schwarzen Loches‘ der eigenen elenden unerlösten Vergangenheit. Man kreist und kreist und kreist … und macht keine Fortschritte im Glauben. Man hat seine Lebensquelle, die durch den Heiligen Geist gespeist wird, gekappt. Der Heilige Geist wird arg betrübt.

Anstatt Selbsthass – Selbstannahme als erlöstester Sünder

GOTT liebte uns bereits, als wir noch Seine Feinde waren, s. Röm. 5:10. Als wir noch sündigten, und aus Seiner Sicht nichts Liebenswertes an uns war, bemühte Sich unser barmherziger GOTT, endlich unsere Herzen zu erreichen.
Durch unsere Bekehrung und Wiedergeburt änderte sich unser geistlicher Rechtsstand in den eines GOTTES-Kindes, s. Röm. 8:14-17.
Haben wir nun die Heilsgewißheit, darinnen inbegriffen auch Vergebung unserer Sünden, so haben wir auch keinen Selbsthass mehr nötig – jedoch umso mehr ein durch den Heiligen Geist sensibilisiertes Gewissen.

Widerfahren uns Sünden, führt oder treibt uns der Heilige Geist, Der in uns wohnt, zur reuigen Einsicht unserer Sünde. Wir bitten unseren Heiland um Vergebung.
Und es vergeht leider kein Tag, an dem wir nicht sündigen. Wir haben Vergebung nötig siebzigmal siebenmal, s. Mt. 18:22
Wird uns vergeben, so müssen wir auch vergeben, sonst sind wir der Gnade GOTTES nicht wert.

Daraus folgt, wenn GOTT uns in Liebe angenommen hat, s. Joh. 3:16, so müssen wir uns auch nicht mehr selbst hassen wegen unserer Schwächen und Unzulänglichkeiten.
Da unser ‚Fleisch‘, d.h. unser Leib, noch nicht erlöst und unsere Seele durch Gefühle korrumpierbar ist, sind wir immer noch anfällig für die Einflüsse der ‚Welt‘.
Wir dürfen trotzdem Frieden mit uns schließen als Inhaber unseres neuen Rechtsstandes, d.h. als GOTTES Kind, s. Röm. 8:14-17.

Da GOTT uns liebt, dürfen wir uns ebenfalls in Frieden annehmen, denn es wäre ein Akt der Mißachtung, jemanden zu hassen, den Er liebt.
GOTT weiß um unsere Schwachheit. Deshalb hat Er uns auf die Fürbitte Seines Sohnes hin den Heiligen Geist gesandt, s. Joh. 14:16, daß Er in uns wohne.
Dieser Friede ist begründet in unserem Angenommensein von GOTT.

Ich betone nochmals:
GOTT meint es mit Seiner Annahme sehr ernst. Die Besserung unseres Wesens in Richtung Christus-Ähnlichkeit ist Ihm sehr wertvoll und wichtig. ER sandte den Heiligen Geist, damit wir unter Seiner Führung und Leitung zu Überwindern werden, s. Offb. 2:7,11,17,26, 3:5,12,27.

Wenn wir sogar unsere Feinde lieben sollen, s. Mt. 5:44, dürfen wir uns auch als Kind GOTTES in Frieden annehmen.
Doch das führt uns nicht zur Selbstzufriedenheit und Überheblichkeit, sondern zu Dankbarkeit und Demut, denn wir leben aus der Hand GOTTES von Gnade zu Gnade:
Wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN – 1. Kor. 1:31, 2. Kor. 10:17!

Um Mißverständnissen vorzubeugen …

… betone ich ausdrücklich, daß hier nicht der fleischlichen Eigenliebe, Selbstgefälligkeit, Selbstverliebtheit etc. das Wort geredet wird! 
Es geht um unseren Frieden mit GOTT.

Wir als Typus des durch den Heiligen Geist in unserem Herzen erneuerten und vom Ihm versiegelten Menschen sind von Ihm für GOTT ‚beschlagnahmt‘. Deshalb sind wir nämlich auch GOTTES Kinder und Glieder der ebenfalls vom Heiligen Geist versiegelten und für GOTT beschlagnahmten Gemeinde CHRISTI.

Somit stehen wir unter allerhöchster ‚Observanz‘, nämlich des Heiligen Geistes, Der in uns wohnt. Deshalb loben wir uns nicht selbst für alle gute Gabe und alles gute Gelingen, sondern preisen unseren heiligen, gnädigen und barmherzigen GOTT:
Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab,
von dem Vater des Lichts,
bei Welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis.
ER hat uns gezeugt nach Seinem Willen durch das Wort der Wahrheit,
auf daß wir wären Erstlinge Seiner Kreaturen – Jak. 1:17-18.

Daraus folgt:
Unser Hass auf die Sünde und ihren Verursacher bleibt bestehen!
Das walte GOTT und Sein Heiliger Geist in uns!

Wohlgerüstet in den Kampf

Wir befinden uns in einem andauernden Kampf wider die Sünde – zu allererst in uns selbst.
Ein mir bekannter leider bereits verstorbener Pfarrer nach dem Herzen GOTTES drückte es mit den Worten aus: ‚Der Alte Adam kann schwimmen‘.
Deshalb hat GOTT uns auch mit einer zuverlässigen geistlichen Waffenrüstung ausgestattet, die wir allerdings auch stets einsatzbereit halten und im Bedarfsfall vom Heiligen Geist geführt, nutzen sollten:

… Seid stark in dem HERRN und der Macht Seiner Stärke.
Zieht an die Waffenrüstung GOTTES,
damit ihr bestehen könnt
gegen die listigen Anschläge des Teufels.
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern mit Mächtigen und Gewaltigen,
nämlich mit den Herren der Welt,
die in dieser Finsternis herrschen,
mit den bösen Geistern
unter dem Himmel.
Deshalb ergreift die Waffenrüstung GOTTES,
damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten
und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
So steht nun fest,
umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit
und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit,
und an den Beinen gestiefelt,
einzutreten für das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber
ergreift den Schild des Glaubens,
mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes,
welches ist das Wort GOTTES.
Betet allzeit mit Bitten und Flehen
im Geist und wacht dazu
mit aller Beharrlichkeit
im Gebet für alle Heiligen – Eph. 6:10-18.

Sich nach dem ausstrecken, was da vorne ist!

Der Apostel Paulus schreibt an die Philipper:
Meine Brüder,
ich schätze mich noch nicht, daß ich’s ergriffen habe.
Eines aber sage ich:
Ich vergesse, was dahinten ist
und strecke mich zu dem, was da vorne ist
und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Kleinod,
welches vorhält die himmlische Berufung GOTTES in CHRISTO JESU – Phil. 3:13-14.

Das ist genau das, wozu uns der Heilige Geist ‚motivieren‘ will, daß wir nicht erstarren in unserem alten Adams-Ich, verkrümmt in uns selbst, sondern in Bewegung bleiben auf das Ziel zu, um die Siegerkrone des Überwinders zu erringen.
Damit CHRISTUS IN UNS Gestalt gewinnt, s. Gal. 4:19.

BossCo139 – Erstellt am 20.03.2017 um 16:13 Uhr - Veröffentlicht am 06.04.2017 um 08:35 Uhr 

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Bibellesen mit CHRISTUSOder: Wie wir in der Heiligen Schrift forschen sollten …

Das Heilswerk GOTTES in CHRISTUS JESUS, Seinem eingeborenen Sohn, steht im Mittelpunkt der gesamten Heiligen Schrift, d.h. des Alten und Neuen Testaments.

Herkunft der Begriffe

Die Bezeichnung Altes Testament prägte der Apostel Paulus, als er an die Gemeinde in Korinth schrieb:
 
Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in CHRISTUS abgetan wird 2. Kor. 3:14.

Der Begriff Neues Testament stammt von dem Propheten Jeremia:

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will Ich mit dem Hause Israel und dem Hause Juda einen neuen Bund machen – Jer. 31:31.

JESUS CHRISTUS spricht von diesem Neuen Bund, als Er das Heilige Gedächtnismahl einsetzt:

Als sie aber aßen, nahm JESUS das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist Mein Leib. Und Er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist Mein Blut des Neuen Bundes, welches vergossen wird für Viele zur Vergebung der Sünden – Mt. 26:26-28.

Die Bibel, damals nur das Alte Testament, nannte JESUS CHRISTUS das Wort GOTTES, s. z.B. Joh. 17:17, die Schrift, s. z.B. Mt. 21:42, bzw. die Schriften, s. z.B. Joh. 5:47.
Auch nennt Er sie das Gesetz, die Psalmen und die Propheten, s. Lk. 24:44.
Der Apostel Paulus nennt die Bibel auch die Heilige Schrift, s. Röm. 1:2.

Der Heilige Geist inspirierte die einzelnen Autoren, daß die einzelnen Texte die Heilige Schrift in der Art verfaßt wurden, daß sie von der Warte CHRISTI JESU ausgehend her zu lesen sind, Ihn und Sein heilsgeschichtliches Wirken bezeugend, mit Absicht, den gläubigen Leser kraft des Heiligen Geistes zu CHRISTUS JESUS hinzuführen.

CHRISTUS JESUS – der Zeuge des Wortes in eigener Person

Die Heilige Schrift ist also von CHRISTUS JESUS her zu lesen, um zu Ihm geführt zu werden, denn Er ist der Schlüssel zum rechten Verständnis des Wortes GOTTES.
CHRISTUS ist die wichtigste Person, das Zentrum des Heilswerkes GOTTES. Durch Ihn hat GOTT das Heil der Menschheit erwirkt.
CHRISTUS ist der Erlöser, der Heiland, der Messias, der Retter für jeden, der daran glaubt, s. Joh. 3:16.
CHRISTUS ist das Wort, das bereits im Anfang bei GOTT war, der GOTT ist, s. Joh. 1:1-4, d.h. Seine zweite Person.
CHRISTUS ist die Wahrheit in Person, s. Joh. 14:6.
ER spricht das richtungsweisende Wort, die unlösbare Einheit zwischen Ihm und der Wahrheit bezeugend:

Ihr suchet in der Schrift, denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist es, die von Mir zeuget – Joh. 5:39.

Diese erkannte auch der vom Heiligen Geist angerührte Apostel Simon Petrus, als er sprach:

HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: daß Du bist der CHRISTUS, der Sohn des lebendigen GOTTES – Joh. 6:68-69.

Wenn unser Schriftverständnis mit dem von CHISTI JESU übereinstimmt, dann sind wir in der Wahrheit der Lehre.
Um dieses zu ermöglichen, sendet GOTT den Heiligen Geist als den Stellvertreter CHRISTI JESU auf Erden, den Tröster; daß er in dem Moment unserer Bekehrung bzw. Wiedergeburt Wohnung nehme in uns, als Bote, Hüter und Lehrer unseres Glaubens, Kompass unseres Gewissens, unser Fürsprecher im Gebet vor dem Gnadenthron GOTTES, als der himmlische Zeuge CHRISTI, und als Unterpfand unseres künftigen ewigen Heils.

Durch GOTT Selbst, dem himmlischen Vater JESU CHRISTI, wird Sein eingeborener Sohn als das personifizierte Wort GOTTES autorisiert. Der erklärte Wille GOTTES ist es, daß wir auf Seinen Sohn hören.
Auf dem Berge der Verklärung bekannte Sich GOTT vor den drei Aposteln Petrus, Johannes und Jakobus unüberhörbar zu Seinem Sohn.

Dies ist Mein lieber Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen habe; Den sollt ihr hören – Mt. 17:5!

CHRISTI Wort an uns ist GOTTES Wort.

CHRISTUS JESUS ist Kronzeuge der Heiligen Schrift

Durch Ihn erhalten wir die verbindlichen Maßgaben, wie wir die Heilige Schrift zu verstehen haben, damit wir nicht auf Irrtümer hereinfallen.

CHRISTUS JESUS autorisiert die Schrift als Wort GOTTES 

Als CHRISTUS in der Wüste von Satan erfolglos versucht wird, autorisiert ER das bereits vorhandene Alte Testament mit den Worten:

Es steht geschrieben (5. Mose 3:8): Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde GOTTES geht – Mt. 4:4.

CHRISTUS bezeichnet das geschriebene Wort als GOTTES Gebot, s. Mk. 7:8 und Wort GOTTES, s. Mk. 7:13.
ER versichert:

Es wird alles vollendet werden, was geschrieben steht – Lk. 18:31.

ER erklärt das Wort als absolut feststehend und verbindlich, daß es nicht gebrochen werden kann, s. Joh. 10:35.

CHRISTUS gesprochenes Wort ist absolut gleichwertig dem Wort GOTTES, Seines Vaters

Als für JESUS CHRISTUS die Zeit Seines Wirkens als Mensch auf der Erde fast beendet war, sprach Er im Gebet zu Seinem himmlischen Vater diese Worte:

Denn die Worte, die Du Mir gegeben hast, habe Ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, daß Ich von Dir ausgegangen bin, und sie glauben, daß Du Mich gesandt hast – Joh. 17:8.

ER betont unmißverständlich, daß es sich um das Wort GOTTES handelt:

ICH habe ihnen Dein Wort gebracht – V. 14.

Das Wort GOTTES ist unveränderlich und unvergänglich – ebenso, wie es heißt:

Alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, vom Vater des Lichts, bei Dem keine Veränderung ist noch ein Wechsel des Lichts und der Finsternis – Jak. 1:17.

Diese Aussage trifft logischerweise auch auf das Wort GOTTES zu!

CHRISTUS bezeugt das Wort GOTTES als absolute unabänderliche Wahrheit

JESUS CHRISTUS ist die Wahrheit in Person:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,  – Joh. 14:6.

Daraus folgt, Ihm ist Lüge absolut unmöglich und Seine Worte sind die reine Wahrheit.

In Seiner Fürbitte an Seinen himmlischen Vater bittet Er:

Heilige sie in der Wahrheit; Dein Wort ist die Wahrheit – Joh. 17:17.

CHRISTUS autorisiert alle wichtigen Textstellen

Die Heilige Schrift ist das bedeutendste, wichtigste Werk, das in der gesamten Menschheitsgeschichte jemals verfaßt worden ist. Deshalb ist es unabdingbar notwendig, den Sinngehalt des Textes rein und unverfälscht zu bewahren und weiterzugeben.
Ein Text besteht aus vielen Sprachelementen und -gefügen. Sie tragen in ihrer speziellen Kombination bestimmte Bedeutungen. Das können sein: eine bestimmte Wahl der Worte, grammatische Genauigkeit, stilistische Wendungen und textliche Zusammenhänge.
Text stammt von dem lateinischen Wort texere -> flechten, weben.
Die Heilige Schrift ist aus Teilen mit unterschiedlichem ‚Webmuster‘ zu einem festen sinnerfüllten Gesamtwerk – eins zum anderen – aufeinander aufbauend zusammengefügt worden. Durch festigende ‚Knotenpunkte’ –  Kern- und Schlüsselbegriffe, erhielt dieses Gesamtwerk Heilige Schrift ein festes Netzwerk textlicher Bedeutungsträger. Sie dienen dazu, die Zusammenhänge zu bekräftigen oder zu erhärten. Sie sind Verbindungselemente, die der Orientierung dienen.
Deshalb ist deren exakte, präzise Wiedergabe dringend vonnöten. Denn alle Teile der Heiligen Schrift sind durch sie miteinander verknüpft.
Sie sind im originalen Text, dem Texus Receptus zu finden und sind von unabdingbarer Wichtigkeit.
Darauf weist auch JESUS CHRISTUS hin, wenn Er sagt:

Denn wahrlich, Ich sage euch:
Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht – Mt. 5:18.
Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ein Tüpfelchen vom Gesetz falle – Lk. 16:17.

So finden sich in den Worten CHRISTI Hinweise auf bestimmte Bedeutungen einzelner Begriffe oder Wörter, wie z.B. mein HERR, in Bezug auf Ps. 110:1, s. Mt. 22:43-45, oder Götter in Bezug auf Ps. 82:6, s. Joh. 10:34-36.
Ebenso greift CHRISTUS auf ganze Textpassagen des AT zurück, z.B. in Bezug auf 4. Mos. 2:16-19:

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muß auch der Menschensohn erhöht werden – Joh.3:14.

CHRISTUS autorisiert Erzählungen des AT als historische Ereignisse

Besonders wichtig, da heute ‚Bibelkritik’ zum ‚guten Ton‘ moderner ‚Theologie‘ gehört, ist es wichtig zu beachten, daß bestimmte im AT beschriebenen Ereignisse tatsächlich geschehen sind – und nicht wie von den Liberal-Theologen behauptet, fromme Mythen.
Zu diesen von CHRISTUS als historisch autorisierten Geschehnissen zählen:
-- die Erschaffung des ersten Menschenpaares, bestätigt in Mt. 19:4-5,
-- die globale Sintflut und der Untergang aller Landlebewesen außerhalb der Arche, bestätigt in Mt. 24:38-39, Lk. 17:26-27,
-- die Vernichtung Sodoms und die Rettung Lots, bestätigt in Lk. 17:29,
-- die Berufung Moses, bestätigt in Mk 12:26,
-- das Manna in der Wüste, bestätigt in Joh. 6:31,
-- die Geschichte des Jonas, bestätigt in Mt. 12:40-41,
-- das Gericht über Tyrus, bestätigt in Mt. 11:21.

CHRISTUS autorisiert die Gültigkeit der Quellen des AT

GOTT ändert Sich nicht. Das ist auch aus Seinem Namen ableitbar, den Er gegenüber Mose nannte:

ICH werde sein, Der Ich sein werde – 2. Mos. 3:14.

Ebenso bleibt Sein Wort ewig, s. Mt. 5:18, Lk. 16:17.
Bei Ihm, dem Vater des Lichtes, von dem alle guten Gaben kommen, bei Dem es keinen Wechsel des Lichtes noch der Finsternis gibt, s. Jak. 1:17, ändert sich auch nichts an Seinem Wort. Denn Sein Wort ist mehr als einfach nur eine gute Gabe.
Die Heilige Schrift ist der Liebesbrief GOTTES an die Menschen, besiegelt durch das kostbare Opferblut Seines eingeborenen Sohnes CHRISTUS JESUS.
Deshalb erübrigt sich jegliche Quellendiskussion.
JESUS CHRISTUS bestätigte mit Seinem korrekten Zitat ganz schlicht und ergreifend die Gültigkeit der ureigenen Quelle – nämlich GOTTES, Seines himmlischen Vaters, Wort im AT:
Mose bleibt Mose: in Mt. 5:27 -> 2. Mos. 2014, in Mt. 5:33 -> 3. Mos. 19:12, 4. Mos. 30:3,
Jesaja bleibt Jesaja: in Mt. 8;17 -> Jes. 53:4, in Joh. 12:39-41 - > Jes. 6:9-10,
Daniel bleibt Daniel: in Mr. 24:16 -> Dan. 9:27, 11:31.

CHRISUS greift uneingeschränkt auf das Wort GOTTES zurück – also: keine ‚Bibelkritik‘

Das Wort ist für CHRISTUS verbindlich. Wo notwendig, greift Er auf die Quelle aller Weisheit zurück. Daß es sich hierbei um verbindliche Worte des ewigen Lebens handelt, s. Joh. 6:68, bestätigt Er durch autorisierende Wendungen wie:

Es steht geschrieben – Mt. 4:4.
Habt ihr nicht gelesen … – Mt. 12:3?
Habt ihr nie gelesen in der Schrift … – Mt. 21:42?
Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz … – Joh. 10:34?

CHRISTUS autorisiert die Heilige Schrift als hinreichenden Wegweiser zum Heil

Wer Mein Wort hört und glaubt, Dem der Mich gesandt hat, der hat das ewige Leben – Joh. 5:24.

Genau das erkannte auch Petrus, als er sprach:

… Du hast Worte des ewigen Lebens – Joh. 6:68.

Das Wort GOTTES war stets die Quelle der Vollmacht CHRISTI

In jedem Moment Seines Lebens war CHRISTUS durch Seine Liebe und Seinen absoluten Gehorsam mit Seinem himmlischen Vater innig verbunden. Daher schöpfte Er Seine Vollmacht in allem, was er predigte, und was Er tat:

ICH und der Vater sind eins – Joh. 10:30.

Man kann sagen, das Wort war Sein Leben – und wird es ewig sein.
Bei allem, was JESUS CHRISTUS predigte, tat Er mit Vollmacht den Willen Seines himmlischen Vaters.
In der gesamten Heilsgeschichte gibt es wohl keine innigere Liebe und keinen treueren Gehorsam als zwischen GOTT und CHRISTUS JESUS.
Nur der Heilige Geist vermag dieses in ganzer Fülle zu erfassen.
CHRISTUS begründete, was Er predigte und tat, stets mit der Heiligen Schrift, z.B. Mt. 12:1, Mt. 19:1-12, Mt. 21:42-44, Mt. 22:31-32, Lk. 4:16-30.
Alle, ob Seine Jünger oder Seine Feinde, waren erstaunt und verwundert über Seine unwiderstehliche Vollmacht, der man sich stellen mußte – ob dafür oder dagegen:

Und sie verwunderten sich seiner Lehre, denn Er predigte mit Vollmacht – Lk. 4:32.
Noch nie hat ein Mensch so geredet wie dieserJoh. 7:46.

Seine Worte, mit Vollmacht gesprochen, entsetzten viele, speziell die Angehörigen der Pharisäern und Schriftgelehrten.
Harte Worte, die ihnen nie zuvor zu Ohren gekommen waren, mußten sie ertragen:

Ihr sollt nicht meinen, daß Ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. ICH bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert – Mt. 10:34.

Das bedeutet, es wird einen großen, unerbittlichen Streit geben um die Wahrheit – um die Wahrheit der Lehre, der Predigt, die aus dem Wort GOTTES kommt, so z.B. Mt. 22:33, Mk. 1:22 und auch über Seine Werke, z.B. Mk. 5:21-43, Lk. 8:45-56.

CHRISTI Lehren bezüglich der Heiligen Schrift:

Zugehörigkeit zu GOTT, Nachfolge CHRISTI, eifriges Forschen in der Heiligen Schrift – Beröertum, s. Apg. 17:10, unter der Führung und Leitung des Heiligen Geistes sind organisch miteinander verbunden.

Unsere Zugehörigkeit findet ihren Ausdruck in unserer Stellung zum Heiligen Schrift bzw. unserem Umgang mit ihr.
So werden wir dann GOTTES Kinder heißen, wenn wir uns in unserem irdischen Leben nach dem in Seinem Wort offenbarten Willen GOTTES richten.
Nicht diejenigen die ‚Jesus‘, nur dem Äußeren nach angebetet haben, bei dem es sich lediglich um einem ‚Eigenbau‘ handelte, der nicht der wahre, in der Heiligen Schrift bezeugte CHRISTUS JESUS ist; oder die Ihn zwar mit dem Munde anbeten, aber deren Glaube fruchtlos ist, s. Mt. 7:21-23.

CHRISTUS spricht:

Wer von GOTT ist, der hört GOTTES Worte; ihr höret darum nicht, weil ihr nicht von GOTT seid – Joh. 8:45.

Der Gradmesser unserer Liebe zu GOTT und zu Seinem eingeborenen Sohn ist unser Verhältnis zu Seinem Wort:

Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten; und Mein Vater wird ihn lieben, und Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer Mich aber nicht liebt, der hält Meine Worte nicht. – Joh. 14:23-24.

Die Reinigung am Wort ist vonnöten, weil unser Bewußtsein im wahrsten Sinne des Wortes eine Schutthalde ist, in der sich im Laufe unseres unbekehrten Lebens eine Menge Gedanken- und Ideenschutt angesammelt hat. 
Teils haben wie ihn selbst produziert, oder haben das ungeprüft eingelagert, was wir mangels besserer Erkenntnis von fremden Quellen übernommen haben.
Da vor GOTT alle von Menschen erdachten Philosophien und Religionen untauglich zur Erkenntnis der Wahrheit sind, hat Er sie allesamt verworfen:

ICH will zunichtemachen die Weisheit der Weisen und den Verstand der Verständigen will Ich verwerfen Jes. 29:24, 1. Kor. 1:19.

Durch den Heiligen Geist, der mit dem Moment unserer Bekehrung, u.v.a. als Bote, Hüter und Lehrer unseres Glaubens in uns Wohnung nimmt, haben wir die zuverlässige Orientierung zur Erkenntnis der Wahrheit.
Kraft des Heiligen Geistes kann der große Kehraus in unserem Denken stattfinden:
Dieses ist der Ansatz, wenn CHRISTUS spricht:

Ihr seid schon rein um des Wortes willen – Joh. 15:3.

Die Reinigung von allen Irrungen unseres Denkens und Lebens erfolgt vom Wort GOTTES aus und nicht durch den Ersatz unserer alten Denksysteme durch eine anderweitige Denkungsart.
Dadurch sind nunmehr die Prioritäten klar gesetzt:
Nicht Ideologie, Philosophie, Religion oder Wissenschaft vermögen die Heilige Schrift zu korrigieren, sondern der Heiligen Schrift wohnt die Kraft inne, unsere Gedankensysteme neu zu orientieren:

Das Wort GOTTES, d.h. das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft – 1. Kor. 1:18.

Das Wort GOTTES ist übermenschlich, d.h. es ist, wie bereits geschrieben, s. 1. Kor. 1:18, eine Gotteskraft.

Die Heilige Schrift unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Büchern, die jemals geschrieben wurden, daß sie durch einen einzigartigen Vorgang entstanden ist, bei den GOTT von Ihm auserwählten Menschen Seine Informationen einhauchte, griechisch theopneustos = gottgehaucht, s. 2. Tim. 2:16.
Die Buchstaben, Zahlen, Zeichen und Worte sind nur die Transportmittel, die Träger der Information. Deren kleinste Einheit sind die Buchstaben, Zahlen und Zeichen. Sie werden zu Wortgefügen verbunden. Deren Bedeutung ergibt die Information, die vom Sender (GOTT) zum Empfänger (Mensch) transportiert wird. Auf die Information kommt es an. Deren Inhalt ist von einzigartiger Qualität, denn es sind die Gedanken GOTTES.
Im Falle der Heiligen Schrift übernahm der Heilige Geist als der himmlische Zeuge CHRISTI den Dienst des ‚Urhebers‘ und ‚Chef-Autors‘, der den auserwählten menschlichen Autoren die sinngemäße Fassung des jeweils zu schreibenden Textes einhauchte. Genial ist, daß der Heilige Geist die stilistischen Eigenheiten der menschlichen Autoren nicht nivellierte, sondern optimal einsetzte.
Dennoch haben wir hier dieses irrtumslose und unfehlbare Wort GOTTES vor Augen.
Diese bezeugt uns auch das Zeugnis CHRISTI als Er sagte:

Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die Ich zu euch geredet habe, die sind Geist und Leben – Joh. 6:63. 

Auch die Worte Davids bestätigt CHRISTUS als vom Heiligen Geist eingegeben:

David selbst hat uns durch den Heiligen Geist gesagt: Der HERR sprach zu meinem Herzen: Setze dich zu Meiner Rechten, bis daß Ich lege deine Feinde unter deine Füße – Mk. 12:6.

Für alle menschlichen ‚Co-Autoren‘ gilt die Vollmacht kraft des Heiligen Geistes, s. Hebr. 9:8, 10:15. Somit beinhaltet die Botschaft der Heiligen Schrift eine geistliche Dimension, die über den menschlichen Verstand hinausgeht.
Allein durch den Heiligen Geist vermögen wir die lebensträchtige Wahrheit zu erfassen. ER ist der Geist der Wahrheit, s. Joh. 6:13.

Der Glaube kommt aus dem Wort und nicht aus der Tat. Auffällig an dem irdischen Messias- Wirken CHRISTI ist, daß Er oftmals die Zeugen Seiner Heilungswunder anwies, darüber zu schweigen, s. Mk. 7:36, Lk. 5:14, Lk. 8:56.

CHRISTUS wußte sehr genau, daß die Mehrzahl des Volkes zwar sensationslüstern und ‚wundersüchtig‘ ist, aber eben noch lange kein offenes Herz für den Glauben an Ihn haben.
Denn es ging nicht um einen Glauben an Seine Wundertaten, sondern um einen Glauben, der sich auf Sein Wort beruft:

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben – Joh. 20:29!

Die Leute in Nazareth erwarteten Wunder von Ihm, wie Er sie in Kapernaum vollbracht hat. Jedoch bietet ihnen JEUS CHRISTUS nur das Wort. Aus dem Buch der Propheten zitierte Er auf Sein Erdenwirken bezogen, aus Jesaja:

Der Geist der HERRN ist auf Mir, weil Er Mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; Er hat Mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, daß sie frei sein sollen, und den Blinden, daß sie sehen sollen, und den Zerschlagenem, daß sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des HERRN – Jes. 61:1-2, Lk. 4:18-19.
Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren – Lk. 4:21.

Das nüchterne aber dennoch verheißungsvolle Wort, gepredigt in der Vollmacht GOTTES, lehnten sie ab und stießen JESUS CHRISTUS aus der Stadt hinaus. Damit haben sie das Gericht GOTTES auf sich gezogen, s. Lk. 12:48.
Wer jedoch das Wort annimmt, der ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen, s. Joh. 5:23.
Wir Wissen übrigens:

So kommt der Glaube aus der Predigt und das Predigen aber durch das Wort Gottes – Röm. 10:17.
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht – Hebr. 11:1.

Das Wort GOTTES ist überzeitlich, d.h. unabhängig von der Zeit und demzufolge auch unabhängig von dem jeweils in ihr waltenden Zeitgeist.

Das Wort GOTTES ist ewig gültig CHRISTUS JESUS spricht:

Himmel und Erde werden vergehen; aber Meine Worte werden nicht vergehen – Mt. 24:35.

Die Aussagen der Heiligen Schrift sind unvergänglich. Deshalb ist es absoluter Stuss, wenn moderne ‚Theologen‘ das Gegenteil behaupten.
Bereits Martin Luther wiederholte genau das mit eigenen Worten, was man bei aufmerksamem Forschen in der Heiligen Schrift lesen kann:
Die Bibel ist nicht antik auch nicht modern; sie ist ewig.
CHRISTUS als Bürge und Beglaubiger der Wahrheit des Wortes GOTTES und ist zugleich Derjenige, in dem es sich erfüllt hat. ER ist sein Vollender:

Es muß alles erfüllt werden, was von Mir geschrieben ist im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen – Lk. 24:44.

Bereits in den Prophezeiungen des AT werden detailgetreu Ereignisse im Leben JESU CHRISTI beschrieben. Sie haben sich durchweg genauso detailgetreu, wie vorausgesagt, erfüllt.
JESUS CHRISTUS wies begründend darauf hin:

Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, daß es so geschehen muß – Mt. 24:54?

Über 300 Prophezeiungen über Leben, Tod und Auferstehung sind im AT aufgezeichnet. Jede einzelne hat sich erfüllt.
GOTT, der himmlische Vater CHRISTI, ist der Bürge und Beglaubiger der Autorität Seines eingeborenen Sohnes:

Dies ist Mein lieber Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen habe; Den sollt ihr hören – Mt. 17:5!

CHRISTUS bezeugt:

ICH und der Vater sind eins – Joh. 10:30.

CHRISTUS und GOTTES Wort autorisieren sich in perfekter ‚Rückkopplung‘ gegenseitig. Das bedeutet sie ergänzen und vereinigen sich perfekt unter der Autorität der Wahrheit. Beide sind auch in perfekter Einheit mit dem Heiligen Geist.
Hier haben wir einen herrlichen, wunderbaren Aspekt der Dreieinigkeit unseres lebendigen GOTTES: die erste Person, JHWH GOTT, der Schöpfer und Vater CHRISTI JESU, die zweite Person, CHRISTUS JESUS, der Logos, der Messias und der eingeborene Sohn GOTTES, und die dritte Person, der Heilige Geist, der ultimative Stellvertreter GOTTES auf Erden. ER ist unsere wesenhafte Verbindung zu GOTT. Der Heilige Geist ist es, Der in dem Moment unserer Bekehrung und Wiedergeburt ewigbleibend in uns Wohnung nimmt, s. Joh. 14:16, 26.

Die Ursache menschlicher Irrtümer ist der Mangel an Kenntnis der Heiligen Schrift, d.h. die Menschen wissen es (noch nicht) nicht besser oder sie sie verschließen sich bewußt gegenüber den Zeugnissen der Heiligen Schrift. 

Wer es nicht besser kennt, muß sich mit von Menschen gestrickten Ideensystemen zufriedengeben, die in Wahrheit, d.h. von GOTT aus betrachtet, nur die Zweite Wahl darstellen.
CHRISTUS verortet genau dort die Ursache aller Irrtümer:

Ist’s nicht so? Ihr irret darum, daß ihr die Schrift nicht kennt, noch die Kraft GOTTES – Mk. 12:24.

Eine von allem ideologischen Gedanken- und Ideenunrat gereinigte, am Wort GOTTES orientierte Welt wäre ganz gewiß der Idealfall:
Das Familienleben wäre harmonisch, die Politik auf Redlichkeit aufgebaut, die Rechtsprechung wahrhaftig und gerecht, die Wissenschaft auf einer vernünftigen wahrheitsfesten Basis aufgebaut und die Wirtschaft der Wahrheit verpflichtet.

Machen wir uns nichts vor:
Uns Menschen ist es absolut unmöglich, aus eigener Kraft die ideale Gesellschaft, in der ausnahmslos alle und jeder glückselig sind, zu schaffen.
Von Menschen geplante Paradiese auf Erden endeten immer als Hölle auf Erden.
Jeglicher Versuch, den idealen, der jeweiligen Ideologie angepaßte Menschen zu ‚formen‘, endete in einer Katastrophe!
GOTT, dem Schöpfer des Universums, ist es vorbehalten, Sein 1000jährigen Friedensreich zu errichten, s. Mt. 24:30, Mk. 26:13., Lk. 21:27 und nach dem finalen Sieg über alles Böse einen neuen Himmel und eine neue Erde zu erschaffen, s. Offb. 21, 22.

Wir als Gläubige, die wir GOTTES Kinder und durch den Heiligen Geist versiegelte Glieder der Gemeinde CHRISTI sind, haben den Auftrag, durch unser gottgefälliges Leben Zeugen des Evangeliums zu sein.
Denn der Glaube, so er lebendig ist, trägt neunfältige Frucht des Heiligen Geistes:

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit – Gal. 5:22-23.

Wie ich bereits oben schrieb, ist die Heilige Schrift der Liebesbrief GOTTES an die Menschen, besiegelt durch das kostbare Opferblut Seines eingeborenen Sohnes CHRISTUS JESUS.

Letztendlich ist jeder Mensch vor die Entscheidung gestellt, ob er bereit bzw. gewillt ist, sich unter die Autorität des Wortes GOTTES zu stellen, oder ob er weiterhin den Schutt menschengemachter Ideologien, Philosophien und Religionen höher achtet.
Diese Entscheidung ist eine existenzielle Entscheidung!

Wie sollen wir nun in der Heiligen Schrift forschen?

Wir wissen bereits: die Heilige Schrift ist durch ihren wahrhaft göttlichen Ursprung einzigartig. Wer die Heilige Schrift liest, wie ein ‚übliches‘ Buch, wird ihrer Bedeutung nicht gerecht.

Anfänglich erst einmal ehrlich interessiert, suchend und unvoreingenommen, dann auf jeden Fall stets betend in Dankbarkeit und Demut nach der Art der Beröer, das Wort bereitwillig aufnehmend und täglich darin forschend, ob sich‘s so verhielte, s. Apg. 17:10.

Für ‚Neulinge‘ im Glauben ist es sinnvoll, mit dem Evangelium nach Lukas im NT zu beginnen.

Denn alle Schrift, von GOTT eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung zur Besserung zur Erziehung in der Gerechtigkeit, da0 der Mensch vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt – 2. Tim. 3:16

Wenn wir nun ihrem Sinn und Zweck gemäß Antworten auf die entscheidenden Fragen des Lebens suchen, sollten wir uns selber prüfen. Dabei hilft uns der Heilige Geist, speziell dann, wenn wir Ihm dadurch, daß wir nun das Geschenk des Glaubens bereits angenommen haben, Raum für Sein Wirken geben.
 
Hilfreiche Texte

Selbstverständlich betrifft mich die gesamte Heilige Schrift, s 2. Tim. 3:16.
Doch in bestimmten Lebenssituationen sind uns bestimmte Text-Passagen, ‚wie auf den Leib geschneidert‘.
In manchen Bibel-Ausgaben z.B. den NT-Ausgaben der Gideons gibt es ein Stichwortverzeichnis bestimmter Lebenssituationen und dazu hilfreicher Textstellen:
Alter: Ps. 90:12-17;
Anfechtung: Ps. 1; 1. Kor. 10:6-13, Jak. 1:12-15;
Angst: Ps. 34:5; Ps. 118:6; Mt. 10:28, Joh. 16:33, 2. Tim. 1:7;
Arbeitslosigkeit: Mt. 7:1-2;
Beten: Mt. 6:9; Lk. 11:14; Joh. 14;14; Eph. 6:18; Phil. 4:6;
Beruf: 1. Thess. 4:6;
Bewahrung: Ps. 121;
Bitterkeit: 1. Kor. 1:13;
Dankbarkeit: Ps. 100; 1. Thess. 5:18; Hebr. 13;15;
Depression: Ps. 34; Ps. 42:6-12;
Ehrlichkeit: Spr. 15:27; Eph. 4:25;
Einsamkeit: Ps. 23; Hebr. 13:5-6;
Entscheidung: Ps. 55:23; Jak. 1:5-6;
Enttäuschung: Ps. 41:9-13; Lk. 17:3-4; Röm. 12:14,17,19,21; 2. Tim. 4:16-18;
Erschöpfung: Ps. 90:13-17; Mt. 11:28-30; 1. Kor. 15:58;
Ewiges Leben: Joh. 3:3; Joh. 3:16; 1. Joh. 5:9-13;
Friedlosigkeit: Joh. 16:33; Röm. 5:1-5; Phil. 4:6-7;
Furcht: Ps. 46; Joh. 16:33; 2. Kor. 4:6-18;
Heimatlosigkeit: Ps. 121; Mt. 10:16-20;
Hoffnungslosigkeit: Ps. 42:6; Hebr. 11;
Krankheit: Röm. 8:28,38-39; 2. Kor. 12:9-10; Jak. 5:14-15;
Krise: Ps. 121; Mt. 6:25-34; Hebr. 4:16;
Lebensregeln: Röm. 12;
Leid: Ps. 91; Mt. 5:4; 2. Kor. 1:3, 3. Kor. 12:8-10: Hebr. 12:3-13;
Mutlosigkeit: Ps. 23; Ps. 55:23; 2. Kor. 4:8-18; Phil. 4:4-7;
Not: Ps. 34:7; Ps. 86:6-7; Ps. 50:15;
Schutzbedürfnis: Ps. 18:1-3; Ps.27:1-6; Ps. 34:7-9;
Schwierigkeiten: Ps. 31; Ps. 43; Ps. 50:15; Joh. 14;1; Röm. 8:31-39; Hebr. 7:25;
Sorge: Ps. 46; Mt. 6:25-34; Phil. 4:6-7; 1. Petr. 5:6-7;
Sucht: Joh. 8:36; Eph. 5:18;
Sünde: Ps. 32:1-8; Ps. 51; Ps. 103; Spr. 28:13; 1. Joh. 1:7, 1. Joh. 2:2;
Trauer: Mt. 5:4; Joh.14; 2. Kor. 1:3-4; 1. Thess. 4:13-18;
Trübsal: Ps. 23; Mt. 11:28-30; 2. Kor. 1:3-5;
Undankbarkeit: Ps. 100; Hebr. 13:15-16;
Unglück: Ps. 91; Ps. 118:5-6; Lk. 8:22-25;
Unruhe: Ps. 4; Mt. 6:25-34; Joh. 14:27-31; Phil. 4:6-7; 1. Petr. 5:6-7;
Unterlegenheit: Röm. 8:31-39;
Versuchung: Ps. 1; Ps. 139:23-24; Mt. 26:41; 1. Kor. 10:12-13; 2. Petr. 2:9, 3:17; Jak. 4:7;
Vertrauen: Hebr. 10:35;
Wahre Freiheit: Joh. 8:36; Röm. 8:21; Gal. 5:1,13;
Wahre Freude: Lk. 10:20; Phil. 4:4;
Wahrer Friede: Eph. 2:4-17; Phil. 4:7;
Wegweisung: Ps. 32:8; Spr. 3:5-6;
Zweifel: Mt. 8:26; Hebr. 11.

Aspekte der Selbstprüfung

Allgemein:

* Wofür habe ich GOTT zu danken?

* Mit welcher Einstellung lese ich die Heilige Schrift? Lese ich sie nur wie eine historische Anthologie, oder forsche ich in ihr nach Art der Beröer. s. Apg. 17:10?

– akzeptiere
ich sie als Wahrheit und daher für mich verbindlich?

– akzeptiere
ich somit auch ihre Antwort auf meine spezielle Frage bzw. mein Problem?

-–
indem ich den Inhalt und die Lehre des Textes als hilfreich mit ganzem ‚Herzen‘, ganzer Seele und ganzem Verstand annehme und zum bleibenden Wissensschatz meines Lebens wird?

–- indem ich das in mir aufgenommene an meine Glaubensgeschwister bzw. Nächsten als hilfreich weitergebe?

Speziell:

* Was betrifft mich und in welchem Zusammenhang?

* Wo erkenne ich Unstimmigkeiten – wenn vorhanden – zwischen meinen Ansichten bzw. meinem Verhalten und dem, was mich der Heilige Geist anhand der entsprechenden Textstelle lehren will. 

* Wie kann ich diese Unstimmigkeiten anhand des Wortes unter Führung des Heiligen Geistes auflösen?

Diese Fragepunkte sind hilfreich zum Sichtbarmachen notwendiger Korrekturen im persönlichen Verhalten.
Es geht hier nicht um eine von Gesetzlichkeit diktierte Veränderung, sondern der Heilige Geist sei die treibende Kraft der entsprechenden Gewissensregung sein, die in uns das Verlangen nach der Besserung unseres Wesens erweckt, und daß Er uns führt und leitet auf dem GOTT wohlgefälligen Wege:

Erforsche mich GOTT, und erfahre mein Herz, prüfe und erfahre wie ich’s meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege – Ps. 139:23-24.

Die Gnade GOTTES ist keine Schleuderware.

Wir wissen, die Gnade der Sündenvergebung und auch das Gnadengeschenk des Glaubens ist durch den blutigen Sühne-Tod unseres Heilandes CHRISTUS JESUS zum allerhöchsten Preis errungen worden. Also kann von billiger Gnade keine Rede sein. Unsere Umkehr muß aus dem Innersten, aus der Tiefe unseres Herzens kommen und betrifft unser gesamtes Wesen.
Durch die Unerlöstheit unseres ‚Fleisches‘, d. h. unseres Leibes und der Korrumpierbarkeit unserer Seele sind wir immer noch anfällig für Anfechtungen und Versuchungen seitens der Widersachermächte.

Aber Kraft des Heiligen Geistes, Der auch der Garant unseres künftigen Heils ist, haben wir einen starken Helfer, Lehrer und Tröster in uns:

Denn ihr habt nicht einen knechtischen (gesetzlichen) Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: 'Abba, lieber Vater! Derselbe Geist gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Kinder GOTTES sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich GOTTES Erben und Miterben CHRISTI, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden – Röm. 8:15-17.

In diesem Zusammenhang erkennen wir den Ernst untenstehender Aussage:

… schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern – Phil. 2:12.

… bis daß CHRISTUS in euch Gestalt gewinne – Gal. 4:19.

Amen.

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Anmerkungen:

AT – Altes Testament

NT – Neues Testament

Textus Receptus
(TR)empfangener Text

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Quelle:

GITT, Werner: SO STEHT’S GESCHRIEBEN; CLV, 2011 – ISBN 978-3-89397-982-0 – www.clv.de   

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Lese-Empfehlungen:

BossCo139: HEILIGER GEIST – Ein Ausschnitt Seines Wirkungsspektrums in dem Gläubigen, in Glaube & Leben – www.BossCo139.de/41078.html

BossCo139: HEILIGER GEIST –  Sein Werk bei der Heiligung der Gläubigen, in Glaube & Leben – www.BossCo139.de/41078.html

BossCo139: HEILIGER GEIST - Der Urheber der Heiligen Schrift, in Glaube & Leben – www.BossCo139.de/41078.html

BossCo139 – Erstellt am 13.02.2017 um 14:29 Uhr - Veröffentlicht am 09.03.2017 um 15:58 Uhr

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CHRISTUS JESUS – Der Sich den Menschen offenbarende GOTT …

Wer ernsthaft in der Heiligen Schrift forscht, d.h. in diesem Fall im Neuen Testament, dem wird nicht entgangen sein, daß JESUS CHRISTUS mehrmals von Sich behauptete, GOTT zu sein.
Das brachte Ihm anstatt Anbetung den tödlichen Hass des religiösen Establishments ein, d.h. der Pharisäer und Schriftgelehrten, denn sie wußten sehr genau um ihren Betrug und ihre Heuchelei mit dem sie ihr eigenes Volk unterdrückten um ihres schnöden Machterhalts willen.
Den Glauben an JHWH, den lebendigen Dreieinigen GOTT, haben sie in eine Religion des tötenden Buchstabens und der Werkgerechtigkeit verwandelt.
JESUS war da störend!

Es muß wohl etwas Besonderes mit den ICH-bin-Worten JESU CHRISTI auf sich haben, daß die religiösen Führer der Juden durch diese Worte derartig beunruhigt wurden – ja, daß sie in ihnen den berechtigten Göttlichkeitsanspruch JESU zu erkennen meinten – jedoch leider mit falschen völlig gottesfeindlichen Reaktionen.
Die wissentliche Leugnung der Messianität JESU und Seine Verwerfung und Verurteilung zum Tode am Kreuz von Golgatha hatte für diese Generation des jüdischen Volkes die Zerstörung Jerusalems und seines Tempelsvon JESUS prophezeit in Seiner Klage über Jerusalem, s. Mt. 23:37-39, 24:1-2, und ihre Zerstreuung in die weltweite Diaspora zur Folge.

ICH werde sein, Der Ich sein werde – 2. Mos. 3:14.
Es begann praktisch damit, als GOTT Mose in einem brennenden Dornbusch begegnete. Hier stellte GOTT Sich mit, diesem, Seinem Namen vor:
ICH WERDE SEIN, DER ICH SEIN WERDE – 2. Mos. 3:14.

Es ist die Stimme eines Predigers in der Wüste:
Bereitet dem HERRN den Weg,

macht auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm GOTT (JHWH).
Alle Täler sollen erhöht werden
[…]
denn die Herrlichkeit des HERRN (JHWH) soll offenbart werden,
und alles Fleisch miteinander wird es sehen,
denn des HERRN Mund hat es geredet – Jes. 40;3-5.
Johannes der Täufer, der Vorläufer JESU CHRISTI, und der Apostel Johannes bezeugten, daß die Verheißung des Propheten in JESUS CHRISTUS erfüllt ist. ER war und ist der verheißene HERR:
Des Menschen Sohn ist ein HERR auch über den Sabbat – Mt.12:8, vergl. Mk. 3:3.
Solche Aussagen mit Vollmacht gesprochen, waren für die religiösen Führer Quelle ihres Zornes. JESUS tastete ihre (falsche) Autorität an!

Wer tut’s und macht es und ruft alle Menschen nacheinander von Anfang her?
ICH bin’s der HERR, der Erste und der Letzte – Jes. 41:4.
Ihr aber seid Meine Zeugen,
spricht der HERR,
und Mein Knecht, den Ich erwählt habe,
auf daß ihr wisset und Mir glaubt und versteht,
daß Ich’s bin.
Vor Mir ist kein GOTT gemacht,

so wird auch nach Mir keiner sein – Jes. 43:10.
Höre Mir zu, Jakob, und du, Israel, Mein Berufener:
Ich bin’s, ICH bin der Erste, dazu auch der Letzte
Jes. 48:12.
Von Selbstzeugnissen GOTTES fällt klärendes Licht, das zu einem tieferen Verständnis der ICH-bin-Worte JESU CHRISTI.
Fast am Ende der Offenbarung an Johannes erfahren wir nochmals die göttliche Identität JESU CHRISTI, als ER sagt:
ICH bin das A und das O,
der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende – Offb. 22:13.

Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei GOTT,
und GOTT war das Wort.
Dasselbe war am Anfang bei GOTT.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht
und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat’s nicht begriffen – Joh. 1:5.
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit,
eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit – Joh. 1:14.
In JESUS CHRISTUS wurde die Herrlichkeit GOTTES für alle Menschen sichtbar.
Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig – Kol. 2:9.
 
Und Er (JESUS CHRISTUS) spricht zu Seinen Jüngern:
Euer Herz erschrecke nicht!
Glaubet an GOTT und glaubet an Mich – Joh. 14:1!
Hier offenbart JESUS eindeutig, daß Er der CHRISTUS ist und somit GOTT (in Seiner zweiten Person).

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch:
Ehe Abraham war, bin Ich
– Joh. 8:48.
Mit diesen Worten machte Sich JESUS CHRISTUS die religiöse Leiterschaft der Juden zum Todfeind, denn Er erhob berechtigterweise den Anspruch, GOTT zu sein.
Ihre Reaktion erfolgte prompt, indem sie Steine aufhoben, um Ihn zu steinigen, s. Joh. 8:59.

Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar der Hohenpriester und Pharisäer Diener, kommt er dahin mit Fackeln Lampen und Waffen.
Wie nun JESUS wußte alles, was Ihm begegnen sollte,
ging Er hinaus und sprach zu ihnen:
Wen suchet ihr?
Sie antworteten Ihm:
JESUM von Nazareth.
JESUS spricht zu ihnen:

ICH bin’s!
Judas aber, der Ihn verriet, stand auch bei ihnen.
Als nun JESES zu ihnen sprach:
ICH bin’s!
wichen sie zurück und fielen zu Boden – Joh. 18:2-6.
Die Hohenpriester und Pharisäer waren sich sehr wohl dessen bewußt, mit wem sie es zu tun hatten!
Die Einsicht, auf was sie sich eingelassen haben, als sie sich aufmachten, um den wahren Heilsbringer des jüdischen Volkes wie einen Kriminellen oder Rebellen festzunehmen, wichen die Soldaten der römischen Besatzungsmacht im selben Moment, als JESUS sagte: ’ICH bin’s!‘, vor Ihm zurück und fielen vor Ihm nieder wie vor einem König.
Nicht den Juden, sondern den Heiden, den Soldaten, schien ein Licht aufzugehen.
(Diese ahnungsvolle Reaktion ist gänzlich anders geartet als die des pöbelhaften Verspottens JESU, als man Ihn dem römischen Statthalter Pilatus im Prätorium vorführte, s. Mk. 15:16-20 und Joh. 19:1-5.)

Obwohl die religiösen Leiter wußten – z.B. anhand der von Ihm vollbrachten messianischen Wunder, daß in der Person JESU der Messias und somit GOTT vor ihnen stand, haben sie sich nicht zu Ihm bekannt, sondern Ihn verworfen und Ihn kreuzigen lassen.
Diese Ablehnung der großen Gnade GOTTES zeigte sich auch darin, daß die religiöse Obrigkeit JESUS, als Er Besessene heilte, wider besseres Wissens beschuldigte, Er treibe die bösen Geister nicht anders als durch Beelzebul, ihren Obersten aus, s. Mt. 12:24. Damit begingen sie die einzige Sünde, die nicht vergeben werden kann, da es sich hierbei um eine Lästerung des Heiligen Geistes handelte:
JESUS CHRISTUS sprach Sein Urteil über diese Verstockten:
Darum sage Ich euch:
Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben;
Aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben.
Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben;
Aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben,
weder in dieser noch in jener Welt - Mt. 12:31-32.
Der Fluch GOTTES kam noch über dieselbe Genration, die ihren Messias verwarf, und endete mit der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels und der Zerstreuung des jüdischen Volkes in die weltweite Diaspora.
Israel wurde vorübergehend beiseitegestellt – jedoch nicht verstoßen – und zwar bis zur Vollzähligkeit und der darauffolgenden Entrückung der Gemeinde CHRISTI, die aus bekehrten Juden und Christen besteht.
Dann wendet sich der Dreieinige GOTT wieder Seinem Bundes- und Eigentumsvolk mit voller Aufmerksamkeit zu und wird es endlich zum Heil führen.

Der richtige Weg wäre gewesen und wird immer sein, sich zu JESUS CHRISTUS als dem Erlöser, Heiland oder Messias freimütig gegenüber jedermann zu bekennen:

Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, daß JESUS CHRISTUS der HERR ist,
Und in deinem Herzen glaubst, daß Ihn GOTT von den Toten auferweckt hat,
so wirst du gerettet.
Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht;
Und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.
Denn die Schrift spricht (Jesaja 28:16):
Wer an Ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.
Denn hier ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen;
Es ist über alle derselbe HERR,
reich für alle, die Ihn anrufen
Denn ‚wer den Namen des HERRN anrufen wird, soll gerettet werden‘ (Joel 3:5) – Röm. 10:9-13.

Denn ihr seid alle durch den Glauben GOTTES Kinder in CHRISTUS JESUS.
Denn ihr alle, die ihr auf CHRISTUS getauft seid, habt CHRISTUS angezogen.
Hier ist nicht Jude noch Grieche,
hier ist nicht Sklave noch Freier,
hier ist nicht Mann noch Frau;
denn ihr seid allesamt einer in CHRISTUS JESUS.
Gehört ihr aber CHRISTUS an,
so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben – Gal. 3:26-29.

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Anmerkungen:

Alpha und Omega, erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabets

BossCo139 – Erstellt am 08.02.2016 um 17:39 Uhr - Veröffentlicht am 16.02.2017 um 09:39 Uhr

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CHRISTUS JESUS – GOTT und Mensch zugleich, den Menschen zum Heil

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben – Joh. 3;16.

In Menschengestalt ist Er, der Sohn des lebendigen GOTTes, gekommen, um den Menschen – zuerst den Juden, dann den Heiden der Nationen den Weg zur Erlösung von ihrer Sündenschuld zu bereiten. Aus Juden und Heiden werden Kinder GOTTes. Das bewirkt der Heilige Geist in Ihnen, wenn sie das Geschenk des Glaubens annehmen. Das Geschenk GOTTes an uns Menschen ist das Evangelium der Gnade GOTTes.

In CHRISTUS JESUS, Seinem Sohn, nahm GOTT die Gestalt eines Menschen an. Als Kindlein wurde Er von einer menschlichen Mutter, Mirjam (Maria) geboren und wuchs als Mensch auf. Er reifte vom Kindlein in der Wiege zu einem erwachsenen Manne, gleich einem Menschen(sohn), jedoch frei von jeglicher Sünde. Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der GOTTHEIT leibhaftig – Kol. 2;9.

ER, Der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, GOTT gleich zu sein,
sondern entäußerte Sich Selbst und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
ER erniedrigte Sich Selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tod am Kreuz.
Darum hat Ihn auch GOTT erhöht und hat Ihm den Namen gegeben,
der über alle Namen ist,
daß in dem Namen JESU sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen sollen,
daß JESUS CHRISTUS der HERR ist, zur Ehre GOTTes, des Vaters– Phil. 2;6-11.

Durch Seinen Sühne-Tod am Kreuz an unserer statt ist CHRISTU JESUS das vollkommene Opfer und zugleich der ewige und vollkommene Hohepriester in einer Person.
Dieses Opfer ist allgenugsam, bedeutet: es bedarf weder einer Wiederholung noch einer ‚Ergänzung‘ anderer Art!
Es ist vollbracht – Joh. 19;30!

CHRISTUS JESUS ist die zweite Person GOTTes. Durch Ihn wurde alles Erschaffene erschaffen. ER wird auch ‚das WORT‘ genannt.

Im Anfang war das WORT,
und das WORT war bei GOTT,
und GOTT war das WORT.
Dasselbe war im Anfang bei GOTT.
Alle Dinge sind durch Dasselbe gemacht,
und ohne Dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In Ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen – Joh. 1;1-4.

CHRISTUS JESUS ist der eingeborene Sohn GOTTes, Der von GOTT als Mensch auf die Erde hinabgesandt wurde, um uns das Evangelium der Gnade zu verkündigen:

Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären,
und du  sollst Ihm den Namen JESUS geben - Lk 1:31.

CHRISTUS JESUS ist GOTT, Seinem himmlischen Vater wesensgleich:

Wer Mich sieht, der sieht den Vater – Joh. 14;3.

CHRISTUS JESUS besitzt die Erkenntnis GOTTes:

Alles ist Mir übergeben von Meinem Vater;
und niemand kennt den Sohn als nur der Vater;
und niemand kennt den Vater als nur der Sohn … - Mt. 11;27
 
Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig – Kol. 2;9.

CHRISTUS JESUS schenkt denen, die an Ihn glauben, das ewige Leben:

ICH bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an Mich glaubt, der wird leben auch wenn er stirbt;

und wer da lebt und glaubt an Mich,
der wird nimmermehr sterben– Joh. 11;25-26.

CHRISTUS JESUS vollbrachte messianische, d. h. göttliche Wunder.

Diese Kategorie Wunder sollten bestätigen, daß JESUS, Jeshua Ben David der Messias (Ha Mashiach) der Juden und der ganzen Welt ist. Es gab drei dieser speziellen Kategorie von Wundern, die nur ER vollbringen konnte und Ihn als den Messias bestätigen: 

1 – Heilung eines Aussätzigen (Lk. 5:12-26):

Aussatz war in der Zeit als JESUS CHRISTUS in Menschengestalt wirkte, eine unheilbare Krankheit.
Gemäß dem mosaischen Gesetz wurde man verunreinigt, wenn man einen Aussätzigen berührte. Auch wurde man kultisch unrein, wenn man mit verunreinigten lebenden oder toten Menschen oder Tieren in Berührung kam.
Soweit in der biblischen Historie bekannt, wurde seit dem Bestehen des Gesetzes noch nie ein Jude vom Aussatz geheilt.
Mirjam wurde vor der Gesetzgebung am Sinai geheilt. Naeman war ein Syrer und kein Jude.
Die rabbinischen Heilmethoden waren jedoch machtlos gegen Aussatz.
Der vom schweren Aussatz Gezeichnete warf sich vor JESUS nieder und und flehte Ihn  um Heilung an:
HERR, willst Du, so kannst Du mich heilen.
Und ER streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach:
ICH will’s tun, sei rein!
Und sogleich wich der Aussatz von ihm – Lk. 5;13.
JESUS erteilte ihm das Gebot, über das Geschehene zu schweigen und sich den Priestern zu zeigen und das vorgeschriebene Opfer nach Mose Gebot zu erbringen.
Christus wurde nicht verunreinigt, sondern vollbrachte die Heilung des Kranken.
Die Priester mußten drei Dinge überprüfen:
Erstens: War der Betroffene wirklich aussätzig?
Zweitens: Wurde er wirklich geheilt?
Drittens: Unter welchen Umständen wurde er geheilt?

2 – Heilung eines Besessenen (Mt. 12;22-45):

Der Besessene war blind und stumm. Eine Verständigung war nicht möglich – weder akustisch noch optisch.
Drei Barrieren mußten überwunden werden.
Erstens:  der Dämon mußte zum Sprechen gebracht werden, um herauszufinden um welche(n) Dämon(en) es sich handelt. Dazu dienten die Sprechorgane des Besessenen.
Zweitens: nach der Kontaktaufnahme mußte man den Namen des Dämons in Erfahrung bringen. So tat es JESUS CHRISTUS auch bei der der Heilung des besessenen Geraseners:
ER fragte ihn: Wie heißt du? Und er sprach: Legion heiße ich, denn wir sind vieleMk. 5;9.
Drittens: wußte man den Namen des Dämons, konnte man ihn unter dessen Anwendung austreiben – sofern man die Vollmacht dazu besaß.
Die Art Dämonen, mit denen es JESUS CHRISTUS in diesem Fall zu tun hatte, konnten ‚normale‘ jüdische Exorzisten nicht austreiben, da ihnen die notwendigen Informationen versperrt waren.
Nach der Lehre der Pharisäer ist nur der kommende Messias imstande, diese Art von Dämonen zu bezwingen.
Obwohl JESUS den Beweis Seiner Messianität vor den Gesetzeslehrern und Pharisäern erbrachte, unterstellten sie Ihm, Er sei mit den Dämonen im Bunde – sogar ihr Oberster, s. Mt. 12,24
Da sie sich von JESUS nicht belehren ließen, s. Mt. 12;26-29, und sich eindeutig gegen den Messias und den König Israels stellten, machten sie sich auch GOTT Selbst zum Feinde.
und lästerten  den Heiligen Geist und begingen damit die einzige unverzeiliche Sünde, s. Mt. 12;30-32. Sie logen GOTT persönlich in Sein Antlitz und somit sich und ihre gesamte Generation gerichtsreif.

3Heilung eines Blindgeborenen (Joh. 9;1-41)

JESUS war anläßlich des Laubhüttenfestes (Sukkot) nach Jerusalem gekommen, s. Joh. 7. Es findet nach dem Abschluß der Ernte im Herbst statt und  dauert eine Woche. Es war der Schabbat nach Sukkot, der als besonderer Feiertag, s. Joh. 7;37, geachtet wird und somit auch als besonders hoher Schabbat, Hoshana Rabba, s. Joh. 8;2
Am Morgen des letzten Festtages, also des 8. Tages, ging JESUS in den Tempel, um dort zu lehren, was zu Auseinandersetzungen mit dem religiösen ‚Establishment‘‚ führte. Man wollte Ihn sogar  steinigen!
JESUS hatte den Tempel bereits verlassen, als Er am Wegesrand einen blinden Bettler erblickte. Seine Blindheit war weder durch eine Krankheit noch durch einen Unfall verursacht, sondern er kam bereits blind zur Welt. Für die Jünger stellte sich die Schuldfrage. Haben seine Eltern gesündigt, oder gar er selbst, daß er die Strafe empfangen hat? Diese Überlegung ist in der pharisäischen ‚Lehre‘ begründet:
Daß das Ungeborene im Augenblick der Empfängnis in den Widerstreit zweier ihm innewohnenden Neigungen gerät, nämlich der Neigung zum Guten, jezer hatov, und der Neigung zum Bösen, jezer hara. Beide Neigungen seien von dem Moment an vorhanden, da sich das Leben im Mutterleib entwickelt. Diese beiden Neigungen widerstreiten einander während der neun Schwangerschaftsmonate. Je nachdem, welche Neigung obsiegt, reagiert die sich bildende Seele. Erhält die böse Neigung die Oberhand, kann es dazu führen, daß das Kind bereits im Mutterleib sündigt, es z.B. gegen die Mutter austritt, etc.. Solches kann dann dieser ‚Lehre‘ gemäß zu einer Bestrafung  führen.
Im Alten Testament der Heiligen Schrift zeugt ein Beispiel embryonale Reaktionen:
Und die Kinder (Jakob und Esau) stießen sich einander in Ihrem (Rebekkas) Leibe – 2. Mos. 25;22..
Diese pharisäische Denkungsart haben sich wohl die Jünger anfänglich zu eigen gemacht, als sie JESUS fragten:
Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren ist – Joh. 9;2?
JESUS aber lehnt diese Irrlehre ab.
Die Blindheit war erstens keine Folge vorgeburtlicher Sünde – die es außer der Erbsünde sowieso nicht gibt, zweitens auch keine Folge elterlicher Sünden.
Seit dem Sündenfall des ersten Menschenpaares ist der Tod der Sünde Sold, s. Röm. &;3 und damit einhergehend bereits zu Lebzeiten Krankheit und Verfall.
JESUS gibt den Jüngern eine klare Auskunft:
Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke GOTTes offenbar werden an ihm.
Wir müssen die Werke Dessen wirken, Der Mich gesandt hat, solange es Tag ist;
Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
Solange Ich in der Welt bin, bin Ich das Licht der Welt – Joh. 9;2-6.
JESUS spuckte auf den Erdboden und machte einen Brei, den Er dem Blinden auf die Augen strich. Dann sagte Er dem Blinden, er solle zum Teiche Siloa, d. h. gesandt, und sich reinigen. Das tat er und er wurde sehend und kam zurück.
Die Nachbarn erkannten den ehemaligen Bettler nicht wieder und glaubten, er sähe dem Bettler ähnlich. Er aber sagte ihnen: Ich bin’s. Als die Nachbarn ihn fragten, wie er sehend geworden ist, bezeugte er das Erlebnis mit JESUS. Er konnte ihnen jedoch nicht sagen, wo JESUS ist. – Joh. 9;8-12.
So führten sie den vormals Blinden den Pharisäern vor. Diese fragten ihn ebenfalls nach dem Geschehnis, und er antwortete ihnen ebenfalls ausführlich.
Da Schabbat war, bildeten sich die Pharisäer ein Urteil über JESUS:
Dieser Mensch ist nicht von GOTT, weil er den Sabbat nicht hält.
Andere aber meinten:
Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun?
Es entstand Zwietracht unter ihnen.
Der Geheilte sagte über JESUS: Er ist ein Prophet.
Die Eltern wurden ‚verhört‘. Sie konnten bestätigen, daß es sich um ihren Sohn handelt. Weshalb er nun sehend ist, wußten sie nicht und verwiesen die Pharisäer zurück an ihn selber. Sie fürchteten sich allerdings vor den Pharisäern, denn sie wurden von diesen unter Druck gesetzt.
Die Pharisäer hatten schon längst beschlossen, daß wenn jemand Ihn als CHRISTUS bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden – Joh. 9;13-22.
Immer wieder befragten sie den Geheilten. Der aber blieb bei seiner Aussage, die der Wahrheit entsprach.
Die Pharisäer schmähten den Mann daraufhin und stießen ihn aus:
Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses‘ Jünger.
Sie logen, als sie behaupteten:
Wir wissen, daß GOTT mit Moses geredet hat;
Woher aber dieser ist, wissen wir nicht – Joh. 9;28-29.
Das kam sogar diesem einfachen ‚ungebildeten‘ Menschen merkwürdig vor.
Das ist verwunderlich, daß ihr nicht wißt, woher Er ist,
und Er hat meine Augen aufgetan.
Wir wissen, daß GOTT die Sünder nicht erhört;
sondern den, der gottesfürchtig ist
und Seinen Willen tut, den erhört Er.
Von Anbeginn der Welt hat man nicht gehört,
daß jemand einem Blindgeborenen die Augen aufgetan habe.
Wäre Dieser nicht von GOTT, Er könnte nichts tun – Joh. 9;30-33.
Anstatt ihm recht zu geben, ihn zu loben um seines gottgefälliges Wissens willen, ärgerten sich die Pharisäer an ihm. Sie redeten abwertend und überheblich zu ihm und stießen ihn hinaus.
JESUS erfuhr, wie es dem Geheilten ergangen war.
Als JESUS ihn nun fragte, ob er an den Menschensohn glaube, war der Geheilte bereit dazu, wollte aber wissen, wer Er ist. JESUS gab Sich ihm unmißverständlich zu erkennen:
Du hast Ihn gesehen, und Der mit dir redet, Der ist’s.
Nun hatte der ehemals Blinde und nun Geheilte die volle Gewißheit:
HERR, ich glaube.
Und er betete Ihn an und folgte Ihm nach, s. Joh. 9;35-38
Zu den Pharisäern redete CHRISTUS JESUS ernste Worte:
ICH bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, die nicht sehen, sehend werden,
und die, die sehen, blind werden – Joh. 9;39.
Den Pharisäern, die kein Verständnis für die Rede CHRISTI hatten und Ihn fragten, ob sie denn blind seien, entgegnete Er:
Wäret ihr blind, so hättet ihr keine Sünde;
Weil ihr aber sagt: Wir sind sehend, bleibt eure Sünde – Joh. 9;41.

CHRISTUS vollbrachte eine große Anzahl anderer Heilungswunder, davon nur einige in der Heiligen Schrift bezeugt sind.

CHRISTUS JESUS ist ein Gesetzgeber in der Vollmacht GOTTes, Seine himmlischen Vaters:

Ein neues Gebot gebe Ich euch,
daß ihr euch untereinander liebt,
wie Ich euch geliebt habe,
damit auch ihr einander lieb habt – Joh. 13;34.

CHRISTUS JESUS trieb Dämonen in der Vollmacht GOTTes, Seine himmlischen Vaters, aus:

Wenn Ich aber die bösen Geister durch den Geist GOTTes austreibe,
so ist ja das Reich GOTTes zu euch gekommen – Mt. 12;28.

CHRISTUS JESUS läßt Sich (zu Recht) von Seinen Jüngern als GOTT bestätigen und anbeten:

Du bist CHRISTUS, des lebendigen GOTTes Sohn – Mt. 16;16!

JESUS sprach:
‚Seid gegrüßt!‘
Und sie traten zu Ihm und umfaßten Seine Füße und fielen vor Ihm nieder
– Mt. 28;9.

Zusammenfassung

In der Person Seines Sohnes CHRISTUS JESUS opferte Sich GOTT in einer einzigartigen Art und Weise und ermöglichte Seine maximale Annäherung an den in Sünde gefallenen Menschen.
Dem Menschen, d.h. dem ersten Menschenpaar, gefiel es, Satan, dem Erz-Lügner und -Mörder Gehör zu schenken und sich zum Ungehorsam wider seinen GOTT und Schöpfer verführen zu lassen. Die Sünde, deren Sold der Tod ist, kam in die Schöpfung, s. Röm. 6;23.
Seitdem funktioniert die Sünde stets nach dem gleichen Muster: Sollte GOTT gesagt haben?:
Ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und verlockt.
Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die de Sünde.
Die Sünde, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod s. Jak. 1;.14-15.

GOTT, dem Schöpfer, gefiel es, Seine Liebe zu den Menschen Sich nicht aus dem Herzen reißen zu lassen. Sondern Er sandte Seinen eingeborenen Sohn, als die Zeit erfüllt war zur Erde, daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben, s. Joh. 3;16.

Damit zerbrach GOTT die Macht des Todes, dessen Kraft die Sünde ist. Zugleich auch die Macht Satans, des Vaters aller Bosheit und Verderbnis, des Fürsten der Finsternis und dieser, gefallenen, weil gottlosen Welt.
GOTT, der Allmächtige, der Allweise, der Barmherzige, der Gerechte und der Heilige ist in Seinen drei Personen der Beginner und Vollender der Erlösung der Welt.
Sein Beweggrund ist die Liebe zu uns Menschen. Sie ist auch das ‚Motiv‘ Seines Heilsplanes. GOTT ist die Liebe; … - 1. Joh. 4;16. In CHRISTUS, Seinem eingeborenen Sohn, sendet Er den Vollender Seines Gesetzes. CHRISTUS als Opfer(-‚Lamm‘) und Hoherpriester zugleich, erfüllte das Gesetz 100%ig und nahm als vollkommenes Opfer die Strafe für die Sünden der Welt auf Sich.
Durch dieses ‚allgenugsame‘,  perfekte Opfer tat  CHRISTUS der Gerechtigkeit GOTTes genüge. Allein durch  Ihn stehen wir als frei, von aller Sünde gereinigt, vor dem heiligen Gnadenthron GOTTes.

ER hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war und hat ihn weggetan
und an das Kreuz geheftet.

Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in CHRISTUS
– Kol. 2;14-15.

Wenn wir dieses Opfer, das Er für uns tat, dankbar und demütig im Glauben annehmen, sind wir gerettet hinein in das ewige Leben.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend. – 1. Joh. 1;9

Welcher nun bekennt, daß JESUS GOTTes Sohn ist, in dem bleibt GOTT und er in GOTT.
Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die GOTT zu uns hat.
GOTT ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in GOTT und GOTT in ihm –  1. Joh. 4;16 .

BossCo139 - Erstellt am 16.12.2016 um 11:13 Uhr - Veröffentlicht am 18.12.2015 um 09:59 Uhr

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Dispensionalismus - GOTT, der HERR der Weltgeschichte und Seine Haushaltungen

Dem Verständnis der Heiligen Schrift entsprechend, geschieht Geschichte nicht zufällig, sondern sie dient einem ganz bestimmten Zweck. Mittels ihr verfolgt GOTT, der Schöpfer des Himmels und der Erde ein ganz bestimmtes Ziel, die Umsetzung Seines Heilsplanes zur Rettung der gefallenen Menschheit und vieler anderer Pläne, um Sich Selbst zu verherrlichen zum Beweis Seiner Souveränität.

Sieben Haushaltungen zeichnen sich aus dem Studium der Bibel ab, die hier kurz dargelegt werden sollen:

1. Die Haushaltung der Unschuld

Zeit - beginnend mit der Erschaffung des Menschen, endend mit dem Sündenfall - 1. Mos. 1;26-3;24

Regierungs-Prinzip - noch unbeständige positive Ausrichtung und Beanlagung

Offenbarungen - 1. Mos. 28-29, 2;15-17;24

Prüfung - Würde der Mensch auf Grund seiner unbeständigen positiven Ausrichtung und Beanlagung GOTT gehorchen?

Ergebnis - Der Mensch versagte, indem sich beide vom Satan in Gestalt der Schlange verführen ließen, das GOTTes-Gebot zu übertreten. Er wies GOTTes Herrschaft zurück und entschied sich für die Selbst-Herrschaft - Autokratie. Die ursprüngliche positive Ausrichtung und Beanlagung ging verloren.

Folgen - Die unüberbrückbare Trennung zwischen GOTT und Mensch kam in die Welt, nach sich ziehend das Gericht GOTTes - der Mensch starb den geistigen Tod - 1. Mos. 2;16-17 - und auch sein Leib wurde sterblich. Der Mensch verlor seine positive vertrauensselige Grundeinstellung gegenüber GOTT und ersetzte sie durch eine feindselige Gesinnung - Röm. 8;7.

2. Die Haushaltung des Gewissens

Zeit - vom Sündenfall bis zur Sintflut - 1. Mos. 4;1-8;19

Regierungs-Prinzip - Das erste neue Prinzip war das menschliche Gewissen - Röm. 2;14-15. Allen Menschen ist ein Gewissen gegeben. Heiden handeln von Natur ausgemäß ihrem Gewissen. Durch die Auflehnung des Menschen wider das göttliche Gebot, das sich im Verspeisen der verbotenen Frucht äußerte, erhielten die Menschen die Fähigkeit zur Erkenntnis von Gut und Böse - 1. Mos. 3;5-22. Das zweite neue Prinzip war die Eischränkung des Bösen durch das Wirken des Heiligen Geistes - 1. Mos. 6;3. GOTT rechtete, d.h. regierte die Menschen durch Seinen Heiligen Geist.

Offenbarungen - Der Mensch kann sich einzig auf der Grundlage eines blutigen Opfers GOTT nähern - Hebr. 11;14. Das unblutige Opfer Kains wies Er zurück.

Prüfung - Würde der Mensch auf der Grundlage seines Gewissens und des mäßigenden Wirkens des Heiligen Geistes GOTT gehorchen?

Ergebnis - schmähliches Versagen der Menschen - Kain verweigerte GOTT das angemessene, Ihm wohlgefällige Opfer, ermordete aus Neid seinen Bruder Abel und begründete eine aufsässige, selbstherrliche, widerspenstige Zivilisation - 1. Mos. 6;5.

Folgen - Gericht GOTTes, bestehend in der Sintflut, durch die alles Leben auf Erden - Menschen und Tiere vernichtet wurden mit Ausnahme Noahs und seiner Familie und die an Bord der Arche befindlichen Tiere.

3. Die Haushaltung der menschlichen Obrigkeit

Zeit - von der Sintflut bis zur Berufung Abrahams - 1. Mos. 8;20-11;32

Regierungs-Prinzip - menschliche Obrigkeit mit der Befugnis, die Todesstrafe über Mörder zu verhängen - 1. Mos. 5;6 (Bestehen blieben das Gewissen und das Wirken des Heiligen Geistes.)

Offenbarung - GOTT gebot dem Menschen, sich zu vermehren und die Erde zu füllen - 1. Mos. 9;1-17.

Prüfung - Würden die Menschen kraft ihres Gewissens, des Wirkens des Heiligen Geistes GOTT gehorchen?

Ergebnis - schmähliches Versagen der Menschen - Noah betrank sich sinnlos, was eine Entgleisung seines Sohnes Ham zur Folge hatte. Noahs Nachkommen begannen, sich nach einiger Zeit gegen GOTTes Gebot, die Erde zu bevölkern, aufzulehnen - 1. Mos. 11;4. Um ihre Zerstreuung zu verhindern, begannen sie einen gigantischen Turm zu errichten - Turm zu Babel.

Folgen - Gericht GOTTes, bestehend in der Verwirrung  der zuvor einheitlichen Sprache - 1. Mos. 11;1, welches auch zur Entstehung der unterschiedlichern Rassen und Völker führte.

4. Die Haushaltung der Verheißung

Zeit - von der Berufung Abrahams bis zur Gesetzgebung am Sinai - 1. Mos. 12 - 2. Mos. 18

Regierungs-Prinzip - Glaubens-Verheißungen, die seit dem besonderen Handeln GOTTes an Abraham eine bedeutende Rolle spielen - Gal. 3;15, Hebr. 6;13-15. (Bestehen blieben das Gewissen, das Wirken des Heiligen Geistes und die Obrigkeit)

Offenbarungen - Als persönliche Verheißungen GOTTes an Abraham erging der Zuspruch, seinen Namen groß, seine leiblichen Nachfahren zahlreich, ihn zum Vater vieler Nationen zu machen und ihm das Land Kanaan zum ewigen Eigentum zu geben, sowie die zu segnen, die ihn segnen und die zu verfluchen, die ihn verfluchen. Auch nationale Verheißungen für das Volk Israel gab ihm GOTT: Er würde Israel zu einer großen Nation, zu der das Land Kanaan für immer als Eigentum gehören wird, machen und mit ihr einen ewigen Bund schließen - abrahamitischer Bund - 1. Mos. 12,2-3, 13;14-17, 17;1-22, 22;16-18.

Prüfung - Würden die Menschen kraft ihres Gewissens, des Heiligen Geistes, mittels der Obrigkeit und anhand der Verheißungen GOTT gehorchen?

Ergebnis - schmähliches Versagen der Menschen, die im Glauben wankend wurden. Abraham zeugte- trotz der Verheißung, da er nicht ausharren wollte, auf 'Anraten' seiner Frau Sarah, mit seiner Sklavin Hagar, einen Sohn dem Fleische nach - Ismail. Erst später zeugte er mit Sarah den Sohn der Verheißung - Isaak. Isaak log über Rebekka. Jakob war ein gerissener Geselle und betrog seinen Bruder Esau um das Erstgeburtsrecht. Nach dem Ende der Hungersnot kehrten die Juden nicht aus Ägypten nach Kanaan zurück, da sie das ihnen bestimmte Ziel offenbar 'vergessen' hatten.

Folgen - Gericht GOTTes -  fortdauernd bis in die Gegenwart hinein hatte das Volk der Juden während seiner gesamten Geschichte allerärgste Konflikte mit den Nachfahren Ismaels, Die Juden wurden in die Sklaverei unter heidnische Völker getrieben und von Ägypten in seiner Existenz bedroht.

5. Die Haushaltung des mosaischen Gesetzes

Zeit - von der Gesetzgebung am  Sinai bis zur Kreuzigung JESU CHRISTI - 1. Mos. 18;1 - Mt. 27;56, Mk. 15;41, Lk. 23;49, Joh. 20;30

Regierungs-Prinzip - mosaisches Gesetz (Bestehen blieben das Gewissen, das Wirken des Heiligen Geistes, die Obrigkeit und die Verheißungen.)

Offenbarungen - das durch Moses dokumentierte, aus 613 Geboten bestehende Gesetzeswerk, beinhaltend die Gebote GOTTes für alle ethischen, juristischen und kultischen Aspekte des Lebens für Sein Bundes-Volk - 2. Mos. 20 - 5. Mos.

Prüfung - Würde das Volk Israel kraft des Gewissens, des Heiligen Geistes, mittels der Obrigkeit, anhand der Verheißungen, nach dem Regelwerk des Gesetzes GOTT gehorchen?

Ergebnis - schmähliches Versagen der Israeliten, die wiederholt infolge ihres erstarrten, irrig gewordenen Gewissens - steinerne Herzen - Hes. 36;26, Sach. 7;12 - gegen die Gesetze verstießen - Jer. 31;32, Hes. 16. Den Messias der jüdischen Heils-Erwartung - Jeshua ben-David = CHRISTUS JESUS - verwarf die Mehrzahl der Juden und stimmte Seiner Kreuzigung durch die römischen Besatzer zu!

Folgen - Gericht GOTTes über das Volk der Juden in vielfacher und vielfältiger Art und Weise, z.B. Gefangenschaft bei den Assyrern und Babyloniern, sowie die weltweite Zerstreuung und Verfolgung

6. Die Haushaltung der Gnade - darin eingebettet die Zeit der Gemeinde

Zeit - vom Tod JESU CHRISTI bis zu Seiner Wiederkunft - Mt. 27;57, Mk. 15;43, Lk. 23;10, Joh. 19;31, Offb. 19;21, Bereits zu den Zeiten des Alten Testamentes wirkte die Gnade GOTTes, ihre Wirksamkeit trat jedoch durch das erste Kommen JESU CHRISTI in stärkerem Ausmaß in Erscheinung - Joh. 1;17.

Regierungs-Prinzip - Gnade GOTTes (Bestehen blieben das Gewissen, das Wirken des Heiligen Geistes, die Obrigkeit, die Verheißungen - aufgehoben wurde das Gesetz, insofern, daß CHRISTUS JESUS durch Sein stellvertretendes Opfer an unser statt des Gesetzes Erfüller ist)

Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch JESUS CHRISTUS geworden. - Joh. 1;17

Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. - Röm. 6;14

Da die Juden als gesonderte Gruppe - Bundes-Volk GOTTes - versagt haben, tritt das Wirken der Gemeinde, bestehend aus den an CHRISTUS glaubenden Juden und Heiden - Juden-Christen und Heiden-Christen - in ihr Wirken. Der Bund GOTTes mit den Juden bleibt bestehen. GOTT wendet sich jedoch - bis zu ihrer Vollzähligkeit - Seiner heiligen Gemeinde - Gemeinde CHRISTI - zu.

Offenbarung - zu finden am Ende der Evangelien, in der Apostelgeschichte, den Briefen und Offb. 1-19, Durch den Glauben an CHRISTUS JESUS sollen unerlöste Juden und Heiden umsonst Rechtfertigung erhalten. Die organisierte Gemeinde - Kirche - erhält den Auftrag, weltweit das Evangelium zu verkünden, die wahrhaftig Glaubenden einzugliedern, Gemeindezucht an GOTT gegenüber ungehorsamen Gemeindegliedern zu üben, sowie Irrlehren aus ihrer Mitte abzuwehren. Das Verlangen des einzelnen Gemeindegliedes sei es, als Frucht des Glaubens bzw. des Heiligen Geistes - Gal. 5;22-23 bzw. Eph. 5;9 - ein GOTT wohlgefälliges Leben zu führen.

Prüfung - Wird der Mensch kraft seines Gewissens, des Heiligen Geistes, mittels der Obrigkeit, anhand der Verheißungen, in der Zuversicht der Gnade GOTT gehorchen?

Ergebnis - Wiederum wird der Mensch versagen, da die Mehrheit der unerlösten Juden und Heiden das Geschenk der Gnade nicht annimmt. Die organisierte Christenheit erfüllt ihren göttlichen Auftrag in allen Punkten nicht - nicht in der Verkündung des unverfälschten Evangeliums und seiner Lehre, nicht in der Anwendung der Geistesgaben, nicht bei der Ausübung der Gemeinde- und Kirchen-Zucht, nicht auf dem Felde der Mission.

'Aufhaltendes Moment' -  Vor der Großen Trübsal wird eine Zwischen-Phase 42 Monate andauernden scheinbarer Ruhe - Ruhe vor dem Sturm - eingefügt werden, die u.a. dazu dient, die Entwicklung zweigleisig voranzuführen, wobei einerseits die Gemeinde CHRISTI vollzählig, andererseits die Herrschaft des Anti-Christen installiert wird.

Folgen - vielfältige Gerichtshandlungen GOTTes an dem unerretteten Teil der Menschheit sowohl an einzelnen Personen - Apg. 5;1-6, 1. Kor. 5;1-5, 11;27-32,  Hebr. 12;5-13, 1. Joh. 5-6 - als auch an abtrünnig gewordenen Gemeinden - Offb. 2;5, der sich zu einem Aufstand wider GOTT erheben wird - Ps. 2;1-3, Offb. 16;12-16,, 19;17-21.

Mit der Entrückung der Gemeinde CHRISTI zieht sich auch der  Heilige Geist aus dem Erdenkreis zurück - 2. Thess. 2;7-8 - um die kurze- ebenfalls 42 Monate währende Herrschaft des Anti-Christen mit seiner ganzen Bosheit und Niederträchtigkeit auf Erden über die GOTT ablehnende Menschheit zu ermöglichen. Die Drangsals-'Flut' steigt. Die abgefallene 'Christenheit' -  die Hure Babylon -  wird ihrer Vernichtung preisgegeben - Offb. 16;19. Der Aufstand der GOTTes-Hasser wird niedergeschlagen - Offb. 19;17-21!

7. Die Haushaltung des Tausendjährigen Reiches - Millenium

Zeit - nach der Wiederkunft CHRISTI bis direkt vor der Loslassung Satans und der Niedrschlagung seines letzten Aufstandes

Regierungs-Prinzip - Gewissen, Obrigkeit, Theokratie

Offenbarung - Kennzeichen des zukünftigen Reiches - Mt. 5;7 19;28, 25;31-46, Apg. 3;19-21, 1. Kor. 15;24, Eph. 1;10, Hebr. 6,5, Wiederherstellung - Offb. 20;1-6, Wiederherstellung des Paradieses - Mt. 19;28, Apg. 3;19-21, Röm. 8;19-23

Prüfung - Wird die Menschheit kraft ihres  Gewissens, mittels der Obrigkeit und unter der Herrschaft JESU CHRISTI GOTT gehorchen?

Ergebnis - Scheitern, trotz der idealen äußeren Bedingungen - die Regierung eine Theokratie und die Natur ein Paradies. Es ist endgültig bewiesen, daß der ursächliche Grund der ständigen Auflehnung und des ständigen Scheiterns nicht in den äußeren sondern in den inneren - in dem eigenen sündigen Selbst zu finden ist. Das die Herrschaft GOTTes zurückweisende und sich selbst die Herrschaft - Selbst-Herrschaft - anmaßende Ego des Menschen ist die Ursache der Sünde.

Das Gericht GOTTes folgt mit Härte. Die Rebellen wider CHRISTI Herrschaft werden hingerichtet - Jes. 11;3-4, 29;20-21, Jer. 31;29-30. Den riesigen Aufstand unmittelbar am Ende der siebenten Haushaltung wird Er niederschlagen mit Feuer vom Himmel, durch das die menschlichen Rebellen vernichtet werden. Den Satan wird Er in den Ort ewiger Pein - den Feuersee - werfen - Offb. 20;10

Alles, was geschehen sein wird, dient GOTT zu Ehren, vielen Menschen zur Rettung und den Seinigen in den Himmeln und auf Erden zur Freude.

Es werden sein ein neuer Himmel und eine neue Erde - Offb. 21;1  - in der Haushaltung des Friedens GOTTes - Neues Jerusalem - Offb. 21:1-2,  22;1-5

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Quellen:

LaHAYE, Tim: DIE ENTRÜCKUNG - Wer muss durch die Trübsal? CLC, 2005 - ISBN 879-3-89436-459-9

SHOWERS, Renald E.: ES GIBT WIRKLICH EINEN ÜNTERSCHIED - Dispensionalismus und Bundestheologie im Vergleich; CKLV, 2011 - ISBN 978-3-943175-01-1

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Lese-Empfehlung:

MAIER, Ernst G.: DIE BIBLISCHE LEHRE VON DEN HEILSZEITEN - Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der Schrift; CMD, 2007 - ISBN 978-3-939833-03-1

BossCo139 - Erstellt am 29.05.2012 um 15:13 Uhr - Aktualisiert am 15.12.2012 um 10:44 Uhr

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Dispensationalismus - Oder: Das heilsgeschichtliche Verständnis der Heiligen Schrift 1. –
Weshalb es unbedingt notwendig ist …

-- Die heilsgeschichtliche Betrachtungsweise der Heiligen Schrift zeigt uns, daß die gesamte Schrift eine großartige Einheit bildet, und das Handeln GOTTES wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit geht.

Durch die heilsgeschichtliche Betrachtungsweise erkennen wir den Zusammenhang zwischen dem AT und NT. Eindeutig wird das AT im NT fortgesetzt und erfüllt. Zugleich wird uns erklärt, was im AT prophezeit wird. Die Verheißungen des AT finden im NT ihre Erfüllung. Was im AT verborgen ist, wird im NT enthüllt.

Sichtbar wird GOTTES beständiges Bemühen, den Menschen das Heil anzubieten und Seinen Heilsplan mit den Menschen zur Vollendung zu bringen.
Erich Sauer (1898 - 1968) schreibt:
Weltschöpfung, Welterlösung, Weltvollendung – dies ist der dreifache und doch zugleich einheitliche Grundinhalt der göttlichen Offenbarung.
Quelle:
Sauer, Erich: Der göttliche Erlösungsplan von Ewigkeit zu Ewigkeit – Eine prophetische Karte mit erklärendem Text; Brockhaus, 1950, S. 82

Die Heilslinie CHRISTI zieht sich durch die gesamte Heilige Schrift, denn sie ist von CHRISTUS ausgehend zu Ihm hinführend geschrieben.
Die heilsgeschichtlichen Linien werden kontinuierlich fortgeführt.
GOTT offenbart Seine Prinzipien von Gnade und Glauben durchgängig über die gesamte Geschichte hinweg.

Um das Wort GOTTES unverfälscht und wirksam zu verkündigen, ist ein fundiertes heilsgeschichtliches Verständnis unerläßlich.
Denen, die das Wort GOTTES den Menschen predigen, ist eine schwere Verantwortung auferlegt: Sie sollen das Wort GOTTES unverfälscht verkündigen, s. 1. Petr. 4:11, denn sie sind Diener CHRISTI und Haushalter über GOTTES Geheimnisse, s. 1. Kor. 4:1-2 und sie sollen sich vor GOTT als rechtschaffene Arbeiter und untadeliger Arbeiter erweisen, die das Wort der Wahrheit recht austeilen, s. 2. Tim. 2:15.

-- Die Berücksichtigung der Heilsgeschichte ermöglicht es uns, die Heilige Schrift sachgerecht zu verstehen – und daraus folgend – sie angemessen auszulegen und zu verkündigen.

Wenn wir gewissenhaft in der Heiligen Schrift forschen, tun wir dieses, um Klarheit zu gewinnen über das, was das Wort GOTTES uns sagen will. Dazu ist das heilsgeschichtliche Verständnis unerläßlich, da uns ansonsten die Aussagen des jeweils behandelten Textes verschlossen bleiben oder es zu Fehldeutungen kommt.

-- Die heilsgeschichtliche Sicht ermöglicht es uns erst, manche Berichte der Heiligen Schrift zu verstehen.

So wird uns z.B. der Sinn folgender Prophezeiungen des AT erschlossen:

GOTTES Prophezeiung im Garten Eden, daß der Nachkomme der Frau der Schlange den Kopf zertritt, s. 1. Mos. 3:15. Es handelt sich um die messianische Prophetie über den Sieg CHRISTI JESU über Satan.

Der tiefere Sinn bestimmter historischer Ereignisse im AT wird uns erschlossen:

Weshalb nahm GOTT das Opfer Abels, jedoch nicht das Opfer Kains an, s. 1. Mos. 4:1-7?
Weil GOTT nur ein stellvertretendes lebendiges Opfer annahm, hindeutend auf das Sühne-Opfer GOTTES in CHRISTO JESU zu unserer Erlösung.

Weshalb sollte Abraham seinen Sohn Isaak opfern, s. 1. Mos. 22:12-24?
Für Abraham sollte es eine Glaubensprüfung sein.
Doch darüber hinaus deutet auch dieses Ereignis auf das Sühne-Opfer GOTTES in CHRISTO JESU hin.
Erkennbar ist hier, daß die ‚Konturen‘ des zukünftigen allergrößten heilsbringenden Sühne-Opfers in der Person CHRISTI JESU bereits weitaus deutlicher hervortreten: 
Kein Erstlings-Opfer aus dem Tierreich, sondern ein Erstlings-Opfer in der Person eines Menschen. Weshalb Isaak und nicht Ismael?
Weil Isaak der legitime Sohn Abrahams mit Sarah, der Sohn der Verheißung, s. 1. Mos. 15:1-4, ist.

Weshalb gab GOTT Israel das Gesetz?
Das Gesetz diente als ein Erzieher auf CHRISTUS JESUS hin;
Eigentlich war es absolut unmöglich für Israel, alle Gebote lückenlos einzuhalten. Eine Übertretung wäre gleichbedeutend mit der Übertretung aller.
Ohne um den heilsgeschichtlichen Sinn und Zweck, nämlich als Mittel der Erziehung auf CHRISTUM JESUM hin zu wissen, würde uns GOTTES Handeln an Israel – gelinde formuliert – fatal anmuten.
Es erschiene ja so, als ob GOTT mit voller Absicht Sein Volk hätte dem Fluch ausgeliefert, der über es kam, weil es Seine Gebote nicht gehalten hat, ja, sie gar nicht halten konnte.

Der Sinn und Zweck allen Opferdienstes war, daß alle dargebrachten Opfer lediglich Vorbilder waren, Vorbilder für das allgenügsame, ultimative Sühne-Opfer unseres Heilandes CHRISTUS JESUS. Nach Seinem absolut perfekten Opfer sollte die Sehnsucht geweckt werden. Denn allein durch Ihn konnte dieses Opfer erbracht werden, durch das wir erlöst werden von unserer ewigen Sündenverdammnis, s. Joh. 3:16. Dieser absolute Wendepunkt in der Heilsgeschichte, bestehend in dem triumphalen Sieg über die Todesmacht des Sündenfürsten Satan, geschah am Kreuz von Golgatha, s. Kol. 2:14-15.
Kein anderes Opfer wird mehr folgen.
Denn: Es ist vollbracht – Joh. 19:30!

Aus allem wird deutlich, daß uns ohne die heilsgeschichtliche Sicht der wahre Sinn vieler Begebenheiten und Ordnungen unverständlich wäre. Den inneren Zusammenhang zwischen AT und NT würden wir nicht erkennen.
Wichtig: Ohne die heilsgeschichtliche Sicht wäre CHRISTUS im AT nicht wahrnehmbar.

-- Die Unterscheidung unterschiedlicher heilsgeschichtlicher Zeitepochen ermöglicht es uns, scheinbare Widersprüche aufzulösen bzw. richtig einzuordnen.
 
Heilsgeschichtliches Denken und Handeln ist in der Heiligen Schrift selbst belegt durch das Handeln der Propheten, Evangelisten und Apostel. Es zeigte sich z.B.:

als die Propheten des AT danach forschten, auf welche Zeit der Heilige Geist hinwies, als Er die Leiden des Messias und die hernach kommende Herrlichkeit bezeugte;

als die Juden zu der Zeit JESU CHRISTI in dem Kommen des Messias die Erfüllung des Handelns GOTTES mit Seinem irdischen Volk erwarteten;

als JESUS CHRISTUS vom Himmelreich, s. Mt.13, von der Endzeit, s. Mt. 24-25, predigte und in der Anwendung von alttestamentlichen auf Seine Person bezogenen Prophezeiungen, s. Lk. 24:26-27, 44-45;

als die Apostel die Erfüllung der alttestamentlichen Offenbarungen über den Messias in CHRISTUS, s. Apg. 2:25-31,36 und die Erfüllung der Pläne GOTTES durch das künftige Kommen JESU CHRISTI, s. Apg. 3:20, verkündigten;

als z.B. der Evangelist Matthäus die Messias-Linie auf Abraham zurückführte, s. Mt. 1:1-17, und der Evangelist Johannes im Kommen des Sohne GOTTES eine Trennung zwischen der Zeit des Gesetzes und der Zeit der Gnade erkannte;

als der Apostel Paulus einige grundlegende Dinge klarstellte, nämlich, daß GOTT mit Israel und der Gemeinde zwei unterschiedliche Heilswege einschlägt, um mit beiden das angestrebte Ziel zu erreichen, s. Röm. 11,

als er die Beziehung zwischen Abraham und den Gläubigen des NT klarlegt, s. Gal. 3,

als er, da die Galater begannen, Gesetz und Glaube zu vermengen, die heilsgeschichtlichen Unterschiede zwischen Gesetz und Glaube aufdeckte, um die Gläubigen in Galatien vor den Gefahren für die Reinheit der Lehre und das Glaubensleben zu bewahren.

-- Die Unterscheidung der unterschiedlichen Heilslinien bewahrt uns davor, Aussagen der Heiligen Schrift falschen Zielgruppen zuzuordnen, z.B. Aussagen, die Israel betreffen, der Gemeinde CHRISTI zuzuordnen oder umgekehrt.

Das heilsgeschichtliche Verständnis hilft uns, zu unterscheiden, an wen die Texte der Heiligen Schrift gerichtet sind. Nicht alle Texte reden von uns und nicht alle zu uns.
Beispiel:
Die Propheten, wie z.B. Jesaja, s. Jes. 40:1-2, oder Jeremia reden von Israel bzw. auch von dessen Nachbarvölkern – jedoch nicht von uns.
Die für das jüdische Priestertum verordnete spezielle Bekleidungsordnung, s. 5. Mos. 22:11-12, betriff nicht uns, die Gemeinde CHRISTI.

Redet das Wort GOTTES zu uns, gibt es zwei Möglichkeiten, wie das geschieht:

In der direkten Anwendung redet das Wort GOTTES von uns bzw. zu uns – in unserer Eigenschaft als Gläubige in der Zeit der Gemeinde CHRISTI.
Das bedeutet, diese Aussagen betreffen unmittelbar alle Bereiche unseres Lebens außer- und innerhalb der Gemeinde.
Selbstverständlich gilt dieses auch für zeitlose Aussagen, z.B. das Prinzip der Rechtfertigung aus dem Glauben, s. 1. Mos. 15:6, das Verbot zu morden, s. 1. Mos. 9:5-6.

In der indirekten Anwendung redet das Wort GOTTES von bzw. zu Menschen, die in anderen Heilszeiten lebten, bzw. anderen Heilslinien angehören, jedoch nicht zu der Gemeinde CHRISTI.

Trotzdem können sie auch für uns als Glieder der Gemeinde CHRISTI von ethisch-moralischem Nutzen sein, denn die gesamte Heilige Schrift ist geschrieben zu unserer Belehrung, s. Röm. 15:4, 1. Kor. 10:6, 2.Tim. 2:15-17.
Das Wort GOTTES redet zwar nicht immer von uns – als Glieder der Gemeinde CHRISTI, jedoch immer zu uns. Das dient z.B. dazu, daß wir z.B.:

von positiven Vorbildern lernen und uns vor negativen ‚Vorbildern‘ warnen lassen;

die ethisch moralischen Maßstäbe GOTTES erkennen, die Er in den unterschiedlichen Heilszeiten bezüglich bestimmter Fragen angelegt hat – ohne sie übernehmen zu müssen, z.B. Sabbatgebot oder Todesstrafe für bestimmte Sünden;

in aller Dankbarkeit und Demut erkennen, unter wieviel besseren Bedingungen, GOTT an uns in der Gnadenzeit handelt.

-- Das heilsgeschichtliche Schriftverständnis ermöglicht es uns, die auf die Zukunft gerichtete Prophetie der Heiligen Schrift zu verstehen.

Ebenso wichtig wie die richtige Deutung des heilsgeschichtliche Handeln GOTTES in der Geschichte der Vergangenheit ist es, die in der Heiligen Schrift prophezeiten Ereignisse der Zukunft zu deuten.
Die Heilslinien dürfen dabei nicht gleichgemacht, vermischt oder verwechselt werden.
Derer gibt es zwei, nämlich die der Gemeinde CHRISTI und die Israels. Für beide hat GOTT unterschiedliche Ziele gesetzt.
Für die Gemeinde CHRISTI ist das vornehmliche Ziel die Entrückung der Gläubigen des NT in den Himmel, s. Joh. 14:2-3 1. Thess. 4:13-18.
Für Israel ist es das Reich GOTTES auf Erden, s. Jes. 60-62, Hes. 37-48; Dan. 7:27, Sach. 14.
Eine andere Zielsetzung in dem Heilsplan GOTTES ist die Wiederkunft CHRISTI JESU mit großer Kraft und Herrlichkeit um Sein 1000-jährigens Königreiches auf Erden aufzurichten, s. Mt. 24:3,29-31; 25:31; Lk. 21:25-28; Offb. 20.

Differenzieren wir hier nicht genau, richten sich unsere Zukunftserwartungen vorrangig auf das Reich GOTTES auf Erden anstatt auf die himmlische Herrlichkeit, die GOTT der Gemeinde CHRISTI bereitet hat.
Dabei ist das Prinzip der fortschreitenden Offenbarung unbedingt zu berücksichtigen. JESUS CHRISTUS sprach mit Seinen Jüngern über die Zukunft, als Er nach ihrem Erkenntnisstand nicht voraussetzen konnte, was ihnen erst nach Pfingsten offenbart werden sollte.
So konzentrierte Er Sich auf die für Israel bestimmten Endzeiterwartungen und die heilsgeschichtlichen Zusammenhänge, die ihnen bis dahin offenbart wurden.
Die Entstehung der Gemeinde CHRISTI und ihre erst viel spätere Entrückung standen für die Jünger CHRISTI zu diesem Zeitpunkt noch nicht ‚zur Debatte‘.

Tatsächlich sind die Entrückung der Gemeinde CHRISTI und die Wiederkunft CHRISTI zwei unterschiedliche Ereignisse.
Die Entrückung der Gemeinde wird in einem Moment ohne irgendwelche ‚Vorzeichen‘ geschehen, s. 1. Kor. 15:51-52, 1. Thess. 4:15-17.
Die Wiederkunft CHRISTI wird von starken Zeichen begleitet werden.
Erst durch die zwei Zeugen, s. Offb. 11, d.h. durch ein ebenfalls übernatürliches Ereignis wird das Evangelium buchstäblich alle Völker erreicht haben.
Das königliche Gericht CHRISTI, s. Mt. 25:31ff, geschieht nach Seinem Kommen in großer Kraft und Herrlichkeit gleich zu Beginn des 1000-jährigen Reiches. Hierbei wird Er die Schafe von den Böcken trennen, indem Er entscheidet, wer von den zu diesem Zeitpunkt lebenden Menschen in Sein Reich eingehen darf.
Für die Gemeinde CHRISTI geht es um den Eingang in das himmlische Vaterhaus, s. Joh. 14:2-3, Phil. 3:20, und nicht um den Eingang in das irdische Reich GOTTES.
Somit können sie nicht mit den Schafen gemeint sein.

JESUS CHRISTUS prophezeit, das Evangelium des Reiches GOTTES wird allen Völkern gepredigt werden, bevor das Ende kommt, s. Mt. 24.14. Derzeitig ist das noch nicht der Fall.

-- Die heilsgeschichtliche Auslegung der Heiligen Schrift stärkt unseren Glauben, da sie die sachlich richtigen und somit relevanten Argumente gegen die glaubenszerstörenden Behauptungen der Bibelkritik liefert.

Die Vertreter der liberalen ‚Theologie‘ deuten den in der Heilige Schrift dokumentierten Lauf der Geschichte als Menschenwort um als eine fiktive Erzählung, die sich die Autoren als Glaubenserfahrung und Stilmittel der Verkündigung ausgedacht und redaktionell zusammengestellt haben. Um diese Behauptung zu belegen, verwenden sie u.a. die ‚historisch-kritischen‘ Methode.
Von dieser verheerenden Lüge ausgehend, wähnen die Bibelkritiker darin freie Hand zu haben, die Heilige Schrift auf dem Altar des kulturell-religiösen Relativismus opfern zu dürfen.
Es gilt: falschen Prämissen (Voraussetzungen) - falsche Konklusionen (Schlußfolgerungen):
ist GOTT nicht ihr Autor, hat die Bibel auch keine göttliche Autorität;
sind die Wunder nicht wirklich geschehen, werden wir durch die Bibel betrogen;
als braucht der Mensch sich nicht mehr an die Weisungen der Bibel zu halten.
Genau dieses ist der böse Zweck der verlogenen Übung, den Lolch-Samen des Zweifels zu säen, um den Glauben an CHRISTIS JESUS aufzuweichen und letztendlich das Fundament des Glaubens zu zerstören!

Das heilsgeschichtliche Schriftverständnis hat sein Fundament im Wort GOTTES. Es macht GOTTES wunderbares Handeln mit den unterschiedlichen Menschengruppen durch die Zeitepochen der Menschheitsgeschichte hindurch deutlich.
Anstatt Fragen aufzuwerfen, werden aufkommende Fragen durch die heilsgeschichtliche Schriftauslegung beantwortet und scheinbare Widersprüche beseitigt. Durch das Sichtbarmachen der weisen Haushaltungen GOTTES wirkt sie auf den Glauben festigend und der Zersetzung durch die Bibelkritik entgegen und liefert schlüssige Argumente gegen sie.

-- Das heilsgeschichtliche Schriftverständnis wirkt sich positiv auf die Gemeindepraxis aus.

Das heilsgeschichtliche Schriftverständnis hilft uns, unsere heilsgeschichtliche Position innerhalb der Heilszeiten zu verorten. Wir als Glieder der Gemeinde CHRISTI leben in der Gnadenzeit, eingebettet in den Zeitabschnitt der Gemeindezeit, und zwar bereits weit am Ende derselben, also in der sogenannten Endzeit.
Die Endzeit wurde ‚eingeläutet‘ mit der Gründung des Staates Israel.

Um auf die Gemeindepraxis zurückzukommen:
Einige Gepflogenheiten des Alten Bundes entsprechen nicht mehr den geistlichen Bedingungen der Gemeindezeit.
Für uns, die wir an CHRISTUS JESUS als unseren Erlöser glauben, gilt das Priestertum aller Gläubigen, s. 1. Petr. 2:5,9, Offb. 1:6.
In der Person CHRISTI haben wir sowohl den ewigen Hohenpriester und das vollkommene Opfer, das Lamm GOTTES, s. Offb. 4:1-5, 21:22-23, 22:1
Somit gibt es, wenn’s mit rechten Dingen zugeht, in der Gemeinde CHRISTI keinen vom Laienstand abgehobenen, mit Privilegien und Titeln geehrten Priesterstand, der sich durch spezielle Kostümierung von dem ‚Rest‘ der Gemeinde absondert.
Niemand soll sich anmaßen, daß er sich Lehrer, Meister, Rabbi oder Vater nennen lasse auf Erden, denn wir haben einen Lehrer und einen Meister, CHRISTUS; und einen Vater, der im Himmel ist. Und der Größte in der Gemeinde soll der Diener seiner Brüder sein, s. Mt. 23:8-11f.

Die Römisch-Katholische ‚Kirche‘ trieb in dieser Beziehung wuchernden Mißbrauch und griff dabei auf den Mysterienkult babylonischen Heidentums zurück.
Der Evangelisch-Reformierten Kirche ist es leider nicht gelungen, sich von bestimmten ‚Traditionen‘ konsequent loszusagen.
An den Folgen dieser Unterlassung krankt sie noch heute. So wie es ausschaut, wird sich die Situation der Evangelischen Kirche als Institution ehe verschlimmern mit ihren ökumenischen und Bestrebungen und politischen Verstrickungen, s. 2. Teil meines Beitrages.

-- Die heilsgeschichtliche Sicht wirkt sich auf unser praktisches Christsein und auf unsere politischen Einstellungen aus.

Heilsgeschichtlich betrachtet, s.o., erkennen wir, daß GOTTES Augenmerk auf die Gemeinde CHRISTI gerichtet ist. Sie ist die Geistliche Arche.
Sie ist ‚verpicht‘, d.h. versiegelt mit dem Heiligen Geist; ebenso ist jedes einzelne Glied der Gemeinde ebenfalls mit dem Heiligen Geist versiegelt, d.h. beschlagnahmt für GOTT (Heiligung!).
Wir Glieder der Gemeinde CHRISTI leben zwar in dieser Welt sind aber kein Teil von ihr, denn unser Bürgerrecht haben wir im Himmel, in den wir, wenn die Gemeinde vollzählig ist, entrückt werden, s. 1. Thess. 4:15-17.

Für uns als Glieder der Gemeinde CHRISTI hat das die Konsequenz, daß es nicht unsere Aufgabe ist, durch politische Einflußnahme ein ‚Paradies auf Erden‘ zu schaffen oder daran mitzuwirken. Das Reich Gottes, hier und jetzt, ist eine fatale Irrlehre!
Die Gemeinde CHRISTI im Ganzen und jedes einzelne Glied wirkt durch sein Beispiel, gegeben in Wort und Werken als Frucht des Glaubens, s. Gal. 5:22-23.

Die Kirche ist, wo das Wort GOTTES unverfälscht verkündigt wird, und die Sakramente dem Evangelium CHRISTI gemäß verwaltet werden, d.h. wo die Gemeinde CHRISTI sich öffentlich versammelt, um GOTT im Geist und in der Wahrheit anzubeten, s. Joh. 4:23-24, im Glauben unterwiesen sowie bestärkt und getröstet zu werden.
In ihrer Funktion hat sie die ‚Schnittstelle‘ zwischen Gemeinde CHRISTI und Öffentlichkeit zu sein als das geistliche Gewissen der Gesellschaft, das ermahnend wirkt, sich jedoch nicht dem Geist dieser Welt anbiedert oder anpaßt.
Wie von der Gemeinde CHRISTI haben auch von der Kirche keine Machtbestrebungen auszugehen. Im Idealfall wären Kirche und Gemeinde kongruent.

Die schnöde Mißachtung der heilsgeschichtlichen Sicht führte zu schwerwiegenden Fehlentwicklungen innerhalb der Evangelisch-Reformatorischen Kirchen, s. 2. Teil meines Beitrages.

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen hat seine Stunde Pred. 3:1ff, so schrieb auch König Salomo.
Dieses gilt auch für uns Menschen.
GOTT, Der die Zeit gemacht hat, nutzt diese, um Seinen Heilsplan zu verwirklichen.
Dadurch, daß wir das Geschenk des Glaubens in aller Dankbarkeit und Demut angenommen haben, hat Er uns auch dazu befähigt, kraft des Heiligen Geistes Seinen Heilszeitplan zu erkennen und gemäß Seines Willens zu entschlüsseln.

Wer aber auf halber Strecke stehenbleibt, indem er diese Möglichkeit als überflüssig abtut, schadet in letzter Konsequenz auch sich selbst, indem er sich eines Teils seiner Heilsgewißheit und Hoffnung beraubt.

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Anmerkungen:

Sauer, Erich; geb. am 31. Dezember 1898 in Berlin; gest. am 25. Februar 1959 in Wiederist; ab 1920 theologischer Mitarbeiter, von 1937 – 1952 Studienleiter, ab 1952 Leiter des Missionshauses Bibelschule Wiederist in Bergneustadt – https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Sauer_(Theologe)

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Quellen:

BRETSCHNEIDER, Alexander: BIBEL UND HEILSGESCHICHTE – Ein Schlüssel zum Verstehen und Anwenden der Heiligen Schrift; CV/MNR, 2017 – ISBN 978-3-86353-349-4 – www.cv-dillenburg.de – ISBN 978-3- 85810-351-2 – www.mnr.ch

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Lese-Empfehlungen:

ERDMANN, Martin: DER GRIFF NACH DER MACHT – Dominionismus – der Evangelikale Weg zu globalem Einfluß; Betanien, 2011 – ISBN 978-3-935558-97-6

LaHAYE, Tim: DIE ENTRÜCKUNG – Wer muss durch die Trübsal? CV, 2005 – ISBN 978-3-89436-459-9

LIETH, Norbert: DIE HEILSZEITEN DER BIBEL; CV/MNR, 2017 – ISBN 978-3-86353-367-0 – www.cv-dillenburg.de – ISBN 978-3-85810-339-0 – www.mnr.ch

RYRIE, Charles Calswell: DISPENSATIONALISMUS – Gottes Heilsplan verstehen; CLV/MNR, 2016 – ISBN 978-3-86699-348-8 – www.clv.de – ISBN 978-3-85810-325-3 – www.mnr.ch

SHOWERS, Renald E.: ES GIBT WIRKLICH EINEN UNTERSCHIED – Dispensationalismus und Bundestheologie im Vergleich; CKLV 2011 – ISBN 978-3-943175-01-1

BossCo139 – Erstellt am 24.06.2017 um 09:09 Uhr -- Veröffentlicht am 27.07.2017 um 09:23 Uhr

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Dispensationalismus - Oder: Das heilsgeschichtliche Verständnis der Heiligen Schrift 2. –
Folgen und Konsequenzen seiner Vernachlässigung …

Die Vernachlässigung des heilsgeschichtlichen Verständnisses wirkt sich auf die Kirchen- und Gemeindepraxis aus.

Anachronismen entstehen, wenn die Aussagen, die für Israel (Alter Bund) mit denen, die für die Gemeinde CHRISTI (Neuer Bund) gelten, vermischt oder verwechselt werden.
So werden z.B. Gebräuche, Liturgien, Rituale aus dem Israel des Alten Bundes, auch noch heute in der Zeit der Gemeinde CHRISTI praktiziert: 

Das Besprengen mit Weihwasser und das Räuchern mit Weihrauch entstammt ebenfalls dem Gottesdienst des Alten Bundes.

Die kirchliche Kindstaufe mit dem Zweck der Eingliederung des Nachwuchses in die Kirchengemeinde ist die Entsprechung der Beschneidung des männlichen Israeliten, mit der die Zugehörigkeit zu dem Volk GOTTES im Alten Bund festgemacht wurde.
Die Konfirmation bzw. Firmung entspricht der Feier Bar bzw. Bat Mizwa.

Die Taufe ist erst dann sinnvoll, wenn man glaubensmündig ist. In der Urgemeinde der Christen gab es nur eine Erwachsenentaufe, da ihnen bezüglich ihres Glaubens Entscheidungsreife gegeben war.
Besser wäre es, die Kinder GOTT zu weihen. Damit verbunden müßten die Eltern ihre geistliche Erziehungspflicht bzw. auch das geistlichen Paten ihre Pflicht gewissenhaft erfüllen.

Die heilsgeschichtliche Sicht wirkt sich auf unser praktisches Christsein und auf unsere politischen Einstellungen aus.

Cyrus Ingerson Scofield (1843 – 1921) meint dazu:
Es kann mit Gewissheit behauptet werden, dass die Judaisierung, d.h. die Übertragung der an Israel gerichteten Verheißungen und Vorschriften auf die Gemeinde, mehr dazu beigetragen hat, ihr Wachstum zu hemmen, ihren Auftrag zu verkehren und ihr geistliches Wesen zu zerstören, als alle übrigen Gründe zusammengenommen.

Quelle:
Scofield, Cyrus Ingerson: Das Wort der Wahrheit recht geteilt – Wichtige Unterscheidungen in der Bibel; Emmaus Fernbibelschule, Bergneustadt, S. 19-20

Folgen, an denen die Kirche krankt, sind offensichtlich, wenn man die Heilige Schrift als Maßstab anlegt:

-- Anrufung GOTTES bei kriegerischen Konflikten,
-- Anhäufung von Reichtümern,
-- Errichtung prächtiger Kathedralen,
-- Gebrauch von imposanten Ritualen,
-- Trennung von gleichberechtigten Brüdern in ‚Geistliche‘ und ‚Laien‘.

Erich Sauer (1898 – 1959) vertritt eine ähnliche Ansicht:
Hier sehen wir die ungeheure, praktische Tragweite dieser so unbedingt nötigen Unterscheidung von Haushaltungen im Heilsplan Gottes. Ohne sie ist gesetzliche Selbstheiligung, Vermischung und Vermengung die unumgängliche Folge.
Nicht nur der Sabbatismus, sondern auch viele Hauptgrundsätze des Katholizismus sind die unvermeidliche Konsequenz der Nichtbeachtung dieses Unterschieds; denn sofern man die Israel (!) gegebenen mosaischen Haushaltungsgrundsätze – trotz des neutestamentlichen Zeugnisses – als heute für die Völker(!)welt noch gültige Verordnungen ansieht, ist es allerdings nur folgerichtig, das Vorhandensein eines besonderen Priesterstandes, das Räuchern von Weihrauch und noch vieles andere mehr ‚biblisch‘ zu rechtfertigen.
Quelle:
Sauer, Erich: Das Morgenrot der Welterlösung – Ein Gang durch die alttestamentliche Offenbarungsgeschichte; Brockhaus, 8. Aufl. 1993, S. 225

M.E. liegt die fatale Ursache in der sogenannten Konstantinischen Wende, als sich unter dem Kaiser Konstantin I. (ca. 285 - 337) das Christentum in seiner religiösen Ausformung mit der Politik vermählte, die Vermählung zwischen Altar und Thron.
Das Christentum wurde privilegierte Staatsreligion, festgeschrieben in der Mailänder Vereinbarung bzw. Mailänder Toleranzedikt von 313. Damit hatte zwar das Leiden der Christenheit unter der diocletianischen Verfolgung ein Ende. Dafür taten sich neue Abgründe auf.
Kaiser Konstantin berief 325 das 1. Vatikanische Konzil in Nicäa ein. Dort wurden Unstimmigkeiten beseitigt und einige Irrlehren ausgebremst. Das war erst einmal gut.
Durch die Konstantinische Wende wurde aus der staatlich diffamierten und zeitweilig blutig verfolgten Katholisch-Orthodoxen Kirche eine zunächst geduldete und in Folge eine rechtlich privilegierte Institution und letztlich unter Theodosius I. eine Reichskirche mit wachsendem politischen Einfluß. Das lud den Klerus zu vielfältigen Kompromissen ein.
Macht ist immer attraktiv. Und sie korrumpiert!
In die römisch-katholische Dogmatik wurden zunehmend heidnische Bräuche, Irrlehren, Riten und Traditionen – Versatzstücke aus der babylonischen Mysterien-Religion – übernommen und in ein pseudochristliches Gewand gehüllt.
Ein römisch-katholisches Pseudoevangelium mit dem Evangelium CHRISTI widersprechenden Dogmen wurde zu einem rigiden Gesetzeswerk erhoben.
Die Laien waren Gefangene eines in sich widersprüchlichen Systems von Irrlehren und Regularien, die es ihnen unmöglich machte, die befreiende, erlösende Wahrheit des Evangeliums der Gnade in CHRISTI zu finden.
Die Römisch-Katholische ‚Kirche‘ wurde zu einem Hort von Aberglauben, Denunziation, Inquisition, Irrlehren, Korruption, Perversion und Unmoral. Sie wurde ein Schlund der Vorhölle!
Solange, bis es dem gnädigen GOTT gefiel, diesem Spuk ein (vorläufiges) Ende zu bereiten – Reformation!
Der gnädige GOTT ließ sich finden! Durch den Augustiner Mönch Martin Luther (1483 - 1546) wurde das Evangelium der Gnade in CHRISTO von seinen Schlacken und Verkrustungen befreit. Durch die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern konnten Bibeln in größeren Mengen gedruckt werden. Das Wort GOTTES wurde für das Kirchenvolk zugänglich.
Durch die Reformation initiierte GOTT die größte Erweckungsbewegung, die es bisher in der Welt gab.
Leider nutzte die neu entstandene Evangelisch-Protestantische Kirche ihre Chance nicht, sondern übernahm viele Fehlentwicklungen. Daran krankt sie bleibend – bis zum Ende ihrer Tage.
Dieses zu meiner persönlichen Einschätzung.

Auch wenn in der Evangelisch-Protestantischen Kirche das zölibatäre Priestertum abgeschafft wurde, blieb es bei einer abgesonderten Klasse von kirchlichen Würdenträgern. Damit wurde die Entstehung einer neuen klerikalen Hierarchie in Gang gesetzt. Sie unterscheiden sich ebenfalls durch besondere Gewänder und Titel und von den Laien. Sie sind immer noch nicht Brüder unter Brüdern.
Der Rückfall in die Gesetzlichkeit, wie sie den Gesetzesvorschriften im Israel des Alten Bundes entsprachen, bleibt damit erhalten.

Die Römisch-Katholische Kirche ist ein exponierter der Heiligen Schrift widersprechender Sonderfall mit ihrer päpstlichen Amtsanmaßung und ihrem Beharren auf ihren groben Irrlehren.  
Und ihr Klerus hat dabei nachweislich durchgreifend, d.h. bis in die von ihr postulierte Dogmatik hinein auf Versatzstücke der babylonischen Mysterienreligion zurückgegriffen und diese mit einem pseudochristlichen Mäntelchen überkleidet.

Leider hat die Evangelisch-Protestantische Kirche ihre Art von Klerus als institutionellen Überbau nicht abgeschafft, sondern ihn bequemerweise übernommen und ausgebaut.

Auch wenn sich die Evangelisch-Protestantische Kirche von einigen Regularien der Römisch-Katholischen Kirche losgesagt hat, behielt sie noch einigen Ballast einfach bei, zumal äußerlich ähnliche Regularien auch im alttestamentlichen Israel existierten – allerdings nicht mit heidnischem Hintergrund.
So trugen auch die Priester Israels, wenn sie ihren Tempeldienst versahen, besondere Gewänder.
Da man die Tatsachenlage der unterschiedlichen Heilszeiten unberücksichtigt ließ, daß es einen heilsgeschichtlichen Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Bund gibt, nämlich daß das Israel (des Alten Bundes) nicht identisch mit der Gemeinde CHRISTI (des Neuen Bundes) ist, übernahm man einfach die Regelung – wahrscheinlich auch als machtpolitischen Erwägungen.

Fakt ist:
-- Für die Gemeinde CHRISTI gilt jedoch das Priestertum aller Gläubigen, s. 1. Petr. 2:5,9, Offb. 1:6.
-- Die Kräfte des Widersachers werden jede sich bietende Gelegenheit der Unterwanderung, Verfälschung und Zerstörung nutzen.
-- Kirche und Gemeinde CHRISTI sind nicht identisch!
Die Amtskirche hat schon immer ihren Deal mit den jeweiligen politischen Führern gemacht und dabei das Evangelium CHRISTI feige verraten, die ihr anvertraute Gemeinde schmählich im Stich gelassen.
-- Die Pforten der Hölle werden die auf den Felsen CHRISTI gebaute Gemeinde nicht überwinden, s. Mt. 16:18 

Folgen einer mangelnden Unterscheidung zwischen den Heilslinien Israels und der Gemeinde CHRISTI:

Ein typischer Auswuchs falscher Erwartungen sind die Erfolgsversprechungen des ‚Wohlstands-Evangeliums‘.
Es knüpft irdische Segnungen an den Glauben der Christen. Das ist falsch, denn es wird dabei vernachlässigt, daß die Verheißungen eines materiellen Segens ein Versprechen GOTTES an Sein Bundesvolk, die Juden, für ihren Gehorsam war. Diese Segnungen sind irdische, wie ertragreiche Ernten, Sieg über Feinde, Wohlstand, s. 5. Mos. 26:1-14.
Die Segnungen für die Gläubigen der Gemeinde CHRISTI in der Gemeindezeit sind geistliche bzw. himmlische. Der Apostel Paulus sagt uns, inspiriert vom Heiligen Geist, zu, daß GOTT, Der Vater unseres HERRN JESUS CHRISTUS, uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch CHRISTUS, s. Eph. 1:3.

Wie oben bereits angedeutet, fand die unheilige Vermählung zwischen Altar und Thron unter Kaiser Konstantin dem Großen (285 - 337) statt. Von da an bis zu ihrer Vernichtung in der großen Trübsal ‚klebte‘ die Kirche an ihrer weltlichen Macht, mehr oder weniger ihren Missionsauftrag an den Rand drängend oder ihn ganz und gar verleugnend! Inquisition, Kreuzzüge, der Versuch das Reich GOTTES mit politischen und militärischen Mitteln zu errichten.

Ebenso war die Reichserwartung Israels eine religiös-politische, so verhielt es sich auch mit einer auf religiös-politischem Wege angestrebten Herrschaft eines christlichen Reiches, das für die mittelalterliche Theologie ein unverrückbares Dogma war. 

Dieses Machtstreben der Kirche ist die Folge einer Fehldeutung der heilsgeschichtlichen Stellung der Gemeinde CHRISTI.
Wohl eher absichtlich als aus Unwissenheit beachtete der Klerus die heilsgeschichtliche Stellung der Gemeinde CHRISTI nicht.
Die Gemeinde CHRISTI ist ein Volk GOTTES mit himmlischem Bürgerrecht.
Heilsgeschichtlich liegt die Zeit Gemeinde CHRISTI zwischen dem ersten und dem zweiten Kommen JESU CHRISTI. In diesem Zeitabschnitt ist CHRISTI Reich nicht von dieser Welt, s. Joh. 18:36.
Der Apostel Petrus spricht von den Gläubigen als Fremdlinge, deren Leben hier auf Erden ein Leidensweg ist, s. 1. Petr. 1:1.
Herrschaft und Macht ist in dieser Zeit von GOTT der weltlichen Obrigkeit gegeben- nicht der Gemeinde CHRISTI, s. Mt. 26:52-53, Röm. 13:4.
Das führte zu grausamen politischen Fehlentwicklungen, bei denen die Kirchen, auch die Evangelisch-Protestantische, große Schuld auf sich luden.

Eine der Folgen der mangelnden Unterscheidung der Heilszeiten ist die sogenannte Friedensbewegung in den 80ger Jahren mit ihrer Berufung auf Aussagen der Heiligen Schrift über die Zukunft. Mit ihrem Motto Schwerter zu Pflugscharen, s. Jes. 2:4, Mi. 4:3, griff sie heilsgeschichtlich voll daneben.
Erst in dem 1000-jährigen Königreich CHRISTI, wenn Er als der HERR aller Herren und der König aller Könige herrscht, wird Frieden und Gerechtigkeit herrschen – und auch alle Waffen schweigen.  

Die Anwendung des Sabbat-Gebotes in der Zeit der Gemeinde CHRISTI ist ein Anachronismus, denn dieses Gebot galt in der Zeit des Gesetzes, s. 2. Mos. 2:8-11, 4. Mos. 15:32-36, und nicht in der der Gnade, s. Kol. 2;26. Es betraf den Alten jedoch nicht mehr den Neuen Bund.
GOTT ruhte Sich am 7. Tage von dem Werk Seiner Schöpfung aus. Und es gefiel Ihm, auch den Menschen einen Tag der Ruhe und Besinnung und Anbetung zu verordnen.
Im Alten Bund galten die umfangreichen Gebote des Sabbats. Im Neuen Bund empfiehlt sich bleibend entweder der Sonntag – bzw. je nach beruflicher Tätigkeit – ein anderer Ruhetag.

Das Gebot der Beschneidung der Knaben ist durch den Neuen Bund aufgehoben. Es galt nur für die leiblichen Nachfahren Abrahams, speziell für Israel in der Zeit des Gesetzes, s. 1. Mos. 17:10, 3. Mos. 12:3. Für die Gläubigen der Gemeinde CHRISTI ist die leibliche Beschneidung nutzlos, s. Apg. 15:5-29, Gal. 5:2.

Gesetzliche Heiligungsbemühungen stellen einen Rückfall unter das Joch des Gesetzes dar. Die in ihrer Gesamtheit mit dem Heiligen Geist versiegelte Gemeinde CHRISTI, bestehend aus Gemeindegliedern, in denen der Heilige Geist, mit dem sie ebenfalls versiegelt sind, wohnt, benötigen den Gesetzeszwang nicht mehr.
Aus ihrem Glauben ersprießt die neunfältige Frucht des Geistes, s. Gal. 5:16,22-23 und auch die Werke, s. Jak. 2;20.

Vegetarismus hat keinerlei Rückhalt in der Heiligen Schrift, er ist eine kranke Frucht gutmenschlicher Selbstheiligung. Nach der Sintflut hat GOTT Noah ausdrücklich geboten, auch das Fleisch der Tiere als Nahrung zu nutzen, s. 1. Mos. 9:2-3, vgl. auch 1. Tim. 4:3-6.

Der Ruf nach außergewöhnlichen Gaben ist verlockend, zumeist für religiös erlebnishungrige und gefühlsbetont ausgerichtete Personen. Allerdings hat auch in der Hinsicht der Geistesgaben alles seine Zeit.
Die Zeit der ersten Christen war eine heilsgeschichtliche Übergangszeit. Das Gesetz des Alten Bundes wurde durch die Gnade des Neuen Bundes abgelöst.
Das Heilshandeln GOTTES wandte Sich den Menschen aus den Heidennationen zu. Israel wurde zwar beiseitegesetzt – jedoch nicht aus den Augen GOTTES gelassen.
Durch sichtbare Zeichen und Wunder bestätigte GOTT das Evangelium, s. Hebr. 2:3-4. Diese sichtbaren Beweismittel waren vor allem gegenüber den Juden notwendig, damit den Juden klar wurde, daß GOTT eine neue Heilszeit eingeführt hat: CHRISTUS als Erfüller und Vollender des Gesetzes statt Gesetz.
Als dieser Übergang bewältigt war, verloren diese Gaben als Mittel der Beweisführung ihre Notwendigkeit.

Die Gnadengaben, die GOTT der Gemeinde CHRISTI gab, waren der einzige Kommunikationsweg, um den Gemeindegliedern die notwendigen Offenbarungen mitzuteilen, die benötigt wurden, um das Gesamtwerk der Heiligen Schrift durch das Neue Testament zu vollenden. Zum anderen aber auch, um die Vollmacht der Apostel zu bestätigen.

Das Reden in fremden Sprachen geschah an heilsgeschichtlich relevanten Schnittpunkten, an denen GOTT das Heil für eine neue Gruppe von Menschen offenbarte:
Zu Pfingsten in Jerusalem für die Juden, s. Apg. 2:1, in Samaria für die Samariter, s. Apg. 8:5-8,13,14-18, in Cäsaräa für die Heiden, s. Apg. 10:44-47, 11:15-18, in Ephesus für die Jünger des Johannes, s. Apg. 19:1-7.

In der gegenwärtigen Periode, die bereits zur Endzeit zählt, haben einige zur Zeit der Apostel noch wirksame Gnadengaben aufgehört – Offenbarungen, Weissagungen und Zungenreden. Es bleiben Glaube, Hoffnung – und als die größte – die Liebe, s. 1. Kor. 13:8:12. 

Wir als Christen der Endzeit haben die Gnade, das gesamte zu unserem Heil notwendige Wissen als schriftliche Urkunde in Form der Heiligen Schrift nutzen zu können.
GOTT hat – in weiser Voraussicht der kommenden Geistesverwirrung und –zerrüttung – dafür gesorgt, daß uns diese einzigartige Urkunde erhalten geblieben ist – trotz aller Bemühungen der Handlanger des Widersachers, sie zu verfälschen.
So sind wir nicht mehr auf Träume, Visionen und andere, in dieser Zeit durchaus zweifelhafte trübe ‚Quellen‘ angewiesen.

Fakt ist:
-- Mit der Offenbarung an den Apostel Johannes ist die fortlaufende Offenbarung GOTTES an die Menschen abgeschlossen.
-- Wir leben noch in der Zeit der Gnade, in die die Zeit der Gemeinde CHRISTI eingebettet ist. Dieser Zeitabschnitt ist jedoch nahe seinem Ende – so nahe, daß die Entrückung der Gemeinde CHRISTI jederzeit geschehen kann.

Lewis Sperry Chafer (1871 – 1952) und John F. Walvoord (1910 - 2002) schreiben zu den praktischen Folgen einer Unterscheidung der Heilszeitalter auf das Leben der Gläubigen:
Bei der Betrachtung des ganzen Zeugnisses der Bibel ist es fast genauso wichtig für den Gläubigen, der den Willen Gottes tun will, das zu erkennen, was nicht auf ihn zutrifft, wie das zu erkennen, was für ihn gilt … Wenn er hier einen klaren Blick gewinnt, wird ihn das davor bewahren, die hoffnungslose Gesetzlichkeit des vergangenen Heilszeitalters anzunehmen oder sich vergeblich darum zu bemühen, die Welt nach dem Programm zu verändern, das dem kommenden Heilszeitalter vorbehalten ist.
Quelle:
Chafer, Lewis Sperry / Walvoord, John F.: Grundlagen biblischer Lehre; CV Dillenburg, 1994 S. 132

Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vornehmen hat seine Stunde Pred. 3:1ff, so schrieb auch König Salomo zu den Versen in Prediger.
Dieses gilt auch für uns Menschen.
GOTT, Der die Zeit gemacht hat, nutzt diese, um Seinen Heilsplan zu verwirklichen.
Dadurch, daß wir das Geschenk des Glaubens in aller Dankbarkeit und Demut angenommen haben, hat Er uns auch dazu befähigt, kraft des Heiligen Geistes, Seinen Heilszeitplan zu erkennen, gemäß Seines Willens zu entschlüsseln.

Wer aber auf halber Strecke stehenbleibt, indem er diese Möglichkeit als überflüssig abtut, schadet in letzter Konsequenz auch sich selbst, indem er sich eines Teiles seiner Heilsgewißheit und Hoffnung beraubt.

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Anmerkungen:

Bar / Bat Mizwa, Sohn / Tochter des Gebotes im Judentum die religiöse Mündigkeit, für Jungen mit 13, für Mädels mit 12 Jahren, nicht nur Bezeichnung des religiösen Status, sondern auch der Feier zu diesem Anlaß 

Konstantin I., der Große, eigentl Flavius Valerius Constantinus, lat. Constantinus Magnus; geb. an einem 27. Februar ca. 285 in Naissus, Moesia Prima; gest. am 22. Mai 337 in Anchyrona, einer Vorstadt von Nicomedia: römischer Kaiser, führte das Christentum als privilegierte Staatsreligion, Konstantinische Wende, Mailänder Vereinbarung 313 – https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_der_Gro%C3%9Fe
https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Wende#Konstantins_Religion_und_Religionspolitik 

Chafer, Lewis Sperry; geb. am 27. Februar 1871 in Rock Creek, Ohio; gest. am 22. August 1952 in Seattle, Washinton: US-amerikanischer Theologe – Gründer des Dallas Theological Seminary - https://en.wikipedia.org/wiki/Lewis_Sperry_Chafer

Laie, von griech. laos,Volk‘ üb. laikos, ‚zum Volk gehörig‘, kirchenlateinisch laicus, ‚der (kirchliche) Laie‘ - https://de.wikipedia.org/wiki/Laie_(Religion)  

Luther eigentl. Luder, Martin: geb. am 10. November 1483 in Eisleben; gest. am 18. Februar 1546 in Eisleben; deutscher ehemaliger Augustiner-Mönch, Bibel-Übersetzer, Theologe – Bildungs- & Kirchen-Reformator - https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther 

Sauer, Erich; geb. am 31. Dezember 1898 in Berlin; gest. am 25. Februar 1959 in Wiederist; ab 1920 theologischer Mitarbeiter, von 1937 – 1952 Studienleiter, ab 1952 Leiter des Missionshauses Bibelschule Wiederist in Bergneustadt – https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Sauer_(Theologe) 

Scofield, Cyris Ingerson; geb. am 19. August 1843 in Lenawee County, Michigan; gest. am 24. Juli 1921 in – Douglaston, Long Island, New York City: US-amerikanischer Jurist & Theologe
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyrus_I._Scofield

Theodosius I., der Große, lat. Theodosius Magnus; geb. am 11. Januar 347 in Cauca, Spanien; gest. am 17. Januar 395 in Milano, Kaiser im Osten des Römischen Reiches (379 - 394), ab September 394 de facto für einige Monate letzter Alleinherrscher des Gesamtreiches – https://de.wikipedia.org/wiki/Theodosius_I

Walvoord, John F.; geb. am 1. Mai 1910; gest. am 20.Dezember 2002; US-amerikanischer Buchautor & Theologe – Pastor & Präsident des Dallas Theological Seminary – https://en.wikipedia.org/wiki/John_Walvoord 

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Quellen:

BRETSCHNEIDER, Alexander: BIBEL UND HEILSGESCHICHTE – Ein Schlüssel zum Verstehen und Anwenden der Heiligen Schrift; CV/MNR, 2017 – ISBN 978-3-86353-349-4 – www.cv-dillenburg.de – ISBN 978-3- 85810-351-2 – www.mnr.ch 

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Lese-Empfehlungen:

ERDMANN, Martin: DER GRIFF NACH DER MACHT – Dominionismus – der Evangelikale Weg zu globalem Einfluß; Betanien, 2011 – ISBN 978-3-935558-97-6

LaHAYE, Tim: DIE ENTRÜCKUNG – Wer muss durch die Trübsal?; CV, 2005 – ISBN 978-3-89436-459-9

LIETH, Norbert: DIE HEILSZEITEN DER BIBEL; CV/MNR, 2017 – ISBN 978-3-86353-367-0 – www.cv-dillenburg.de – ISBN 978-3-85810-339-0 – www.mnr.ch 

RYRIE, Charles Calswell: DISPENSATIONALISMUS – Gottes Heilsplan verstehen; CLV/MNR, 2016 – ISBN 978-3-86699-348-8 – www.clv.de – ISBN 978-3-85810-325-3 – www.mnr.ch

SHOWERS, Renald E.: ES GIBT WIRKLICH EINEN UNTERSCHIED – Dispensationalismus und Bundestheologie im Vergleich; CKLV 2011 – ISBN 978-3-943175-01-1

BossCo139 – Erstellt am 25.06.2016 um 14:55 Uhr - Veröffentlicht am 03.08.2017 um 08:34 Uhr

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Dispensationalismus – Oder: Das heilsgeschichtliche Verständnis der Heiligen Schrift 3. –
Die heilsgeschichtliche Beurteilung der Stellung und Zukunft Israels
sowie Folgen und Konsequenzen ihrer Vernachlässigung …

In der Heiligen Schrift, sowohl im AT als auch im NT, ist eindeutig bezeugt, daß Israel bzw. das Volk der Juden das Bundes- und Eigentumsvolk GOTTES ist, s. 5. Mos. 7:6.
GOTT hat mit Abraham einen ewigen Bund geschlossen und diesen sogar wiederholt bestätigt.
Israel hat GOTT als Seinen Augapfel bezeichnet, s. Sach. 2:12.
Im NT nimmt der Apostel Paulus ausführlich aber eindeutig dazu Stellung und bestätigt diesen ewigen Bund mit Israel, auch wenn es für eine gewisse Zeit beiseitegesetzt wird, s. Röm. 11:25-27,28-29,33-36.

 
GOTT hat Israel als Sein irdisches Volk erwählt, um mit ihm Heilsgeschichte zu schreiben. Bedeutsam für GOTTES heilsgeschichtliches Handeln mit Israel ist Seine Verheißung des Landes Kanaan, s.1. Mos. 15:16-21, 4. Mos. 34:1-12, Hes. 47:13-21, 48:1-29, die Er mehrmals wiederholt.
Das heilsgeschichtliche Verständnis ermöglicht, GOTTES Handeln an Seinem irdischen Volk plausibel zu machen.
GOTT hat Israel das Eigentumsrecht am Lande Kanaan zugesprochen.
Eigentumsansprüche seitens der ‚Palästinenser‘, das Westjordanland und den Gaza-Streifen betreffend, sind genauso irreal wie der gestohlene Name dieses ‚Volkes‘.
Auch die Syrer, die den Golan beanspruchen, betreiben dieses im Gegensatz zu den Zusagen GOTTES gegenüber Israel.

Fakt ist:
GOTT hat, weil Israel sich mehrmals schwerer Übertretungen schuldig machte, Seinen Zorn in Form von Gerichtshandlungen über es entladen.
GOTT hat, weil Israel CHRISTUS JESUS, den verheißenen Messias verwarf, es für die Dauer der Gemeindezeit beiseitegestellt.
GOTT hat jedoch Seinen Bund niemals annulliert.

Begründung:
GOTTES Bund mit Israel ist ewig.
GOTTES Bund mit Israel ist einseitig:
Denn ER ist durch die ausgelegten Tierhälften, die diesen Bund sichtbar bestätigen sollten, alleine hindurchgegangen als ein rauchender Ofen und eine hindurchfahrende Feuerflamme, s. 1. Mos. 15:9-11,17-21.
GOTTES Bund mit Israel ist an keinerlei Vorbedingungen geknüpft.

Die Mißachtung der heilsgeschichtlichen Schriftauslegung führt zu dramatischen Fehlschlüssen bezüglich der heilsgeschichtlichen Zukunft Israels.


Als eine eklatante Folge dieser Ignoranz entstand und gedieh eine böse Irrlehre, die der Ersatz- bzw. Substitutionstheologie oder des Superzessionismus, von der man fast meinen möchte, sie sei von bestimmten Interessengruppen beabsichtigt.
Bereits vor dem Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. tauchte diese Irrlehre auf. Allerdings erst ab dem Ende des 4. Jahrhunderts übernahmen sie einige Kirchenführer als offizielle Lehre und verbreiteten sie unter dem Kirchenvolk.
Augustinus (354 – 430) hat bedeutenden Anteil an der Verbreitung der Irrlehre, die er in seinem Werk De Civitate Dei – deutsch: Der Gottesstaat propagierte.
Mit ‚kirchlichem Segen‘ wurde der Antisemitismus bzw. der Judenhass auch theologisch gesellschaftsfähig – ein ‚gefundenes Fressen‘ für Antisemiten und Judenfeinde – bis hinein in die Gegenwart!

Diese üble Irrlehre behauptet, Israel wäre wegen seiner zahlreichen Verfehlungen von GOTT verworfen und durch die Gemeinde bzw. Kirche ersetzt worden.
Alle Verheißungen des AT für Israel würden ausnahmslos auf die Gemeinde übergehen, da diese nun das ‚geistliche‘ Israel darstelle. 

Die Staatsgründung Israels wäre auch kein Akt GOTTES, um Seinen Heilsplan mit Israel fortzuführen.
Die Rückkehr der 10 Stämme des Nordreiches gelte im ‚geistlichen Sinne‘ für Gemeinde.
Zudem wird behauptet, Israel wäre auch im 1000-jährigen Reich nicht mehr das privilegierte Volk unter den Nationen, sondern im ‚geistlichen Sinne‘ ebenfalls die Gemeinde.
Auch mit den 144.000 Heiligen aus den 12 Stämmen Israels, s. Offb. 7, die zu GOTT in den Zeiten des Gerichtes über den Erdkreis, s. Offb. 6-19, versiegelt und für Sich beschlagnahmt, wird ungeistlich Schindluder getrieben. indem sie als Synonym für die Gemeinde gesetzt werden, wie z.B. Sektierer, wie die Zeugen Jehovas, die sich abrackern, um zu diesen Auserwählten zu zählen.

Welch‘ ein Wust satanischer Lügen!

Fakt ist:
Heilsgeschichtliches Schriftverständnis schützt uns vor den listigen Täuschungsmanövern Satans. Israel und die Gemeinde CHRISTI repräsentieren zwei unterschiedliche Heilslinien, für die GOTT eine unterschiedliche Zielsetzung geplant hat.
Die oben genannten verschrobenen Ansichten widersprechen diametral den Verheißungen GOTTES für Sein Bundes- und Eigentumsvolk, wie sie in der Heiligen Schrift bezeugt sind.
Zwar ist Israel während der Gemeindezeit beiseitegesetzt, s. Röm. 11. Jedoch nach ihrer Entrückung rückt Israel wider in den deutlich merk- und sichtbaren Fokus der Heilsgeschichte, s. Röm. 11:25-27.
Eindeutig wird gelehrt, daß GOTT Israel als Volk und Nation wiederherstellen wird. Dazu wird Er Sein Volk sammeln und wieder in das ihnen verheißene Land zurückführen.
Im 1000-jährigen Königreich GOTTES wird das Neue Jerusalem die Hauptstadt der Welt und ‚Am Israel das führende Volk sein – und zwar mit allen, von den Propheten verheißenen Segnungen.

Wir wissen, daß die Erfüllung der Prophezeiungen für GOTTES Heilsvorhaben mit Israel noch bevorsteht.
Israel wird zukünftig durch schweres Leiden gehen müssen, um im Gerichtshandeln GOTTES gesichtet zu werden.
Ein Drittel des Volkes wird erkennen, daß CHRISTUS JESUS der wahre und langerwartete Messias ist, s. Sach. 12:10, Joh. 19:37.

Folgen unnüchterner Überbetonung des heilsgeschichtlichen Verständnisses bezüglich des Unterschiedes zwischen der Gemeinde und Israel

Leider gibt es auch ein ‚positives‘ Extrem, das auf einem unnüchternen Fanatismus pro Israel beruht.
Dabei bleibt die Tatsache unberücksichtigt, daß der Staat Israel ein säkulares Staatsgebilde ist und somit noch lange nicht dem wiederhergestellten Israel entspricht, das GOTT in Seinem Heilsplan vorgesehen hat.
Trotz allem gibt es Israel-Fans, die einen regelrechten Israel-Kult betreiben. Sie reisen jedes Jahr nach Israel, um alle anstehenden Festlichkeiten zu begehen, sich dort segnen zu lassen oder selber Israel zu segnen oder etwas von dem ‚spirituellen Flair‘ einzufangen.
Allerdings bleibt bei ihnen unberücksichtigt, welche heilsgeschichtliche Stellung die Gemeinde einnimmt. Ihr werden weitaus höhere himmlische Segnungen verheißen, als die irdischen Segnungen Israels, da sie ein ewiger Urgedanke GOTTES ist.

Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vornehmen hat seine Stunde Pred. 3:1ff, so schrieb auch König Salomo zu den Versen in Prediger.
Dieses gilt auch für uns Menschen.
GOTT, Der die Zeit gemacht hat, nutzt diese, um Seinen Heilsplan zu verwirklichen.
Dadurch, daß wir das Geschenk des Glaubens in aller Dankbarkeit und Demut angenommen haben, hat Er uns auch dazu befähigt, kraft des Heiligen Geistes Seinen Heilszeitplan zu erkennen, gemäß Seines Willen zu entschlüsseln.

Wer aber auf halber Strecke stehenbleibt, indem er diese Möglichkeit als überflüssig abtut, schadet in letzter Konsequenz auch sich selbst, indem er sich eines Teiles seiner Heilsgewißheit und Hoffnung beraubt.

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Anmerkungen:


Augustinus von Hippo, Augustinus von Tagaste, Aurelius Augustus, geb. 13. November 354 in Tagaste, heute Souk Ahras, Algerien; gest. am 28. August 430 in Hippo Regius, Numidien, heute Annaba, Algerien: Kirchenlehrer, Philosoph & Rhetor der Spät-Antike – Bischof von Hippo Regius & Verfasser zahlreicher theologischer Werke u.a. De Civitate Die = Der Gottesstaat  - https://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo

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Quellen:

BRETSCHNEIDER, Alexander: BIBEL UND HEILSGESCHICHTE – Ein Schlüssel zum Verstehen und Anwenden der Heiligen Schrift; CV/MNR, 2017 – ISBN 978-3-86353-349-4 – www.cv-dillenburg.de – ISBN 978-3- 85810-351-2 – www.mnr.ch 


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LIETH, Norbert: DIE HEILSZEITEN DER BIBEL; CV/MNR, 2017 – ISBN 978-3-86353-367-0 – www.cv-dillenburg.de – ISBN 978-3-85810-339-0 – www.mnr.ch

RYRIE, Charles Calswell: DISPENSATIONALISMUS – Gottes Heilsplan verstehen; CLV/MNR, 2016 – ISBN 978-3-86699-348-8 – www.clv.de – ISBN 978-3-85810-325-3 – www.mnr.ch

SHOWERS, Renald E.: ES GIBT WIRKLICH EINEN UNTERSCHIED – Dispensationalismus und Bundestheologie im Vergleich; CKLV 2011 – ISBN 978-3-943175-01-1

VLACH, Michael J.: HAT DIE GEMEINDE ISRAEL ERSETZT?; MNR, 2014 – ISBN 978-85810-055-9 – www.mnr.ch 
 

BossCo139 – Erstellt am 11.07.2017 um 15:29 Uhr - Veröffentlicht am 09.08.2017 um 14:49 Uhr

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Endzeit - Höchste Zeit! - Zeit für 'Beröertum'

Beröer? - Nur wenig ist in der Heiligen Schrift über sie überliefert, dafür aber Beispielhaftes:

Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich, sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte. - ApG. 17;11 ff

Aufmerksame Leser der Heiligen Schrift bzw. wachsame Christen - diejenigen, die es den besagten Beröern gleichtun - haben längst begriffen, daß wir uns nicht nur in kritischen Zeiten, sondern bereits im End-Zeitgeschehen befinden. Deren Zeichen sind in den unterschiedlichen Lebens- und Seins-Sphären deutlich erfahr- bzw. sichtbar:

Geistesleben - Abfall vom Glauben, falsche Lehren, falsche Propheten, Verfolgung der Christen aber auch weltweite Verbreitung des Evangeliums

Denn es werden viele kommen unter Meinem Namen und sagen: 'Ich bin der Christus', und sie werden viele verführen. - Mt. 24;5

Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. - Mt. 24;11

Seht zu, daß euch nicht jemand verführe! Es werden viele kommen unter Meinem Namen und sagen: 'Ich bin's', und werden viele verführen. - Mk. 13;5

Wenn jemand zu euch sagen wird: 'Siehe, hier ist der Christus', 'Siehe, da ist er!', so glaubt es nicht! Denn es werden sich erheben falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, so daß sie die Auserwählten verführen würden, wenn es möglich wäre. - Mk. 13;21-22

Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. - 2. Thess. 2;3

Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhangen, verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben. - 1. Tim. 1-2

Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jücken, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. - 2. Tim. 4;3-4

Das Evangelium wird umgedeutet, verfälscht und verkürzt. Irrlehren werden eingebracht, geduldet und gefördert. Okkulte Praktiken werden in den Gottesdienst übernommen. Greuelhaftes und gotteslästerliches Verhalten, wie Homosexualität wird geduldet und sogar als Paarbildung 'gesegnet'. Muslime und Vertreter anderer Religionen dürfen ihre Götzen in Kirchen anbeten. Zu den Feiertagen der Götzendiener werden ihnen 'Segenswünsche' übermittelt.

Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um Meines Namens willen von allen Völkern. - Mt. 24;9

Ihr aber seht euch vor! Denn sie werden euch den Gerichten überantworten, und in den Synagogen werdet ihr gegeißelt werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um Meinetwillen, ihnen zum Zeugnis. - Mk. 13;9

Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen, und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um Meines Namens willen. - Lk. 21;12

Christen-Verfolgung geschieht weltweit in zunehmendem Maße, speziell in islamisch und kommunistisch regierten Ländern, aber auch in den 'westlichen' Ländern Europas - dem ehemals 'Christlichen Abendland' -und sogar in den USA. Wegen ihrer Treue zum Glauben, der sie dazu veranlaßt, die Sünden als solche zu bezeichnen, und nach ihrem geistlichen Gewissen zu leben, werden sie mit z. T. empfindlichen Strafen belegt. Sogar in amtskirchlichen Institutionen werden evangeliums-treue Christen ausgegrenzt bzw. gemobbt.

Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom reich GOTTes in der ganzen Welt zum Zeugnis unter allen Völkern. Und dann wird das Ende kommen. - Mt. 14;14

Insofern erweisen sich auch die neuen Medien und das Internet in ihrer gottgefälligen Nutzung als ein segensreiches Hilfsmittel.

Gesellschaft - Gottlosigkeit, Spötterei, Ungerechtigkeit, Unzucht

GOTT ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm. - 1. Joh. 4;16

Wird GOTT aus dem menschlichen Leben verdrängt, wird es von Untugend und Sünde erobert. 

Und ihr sollt vor allem wissen, daß in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt denn die Verheißung seines Kommens? - 2. Petr. 3;3-4

... daß zu der letzten Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben. Diese sind es, die Spaltungen hervorrufen, niedrig Gesinnte, die den Geist nicht haben. - Jud. 18-19 

Gotteslästerung - früher strafrechtlich verfolgt - und Spötterei werden bereits unter Kirchendächern geduldet. Selbst die Heilige Schrift wird nicht verschont - Volxbibel!

Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. - Mt. 24;12

Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als GOTT; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie. Solche Menschen meide! - 2. Tim. 3;1-5

Gewalttätigkeit, Ichsucht, Profitstreben, Rücksichtslosigkeit, Taktlosigkeit, Treulosigkeit, Unredlichkeit, Unzucht, Verderbtheit, Zügellosigkeit werden zunehmend zur Regel zwischenmenschlichen Verhaltens.

Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten, bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um. Ebenso wie es geschah zu Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden. - Lk. 17;26-30

Die Stimmen der Mahner treffen auf taube Ohren!

Natur - Katastrophen und Unbilden

Denn es wird sich ein Volk wider das andere erheben und ein Königreich gegen das andere, und werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. - Mt. 24;7

Es wird sich ein Volk wider das andere empören und ein Königreich wider das andere, und werden Erdbeben geschehen hier und dort; es werden Seuchen und Hungersnöte sein. Das ist der Anfang der Wehen. - Mk. 13;8

... und es werden geschehen große Erdbeben hier und dort, Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen. - Lk. 21;11

Eine Zunahme der geotektonischen und vulkanischen Aktivität ist nachweisbar. Auch andere Anomalien und Katastrophen treten vermehrt auf.

Technologie - ABC-Waffen, Großbild-Projektion, Holographie, RFID-Chips, Satelliten-TV, Telemetrische Überwachung u.a.m.

Dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Israel in den Kampf gezogen sind: Ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zunge im Mund. (B- und C-Waffen) Zu der Zeit wird der HERR große Verwirrung unter ihnen anrichten, so daß einer den anderen bei der Hand packen und seine Hand wider des anderen Hand erheben wird. (ELF*-Wellen?) - Sach. 14;12

Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam. - Offb. 9;18

Nukleare Waffen-Systeme unterschiedlicher Kalibrierung und Varianz sind bereits verfügbar - von dr 'klassischen' A-Bombe bis zu den sogen. 'sauberen' A-Waffen und Neutronen-Bomben. Trotz weltweiter Ächtung werden chemische Kampfstoffe weiterhin hergestellt und in ihrer Wirksamkeit 'vervollkommnet'. Biologische bzw. bakteriologische werden trotz Verbotes weiterhin gelagert und weiterentwickelt. Die Nutzung der Gen-Technik wird die Entwicklung komplex wirkender Substanzen vorantreiben. Mit elektromagnetischen Wellen, z.B. im ELF*-Bereich, ist eine Beeinflussung des menschlichen Gehirnes möglich. Es können Zustände starker Verwirrung herbeigeführt werden. Dem Ideen-'Reichtum' menschlicher Bosheit scheinen keine Grenzen gesetzt. 

*Extremly Low Frequency - elektromagnetische Wellen mit extrem niedrigen Frequenzen, genutzt zur submarinen Kommunikation

Und es wurde ihm (dem Tier) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten, getötet würden. - Offb. 13;15

Großbild-Projektion, auch auf Nebelwänden oder an Wolken sind bereits möglich. Großflächige 3D-Projektionen sind technisch machbar.

Und es macht (das Tier), daß sie allesamt, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn (RFID*-Implantat), und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.  - Offb. 13;16-17

RFID*-Chips sind klein, können 'körperfreundlich' gefertigt und somit implantiert werden. In ihrer Funktion sind sie vielseitig anwendbar. Mit ihrer Hilfe lassen sich Daten - wozu auch Steuerungs-Signale zählen -übertragen und somit unterschiedliche biologische Funktionen beeinflussen, z.B. im neuro-physiologischen und vegetativen Bereich. Auf solch einem Winzig-Platinchen ist auch noch für ein Modulchen Platz, um den Träger des Implantates orten - und bei Bedarf - 'ausknipsen'  zu können.

*Radio Frequency Identification - Erkennung mittels speziell gepulster elektromagnetischer Wellen, beim täglichen Einkauf im Supermarkt bereits längst gebräuchlich, ebenso als 'Hundemarke' usw. Gearbeitet wird an nanotechnischen Verfahren, Chips in spezielle Tinten zu integrieren, um sie auf beliebige Oberflächen drucken zu können. Ebenso ist die Herstellung leistungsfähiger Dünnschicht-Akkus mit bis zu 4000 Lade-Zyklen möglich. Die Anwendung der neuen Technologien wird die Herstellungs-Kosten senken und die  Plazierung auch der RFID-Chips vereinfachen.

Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen uns Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname (die der zwei Zeugen) drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, daß ihre Leichname ins Grab gelegt werden. - Offb. 11;9

Per Satellit lassen sich nicht nur Benefiz-Konzerte und Sport-Veranstaltungen übertragen.

Und es wurde ihm (dem Tier) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten, getötet würden. - Offb. 13;5

An der Online- bzw. telemetrischen Überwachung und Erstellung persönlicher Bewegungs-Profile wird emsig geforscht und gearbeitet. Die benötigten GPS-Satelliten befinden sich längst im Orbit.

Der Mensch ist 'gläsern' geworden und hinterläßt - auch wenn er dies nicht will - eine breite Daten-Spur. Das macht ihn überwachbar und bei Bedarf - d.h. bei festgestellter Unbotmäßigkeit - erreichbar für jede vorgesehene Maßregelung, Schikane oder Strafmaßnahme. 

Welt-Politik - Friedens-Politik, Israel und Nahost, Russland, Welt-Enheits-Regierung

Und sie trösten Mein Volk in seinem Unglück, daß sie es gering achten sollen und sagen: 'Friede! Friede!', und ist doch nicht Friede. - Jer. 6;14

Immer neue Krisenherde flackern weltweit auf - vornehmlich an den Bruchlinien zwischen der islamischen und 'westlichen' und islamischen Welt.

Denn siehe (GOTT), Deine Feinde toben, und die Dich hassen, richten ihren Kopf auf. Sie machen listige Anschläge wider Dein Volk und ratschlagen wider Deine Verborgenen. 'Wohl her!' sprechen sie 'laßt uns sie ausrotten, daß sie kein Volk seien', daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde! Denn sie haben sich miteinander vereinigt und einen Bund wider Dich gemacht, die Hütten der Edomiter (Jordanien) und Ismaeliter (Saudi-Arabien), der Moabiter (Jordanien) und Hagariten (Syrien), der Gebaliter (Libanon), Ammoniter (Jordanien) und Amalekiter (Süd-Israel), die Philister (Gaza) samt denen zu Tyrus (Libanon); Assur (Irak, Syrien) hat sich hält sich auch zu ihnen; sie helfen den Kindern Lot. - Ps. 83;3-9

Siehe, Ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten allen Völkern, die umher sind; und auch Juda wird's gelten, wenn Jerusalem belagert wird. - Sach. 12;2

Israel, flächenmäßig - 28976 qkm - ein 'Ländle', fast so 'groß' wie das Bundesland Brandenburg - 29478 qkm mit rd. 7,5 Millionen Einwohnern ist seit seiner bereits biblisch prophezeiten neuen Staatsgründung am 14.5.1948 das eigentliche Zentrum weltpolitischen Geschehens. Die Nachbarländer Israels, sowohl in Arabien als auch in Nahost, sind seit den Zeiten des Alten Testamentes in Feindschaft mit Israel. Durch die Herrschaft des Islam seit 632 n. Chr. wurde und wird diese Feindschaft erhärtet.

Du (Gog = Russland) führst mit dir Perser (Iran), Mohren und Lybier, die alle Schild und Helm führen, dazu Gomer (nördliches Schwarzmeer, Kaukasien) und all sein Heer; ... ja, du führst ein großes Volk mit dir. - Hes. 38;5-6

Der Iran ist unter seinem fundamentalistisch-islamischen Regime - z.Z. Mahmud Ahmedinedschads - einer der erbittertsten Feinde Israels. Der derzeitige Streit um die iranischen A-Waffen enthält ein großes Konflikt-Potential.

Und des HERRn Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind wende dich gegen Gog, der im Lande Magog (Russland) ist und der oberste Fürst in Mesech und Thubal (Ost-Türkei), und weissage von ihm und sprich: So spricht der HERR: Siehe, ich will an dich, ... Siehe Ich will dich herumlenken und will dir einen Zaum ins Maul legen und will dich herausführen mit all deinem Heer, Roß und Mann, ... Du führst mit dir Perser (Iran), Mohren und Lybier, ... dazu Gomer und all sein Heer, samt dem Hause Thogarma, so gegen Mitternacht liegt, mit allem seinen Heer, ... Wohlan, rüste dich wohl, du und dein Haufen, so bei dir sind, und sei du ihr Hauptmann! Nach langer zeit sollst du heimgesucht werden. Zur letzten Zeit sollst du kommen in das Land, das vom Schwert wiedergebracht und aus vielen Völkern zusammengekommen ist, nämlich auf die Berge Israels, welche lange Zeit wüst gewesen sind; und nun ist es ausgeführt aus den Völkern, und wohnen alle sicher. Du wirst hinaufziehen und daherkommen mit großem Ungestüm und wirst sein wie eine Wolke, das Land zu bedecken, du und all dein Heer und das große Volk mit dir. - Hes. 38;1-9

... So spricht der HERR HERR: Ist's nicht so also, daß du wirst merken, wenn Mein Volk Israel sicher wohnen wird? So wirst du kommen aus deinem Ort, von den Enden gegen Mitternacht, du und großes Volk mit dir, ... und wirst hinaufziehen über Mein Volk Israel wie eine Wolke, das Land zu bedecken. Solches wird zur letzten Zeit geschehen. Ich will dich aber darum in Mein Land kommen lassen, auf daß die Heiden Mich erkennen, wie Ich an dir, o Gog, geheiligt werde vor ihren Augen. So spricht der HERR HERR: Du bist's von dem ich vorzeiten gesagt habe durch meine Diener, die Propheten in Israel, die zur selben Zeit weissagten, daß Ich dich über sie kommen lassen wollte. - Hes. 38;14-17

Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes hat sich Russland wiederum zu einer Weltmacht entwickelt, deren Bündnis-Politik auf die Länder des Nahen Ostens gerichtet ist. Daraus wird sich eine Feindschaft wider Israel ergeben, die letztendlich in einem Krieg gegen Israel gipfeln wird.

Das vierte Tier wird das vierte reich auf Erden sein, welches wird gar nicht anders sein denn die anderen Reiche; es wird alle Lande fressen, zertreten und zermalmen. - Dan. 23;7

Und ihm (dem Tier) ward gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm ward gegeben Macht über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben ist im Lebensbuch des Lammes, das erwürgt ist, von Anfang der Welt. - Offb. 13;7-8 (s.a. Offb. 13;16-17 -> Technologie)

Die endzeitliche Vereinigung Europas zu einem Groß-Staat wird bereits in Dan. 2;41 u. 7;23-25 sowie Offb. 17;8-16 prophezeit. In der EU vereinigen sich die Länder Europas zu einem Bündnis, welches den Aufstieg des Antichristen und die Installation der Welt-Einheits-Regierung ermöglichen wird. (Dan. 7;8,20,24)

Verfolgt man die politischen und auch wissenschaftlich-technischen Nachrichten aufmerksam, müßten auch die 'Weltbürger' erkennen, daß die Heilige Schrift recht hat, die Wehen der Endzeit bereits eingesetzt haben und sich die Situation zuspitzt.

Die Glieder aber der Heiligen Gemeinde GOTTes erheben ihre Häupter voller Hoffnung auf die baldige Wiederkunft JESU CHRISTI zu ihrer Entrückung, die jederzeit stattfinden kann.

Noch ist Gnadenzeit und CHRISTUS JESUS, der unser guter Hirte ist, hält Ausschau nach einsichtigen, rettungs-bedürftigen Menschen.

Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. - Joh. 3,16

CHRISTUS JESUS spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, der wird leben auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an Mich, der wird nimmermehr sterben. - Joh. 11;25-26

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt von aller Untugend. - 1. Joh. 1;9

So gehören wir nun zu Ihm.

BIST DU BEREIT?

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Lese-Empfehlung:

DIE HEILIGE SCHRIFT

LaHAYE, Tim: DIE ENTRÜCKUNG - Wer muss durch die Trübsal?; CV, 2005 - ISBN 3-89436-459-9

www.endzeitzeichen.org

Seh-Empfehlung:

www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=QYuO6HnowHE&NR=1 - Are you ready? - 00:58

www.youtube.com/watch?v=pIj47X960pw   -  Rapture Event (Animation)  -  02:28

www.youtube.com/watch?v= 3bVmv6N1N8 - The Rapture left behind Coming of Christ - 01:32

BossCo139 Aktualisiert am 16.04.2012 um 21:09 Uhr

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Engel I – Boten aus der Geisterwelt

Engel haben schon immer die Menschen fasziniert. Dieses hat auch eine gewisse Berechtigung. Bereits die Heilige Schrift bezeugt, daß die gesamte Geschichte der Menschheit durch das Wirken von Engeln beeinflußt wurde. Der Sündenfall des Menschen wurde durch einen gefallenen Engel, Luzifer, der wider GOTT rebellierte, verursacht, s. 1. Mos. 3.
Die guten Engel, die als Boten GOTTes das mosaische Gesetz den Menschen vermittelten, prägten letztendlich die gesamte jüdisch-christliche Zivilisation, s. Apg. 7;53, Hebr. 2;2.
Mächtige Engel greifen im Auftrage GOTTes in das irdische Geschehen direkt oder indirekt ein und wirken dadurch in das Leben der Menschheit hinein.
In dem Buch der Offenbarung wird die furchteinflößende Wirkung mächtiger Engelwesen, die auf den Befehl GOTTes die Naturgewalten lenken, bezeugt, s. Offb. 8;6-12, 9;15.
Engel dienten unterstützend JESUS CHRISTUS, als Er in der Wüste vom Satan versucht wurde, s. Mt. 4;1-11. Sie dienten Ihm auch im Garten Gethsemane, s. Lk. 22;43.
Auch der Urgemeinde der Christen standen Engel hilfreich zur Seite.
So ist es auch noch heute.
Engel dienen GOTT auch als Boten und Helfer, die in dem Leben der Gläubigen wirksam werden. Der Autor selbst kann das helfende bewahrende Eingreifen durch Engel in seinem Leben bezeugen.

So wie es die guten Engel gibt, die GOTT treu dienen, gibt es auch die gefallenen Engel.
Sie schlugen sich auf die Seite Luzifers. Dieser war der höchste und schönsten aller Engel. Er traf die falsche Entscheidung, als er beschloß, wider GOTT zu rebellieren und Ihn, GOTT, von Seinem Himmelsthron zu verdrängen.
Sie wurden ihrer himmlischen Herrlichkeit entkleidet, aus dem Himmel in den erdnahen Luftraum geworfen, s. Offb. 12;9. Dort treiben sie als Dämonen auf Befehl ihres obersten Fürsten, Satan, dem Teufel, dem Fürsten der Welt, s. Mt. 4;8,10, ihr Unwesen und richten Schaden an, wo nur möglich.
Jedoch können sie nicht nach ihrem Belieben schalten und walten, sondern nur so weit, wie GOTT  es zuläßt.
ER, der Allmächtige, hat sie an der Leine, bis das letzte Stündlein ihres unheilvollen Wirkens geschlagen hat und sie allesamt ihrem obersten Fürsten, Satan, dem Teufel, in den feurigen Pfuhl geworfen werden. Dort landen sie gemeinsam mit dem Tode und dessen Reich, s. Offb. 20;14-15. Ewig!

Engel, lat. angelus, bedeutet Abgesandter, Bote, hebr. mal’ach.
Engel sind unsterbliche Geisteswesen, die GOTT noch vor dem Universum erschaffen hat. Sie haben einen Geistleib. Ihnen ist es möglich, sich in mehreren Dimensionen gleichzeitig aufzuhalten. Sie können unterschiedliche Gestalt, auch Menschen- oder Tiergestalt annehmen oder für Menschen unsichtbar bleiben.
 
Die guten, heiligen Engel wohnen in den himmlischen Regionen. Allerdings können sie an jedem Ort in Erscheinung treten, wo GOTT sie hinbeordert.

Die gefallenen Engel, die Dämonen, existieren unter dem Himmel, d.h. im Luftraum der Erde, s. Eph. 6;12.

Engel sind bestimmten Hierarchien zugeordnet. Ihnen können bestimmte ‚Aufgabenbereiche‘ zugewiesen sein. 

Im Alten Testament wird ein besonderer Engelbegriff verwendet – Engel des HERRn, Mal‘ach JHWH, s. 1. Mos. 22;11-12, 2. Mos. 3;2, 2. Kön. 19;35.

Hiermit ist kein geschaffenes Engelwesen gemeint, sondern CHRISTUS. Da dieser Engel lt. dem Zeugnis der Heiligen Schrift über göttliche Eigenschaften verfügt, ist daraus zu folgern, daß der  Messias damit gemeint ist.

In den beiden folgenden Beiträgen werde ich genauer auf die beiden Engelgruppen eingehen.
 
BossCo139 – Erstellt am 10.08.2015 um 11:01 Uhr - Veröffentlicht am 23.09.2015 um 09:35 Uhr

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Engel II Gute Engel –
Oder: Die Boten GOTTes in besonderer Mission

Wenn in der Heiligen Schrift von Engeln oder heiligen Engeln geschrieben steht, sind damit, die von GOTT erschaffenen, nicht gefallen Engel gemeint, s. Mk. 8;38, Lk. 9;26, Apg. 10;22, Offb. 14;10.

Die Zahl der Engel ist unvorstellbar groß:
Tausend mal tausend dienten Ihm, und zehntausend mal zehntausend standen vor Ihm.Dan. 7;10.
Ebenso vielfältig sind ihre Fähigkeiten und Aufgaben und Rangordnungen.
Sie sind in Hierarchien unterschieden. In der Heiligen Schrift werden diese genannt: Seraphim, Cherubim, Throne, Herrschaften, Mächte, Gewalten, Fürsten, Erzengel, (Archangeloi) Engel (Angeloi).

Seraphim, Cherubim und Throne sind die Engel, die in der Hierarchie der Engel GOTT am nächsten. Sie alle sind von unbeschreiblicher Schönheit und mit großer Macht und Intelligenz und Weisheit ausgestattet.
Die Seraphim sind Wesen, erstrahlend in allerreinstem Licht. Sie sind für die Anbetung und den Lobpreis GOTTes zuständig. Unaufhörlich erklingen ihre Choräle ‚Heilig, heilig, heilig‘ in den himmlischen Sphären.
Die Cherubim sind die Hüter des Tores zum Garten Eden und des Baumes des Lebens, s. 1. Mos. 3;24.
Sie werden nicht als Engel bezeichnet, da sie keine Botenfunktion ausüben sondern die von Hütern, von Bewahrern der der Ehre GOTTes. Sie verkündigen und bewahren Seine Heiligkeit und Souveränität.
Im Alten Testament werden sie im Zusammenhang mit dem Wohnsitz GOTTes genannt, s. 2. Mos. 25.17-22, Hebr. 9;5.
Die vier von dem Propheten Hesekiel beschriebenen Wesen sind Cherubim, s. Hes. 1;1,28, 10;4,18-22
Die uns bekanntesten Engel sind die Erzengel. Sie sind die wichtigsten Vermittler zwischen GOTT und den Menschen. Der bekannteste dieser Engelkategorie ist Michael. Sie befehligen die himmlischen Kampfscharen, die wider die gefallenen Engel (Dämonen) kämpfen.

Sehr wenige hohe Engel sind namentlich genannt, Gabriel, Gavri-El (Meine Kraft ist GOTT), Michael, Mika-El, Mika’il, Mikal (Wer ist wie GOTT), Uriel (Mein Licht ist GOTT)* und der gefallene Engel Luzifer, nunmehr Satan.

Die Engel GOTTes besitzen personale Eigenschaften, verfügen über einen eigenen Willen und auch über ein Gefühlsleben. Als GOTT die Welt erschuf, freuten sich die Engel ebenfalls daran, s. Hiob 38;7. Hier werden die Engel als Kinder GOTTes bezeichnet

Die Engel sind dazu bestimmt, als Boten GOTTes zu wirken. Sie dienten JESUS CHRISTUS, als Er als Mensch auf Erden wirkte, und sie dienen der Gemeinde CHRISTI bis zu ihrer Entrückung. Gemäß dem Ratschluß GOTTes leisten sie einzelnen Gemeindegliedern Beistand. Von Anbeginn haben sie den hehren Auftrag, den Willen GOTTes auf Erden auszuführen.
So freuen sie sich, wenn Sünder sich zum Glauben an GOTT bekehren lassen und damit vor der ewigen Verdammnis gerettet wird, s. Lk. 15;10
Jedoch lehnen sie die Anbetung ihrer eigenen Person strikt ab.
Als der Evangelist Johannes in Verkennung der Situation fälschlich einen Engel anbeten wollte, zeigte sich dieser bestürzt und lehnte dieses strikt ab:
Siehe zu, tu es nicht!
denn ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, der Propheten, und derer,
die da halten die Worte dieses Buchs.
Bete GOTT an! – Offb. 22;9
Dieses zeigt eindeutig, wie konsequent und treu sich die Engel an die Weisungen GOTTes halten.

Eine Auswahl der vielfältigen Eigenschaften der guten Engel sollen hier aufgezeigt werden:

Die Engel lobpreisen mit ihrer Anbetung und mit ihrem Gehorsam im Tun GOTT, s. Offb. 7;11.
Sie sind mit einem hohen Grad an Intelligenz und Weisheit ausgestattet.
Sie verfügen über immense Macht. Sie können z.B. die Naturgewalten steuern, s. Offb. 15-17.
Engel kommunizieren miteinander, s. Offb. 14;18.
Engel können anderen Engeln Weisungen erteilen, s. Offb. 7;3, 14;7-18.
Mit Menschen kommunizieren sie in menschlicher Gestalt, s. 1. Mos. 19;1-22., Lk. 1;26-38.
Wenn sie Menschen erscheinen, kann es Furcht auslösen, weshalb sie, wie in der  in der Heiligen Schrift bezeugt,
ihre Botschaft oft mit Worten der Besänftigung beginnen:  Fürchte dich nicht, s. Lk. 1;12, 2;10.
Engel können auch als Lichtgestalten auftreten, s. Lk. 24;4.
Sie können Menschen auch in Träumen erscheinen, s. Mt. 1;20.
Engel bilden auch die Himmlischen Heerscharen und kämpfen gegen Dämonen, s. Dan. 10;13, Offb. 12;7-8.

Engel sind von GOTT und CHRISTUS geschaffene unsterbliche Geisteswesen mit einem Geistleib, s. Lk. 20;35.
Sie ‚wohnen‘ in den himmlischen Regionen in der Nähe GOTTes.
Ihre Lebensenergie empfangen sie ungetrübt aus der Liebe GOTTes.
Trotzdem können sie himmlische und irdische Speise aufnehmen, s. 1. Mos. 19;3, Ps. 78;23-25
Sie sind mit einem hohen Grad an Intelligenz und Weisheit ausgestattet.
Engel verwenden die gleichen Maßeinheiten wie die Menschen, s. Offb. 21;17.
Sie können sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Sie unterliegen keinen physikalischen Gesetzen.
Deshalb sind Engel nicht, wie wir Menschen, an Raum und Zeit gebunden, d.h. sie können sich trägheitslos aus den himmlischen in die irdischen Dimensionen begeben und umgekehrt.
Sie sind in den himmlischen Dimensionen beheimatet.
Sie können sich in großer Zahl auf engstem Raum aufhalten.

Wie bereits mehrmals angedeutet, hat GOTT Seine Engel mit einer enormen Machtfülle ausgestattet.
Lediglich zwei Engel vernichteten Sodom und Gomorrha und alle umliegenden Ortschaften, s. 1. Mos. 19;13,24-25.
Es bedurfte nur eines Engels, um ganz Jerusalem zu zerstören, s.  1. Chr. 21;15.
Vier Engel haben Macht über alle Winde des gesamten Erdplaneten, s. Offb. 7;2-3.
Ein Engel ist dazu bestimmt, Satan zu ergreifen, ihn in Ketten zu legen und ihn für tausend Jahre zu binden, s. Offb. 20;1-3.
Engel führen die von GOTT angedrohten zehn Plagen über Ägypten aus, darunter auch den Tod, der Millionen von Erstgeborenen, s. 2. Mos. 12;13,23,29-30, Ps. 78;43,49, Hebr. 11;28.

Engel werden indirekt an den apokalyptischen Zerstörungen an Himmel und Erde beteiligt sein. Bei diesen Zerstörungen werden ein Drittel der Erde samt ihrer Vegetation verbrannt, der dritte Teil des Meeres vergiftet, der dritte Teil der lebendigen Geschöpfe und der dritte Teil der Schiffe auf dem Meer vernichtet. Auch Flüsse, Ströme und Wasserquellen werden vergiftet.
Der dritte Teil der Sonne, des Mondes und der Sterne werden verfinstert, s. Offb. 8;9
Vier weitere Engel werden ein Drittel der unbußfertigen Menschheit vernichten, s. Offb. 9;14-15.
Engel werden beauftragt sein, die Geister der Erlösten und der Unerlösten Toten zu sammeln. Auch werden sie die Gerechten bei der Wiederkunft CHRISTI sammeln, jedoch auch die Kinder des Bösen zum Endgericht, s. Mt. 13;39-43.

Aber Engel sind nicht nur in kämpferischer Mission unterwegs. Ihr Betätigungsfeld ist so umfangreich wie das Universum, welches GOTT erschaffen hat.
Sie dienen vornehmlich GOTT und Seinem Sohn, CHRISTUS JESUS. Spezielle Engel (Seraphim) sind ausschließlich mit der Anbetung GOTTe beschäftigt, s. o.; was nicht bedeutet, daß die anderen Engel es nicht auch tun. Ihre Missionen dienen dazu, GOTTes Pläne in der Welt zu verwirklichen. Ihre größte Freude ist es, den Willen GOTTes zu tun und zu verkünden, dort, wo sie ihr Auftrag hinführt. In allem geben sie GOTT die Ehre, s. Dan. 8;16-17, 9;21-23, 10;11, 12;6-7, Ps. 103;20, Mt. 2;13,20, Lk. 1;19,28, Apg. 5;20, B;20, 10;5, 27;23, Offb. 1;1.
Das Gerichtshandeln GOTTes wird fast ausschließlich durch mächtige Gerichtsengel ausgeübt. 

In den beiden folgenden Beispielen ist es sogar der HERR, CHRISTUS, Der direkt auf den Plan tritt:
Durch Bileams Eselin wirkend, die einen den Engel des HERRn mit gezogenem Schwert wahrnahm und die Eselin sprechen hieß, daß ihm, Bileam die Augen aufgetan wurden und dieser von seinem bösen Wege Abstand nahm und dem HERRn gehorchte, s. 4. Mos. 22;22.

In diesem Beispiel war es CHRISTUS selbst, der Engel des HERRN, der in Aktion trat.

Als Maria Magdala und die andere Maria kamen, um das Grab JESU CHRISTI zu besehen, geschah ein großes Erdbeben. Der Engel des HERRN, nachdem er vom Himmel herabgefahren war, wälzte den Stein vor der Grabestüre beiseite, und setzte sich darauf. Die Wächter fielen vor Schreck in Ohnmacht. Denn seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee.
An die ebenfalls erschrockenen Frauen wandte Er sich mit den Worten:
Fürchtet euch nicht! Ich weiß, daß ihr JESUS, den Gekreuzigten, sucht.
Er ist nicht hier; Er ist auferstanden, wie Er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der HERR gelegen hat. – Mt. 28;2-4
Und gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, daß Er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, Er wird vor euch hingehen nach Galiläa;
da werdet ihr Ihn sehen. Siehe, Ich habe es euch gesagt. – Mt. 28;7
Hier wirkte CHRISTUS Selbst – unerkannt. – Einfach genial! Anbetenswert!
Das Buch der Offenbarung ist angefüllt mit Zeugnissen über das Wirken von Gerichtsengeln – Posaunenengeln, welche die Phasen der Gerichte GOTTes ankündigen und Schalenengeln, welche die Zornesschalen GOTTes über die gerichtsreife Welt ausgießen.
Engel mit einer Anzahl anderer Zuständigkeiten verrichten ebenfalls ihr Werk. – s. Offb. 8,1-13, 9;1-21.

Auch heute, gerade in der vorangeschrittenen Endzeit, sind die Engel GOTTes am Werk. Sie halten u.a. stand, um das Ausufern des Bösen, welches die Dämonen des Satans betreiben, in seine Schranken zu weisen.
Sie haben auch dafür zu sorgen, daß Unwesen, das die gefallene  Menschheit treibt, einzudämmern, und die Schöpfung zu regulieren und stabil zu halten.
Auch sind sie die unsichtbaren Helfer und Beschützer der Gläubigen, s. Ps. 91;11.
Und, so steht es in der Heiligen Schrift bezeugt, wachen die Engel auch über das geistliche Leben der Gemeinden, s. z.B. in den sieben Sendschreiben an die Gemeinden in Offb. 2;1-29, 3;1-22.

Diese edlen Geisteswesen, erfüllen als Boten GOTTes Seinen Willen in den vielfältigsten Bereichen. Neben den großgewaltigen Engeln gibt es Myriaden von ‚einfachen‘ Engeln.
Wir als Kinder GOTTes, haben möglicherweise schon öfter einen ‚Engelkontakt‘ gehabt, als wir meinen.  Manchmal wissen wir gar nicht, daß GOTT einen Engel sandte, um uns vor Unheil zu bewahren. Denn die Engel machen um ihr Tun kein Aufhebens, schon gar nicht wollen sie angebetet werden, s. Offb. 22;8-9. Manchmal erkennen wir, daß da ein Engel mit seinem starken Arm oder seiner helfenden Hand anwesend war. Sie helfen und, husch, sind sie wieder fort vom  Ort.
Unsere heilige Pflicht ist es, GOTT in aller Demut auch für Seine Engel zu danken, Ihn zu loben und zu preisen. Denn diese, Seine Geschöpfe tragen auch dazu bei, GOTT, den Allmächtigen, Barmherzigen und Gnadenvollen  zu verherrlichen.

Erstaunlich und wunderbar sind die Werke des HERRn.
Dieses trifft auch auf die Welt der Engelwesen zu.
Doch erst nach unserer Vollendung werden wir die Möglichkeit haben, Einblick in ihre Lebenssphären und bewußten Kontakt mit ihnen zu bekommen.
So hat Er es bestimmt, daß wir, wenn sich die selige Hoffnung, s. Tit. 2;13,  erfüllt hat, wenn wir vom Glauben zum Schauen, vgl. 2. Kor. 5;7, hindurchgedrungen sind, und Gemeinschaft mit Ihm, mit allen Heiligen und auch mit den heiligen Engeln haben und sogar befugt sind, diesen edlen Wesen Weisungen zu erteilen, und über die bösen Engel, die Dämonen, mit zu Gericht sitzen werden, s. 1. Kor. 6;2-3.

Es gäbe mehr Faszinierendes über die edlen Diener GOTTes kundzutun, doch würde es den Rahmen dieser kleinen Abhandlung sprengen.
Eines können wir versichert sein:

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat,
und in keines Menschen Herz gekommen ist,
was GOTT bereitet hat denen, die Ihn lieben. – Jes. 64;3, 1. Kor. 2;9

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Anmerkungen:

*Die Textstellen der Heiligen Schrift, in der die Erzengel (Archangeloi) genannt werden, sind:
Gabriel: Dan. 8;16, 9;21, Lk. 1;11-20,26-28
Michael: Dan. 10;13, 12;1, Jud. 9, Offb. 12; 7-8
Uriel: 1. Chr. 6;9, 15;5,11, 2. Chr. 13;2

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Quelle:

ANKERBERG, John / WELDON, John: FAKTEN ÜBER ENGEL – ‚Geheimagenten Gottes‘ oder Werkzeuge des Bösen? – Fakten 12; MNR, 2002 – ISBN 3-85810-238-5

BossCo139 – Erstellt am 13.09.2015 um 09:45 Uhr - Veröffentlicht am 23.09.2015 um 09:58 Uhr

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Engel III – Gefallene Engel – DämonenOder: Die dienstbaren Geister des Satans

Sowohl im Himmel als auch in der Hölle befinden sich nur Freiwillige!

Wenn in der Heiligen Schrift von den Engeln des Satans, unreinen Geistern etc. geschrieben wird, sind damit die gefallenen Engel, die Dämonen gemeint, s. Mt. 12;24 und 25;41.
Der Ursprung Ihrer rebellischen Gesinnung liegt in der Rebellion des obersten der Engel Lucifer. Auch die Engel sind von GOTT mit einem freien Willen beschenkt worden.
Lucifer aber traf die falsche Entscheidung:
In einer Anwandlung von unermeßlichem Egoismus, Hochmut und Wahnwitz erlaubte sich nun Lucifer, wider gegen seinen Schöpfer zu rebellieren. Über GOTT wollte er sich erheben und den Allmächtigen von Seinem Thron verdrängen. Für diesen infamen Plan gewann er leider eine große Schar Anhänger unter den Engeln.
Doch GOTT machte dieser infamen Bande von Putschisten den Garaus und beförderte sie aus den himmlischen Regionen in den Luftbereich des Erdplaneten.
Kaum dort aufgeschlagen, begann Satan, der Teufel, der Widersacher GOTTes, und seine Anhänger, die gefallenen Engel, die Dämonen, permanent Unheil anzurichten.
Es begann mit dem Sündenfall des ersten Menschenpaares, Adam und Eva im Garten Eden und deren schlußendlichen Vertreibung aus dem Paradies und geht seitdem weiter durch die gesamte Heils- und Menschheitsgeschichte bis zu dem großen Endgericht GOTTes. Bei diesem wird mit sämtlichen Widersacherkräften abgerechnet werden, und sie werden die gerechte Strafe für ihre Untaten bekommen. Der Sold ihrer Sünden wird die ewige Verdammnis, die ewigwährende Gefangenschaft im feurigen Pfuhl, dem Schwefelsee sein, wo sie arge Qualen zu erleiden haben, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht, s. Mk. 9;48. Es ist die absolute Gottesferne, die absolute Abwesenheit von allem Edlen, Guten, von Freude, Hoffnung und Trost.

Satan, der Fürst dieser Welt, und seine Dämonen können aber keineswegs nach eigenem Belieben schalten und walten, sondern nur soweit es GOTT zuläßt. Auch wenn es diesen geistlichen Marodeuren nicht paßt, hat GOTT sie ‚an der Leine‘, so daß sie als Seine Werkzeuge gezwungen sind, Ihm zu dienen.
Die Dämonen wissen genauestens, daß sie mit ihrer Entscheidung wider GOTT in die Falle der ewigen Verdammnis gegangen sind. Für sie ist keine Errettung, keine Vergebung möglich. Immer noch haben sie eine gewisse Chuzpe, um CHRISTUS JESUS mit spöttischer Furcht zu fragen:
Was willst Du von uns, Du Sohn GOTTes?
Bist Du hergekommen, uns zu quälen, ehe es Zeit ist? – Mt. 8;29
Was willst Du von mir, JESUS, Du Sohn des Allerhöchsten? Ich beschwöre Dich bei GOTT:
Quäle mich nicht!
– Mk. 5;7

Der Satan ist, wie es JESUS CHRISTUS bezeugt:
ein Mörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit;
denn die Wahrheit ist nicht in ihm.
Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen;
denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. – Joh. 8;44.
… der Teufel sündigt von anfang an. – 1. Joh. 3;8

Ein Meister des Betruges und der Täuschung ist der Satan ebenfalls.
Er selbst, der Satan, verstellt sich als ein Engel des Lichts. – 2. Kor. 11;14
Und wie der Herr, so’s Gescherr – besagt ein deutsches Sprichwort - verhalten sich die Dämonen.

Die Existenzsphäre dieser Geistbanditen ist die absolute Gegenwelt zu den himmlischen Regionen der Engel GOTTes, die ihre Lebensenergie aus der Liebe GOTTes ungetrübt empfangen.
Die ihnen gewährte Macht ist sehr eingeschränkt aber immer noch groß genug, daß sie für die menschliche Rasse eine große Gefahr darstellen.
Deren Ausmaß wird sich nach der Entrückung der Gemeinde CHRISTI zeigen, wenn in der Zeit der großen Trübsal der Satan und dessen irdischen Vasallen für sieben Jahre die Macht an sich gerissen haben.

Die Charaktereigenschaften der Dämonen sind das Spiegelbild ihres obersten Fürsten Satan. Ihre Gesinnung ist bestimmt von der Auflehnung wider GOTT. Sie sind selbstsüchtige, übelwollende, zerstörerische Kreaturen, voller List und Tücke, die die Pläne GOTTes vereiteln wollen. Ihre ihnen noch gebliebene Intelligenz wenden sie zu jedermanns Schaden an.
Da Satan und seine Dämonen wissen, daß sie den Heilsplan GOTTes nicht mehr vereiteln können, befinden sie sich in rasender Wut und versuchen unter der Menschenrasse noch möglichst viel zu verderben und zu zerstören. Der Apostel Petrus warnt die Gemeinde:
Seid nüchtern und wachet;
denn euer Widersacher, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe, und sucht,
wen er verschlinge.
1. Petr. 5;8

Das Hauptanliegen der Dämonen ist, das Evangelium Christi zu entschärfen, zu entstellen und zu verfälschen, bzw. durch ein anderes Evangelium zu ersetzen, s. Gal. 1;8-9.
Ein weiteres ist, Interesse an den Religionen zu wecken, die allesamt mit Okkultismus, Spiritismus verquickt sind.
Mit trügerischen Wundern werden Leichtgläubige und Schwarmgeistige ‚beeindruckt‘ und  getäuscht.
Esoterik feiert fröhliche Urständ – selbst in den kirchlichen Gemeinden.
In die ‚Gottedienste‘ wird zunehmend esoterisches Gedankengut und okkulte Praktiken eingebracht. Viele Kirchen bieten Yoga-Kurse an.
Pfingstlerische und charismatische  ‚Gottesdienste‘ gleichen eher einem Rock- oder Techno-Event; und wenn es nicht dieses ist, dann gleicht es einer Party in der geschlossenen Abteilung eines Irrenhauses. Man gebärdet sich, wie von Sinnen, gackernd, wiehernd, über Tische und Bänke tobend, sich auf dem Boden wälzend, besoffen, von einem ‚Geist‘, den diese Verblendeten als ‚heilig‘ bezeichnen. Traurig aber wahr: die Dämonen haben ihren Spaß!

Dämonen tarnen sich als Geister von Toten, um die Menschen in den Irrglauben zu führen und letztendlich in das Verderben. Mit okkult-spiritistischen Methoden lassen sie sich dann herbeirufen.

Sie geben sich als ‚Geistführer‘, als persönliche ‚Schutzengel‘ aus, mit denen man auf medialem Wege,  wie z.B. Channeling oder auf meditativem Wege, z.B. Yoga, Zen oder durch andere Psychotechniken Kontakt aufnehmen kann.

Passend zum römischen Katholizismus geben sie sich als Marien-Erscheinungen aus, manchmal auch als ‚Jesus‘ oder andere katholische ‚Heilige‘. Damit bestärken sie die Irrlehren des römisch-katholischen Klerus.
Unzählige ‚Marien-Heiligtümer‘, wie z.B. Chartres, Fatima, La Salette, Lourds, Medjugoje, gibt es auf der Welt, die von Millionen von auf Heilung ihrer Gebrechen hoffenden  Irregeleiteten besucht werden.
Schon als Kinder lernen Katholiken zu ihren Schutzengeln zu beten. Der katholischen Lehre entsprechend, haben alle Menschen einen Schutzengel, der auch angebetet werden sollte.
Das Interesse der katholischen Kirche an Engeln nimmt in letzter Zeit zu. Papst Johannes Paul II. interessierte sich für Engel.
Ein spezieller Zweig des katholischen Ordens vom Heiligen Kreuz, Opus Sanctorum Angelorum, befaßt sich mit Engeln. Allerdings ist es nicht zu erwarten, daß dieses im Geiste der Heiligen Schrift geschieht.

Auch dem höchsten Stand der Technik, speziell der Raumfahrttechnik passen sie sich an, indem sie als ‚UFO-Astronauten‘ Menschen kontaktieren, sie (scheinbar) entführen. Die Opfer dieser unheimlichen Kontakte werden entwürdigenden, sadistischen, Untersuchungen ausgesetzt.
Skurrile, der Heiligen Schrift widersprechende Botschaften werden ihnen oktroyiert. 

Ohne Okkultismus kein ‚Engelbewußtsein‘ – Die Kontakte zu den gefallenen Engeln, d.h. den Dämonen geschehen ausschließlich durch okkulte Praktiken. Daran erkennt man sie.

Es sind gerade die verführerischen Geister aus der Unterwelt, die Dämonen, auf die Schwarmgeister und Verblendeten reinfallen. Sie genießen eine unverdiente Popularität.
Sie kommen, wenn man sie ruft. Dämonen lassen keine Gelegenheit aus, wenn sie ihr schädliches, widergöttliches Werk ausrichten können. Das macht sie so gefährlich!

Der Umgang mit Dämonen kann schwere psychische Störungen zur Folge haben, die dann wiederum auf dem Irrwege der ‚christlichen Psychologie‘ behoben werden sollen. Hierbei handelt es sich im einen unseligen Mix aus Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und anderen evolutionistischen, esoterischen und  humanistischen Versatzstücken, angereichert mit einigen christlich anmutenden Begriffen. Dem Wort GOTTes, wie in der Heiligen Schrift bezeugt, wird allerdings kaum Bedeutung beigemessen – und wenn, dann aus dem Zusammenhang gerissen – und somit verfälschend.
Die Anwendung solcher ‚Heilmethoden‘ bewirkt allerdings das Gegenteil von dem, was es bewirken sollte: eine Verschlimmerung der geistig-seelischen Störungen, bis hin zum Wahnsinn oder zur vollständigen Zerrüttung.
Nicht alle psychischen Störungen sind durch Dämonen verursacht. Allerdings kann es zu Mischformen kommen, wenn Besessenheit eine Geisteskrankheit verursacht.
In der Heiligen Schrift wird in dieser Hinsicht deutlich unterschieden. Einem normal ausgebildeten Psychiater oder Psychologen wird es schwerfallen, eine genaue Unterscheidung zu treffen, da es dazu der Gabe der Geisterscheidung bedarf.

So werden die Menschen verblendet und zur Erkenntnis der Wahrheit unfähig gemacht, wozu auch die Fähigkeit der Geisterscheidung zählt. Der Apostel und Evangelist Johannes warnt die Gemeinde:
Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist,
sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind;
denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. – 1. Joh. 4;1

In Seiner Souveränität hat GOTT jedoch die Macht Seines Erzfeindes und Widersachers und dessen Dämonen stark eingeschränkt. Wie bereits geschrieben, können sie nicht nach ihrem Belieben schalten und walten. Die Tage ihres unseligen Wirkens sind sorgfältig gezählt und enden im feurigen Schwefelsee.

CHRISTUS JESUS selbst hat am Kreuz von Golgatha dem Tode die Macht entrissen und den Satan besiegt. Wenn wir an GOTT und Seinen Sohn glauben, sind wir befreit von der finsteren Macht der Sünde und des Fürsten dieser gefallenen Welt.
Der hat keinerlei Anrecht mehr an uns. Wir gehören zu GOTT.
Noch leben wir in dieser Welt. Unser Bürgerrecht haben wir jedoch im Himmel. Dieses bezeugt uns der Heilige Geist:
Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir GOTTes Kinder sind.
Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben,
nämlich GOTTes Erben und Miterben CHRISTI, -
wenn wir denn mit Ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.
 
Röm. 8;17.

Wenn es nötig ist, wird auch einem Gotteskind Macht über Dämonen gegeben:
Daran sollt ihr den Geist GOTTes erkennen:
Ein jeder Geist, der bekennt, daß JESUS CHTISTUS in das Fleisch gekommen ist,
der ist von GOTT;
und ein jeder Geist, der JESUS CHRISTUS nicht bekennt, der ist nicht von GOTT.
Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er kommen werde,
und er ist jetzt schon in der Welt.
Kinder, ihr seid von GOTT, und habt jene überwunden;
denn Der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist - 1. Joh. 4;2-4.

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Quelle:

ANKERBERG, John / WELDON, John: FAKTEN ÜBER ENGEL – ‚Geheimagenten Gottes‘ oder Werkzeuge des Bösen? – Fakten 12; MNR, 2002 – ISBN 3-85810-238-5

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Lese-Empfehlung:

ANKERBERG, John / WELDON, John: FAKTEN ÜBER UFOS – Begegnung mit Außerirdischen im Lichte der Bibel; MDR, 1992 – ISBN 978-3-85810-249-2

BossCo139 Erstellt am 13.08.2015 um 17:28 Uhr - Veröffentlicht am 01.10.2015 um 08:59 Uhr

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Begegnungen mit Engeln*, Wirken des Heiligen Geistes** und andere ‚Geisterscheinungen‘ – Ihre Bewertung anhand der Heiligen Schrift

Zeit äußerster Wachsamkeit

Wir wissen, daß  Satan, der Teufel, der Widersacher GOTTES, ein Meister der Betrugs und der Täuschung ist:
… er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichts – 2. Kor. 11;14.

In der Endzeit häufen sich mehr denn je ‚außerordentliche‘ Geschehnisse, deren sachgemäße Beurteilung von dringlicher Notwendigkeit ist.
Dazu bedarf es der Gabe der Geisterscheidung.
Zum einen ist zu beachten, was gelehrt wird:
Daran sollt ihr den Geist GOTTES erkennen:
ein jeglicher Geist, der da bekennt,
daß JESUS CHRISTUS ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott;
und ein jeglicher Geist,
der da nicht bekennt, daß JESUS CHRISTUS ist in das Fleisch gekommen,
der ist nicht von GOTT.
Und das ist der Geist des Widerchrists,
von welchem ihr habt gehört, daß er kommen werde,
und er ist jetzt schon in der Welt – 1. Joh: 2-4.

Auf der Seite des Lichtes:

Klare Verhältnisse

Zum anderen muß beachtet werden, wie ‚außerordentliche‘ Geschehnisse vonstattengehen. Hier ist die Unterscheidung sehr wichtig, denn an ihnen erkennt man,  mit wem man es Wirklichkeit zu tun hat.
Die Heilige Schrift beweist:
Wenn GOTT, Christus, bzw. der Engel des HERRN, oder ein Engel, z.B. der Erzengel Gabriel, zu den Menschen geredet hat, geschah dieses von außen, d.h. von Person zu Person. Die himmlischen Wesenheiten waren mit den menschlichen Sinnesorganen von außen her wahrnehmbar, den Augen sichtbar, den Ohren hörbar.
Niemals fand eine ‚mystische Vereinigung‘ zwischen beiden statt. Der Mensch war dabei stets im Vollbesitz seines Bewußtseins – somit auch der seines Willens.

Beispiele im Alten Testament:

GOTT berief Abraham und wies ihn an, sein Vaterland, d.h. das Land  seiner Freundschaft und seines Vaters Hauses zu verlassen und in das Land zu ziehen, das Er ihm zeigen werde. Von da an änderte sich  Abrahams Leben radikal. Abraham lebte nicht mehr sich alleine. Er lebte auf GOTT hin. Abraham wurde zu einem Freund GOTTES. In Abraham nahmen die Verheißungen GOTTES für Sein Bundes- und Eigentumsvolk, die Juden, ihren Ausgang. GOTT schloß mit Abraham einen diesbezüglichen ewigen Bund. Bei diesem Bundesschluß war GOTT Selbst als Person in einer Feuersäule anwesend und Abraham bei Vollem Bewußtsein, s. 1. Mos. 15;9-21.

Dem Propheten Elia erschien in der Stunde seiner Verzagtheit – auf Neudeutsch Burnout – der Engel des HERRN, um ihm neue Kraft zu spenden, s. 1. Kön. 19;7. So konnte Elia seinen Weg fortsetzen. Dort begegnete ihm GOTT selbst – jedoch nicht in den Naturgewalten, sondern in einem leisen Säuseln, s. 1. Kön. 19;11-12, und empfing weitere Weisungen von GOTT, s. Verse 14-18.

Beispiele im Neuen Testament:

Dem Priester Zacharias kündigte der Erzengel Gabriel die Geburt des Messias an, s. Lk. 1;11-20 und ebenfalls der Jungfrau Maria, s. Lk. 1;28-28.
Joseph, Marias Ehemann, erschien der Engel des HERRN dreimal im Traum, allerdings mit einer klaren Erinnerung im Wachzustand an die unmißverständlichen Weisungen, Maria nicht zu verlassen, s. Mt. 1:19-23, sowie zur Flucht nach Ägypten, s. Mt. 2;13 und zur Heimkehr, s. Mt. 2;19-20. Vielleicht wollte GOTT nicht die Nachtruhe der jungen Mutter stören. Dieses entspräche in diesem Falle durchaus Seinem liebevollen und fürsorglichen Wesen.

Zahlreiche Beispiele gibt es, in denen Begegnungen zwischen GOTT, Seinen Engeln und Menschen stattfanden. Alle sind für die Heilsgeschichte bedeutungsvoll und fügen sich lückenlos in die Prophezeiungen der Heiligen Schrift ein.

Engelwirken in der Gegenwart – GOTTES Diener und unsichtbare Nothelfer

Engel, damit sind die gemeint, die im Dienste des dreieinigen GOTTES stehen, tun auch gegenwärtig und auf Erden ihren Dienst. Man kann sagen, daß dieses bis auf wenige Ausnahmen völlig unbemerkt geschieht. Entsprechend ihres Ranges in der Engelhierarchie haben sie funktionale, regionale und andere Bereiche ihrer Zuständigkeit. Ihren Dienst tun sie außerhalb unseres Wahrnehmungsvermögens, weil übersinnlich. Engel dienen auch der Gemeinde CHRISTI, insgesamt  und auch individuell, d.h. den einzelnen Gliedern – je nach dem Ermessen GOTTES.
Manchmal bemerken wir das persönliche Engelwirken als unverhoffte Bewahrung:
In einem solchen Fall ist das Eingreifen des Engels ein zwar unsichtbares, aber dennoch wahrnehmbares Wirken***.
Diese Art von Engelwirken ist absolut anonym. Der Engel tut seinen Dienst und zieht sich wieder in seine Bereitschaft zurück.
Der Dank – wie gesagt – gebührt einzig und allein GOTT.

Der Heilige Geist** – der wahre Stellvertreter GOTTES auf Erden

Der persönliche Heilige Geist redet durch den Mund des Menschen. Als die dritte Person GOTTES geht Er zugleich von GOTT, dem Vater, und von CHRISTUS, dem Sohn aus.
Der Heilige Geist ist der Stellvertreter GOTTES bzw. CHRISTI auf Erden.
Er ist der Leiter (Spiritus rex) der Gemeinde CHRISTI.

Der Heilige Geist – das ‚Universalgenie‘ und der nahe Lehrer, Tröster, Zeuge CHRISTI

Jeder einzelne Gläubige ist durch den Heiligen Geist versiegelt.
Dadurch ist jeder Gläubige als GOTTES Eigentum geistlich als von Ihm beschlagnahmt gekennzeichnet und herausgerufen aus der heidnisch-religiösen Gesellschaft der Menschheit:
Der Heilige Geist ist für den Menschen, der sich für den Glauben entschieden hat, der Bote, Hüter und Lehrer des Glaubens, der Mentor des Gebetes, der Korrektor des Gewissens des Gläubigen, der  Fürsprecher vor dem Gnadenthron GOTTES, der Zeuge des Heilsplanes, speziell aber CHRISTI JESU.
Der Heilige Geist ist für den Gläubigen der Garant (das Unterpfand) des bereits gegenwärtigen und des ewigen vollkommenen Heils, indem Er ihm die Gotteskindschaft bezeugt, s. Röm. 8;15-17, Gal. 4;6.
Der Heilige Geist übt ein nahezu selbstloses Amt aus.
Niemals zeugt Er von Sich Selber, sondern er spricht durch Menschenmund, was Er den Menschen von CHRISTUS zu bezeugen hat.
[Warnung:
Niemals jedoch redet der Heilige Geist in der Ich-Form, als wäre Er Selber GOTT oder CHRISTUS JESUS.
Daran erkennt man die Lügen-Propheten, die mit diesem ‚Intro‘ auf Seelenfang gehen. Ihr Gerede ist im wahrsten Sinne des Wortes ein  verdammt fauler Zauber!]

Der Heilige Geist nimmt in dem Augenblick Wohnung in dem Menschen, wenn dieser ‚Ja‘ zu dem Geschenk GOTTES gesagt hat und nun ein Kind GOTTES geworden ist, und übt von diesem Moment die obengenannten Ämter aus.
Der Heilige Geist lebt in liebe- und weisheitsvoller Gemeinschaft mit dem Geist des Gläubigen. Ideal ist es, wenn der Gläubige dem Heiligen Geist Gehorsam zollt. 
Dieses wird ermöglicht durch eine gehorsame Herzensgesinnung und einen verständigen Geist.

Der Heilige Geist sucht ‚Mitarbeiter‘

Der Heilige Geist ‚stülpt‘ sich nicht dem Geist des Menschen über, sondern Er wünscht sich ein aktives Mitwirken des wachen Menschengeistes. Dadurch ist eine durch den Geist GOTTES angeleitete Kreativität möglich, wie sie z.B. bei den Aposteln und Evangelisten erkennbar ist.
Bei jedem menschlichen Autor tritt seine individuelle stilistische Eigenheit hervor, ohne daß dadurch die göttliche Wahrheit abgemindert wird.
Auch heute beflügelt der Heilige Geist die positiven Fähigkeiten in uns und weist ihnen eine zielführende Richtung zu – auch wenn die wenigsten von uns öffentlich in Erscheinung treten – jedoch jeder an seinem Ort und an seinem Platz.
Wird der Heilige Geis betrübt durch das Fehlverhalten des Gläubigen, kann es bei schwerwiegenden Verfehlungen geschehen, daß Er sich zurückzieht.
Dadurch macht sich ein Mangel bemerkbar, der sich in einer negativ beunruhigten  Herzensstimmung äußert und die Seele die Geborgenheit nimmt.
In solchem Falle ist es ratsam, sogleich in demütiger Reue umzukehren um GOTT um Vergebung zu bitten.

Auf der Seite der Finsternis:

Dämonen – Geistes-Parasiten

Der Oberste aller Dämonen, Satan der Teufel, ist die Sünde in Person ist. Alle Tugenden sind ihm so fremd, wie einem Eskimo in seiner Heimat der Hitzschlag.
Aus dem Himmelreich wurde Satan, der Teufel, der erklärte Widersacher GOTTES, hinausgeworfen, samt der im anhängenden Dämonen und in die Regionen unter dem Himmel, d.h. in den Luftraum  der Erde verbannt. Dort treibt er ununterbrochen sein Unwesen.
Doch seine Tage sind gezählt.
In der Heiligen Schrift wird bezeugt, wer er ist:
Der (Teufel) ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit;
denn die Wahrheit ist nicht in ihm.
Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen;
denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben – Joh. 8;44.
Deshalb verstellt er sich, um das Vertrauen seiner Opfer zu erschleichen, doch wenn er sein Maul auftut, kommen lügen heraus, fein formuliert, geschickt gewählt – und dennoch fette Lügen!
… er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes.
Darum ist es auch nicht ein Großes,
wenn sich seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit;
welcher Ende sein wird nach ihren Werken – 2. Kor. 11:14-15.
Seine Diener, ob Menschen oder seine Artgenossen, die Dämonen, bewegen sich im trüben Wasser der Lügen.
Hier geht es jedoch um die Dämonen, die sich ebenfalls verstellen, um das Vertrauen der aus welchem Grunde auch immer Geneigten, zu erschleichen.
Im Gegensatz zum Heiligen Geist ist den Dämonen ein aufmerksamer, wacher Menschengeist hinderlich und daher unerwünscht.
Diese Geistes-Parasiten brauchen die Passivität ihrer Medien.
Die Dämonen benötigen einen eingelullten, passiven, seiner Wachheit beraubten Menschengeist – und einer emotional aufgewühlten Seele. So ist der individuelle Kontrollverlust des Mediums perfekt!
Durch spezielle Atemtechniken, ‚Exerzitien‘ oder Meditationstechniken wird eine Geistbetäubung –  oder gar Geistentleerung bewirkt. Bestimmte Arten von Musik verstärken die Wirkung, indem sie Ekstase erzeugen.  Durch die Kombination der unterschiedlichen Beeinflussungen wird der Raum bereitet für das unheilvolle Wirken der Dämonen. Nicht nur an Geist und Seele, sondern sogar am Leibe ihrer Medien vergreifen sie sich. Das manifestiert sich durch die unterschiedlichsten Symptome von Besessenheit unterschiedlicher Intensität,  z.B.
im psychischen Bereich: ‚automatisches‘ Schreiben, Fremdstimmen, Zungenreden,
im physischen Bereich: Levitation (Aufhebung der Schwerkraft), Stigmata (psychosomatisch bedingtes Auftreten von Pseudo-Wundmalen CHRISTI), usw..
Letztendlich verlieren die Verführten ihre geistliche Freiheit, ihre Gesundheit und mehr – und was am allerschlimmsten ist: ihr Heil. 

Kurzer Fakten-Check

Die Tage Satans sind sorgfältig gezählt. Deshalb wird er panisch.
Ein weidwund geschossenes Tier wird, solange es noch über die notwendigen Kräfte verfügt, gefährlich – sehr gefährlich.
Im Falle des Teufels, der umhergeht wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge, s. 1. Petr. 5;8, hat dessen Bosheit und Hinterlist keinesfalls seine Kraft verloren, sondern sie steigert sich zum Finale hin, d.h. der Widersacher versucht an allen möglichen Ecken und Enden GOTTES Heilsplan zu hintertreiben und zu sabotieren.

Das wird dem aufmerksamen Beobachter klar, wenn er die politische, religiöse und Wirtschaftliche Entwicklung mit den Prophezeiungen der Heiligen Schrift vergleicht.

Mit dem Jahre 1948 – mit der Gründung des Staates Israel wurde die Endzeit eingeläutet.

Rüstzeug - 

Geistliche Wachsamkeit und Glaubensstärke und ~treue ist das Gebot der Stunde.
Dazu bedarf es der Waffenrüstung GOTTES, um den geistlichen Kampf wohlgerüstet  und siegreich führen zu können:
… Seid stark in dem HERRN und der Macht Seiner Stärke.
Zieht an die Waffenrüstung GOTTES,
damit ihr bestehen könnt
gegen die listigen Anschläge des Teufels.
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern mit Mächtigen und Gewaltigen,
nämlich mit den Herrn der Welt,
die in dieser Finsternis herrschen,
mit den bösen Geistern
unter dem Himmel.
Deshalb ergreift die Waffenrüstung GOTTES,
damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten
und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
So steht nun fest,
umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit
und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit,
und an den Beinen gestiefelt,
einzutreten für das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber
ergreift den Schild des Glaubens,
mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes,
welches ist das Wort GOTTES.
Betet allzeit mit Bitten und Flehen
im Geist und wacht dazu
mit aller Beharrlichkeit
im Gebet für alle Heiligen – Eph. 6;10-18.

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Anmerkungen:

*Mehr über Engel, s. www.BossCo139.de 
BossCo139: Engel I – Boten aus der Geisterwelt  
BossCo139: Engel II Gute Engel –  Oder: Die Boten GOTTES in besonderer Mission
BossCo139: Engel III – Gefallene Engel – Dämonen – Oder: Die dienstbaren Geister des Satans
Alles unter Glaube und Leben – www.BossCo139.de/41078.html 

**Mehr über den Heiligen Geist, s. www.BossCo139.de
BossCo139: HEILIGER GEIST - Sein Werk bei der Heiligung der Gläubigen
BossCo139: HEILIGER GEIST - der himmlische Zeuge CHRISTI - Sollen wir Ihn anbeten?
BossCo139: HEILIGER GEIST - der Urheber der Heiligen Schrift
Alles unter Glaube und Leben – www.BossCo139.de/41078.html

***Dem Autor ist dieses bereits mehrmals in seinem Leben geschehen – auch vor kurzem, als  Stürze, die auf verblüffende Weise abgefangen wurden. Anderenfalls hätte die Sache übel ausgehen können. Noch heute danke ich GOTT von Herzen auch für diese Bewahrung.
An wie vielen Bewahrungen  haben wohl Engel mitgewirkt? Wenn wir auf ewig daheim sind, werden wir es vielleicht erfahren.

BossCo139 – Erstellt am 20.04.2015 um 09:19 Uhr - Veröffentlicht am 21.04.2016 um 08:58 Uhr

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Entrückung – ein Argument für die Vor-Entrückung anhand der Heiligen Schrift in Matthäus 16:18

Als JESUS CHRISTUS Seine Jünger befragte, wer sie wohl meinen, wer Er sei, war es Simon Petrus, der durch den Heiligen Geist inspiriert, die richtige Antwort gab:

Du bist CHRISTUS, des lebendigen GOTTES Sohn!
Und JESUS antwortete und sprach:

Selig bist du, Simon, Jonas Sohn;
denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart,
sondern Mein Vater im Himmel.
Und Ich sage dir auch:
Du bist Petrus
und auf diesem Felsen will Ich Meine Gemeinde bauen,
und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen - Mt. 16:18.

CHRISTUS JESUS ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der jedoch zum Eckstein geworden ist s. Ps. 118:22, Mt. 21:42.
ER ist der Stein des Anstoßes, ein Fels des Ärgernisses den beiden Häusern Israel, zum Strick und Fall den Bürgern von Jerusalem, daß ihrer viele sich daran stoßen, fallen, zerbrechen verstrickt und gefangen werden, s. Jes. 8:14-15, vgl. Jes. 28:16 auch Röm. 9:33, 1. Petr. 2:7-8.
Auf der Erkenntnis, durch Simon Petrus erstmalig ausgesprochen, daß JESUS der Messias ist, beruht der Glaube Seiner Gemeinde.
Doppelte Bedeutung:
CHRISTUS JESUS ist der Felsen. Der Glaube daran steht auf diesem Felsen(-Fundament) felsenfest.
Versiegelt mit dem Heiligen Geist seit ihrer ‚Geburt‘ an dem Tage des Pfingst-Wunders in Jerusalem,  ist die Gemeinde CHRISTI in ihrer Gesamtheit sowie jedes ihrer Glieder für den Dreieinigen GOTT beschlagnahmt.
CHRISTUS JESUS ist das Haupt Seiner Gemeinde, als dieses gab Er ihr die Verheißung, daß sie von den Pforten der Hölle nicht überwältigt werden wird, s. Mt. 16:18, denn Er wird Seinen ‚Leib‘, s. Röm. 12:4-6, nicht Satan, Seinem Erzfeind und Widersacher, überlassen

Dank der Heiligen Schrift wissen wir, daß der Luftraum der Erde der von GOTT  noch zugelassene Wirkungsbereich Satans ist:
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern mit Mächt(ig)en und Gewalt(ig)en, nämlich mit den Herren der Welt,
die in dieser Finsternis herrschen mit den bösen Geistern unter dem Himmel – Eph. 6:12.

Auch wissen wir, wo CHRISTUS Seine Gemeinde ‚empfängt‘, nämlich im Luftraum, wo die Wolken schweben, ‚vor der Nase Satans‘, der dieses zähneknirschend ertragen muß.
Hier die vollständige Beschreibung des Vorganges, wie er in der Heiligen Schrift steht:
Denn Er Selbst, der HERR, wird
mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels
und mit der Posaune GOTTES herniederkommen vom Himmel,
und die Toten in CHRISTO werden auferstehen zuerst.
Danach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden
zugleich mit ihnen hingerückt werden
in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft,
und werden also bei dem HERRN sein allezeit – 1. Thess. 4:16-17 LU 1816

Militärisch betrachtet, handelt es sich um die größte und geschwindeste Evakuierungsoperation aller Zeiten, eskortiert und flankiert von den bestausgebildetsten Heeresverbänden aller Zeiten, nämlich den himmlischen Heerscharen des HERRN ZEBAOTH unter Seiner persönlichen Führung und Seines obersten Engelfürsten des Erzengels Michael. Sie führt mitten durch das Herrschaftsgebiet des Feindes, der gezwungen ist, dieser Operation macht- und tatenlos zuzusehen.

CHRISTUS JESUS, der GOTT ist, s. Tit. 2:13, 1. Joh. 5:20, und auch der Hoherpriester Seiner Gemeinde, wird die Posaune, die Er bereits in Seinen Händen hält, auch blasen, um das Signal zum Ruf in die himmlische Heimat für die Seinen erschallen zu lassen. Es ist die Posaune GOTTES. Somit bläst Er sie zu Recht.
Im Alten Testament durften nur die Priester die Posaunen blasen. Als Hohepriester Seiner Gemeinde hat CHRISTUS JESUS diese Vollmacht ebenfalls zu Recht inne.
Das Erschallen der Posaune GOTTES bedeutet auch den Abschluß des Gemeindezeitalters und der Gnadenzeit, der Zeit des Heils. Das wiederum ist der Übergang in die große Trübsal, in der die Verhältnisse denen zu Noahs Zeiten gleichen, s. Mt. 24:37, Lk. 17:26.
Denn mit dem Entschwinden der Gemeinde CHRISTI verschwindet auch der Aufhaltende, nämlich der Heilige Geist, der nicht nur die Gemeinde versiegelt hält und jedes einzelne ihrer Glieder, sondern auch die Vollentfaltung des Bösen hemmte.

Denn nach der Entrückung ist der Teufel los!

Weshalb wird diese Posaune als die letzte Posaune GOTTES bezeichnet? Sie beendet, wie bereits geschrieben, die Zeit des Heils. Die Heilszeit begann aber auch mit auch einer ‚Posaune‘. Diese Posaune ruft  noch immer – aber möglicherweise nicht mehr lange. Es ist das Evangelium der Gnade in CHRISTO, das Wort des HERRN, das von den Jüngern des HERRN aus erschollen ist, das sie regelrecht ausposaunt haben, s. 1. Thess. 1:8. Denn es ist der Weckruf zur Errettung vor der ewigen Verdammnis! Diese Frohe Botschaft des Heils erklingt, erschallt seit über zweitausend Jahren und ruft die Heiligen in des himmlischen Vaters Haus. So verwendet  Paulus  in seinem Brief an die Römer den Vergleich mit dem Ruf eines Signalinstrumentes:
Ich sage aber: Haben sie es nicht gehört?
Wohl, es ist ja in alle Lande ausgegangen ihr Schall und in alle Welt ihre Worte –Röm. 10:18 LU 1816.
Die Posaune GOTTES – weder die zur Berufung noch die zur Abberufung der Gemeinde CHRISTI –  darf selbstredend nicht mit einer der sieben Gerichtsposaunen, s. Offb. 8:6-9, 21; 11:15, in der Hand des jeweiligen zu Gerichtshandlungen  beauftragten Engels verwechselt werden.

Übrigens ist es aufschlußreich, daß man in den alten Übersetzungen der Heiligen Schrift noch die verbindenden Schlüsselworte findet.

Die Gemeinde CHRISTI wäre ohne den Heiligen Geist schutzlos, das heilige Siegel wäre aufgebrochen und die Pforten der Hölle wären imstande, sie zu überwältigen.
Dieses würde GOTT nie und nimmer zulassen.
Nein, ER wird niemals zulassen, daß Seinem Sohn, welcher der gute Hirte ist, Seine ‚Schafe‘ aus den Händen gerissen werden:
Meine Schafe hören Meine Stimme,
und Ich kenne sie und sie folgen Mir;
und Ich gebe ihnen das ewige Leben;
und sie werden nimmermehr umkommen
und niemand wird sie aus Meiner Hand reißen.
Mein Vater, Der sie Mir gegeben hat, ist größer als alles;
und niemand kann sie aus Meines Vaters Hand reißen.
ICH und der Vater sind Eins - Joh. 10:27:30 LU 1984.

Der Apostel Paulus schreibt in fester Gewißheit seines Glaubens in seinem Brief an die Römer:
Denn ich bin gewiß,
daß weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes, noch eine andere Kreatur
uns scheiden kann von der Liebe GOTTES,
die in CHRISTO JESU ist, unserem HERRN – Röm. 8:38-39 LU 1984.

Der Heilige Geist und die Gemeinde CHRISTI sind untrennbar miteinander verbunden. Deshalb hat der Rückzug des Heiligen Geistes aus der Welt auch die Entrückung der Gemeinde CHRISTI zur Folge. Denn Er läßt Seine Gemeinde nicht als Waisen auf der Erde zurück: ICH will euch nicht als Waisen zurücklassen; ICH komme zu euch – Joh. 14:18.

Die Gemeinde und auch ihre einzelnen Glieder werden durch mancherlei Bedrängnis um ihres Glaubens willen geprüft werden, jedoch dem Zorn GOTTES werden sie nicht ausgesetzt sein. Dieser entlädt sich über denen, die den Dreieinigen GOTT und Seinen Heilsplan in CHRISTO JESU ablehnen, verwerfen.
Die Gemeinde CHRISTI, die sich von den Abgöttern abgewendet und sich hat zu GOTT bekehren lassen, Ihm zu dienen, ist in der Erwartung des Sohnes GOTTES vom Himmel, Den Er auferweckt hat von den Toten, JESUM, Der uns von dem zukünftigen Zorn erlöst – 1. Thess. 1:10 LU 1816.

Hier eine Auswahl bekräftigender Textstellen:
So werden ja vielmehr durch Ihn bewahrt werden vor der Zorn,
nachdem wir durch Sein Blut gerecht geworden sind – Röm. 5:9 LU 1816.

So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in CHRISTO JESU sind;
die nicht nach dem Fleische wandeln sondern nach dem Geist – Röm. 8:1 LU 1816.

Denn GOTT hat uns nicht gesetzt zum Zorn,
sondern die Seligkeit zu besitzen durch unseren HERRN JESUS CHRISTUS,
Der für uns gestorben ist,
auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit Ihm leben sollen – 1. Thess. 5:9 LU 1816.

Dieweil du hast bewahrt das Wort Meiner Geduld, will Ich auch dich bewahren
Von der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis,
zuversuchen, die da wohnen auf Erden - Offb. 3:10 LU 1816.

Einer Sache sollten wir uns stets bewußt sein:
Gott handelt an uns ausschließlich auf der Grundlage der Gnade
Wir leben vollkommen aus der Gnade:
Nichts, aber auch gar nichts ist unseren Verdiensten zuzuschreiben:
weder die Liebe GOTTES, Der uns bereits liebte, als wir noch Seine Feinde waren,
noch unsere Erlösung noch die Rechtfertigung,
weder unsere Berufung
noch unsere Erwählung,
weder das Geschenk des Glaubens
noch das des Heiligen Geistes,
weder das Bewahrung vor der Stunde der Versuchung,
noch das Entkommen vor dem Zorn GOTTES  durch die Entrückung.
Es ist alles Gnade.
Wir leben von Gnade zu Gnade.
Wir leben wie der Bettler von der Hand in den Mund, angewiesen auf die überschwängliche, überfließende Gnade unseres dreieinigen GOTTES.

Heute, so ihr die Stimme GOTTES hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht – Hebr. 3:15!

BossCo139 –  Erstellt am 28.05.2016 um 17:39 Uhr - Veröffentlicht am 09.06.2016 um 10:18 Uhr

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Entrückung - Maranatha! - das zentrale Gebet unserer seligen Hoffnung

In der Zeit der Ur-Gemeinde betete sie für die Wiederkunft ihres HERRn, CHRISTUS JESUS. Ihr inständiges Sehnen richtete sich darauf, die Wiederkunft CHRISTI zu erleben.
Maranatha!‘ – der aramäische Ausdruck für ‚Unser HERR, komm! (1. Kor. 16;22) – war ihr Gebetsruf.
Der Gemeinde der Endzeit scheint dieses Sehnen verloren gegangen zu sein. Offenbar hat sich ihr Gros in dieser Welt ‚komfortabel eingerichtet‘.
Dieses Gebet entspricht vollständig der endzeitlichen Entwicklung – zumal bereits Israel – wenn auch zunächst als ein säkulares Staatsgebilde – existiert und der Kristallisationspunkt der jüdischen Sammlung ist.
Der getreue Überrest der ‚Gemeinde‘ – die ‚unsichtbare‘, d. h. nicht von Menschen organisierte Gemeinde, besteht aus den Gemeindegliedern, die mit dem Heiligen Geist versiegelt sind und von Ihm geführt werden, von dem wahren Stellvertreter CHRISTI auf Erden.
Für uns ist die selige Hoffnung, daß die Entrückung der Heiligen Gemeinde (s. Tit. 2;13) entrückt wird keine Illusion, sondern wir befinden uns in der Nah-Erwartung dieses wunderbaren Ereignisses.
Zwei Wiederkunfts-Ereignisse stehen uns bevor, die zwar im Zusammenhang miteinanderstehen, jedoch unterschiedliche ‚Zielgruppen‘ betreffen:

A – Die Entrückung der (Braut- bzw. Heiligen) Gemeinde CHRISTI

Sie geschieht in dem Moment, da die Vollzahl der Gemeindeglieder erreicht ist und zwar beinahe zeitgleich mit der Auferweckung der Gläubigen, die bereits entschlafen sind. Die bereits in CHRISTO Gestorbenen werden einen winzigen Moment vor der Entrückung der noch lebenden Gemeindeglieder entrückt.
Dies wird sehr gut im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther und in seinem 1. Brief an die Thessalonicher beschrieben:

Wir werden nicht alle entschlafen,
wir werden aber alle verwandelt werden;
und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick,
zur Zeit der letzten Posaune.
Denn es wird die Posaune schallen,
und die Toten werden auferstehen unverweslich,
und wir werden verwandelt werden
Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit
Und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. – 1.Kor. 15;51-53

Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen
über die, die entschlafen sind,
damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
Denn wenn wir glauben, daß JESUS  gestorben und auferstanden ist,
so wird GOTT auch die, die entschlafen sind,
durch JESUS mit Ihm einherführen.
Denn das sagen wir euch mit einem Wort des HERRn,
daß wir, die wir, die wir leben und übrig bleiben, bis zur Ankunft des HERRn,
denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
Denn Er Selbst, der HERR, wird, wenn der Befehl ertönt,
wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune GOTTes erschallen,
herabkommen vom Himmel,
und zuerst werden die Toten, die in CHRISTUS gestorben sind, auferstehen.
Darnach werden wir, die wir leben und übrig bleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem HERRn entgegen;
und so werden wir beim HERRn sein allezeit. – 1. Thess. 4;13-17

Die Entrückung wird z.T. unsichtbar vonstattengehen – bis auf die Tatsache, daß plötzlich - von einem Moment zum anderen – unverhofft Leute verschwinden.

Erst, wenn dieser Punkt des Heilsplanes abgeschlossen ist, wird die Vorbereitung des nächsten –  die sichtbare Wiederkunft CHRISTI verstärkt in Angriff genommen.

B – Wiederkunft CHRISTI als der König der Könige und Errichtung des 1000-jährigen Friedensreiches CHRISTI auf Erden – Millennium CHRISTI
 
Dieses Ereignis wird nicht im Verborgenen sondern für alle Menschen sichtbar stattfinden.

1 – Verherrlichung unseres Heilandes und HERRn JESU CHRISTI

In der Vergangenheit der Weltgeschichte hat man unseren Heiland erniedrigt, gedemütigt, verspottet und letztendlich am Kreuz zu Golgatha verschmachten lassen. Für uns, die wir ohne Ihn verloren wären, gab Er Sein teures Blut. Damit wir, die wir das Geschenk des Glaubens annehmen, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. – Joh. 3;16

Der Sohn GOTTes, der sich Seiner Göttlichkeit entäußerte, um uns vor der ewigen Verderbnis zu erretten, wird kommen, um Seinen verdienten großen Lohn in Empfang zu nehmen, die Königs- krone, Macht und Herrlichkeit.

Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen das hohe Heer, das in der Höhe ist,
und die Könige der Erde, die auf Erden sind,
daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker
und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.

Und der Mond wird sich schämen, und die Sonne mit Schanden bestehen,
wenn der HERR Zebaoth König sein wird
auf dem Berge Zion und zu Jerusalem
und vor seinen Ältesten in der Herrlichkeit. – Jer. 24;21-23

2 – Niederschlagung Satans

Der Satan wird mit der Wiederkunft CHRISTI JESU seine Niederlage einstecken müssen. Der Mörder von Anfang und der Vater der Lüge wird bekommen, was er verdient, Demütigung und Unehre:

Der GOTT des Friedens aber wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze.
Die Gnade unseres HERRn JESUS CHRISTUS sei mit euch! – Röm. 6;20

Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren,
der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.
Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan,
und fesselte ihn für tausend Jahre
und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf,
damit er die Völker nicht mehr verführen sollte,
bis vollendet würden die tausend Jahre.
Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit. – Offb. 20;1-3

Des Teufels Tage sind sorgfältig gezählt, bis er und seine Anhänger sich für ewig im feurigen Schwefel-See wiederfinden:

Und der Teufel, […], wurde geworfen in den feurigen Pfuhl von Feuer und Schwefel,
wo auch das Tier und der falsche Prophet waren;
und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit. – Offb. 20;10
Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl.
Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.
Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben indem Buch des Lebens,
der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl. – Offb. 20;14-15

3 – Heilung der Erde

Die Erde wird erfüllt sein von Freude aus dem Frieden, der Heilung, die von GOTT ihrem Schöpfer sich ergießt – ein Strom pulsierenden Lebens für die Menschen, Tiere und Pflanzen.
Frieden wird herrschen unter den Menschen, den Nationen, unter Mensch und den Tieren und ebenfalls unter den Tieren.

Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken liegen.
Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.

Kühe und Bären werden auf der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen;
und Löwen werden Stroh essen wie die Rinder.
Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter,
und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken.
Man wird nirgends Sünde tun und freveln auf Meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt.  – Jes. 11;6-9 

Wer ‚dabei sein‘, und zu denen zählen will, die sich der seligen Hoffnung freuen dürfen, der muß sich sich jetzt entscheiden, seinen Lebensweg wenden zu lassen, daß er tauglich werde für die selige Ewigkeit:

So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden getilgt werden,
damit die Zeit der Erquickung komme, von dem Angesicht des HERRn,
und Er Den sende, Der euch zuvor zum CHRISTUS bestimmt ist: JESUS.
Ihn muß der Himmel aufnehmen bis zu der Zeit, in der alles wiedergebracht wird,
wovon GOTT geredet hat durch den Mund Seiner heiligen Propheten von Anbeginn. - Apg. 3;19-21

Denn ich bin überzeugt, daß dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen
Gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf,
daß die Kinder GOTTes offenbar werden.
Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen –
Sondern durch den, der sie unterworfen hat – doch auf Hoffnung;
Denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit
Zu der herrlichen Freiheit der Kinder GOTTes.
Denn wir wissen,
daß die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.
Nicht nur allein aber sie, sondern auch wir selbst,
die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns
nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. – Röm. 8;18-23

4 – Frieden und Heilung für die Nationen 

Wie es in den Verheißungen versprochen ist, werden wahrer Friede und Gerechtigkeit auf Erden herrschen, so wie dieses nur in dem Königreich GOTTes möglich ist. Die Nationen und Völker werden geheilt sein und in Frieden miteinander leben. Sie werden den König der Könige CHRISTUS JESUS anbeten und nach Seinen Gesetzen der Gerechtigkeit leben.
Bereits in den Prophezeiungen des Alten Testaments wird die Königsherrschaft dieses wunderbaren Königs vorausbezeugt, der u.a. – die Titel Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst trägt, s. Jes. 9:5 – vorausbezeugt:

… auf daß Seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende
auf dem Thron Davids und in Seinem Königreich,
daß Er’s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit
von nun an bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
Der HERR hat Sein Wort gesandt wider Jakob,
und es ist in Israel niedergefallen, … - Jes. 9;6-7

In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des HERRN Haus ist, fest stehen,
höher denn alle Berge, und über die Hügel erhaben sein,
und die Völker werden dazu laufen,
und viele Heiden werden gehen und sagen:
Kommt, laßt uns hinauf zum Berge des HERRN gehen
und zum Hause des Gottes Jakobs,
daß er uns lehre seine Wege und wir auf seiner Straße wandeln!
Denn aus Zion wird das Gesetz ausgehen und des HERRN Wort aus Jerusalem.
ER wird unter großen Völkern richten und viele Heiden strafen in fernen Landen.
Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.
Es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben
und werden nicht mehr kriegen lernen.
Ein jeglicher wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen ohne Scheu;
denn der Mund des HERRN Zebaoth hat's geredet.
Denn ein jegliches Volk wandelt im Namen seines Gottes;
aber wir wandeln im Namen des HERRN, unsers Gottes, immer und ewiglich. – Mich. 4;1-5

5 – Erfüllung des Heilsplanes GOTTes für Sein Bundes-Volk, die Juden

Der Heilsplan GOTTes mit dem  Volk Seines Bundes geht seiner Vollendung entgegen. Die Juden  werden erkennen, daß CHRISTUS JESUS ihr langersehnter Messias ist.

Und zu der Zeit werde ich gedenken, zu vertilgen alle Heiden,
die wider Jerusalem gezogen sind.
Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem
will Ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets;
und sie werden Mich ansehen, welchen sie zerstochen haben,
und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind,
und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind. – Sach. 12:10

Mehrmals mußte GOTT auch über Israel wegen der groben Übertretungen, die es begangen hat,
harte Gerichtszeiten beschließen. Denn die Untreue Seines Bundesvolkes hat Ihm Mühe und Schmerz bereitet, so daß Ihm nichts anderes übrig blieb, als Seinen Zorn über die Frevler zu entladen, auf daß sie zurechtgebracht wurden:

Ich will ihre Weinstöcke und Feigenbäume wüst machen, weil sie sagt:
"Das ist Mein Lohn, den mir meine Buhlen gegeben."
ICH will einen Wald daraus machen, daß es die wilden Tiere fressen sollen.  
Also will Ich heimsuchen über sie die Tage der Baalim,
denen sie Rauchopfer tut
und schmückt sich mit Stirnspangen und Halsbändern
und läuft ihren Buhlen nach und vergißt Mein, spricht der HERR. – Hos. 2;14-15

Doch GOTTes Zorn sollte nicht ewig währen, dort wo ein Einsehen und echte Reue aufkommt:

Darum siehe, Ich will sie locken und will sie in die Wüste führen
und freundlich mit ihr reden.
Da will Ich ihr geben ihre Weinberge aus demselben Ort
und das Tal Achor zum Tor der Hoffnung.
Und daselbst wird sie singen wie zur Zeit ihrer Jugend, da sie aus Ägyptenland zog.
Alsdann spricht der HERR, wirst du mich heißen "mein Mann" und mich nicht mehr "mein Baal" heißen.
Denn Ich will die Namen der Baalim von ihrem Munde wegtun,
daß man ihrer Namen nicht mehr gedenken soll.
Und Ich will zur selben Zeit ihnen einen Bund machen
mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel
und mit dem Gewürm auf Erden
und will Bogen, Schwert und Krieg vom Lande zerbrechen
und will sie sicher wohnen lassen. – Hos. 2;16-20

Israel wird nicht – wie es die Anhänger der verleumderischen Ersatz-‚Theologie‘ behaupten, von GOTT verworfen und durch die Kirche oder die Gemeinde ersetzt werden, sondern Israel wird geheilt von seinen Abweichungen und Sünden und wiederhergestellt werden – zu Lichtzeichen für die anderen Nationen und Völker im 1ooo-jährigen Friedensreich CHRISTI.
Für die Anhänger der Ersatz-Theologie zur Korrektur und für Israel und die Gemeinde zur Hoffnung:
GOTT, der HERR, hat zwei Augäpfel – Sein Bundes-Volk, die Juden und Seine Heilige Gemeinde.

6 – Erfüllung der Verheißungen für die Gemeinde

Die Gemeinde all derer, die an den Drei-einigen GOTT – Vater, Sohn und Heiliger Geist – glauben –  so wie es die Heilige Schrift bezeugt – wird endlich die lange ersehnte Erfüllung ihrer seligen Hoffnung erleben.
Alle Verheißungen werden wahr:

Selig sind die Sanftmütigen;
Sie werden das Erd(en)reich besitzen. – Mt. 5;5

Unser Bürgerrecht ist aber im Himmel;
Woher wir auch erwarten den Heiland, den HERRN JESUS CHRISTUS;
DER UNSEREN NICHTIGEN Leib verwandeln wird,
daß er gleich werde Seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft,
mit der Er Sich alle Dinge untertan machen kann. – Phil. 3;20-21

Sie werden GOTT, den Vater, und CHRISTUS JESUS, ihren Retter, von Angesicht zu Angesicht sehen und mit Ihm in Gemeinschaft leben von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Sie werden in ihrem ewigkeits- und himmelstauglichen Leib leben, auf einer erlösten wiederhergestellten Erde mit geheilten Völkern und Nationen. Und, sie werden ihre Glaubensgeschwister wiedertreffen auch aus historischen Zeiten – Zeitzeugen der Heilsgeschichte der Menschheit.

Auch persönliche Gründe habe ich für meine Nah-Erwartung:
Bei Ihm, meinem Heiland, CHRISTUS JESUS, möchte ich sein, Ihn von Angesicht zu Angesicht schauen – nicht nur glauben sondern endlich, endlich schauen, Ihm nahe sein, mit Ihm Gemeinschaft haben für immer und ewig und Ihm danken – ganz persönlich und nicht nur aus der ‚Ferne‘,
daß Er mich liebte, als ich noch Sein Feind war, so sehr,
daß Er sich erbarmte meines Sünden-Elends
und
daß Er Sein teures Blut für mich vergoß am Kreuz von Golgatha, um meine Strafe auf Sich zu nehmen, die mir gerechterweise gebührte,
daß er mich immer noch liebt ohne Wechsel Seiner Laune oder Stimmung,
daß Er mir den Glauben schenkte als den Weg zum ewigen Leben,
daß Er Seinen himmlischen Vater bat, den Heiligen Geist zu senden,
daß Er mich lehrte Seine Weisheit in Seinem ewigen Wort,
daß Er mich geleitet und getröstet hat,
daß Er mir stets Kraft gab, wenn ich dem Zusammenbruch nahe war,
daß Er mich nie hat fallen lassen, obwohl ich Ihm so oft wehtat mit meinen Sünden,
daß Er mir immer wieder vergeben hat,
daß Er mir aufhalf, als ich darnieder lag,
daß Er mich nimmer hat aus Seinen Händen reißen hat lassen.

Ich weiß wirklich nicht, wie ich meinem Heiland, CHRISTUS JESUS, gegenübertreten werde, in welcher seelischen Verfassung ich sein werde - außer erfüllt von einer nie gekannten und gespürten Glückseligkeit – überwältigt von Seiner Herrlichkeit.
Und wäre ich der genialste Mensch auf GOTTes Erde, so würde doch mein Verstand und meine Phantasie nicht ausreichen, um mir das kommende Wunderbarevorzustellen. Die herrliche Wahrheit wird alles Erdachte übertreffen!
Eines bin ich jedoch gewiß:

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat,
und in keines Menschen Herz gekommen ist,
das bereiter GOTT denen, die Ihn lieben. – 1. Kor. 2;9

BossCo139 - Erstellt am 28.01.2015 um 09:58 Uhr - Veröffentlicht am 29.01.2015 um 09:04 Uhr

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Entrückung – anstatt Sehnen lediglich Gähnen?* - Zauderer und Zweifler –
Oder: Woher kommt die Gleichgültigkeit bei dem Gros der ‚Gemeinde‘?

Man sollte hoffen, daß dieses Thema die Herzen der überwiegenden  Zahl der Gemeindeglieder höher schlagen läßt.
Leider ist es nicht gar nicht an dem.
Spricht man das Thema Entrückung an, reagieren die Menschen unterschiedlich. Die Geister scheiden sich merklich:
1 – Erwartung in der seligen Hoffnung – sehr positiv!
2 – Gleichgültigkeit,
3 – Unbehagen.

Ursache für 1. ist Glaube, Heilsgewißheit, Sehnen nach GOTT.
Ursache für 2. ist Unglaube, Unwissenheit, Weltlichkeit.
Ursache für 3. ist Furcht.

Ablehnung:

Fleischlichen Christen kommt die Entrückung sehr ungelegen, da sie inzwischen die ‚Welt liebgewonnen‘ haben. Sie sind ‚assimiliert‘ in die Gepflogenheiten der gefallenen Welt. Sie hängen möglicherweise Irrlehren an und wollen sich nicht ihre Lebensplanung ‚durcheinanderbringen‘ lassen. Sie haben sich in der Welt fein eingerichtet und möchten erst einmal das Leben ‚auskosten‘ oder ‚genießen‘.
Diese müssen ihr Gewissen prüfen und sich entscheiden zwischen GOTT, ihrem Heiland oder ihren Götzen, denen sie nebenbei frönen.
Haben sie wirklich den Heiligen Geist, d.h. sie sind mit Ihm versiegelt, wird Er sie ihrer Fehlhaltungen, Sünden und Übertretungen überführen. Dann werden sie unter Seiner Führung die entsprechenden gottgefälligen Korrekturen in ihrem Leben vornehmen.

Furcht:

Manche Glaubensgeschwister  befürchten, daß die Entrückung ‚zu früh‘ stattfinden könnte und Familien-Mitglieder und Freunde nicht dabei  sein könnten.
Diese Sorge um die Lieben ist verständlich. Sie kann jedoch ebenfalls unserem HERRn anbefohlen werden, der es zum Besten ausrichten wird.
CHRISTUS weiß genau, wann der rechte Zeitpunkt für die Entrückung ist.

Manche Christen befürchten, daß die Entrückung sie ‚auf dem falschen Bein erwischt‘, d. h. sie in einem Moment sündhaften Verhaltens geschieht oder noch irgendwo eine unbekannte Sünde ‚lauert‘.
Diese Befürchtungen sind allerdings gegenstandslos, treten bei Christen zutage, die in einer Werkgerechtigkeit befangen sind. Sie haben noch nicht verinnerlicht, daß sie aus der Gnade leben.  
Sie können die Gewißheit ihres Heils schöpfen, aus dem was der Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom schrieb:
Denn es gibt nun keine Verdammnis für die, die in CHRISTUS sind. – Röm. 8;1.

Unglaube, Unwissenheit:

Atheisten bilden sich ein, daß sie das Evangelium und alles, was damit zu tun hat, nicht berührt, weil sie ja daran glauben, daß alles, was die Wissenschaft nicht zu erklären vermag, ohnehin nicht existiert und die Wissenschaft immer recht hat. Spätestens im Moment ihres Ablebens werden sie ihren tödlichen Irrtum bemerken und bereuen.

Festtags- bzw. Namens-‚Christen‘, die möglicherweise sogar ein Renommierstück von Bibel-Luxus-Edition nagelneu, weil unbenutzt, im Bücherschrank zu stehen haben, läßt das Thema Entrückung ebenfalls kalt. Denn sie haben sich überhaupt noch nicht auf die ‚Höhe‘ des Glaubens führen lassen. Sie folgen lediglich der ‚Tradition‘, in die sie hineingeboren sind.
Da sie noch nicht bemerkt haben, daß sie noch nicht im Glauben sind, weil sie sind noch nicht mit dem Heiligen Geist versiegelt sind.
Sie wissen nicht, wie sehr ernst es GOTT auch mit ihrer Errettung meint. Schließlich ist JESUS CHRISTUS auch für die Vergebung ihrer Sünden gestorben.
ICH will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurücktbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken. – Hes. 34;16

Gegen diese Unwissenheit, die ihren Ursprung in der Bibel-Abstinenz hat, läßt sich etwas tun. Es ist noch nicht zu spät, wenn der Säumige sein Gewissen prüft, wenn er einsichtig wird und  GOTT darum bittet, daß Er ihm hinaushilft aus der geistlichen Teilnahmslosigkeit.

Noch ruft GOTT die Menschen, die verloren sind, und ermahnt die lau gewordenen, daß sie nicht erkalten sondern ‚heiß‘ werden:

Heute, wenn ihr die Stimme GOTTes hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht, … –  Hebr. 3;15

Noch ist Gnadenzeit – Zeit zur Umkehr!

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Anmerkung:

* in Anlehnung an REAGAN, David R.: MARANATHA – GÄHNEN ODER SEHNEN? in MITTERNACHTSRUF; Nr. 02.2015, S. 6-8 – www.mnr.ch  

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Lese-Empfehlung:

BEITZE, Stephan: WAS BEDEUTET DIE ENTRÜCKUNG FÜR UNS HEUTE? in MITTERNACHTSRUF; Nr.02.2015, S. 10-11 – www.mnr.ch 

REAGAN, David R.: MARANATHA – GÄHNEN ODER SEHNEN? in MITTERNACHTSRUF; Nr. 02.2015, S. 6-8 – www.mnr.ch  

 
BossCo139
Erstellt am 12.02.2015 um 09:29 Uhr

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Entrückungs-Kontroverse  - Vor-Entrückung, biblisch begründet

Wer meint, daß GOTT mit Seinem Zorn die Gemeinde CHRISTI mittels der Plagen und Schalengerichte der Trübsal reinigen muß, wobei die Hälfte der Menschheit vernichtet wird, der meint damit im Grunde genommen, daß alles, was unser HERR und Heiland CHRISTUS JESUS getan hat -  Sein stellvertretender Sühne-Tod für unsere Sünden, das Vergießen Seines kostbaren Blutes - nicht genügt, um alle diejenigen zu erlösen, die das göttliche Geschenk des Glaubens angenommen, sich reuig von ihrem sündigen Leben abgekehrt und ihr gesamtes Leben CHRISTUS JESUS übergeben haben.

Es ist biblisch unbewiesen, daß CHRISTUS JESUS Seine Gemeinde, bevor Er sie zu Sich holt, dem Zorn Seines Vaters ausliefert, nachdem sie Er bereits durch zahlreiche Glauben-Prüfungen und Verfolgungen hindurchgeführt hat - ganz im Gegenteil.

In der Heiligen Schrift wird die Gemeinde CHRISTI mehrmals - um die innige Beziehung CHRISTI zu dieser darzustellen - als Seine Braut-Gemeinde bezeichnet - im Gegensatz zu Israel, das im Alten Testament mehrmals als die Gemahlin GOTTes benannt wird.

Wird ein Bräutigam, nachdem er seine Braut geprüft und für tauglich - ohne Flecken und Runzeln - Eph. 5;27 - erfunden hat, daß er sie in sein Haus aufnehmen will, vorher dem Zorn seines Vaters aussetzen und sie nochmals nach 'Strich und Faden' verprügeln lassen?
Das sei ferne!
Der GOTT, der Sich uns in der Heiligen Schrift offenbart hat, ist heilig und gerecht, gnädig und geduldig. Dieses zählt nicht zu Seinen 'Umgangsformen' - im Gegensatz zu den Götzen anderer Welt-Religionen, bei denen selbst die 'Treuesten' sich niemals ihres Heils gewiß sein können, bei denen jedem ihrer Anhänger ein obligatorischer Gang durch die Hölle garantiert ist.

Ihr werdet am Ende doch sehen,
was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen,
zwischen dem, der GOTT dient und dem, der Ihm nicht dient.
- Mal. 3;18

Aufhaltendes Element

Die Trübsal kann nicht kommen, bevor der Heilige Geist samt der durch Ihn versiegelten Gemeinde CHRISTI von der Erde entfernt wude:

Und ihr wißt, was ihn aufhält, bis er offenbar wird,
denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit;
nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden
und dann wird der Böse offenbart werden.
- 2. Thess. 2;6-7

CHRISTI Verheißung

CHRISTUS JESUS hat Sein heiliges Versprechen gegeben, Seine Auserwählten zu Ihm auf den Wolken in der Luft zu entrücken:

Denn Er selbst, der HERR, wird, wenn der Befehl ertönt,
wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune GOTTes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in CHRISTUS gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in der Luft, dem HERRn entgegen;
und so werden wir bei dem HERRn sein allezeit.
So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
- 1. Thess. 4;16-18

GOTT, der Eiferer

GOTT ist heilig und gerecht, gnädig und geduldig. Zudem ist Er ein eifersüchtiger GOTT, der nicht duldet, daß wir auf etwas Anderes starren, anstatt unseren Blick auf Ihn - bzw. CHRISTUS JESUS - richten.
Er haßt geradezu geteilte Aufmerksamkeit, wenn es um Seine Angelegenheiten geht!

Ich, der HERR, dein GOTT, bin ein eifriger GOTT. - 2. Mos. 20;5

Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger GOTT ist Er. - 2. Mos. 34;14

Deshalb sei auch unsere Erwartung ausschließlich auf unseren Heiland CHRISTUS JESUS ausgerichtet.

GOTT, der HERR der Ernte

Da GOTT der HERR der Ernte ist, wird Er auch dafür Sorge tragen, daß Er Seine Ernte rechtzeitig, d.h. vor dem Einbruch des Zornes-Winters der Trübsal einholt. Alles andere widerspricht all dem, wofür Er vorgesorgt und was Er versprochen hat.

Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn;
wer aber in der Ernte schläft, macht seinen Eltern Schande.
- Spr. 10;5

CHRISTUS JESUS ist Seinem Vater ein getreuer Sohn - in absolut allen Dingen!

Nah-Erwartung

Wir erwarten CHRISTUS JESUS jederzeit - unabhängig davon, ob der Sohn der Bosheit bereits offenbar geworden ist, d.h. vor der Entrückung ist kein anderes prophezeites Ereignis notwendig, da dann unsere Aufmerksamkeit auf dieses andere gelenkt werden würde und wir eine Datierung der Entrückung hätten.
Wir sollen aber wachsam bleiben:

Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand,
auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht,
sondern allein der Vater.
- Mt. 24;36
Darum aber wachet;
denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer HERR kommt.
Das sollt ihr aber wissen:
Wenn der Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt,
so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
Darum seid auch ihr bereit!
Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, die ihr's nicht meint.
- Mt. 24;42-44

Reihenfolge der Ereignisse

Ist erst der Heilige Geist samt der von Ihm besiegelten Gemeinde CHRISTI von der Erde entfernt, nimmt das Unheil ungehindert seinen Lauf, denn der Widersacher GOTTes hat freie Hand, um seine Schreckensherrschaft zu errichten:

Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit;
nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden,

und dann wird der Böse offenbart.
Ihn wird der HERR JESUS umbringen mit dem Hauch Seines Mundes
und wird ihm ein Ende machen durch Seine Erscheinung, wenn Er kommt.
Der Böse wird in der Macht des Satans auftreten
mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
und mit jeglicher Verführung und Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden,
weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
- 2. Thess. 2;8-10

Der große Abfall, der bereits in der Zeit der Gemeinde seinen Anfang nahm, wird vollendet werden, indem sich die Namens- bzw. Pseudo-Christen darin bestätigt sehen, sich einem anderen Evangelium zugewandt und CHRISTUS JESUS, den wahren ´Heiland und Seine heilsamen Lehre nicht mehr ertragen haben, um sich den Irrlehrern und Ohrenbläsern, die sie sich selber aufluden, zu folgen - s. 2. Tim. 4;3-4
Diese Mitläufer - Konsumenten eines Wohlfühl- und Kuschel- bzw. Gefühls-Christentums aller Couleur, die zwar den Schein der Frömmigkeit haben, aber deren Kraft verleugnen - s. 2. Tim. 3;5, werden in der ersten Reihe derer stehen, die dem Anti-Christ als ihren neuen 'Gott' und dessen Vasallen und Komplizen zujubeln.

Darum sendet ihnen GOTT die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
damit sie gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten,
sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
- 2. Thess. 2;11-12

Trübsal, ihr Zweck

Die Trübsal dient lediglich zur Bereinigung und Wiederherstellung, nämlich:
-- die Erde von der Sünde zu bereinigen, indem die Sünde durch Feuer, Hunger und den Zorn GOTTes ausgetilgt wird
und
-- Israel wiederherzustellen als eine Nation, die CHRISTUS JESUS als ihren Messias anerkennt und ihn als ihren HERRn und König aller Könige anbetet:

Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebetes;
und sie werden Mich ansehen, welchen sie zerstochen haben, und werden um Ihn klagen,
wie man klagt um ein einziges Kind und werden sich um Ihn betrüben,
wie man sich betrübt um ein erstes Kind.
- Sach. 12;10

Unterscheidung Glaubens-Prüfung vs. Zornes-Gericht

Es gilt, deutlich zu unterscheiden zwischen den zweierlei Arten göttlicher Heimsuchungen, die beide eine unterschiedliche Qualität aufweisen und einen unterschiedlichen Zweck erfüllen:
-- Glaubens-Prüfungen, die der Gemeinde bzw. ihren einzelnen Gliedern auferlegt werden (können) - jedoch nicht über das Vermögen hinaus, so daß die Versuchung ein Ende nimmt, daß wir es ertragen können - s. 1. Kor. 10;13 
Diese Prüfungen der Gemeinde dauern an bis zu ihrer Entrückung.
und
-- Zornes-Gerichte, die sich als Wucht göttlichen Zornes gnadenlos auf die gefallene Menschheit entladen in der Trübsal.

Sie sollen, spricht der HERR Zebaoth, an dem Tage, den Ich machen will,
Mein Eigentum sein,
und Ich will Mich ihrer erbarmen,
wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.
Ihr werdet am Ende doch sehen,
was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen,
zwischen dem, der GOTT dient und dem, der Ihm nicht dient. -
Mal. 3;17-18

Zurückgelassene

Die mehrmaligen Warnungen CHRISTI über die Zurückgelassenen wären bedeutungslos, denn nach der Trübsal ist Tabula rasa:

Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes.
Denn wie es war in den Tagen der Sintflut -
sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten,
bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -,
so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohnes.
Dann werden zwei auf dem Felde sein;

der eine wird angenommen,
der andere wird preisgegeben.
Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle;
die eine wird angenommen,
die andere wird preisgegeben.
- Mt. 24;37-41

Ich sage euch:
In jener Nacht werden zwei auf einem Bett liegen;
der eine wird angenommen,
der andere wird preisgegeben werden.
Zwei Frauen werden miteinander Korn mahlen;
die eine wird angenommen,

die andere wird preisgegeben werden. - Lk. 17;34-36

Zusammenfassung

Leicht kann man zum Opfer von Irrtümern werden, wenn man anhand aus dem Zusammenhang gerissener Bibelstellen meint, schlußfolgern zu müssen, daß die Notwendigkeit eines nochmaligen Feuerganges der Gemeinde CHRISTI bestünde.

(Für mich persönlich als gläubigen Christen ist es schwer zu verstehen, wenn sich Glaubensgeschwister wider biblisch begründeten Wissens dieser wunderbaren, seligen Hoffnung - Tit. 2;13, freiwillig sperren.)

Für uns Christen, die wir dieses alles glaubend hoffend erwarten, was uns in der Heiligen Schrift verheißen ist über die Entrückung der Gemeinde CHRISTI und uns zu der nahen Erwartung dieser wunderbaren, lange ersehnten Ereignisses veranlaßt, bleibt uns, unser gesamtes Leben daraufhin auszurichten, daß wir ohne Flecken und Runzeln - gerechtfertigt durch die Gnade GOTTes - von Ihm befunden werden.
Dazu wollen wir uns ganz und gar unter die Führung unseres HERRN und Hohepriesters CHRISTUS JESUS stellen,
und absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden
und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben
und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen GOTTes
und unseres Heilandes JESUS CHRISTUS; ...
- Tit. 2;12-13

MARANATHA!

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Lese-Empfehlung:

FRÖSE, Arno: DAS GEHEIMNIS DER ENTRÜCKUNG; Mitternachtsruf, 2013 - ISBN 978-3-85810-031-3

LaHAYE, Tim: DIE ENTRÜCKUNG - Wer muss durch die Trübsal?; CV, 2002 - ISBN 3-89436-459-9

WASSERZUG, Gertrud: KONKORDANZ BIBLISCHER AUSSAGEN ÜBER DIE ZUKUNFT; CV - ISBN 978-3-89436-537-0

WASSERZUG; Gertrud: NACH DER STUNDE DER ENTRÜCKUNG DER GEMEINDE; Schriftenmission Bibelheim Böblingen, 19?? - ISBN none

BossCo139 - Erstellt am 10.09.2013 um 14:13 Uhr

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Gebet - Bedeutung und Voraussetzungen für geistliches Beten

Lesen wir in der Heiligen Schrift, 'spricht' GOTT zu uns.
Beten wir, sprechen wir zu GOTT.
Der Heilige Geist bringt beides zusammen.

Zum Vorgang des Betens gehören sinnvollerweise zwei - einer, der betet, und einer an den das Gebet gerichtet ist, der es erhört.

Als Christen glauben wir an einen personalen GOTT, an den wir uns persönlich als Betende glaubend und vertrauend wenden dürfen, um Ihm unsere Danksagungen, Lobpreisungen aber auch unsere Anliegen, Nöte und Sorgen mitzuteilen, an Sein liebendes Vaterherz zu legen.

Wir, als Christen, haben wohl das einzigartige Glaubens-Privileg, unseren Schöpfer mit Abba, lieber Vater! - Röm. 8;15 & Gal. 4;6 anbeten zu dürfen.

Durch die Erlösungstat Seines eingeborenen Sohnes CHRISTUS JESUS - d.h. Seinen stellvertretenden Sühne-Tod an unserer statt und Seine Auferstehung - sind wir in den Stand der Gottes-Kindschaft versetzt worden.

Denn welche der Geist GOTTes treibt, die sind GOTTes Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir GOTTes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, sind wir auch Erben, nämlich GOTTes Erben und Miterben CHRISTI, wenn wir denn mit Ihm leiden, damit wir auch mit auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.
- Röm. 8;14-17
s.a. Gal. 4;7

Anders als durch das erste Gebet kann die Glaubensbeziehung zu unserem Schöpfer nicht aufgenommen werden.
Wendet sich die Gesinnung unseres Herzens zu einem 'Ja' zum Glauben an unseren himmlischen Vater, bewerkstelligt der Heilige Geist die 'Erst-Verbindung'. Reift unser Glaube, so wird diese Verbinder zunehmend stabiler. Diese Verbindung ist aber unsererseits das Gebet.
Haben wir nun ein 'geöffnetes Herz' für GOTT, so kann der Geist GOTTes, der Heilige Geist, an unserem 'Innenleben' arbeiten, so daß sich nach und nach unsere Herzensgesinnung zur Besserung unseres Wesens ändert.
Durch das unvoreingenommenen, gläubige, regelmäßige Lesen in der Heiligen Schrift ist es uns möglich, durch die Hilfe des Heiligen Geistes, die biblischen Wahrheiten zunehmend besser zu erfassen bzw. zu verstehen.
Dabei ist es sinnvoll, mit den Evangelien - am besten mit dem Lukas-Evangelium - zu beginnen. 
Empfehlenswert ist es auch, das Wort GOTTes betend zu lesen.
Das Gebet wird zunehmend zu einem Bestandteil unseres Lebens werden, ja zu einem Bedürfnis.

GOTT hat Seinerseits Voraussetzungen, die es Ihm ermöglichen, eine zuverlässige Verbindung zu uns herzustellen und zu behalten.

-- GOTT ist eine Person -

denn Er weist alle Merkmale einer Persönlichkeit auf - auch wenn Er eine geistige Wesenheit ist.
Daß GOTT drei-einig ist, d.h. drei Personen ist, ist eine wunderbare, dem menschlichen Verstand noch nicht - möglicherweise sogar niemals erklärbare Tatsache, die aber deshalb nicht weniger wahr ist.
Drei Personen - GOTT, der Vater, CHRISTUS JESUS, der Sohn und der Heilige Geist - mit den gleichen edlen Tugenden und doch mit eigener Individualität - das ist phantastisch, grandios - einfach anbetungswürdig!
Er ist eine Individualität mit eigener Gedanken- und Gefühlswelt.
Er hat einen eigenen Willen mit der Möglichkeit Seiner freien Entscheidung.
Er ist wahrlich in perfektem Maße kreativ.
Er vereint in höchster Vollkommenheit alle edlen Eigenschaften und Tugenden in Sich.

Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm und rief aus des HERR, Namen.
Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief:
HERR, HERR, GOTT,
barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue.
- 2. Mos. 34;6 Lu.

Gelobt sei GOTT, der Vater unseres HERRn JESUS CHRISTUS, der Vater der Barmherzigkeit und der GOTT allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von GOTT. - 2. Kor. 1:3-4

Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger GOTT ist Er. - 2. Mos. 34;14

Gott ist ein Geist, und die Ihn anbeten, die müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. - Joh. 4;24

Der HERR ist gerecht. - Klgl. 1;18

... heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth; ... - Jes. 6;3

... denn GOTT ist die Liebe. - 1. Joh. 4;8 s.a. 1. Joh. 4;10

Denn GOTT ist treu, durch Den ihr berufen seid zur Gemeinschaft Seines Sohnes JESUS CHRISTUS,
unseren HERRn.
- 1. Kor. 1;9

Ich bin euer Tröster ... - Jes. 51;12 

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. - Jes. 66;13

HERR, Du bist nahe, und alle Deine Gebote sind Wahrheit. - Ps. 119;151

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; ... - Joh. 14;6

Ihr sollt keine Witwen und Waisen bedrängen.
Wirst du sie bedrängen, so werden sie zu Mir schreien
und Ich werde ihr Schreien erhören;
so wird Mein
Zorn ergrimmen ...
- 2. Mos. 22;21-23

Wie GOTT, der Vater, so ist auch CHRISTUS JESUS, Sein eingeborener Sohn.

Wer Mich sieht, der sieht den Vater! - Joh. 14;9

Zum Vater kommen wir einzig durch den Sohn, indem wir an Ihn als an unseren Erlöser glauben. Das ist gewiß!

 Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch Mich. - Joh. 14;6

-- GOTT ist uns nahe -

denn Er ist uns liebend zugewandt in CHRISTUS JESUS, da wir durch den Glauben an Ihn gerechtfertigt sind.

Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
- Joh. 3;16

-- GOTT ist allgegenwärtig -

denn da Er der Schöpfer und Herrscher des gesamten Universums ist,, ist er für jeden, der zu Ihm betet, egal, wo dieser sich befindet, erreichbar.

Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst Deine Hand über mir. - Ps. 139;5ff

-- GOTT ist allmächtig - GOTT kann!!! -

denn im Gegensatz zu großmäuligen, verlogenen Politikern dieser gefallenen Welt, vermag Er  - als der souveräne Herrscher des Universums - wirklich alles.
Kein Haar fällt von unserem Kopf, ohne daß er es weiß und keine Regung unserer Seele, kein Gedanke bleibt ihm verborgen.

Unser HERR ist groß und von großer Kraft und unbegreiflich ist, wie Er regiert.
Der HERR richtet die Elenden auf und stößt die Gottlosen zu Boden.
- Ps. 147;5ff

Und es soll geschehen: ehe sie rufen, will Ich antworten; wenn sie noch reden, will Ich hören. - Jes. 65;24

Er ist auch der HERR der Geschichte und wird Seinen Heilsplan ohne Wenn und Aber zum Ende führen.
Da GOTT ein gnädiger, wohlwollender GOTT ist und nur das Beste für Seine Kinder will, wird Er innerhalb Seines Heilsplanes für ein wunderbares Ende sorgen, für diejenigen, die an Ihn glauben.
Keine andere Bedingung als Glauben und somit Vertrauen stellt der Allmächtige.
Dabei hat Er in CHRISTUS JESUS den Hauptanteil bewältigt, indem Er unsere Sünden tilgte, uns reinwusch von allen unseren Missetaten und Übertretungen am Kreuz von Golgatha, wo Er Sein kostbares Blut vergoß an unser statt.

-- GOTT ist allwissend -

denn als Schöpfer allas Seienden ist dieses die Voraussetzung für Seine perfekte Planung.
Das Universum könnte keine kleinste Zeiteinheit existieren, hätte GOTT nicht jeden kleinsten, scheinbar noch so unbedeutenden Vorgang vollständig 'im Griff'. GOTT kennt jeden Stern mit seinem Namen und weiß selbstverständlich auch um die Bewegung jedes kleinsten Quantums in seinem Inneren.

HERR, Du erforscht mich und Du kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt Du es; Du verstehst meine Gedanken von Ferne ... - Ps. 1391-2ff

Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen. - Ps. 147,4ff

-- GOTT ist souverän -

denn GOTT ist der allgegenwärtige Schöpfer des Universums, mit allem, was darinnen ist. Er hat die vollständige Kontrolle über sämtliche Vorgänge innerhalb Seiner Schöpfung. Er lenkt alle Wesen, alle Ereignisse, alle Menschen, alle Dinge.

-- GOTT ist treu und somit absolut zuverlässig -

denn Heiligkeit, Treue und Wahrhaftigkeit charakterisieren Seine Persönlichkeit.
Seine Prophezeiungen zeichnen sich durch akkurate Zuverlässigkeit aus.
Seine Verheißungen erfüllt Er - kraft Seiner Allmacht.
3268  Prophezeiungen der Heiligen Schrift wurden bis dato erfüllt. - www.schneider-breitenbrunn.de/2010-08/prof-gitt-3-268-prophezeiungen-der-bibel-erfuellt/
Wie grandios das ist, kann jeder Experte für Wahrscheinlichkeitsrechnung bestätigen. Das 'irdische' Leben beweist, wie selten ein Sechser im Lotto ist.
Wie bereits oben gesagt, beten wir aus der Geisteshaltung des Glaubens heraus.
Wir glauben an einen gnädigen GOTT, wie Ihn die Heilige Schrift bezeugt - in der biblischen Zusicherung, daß Er alle unsere Ihm im Geist und in der Wahrheit angetragenen Gebets-Anliegen erhört und sie souverän beantwortet - zu unserem Besten, zur rechten Zeit.

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um ein Brot, einen Stein biete? Oder wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die Ihn bitten.
- Mt. 7;7-11

Für die Gebete eines Christen gibt es unterschiedliche Beweggründe.

-- Gebet als Anbetung, Dank und Lobpreis -

denn Grund GOTT zu danken, haben wir allemal, wenn wir daran denken, wie oft Er uns in unserem Leben bereits geholfen hat.

Lobe den HERRn, meine Seele, und was in mir ist, Seinen heiligen Namen, Lobe den HERRn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat; der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen. - Ps. 103;1-3

-- Gebet als Befreiung -

denn im glaubend vertrauenden Gebet können wir alle unsere Leiden, Nöte und Sorgen unserem Retter anvertrauen. Er schilt uns nicht, sondern ist bestrebt, uns zu helfen.

-- Gebet als Bitte und Fürbitte -

denn Leiden, Nöte und Sorgen drücken uns oft. Daher ist es gut, wenn wir jemanden haben, dem wir unser 'Herz ausschütten' können und der uns auch hilft.
Aber es sind ja nicht nur die eigenen Probleme, sondern auch die unserer Nächsten, die uns berühren. Auch für diese um Hilfe zu bitten, sollte uns ein Bedürfnis unseres Herzens sein.

-- Gebet als Hilfe zu geistlichen Reifung -

denn sein Umgang formt den Menschen. Diese Weisheit trifft nicht nur im 'irdischen' Leben den Nagel auf den Kopf, sondern auch im Geistlichen.
Je vertrauter uns GOTT  bzw. CHRISTUS JESUS geworden ist, ob durch das eifrige Lesen der Heiligen Schrift nach Art der Beröer - Apg. 11;17 oder durch ein ausgeprägtes Gebetsleben - desto mehr reifen wir geistlich.
Beten und Bibel gehören zusammen wie die zwei Seiten einer Medaille. Sie sind untrennbar miteinander verbunden - sollten es sein, wo es das Wort GOTTes noch für uns zugreifbar ist.
Wohl dem, der sich genug biblischer Wahrheit und Weisheit angeeignet hat.

-- Gebet als unverzichtbares Rüstzeug für den geistlichen Kampf -

denn die heilige Verbindung zu unserem himmlischen Vater reinigt unser geistliches 'Innenleben' und bestärkt uns in der Wahrheit des Glaubens.

... Seid stark in dem HERRn und in der Macht Seiner Stärke.
Zieht an die Waffenrüstung GOTTes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen,
nämlich mit den Herren dieser Welt, die in der Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Deshalb ergreift die Waffenrüstung GOTTes,
damit ihr an dem bösen Tage Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
So steht nun fest umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit,
und an den Beinen gestiefelt, bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber ergreift das Schild des Glaubens,
mit dem ihr auslöschen könnt die feurigen Pfeile des Bösen,
und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort GOTTes.
Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.
- Eph. 6;10-18

-- CHRISTUS JESUS - unser Vorbild (auch) im Gebetsleben -  

denn unser Heiland tat in vollkommener Art und Weise den Willen Seines himmlischen Vaters.
Dazu bedurfte es einer innigen Gebetsverbindung zu Ihm.

Und am Morgen, noch vor dem Tage, stand Er auf und ging hinaus. Und Er fing an eine einsame Stätte und betete dort. - Mk. 1;35

Und Er hat in den Tagen Seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der Ihn von dem Tode erretten konnte; und Er ist auch erhört worden, weil Er GOTT in Ehren hielt. - Hebr. 5;7

Ebenso waren die Ur-Christen sich darüber völlig im Klaren darüber, daß beständiges Beten unabdingbar für das Leben eines Christen d.h. Gotteskindes ist.

Wir wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. - Apg. 6;4

So wurde nun Petrus im Gefängnis festgehalten; aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu GOTT. - Apg. 12;5

BossCo139 - Erstellt am 09.08.2013 - um 13:09 Uhr - Aktualisiert am 13.08.2013 um 12:38 Uhr

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Gebet - Verheißungen und Zusagen GOTTes

Gott erhört alle Gebete, mit denen wir uns im Glauben an Ihn wenden. Kein Gebet eines Gotteskindes verschwindet unbeachtet und unerhört im 'All'.
Wann und auf welche Art und Weise GOTT unsere Ihm anvertrauten Anliegen beantwortet, behält Er Sich in Seiner Weisheit vor - aber stets so, daß es zu uns zum Besten dient.

-- GOTT rechtfertigt unser Vertrauen auf ihn -

denn unser Vertrauen auf Ihn, in kindlicher, reiner Herzensgesinnung des geistgegebenen Glaubens ist die Grundbedingung aller Gebete und wird nicht vergeblich sein.

Ich aber traue darauf, daß Du gnädig bist; mein Herz freut sich, daß Du so gerne hilfst.
Ich will dem HERRn singen, daß Er so wohl an mir tut.
- Ps. 13;6

-- GOTT erhört die Gebete der Armen, Bedürftigen, Elenden, Entrechteten, Kranken und richtet die Bedrücker -

denn, da GOTT heilig und gerecht ist, kann und will Er Bosheit, Unbarmherzigkeit und Ungerechtigkeit nicht dulden. Er ist voller Erbarmen für diejenigen, die Leid tragen. Aber Rache wird Er üben an denen, die boshaft sind und Übles tun.
Keineswegs verachtet Er die Gebete, derer, die Not leiden.

Ihr sollt Witwen und Waisen nicht bedrücken.
Wirst di sie bedrücken und werden sie zu Mir schreien, so werde Ich ihr Schreien erhören.
Dann wird Mein Zorn entbrennen, daß Ich euch mit dem Schwert töte und eure Frauen zu Witwen und eure Kinder zu Waisen werden.
- 2. Mos. 22;21-23

Er (GOTT) wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschmäht ihr Gebet nicht. - Ps. 102;18

Da GOTT sich niemals ändert, bestätigt auch Sein Sohn, CHRISTUS JESUS, daß unsere Gebete erhört werden:

Darum sage Ich euch:
Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangt, so wird's euch werden.
- Mk. 11;14

-- GOTT erhört die Gebete Seines Bundesvolkes -

denn GOTT hat es gefallen, gerade das Volk der Juden als das Volk Seines Bundes auszuerwählen und zur irdischen Ausgangs-Basis Seines Heilsplanes zu machen.
GOTT ist Seinem Bundesvolk so nahe, daß Er es als Seinen Augapfel - Sach. 2;12 bezeichnet. Er hat es mit vielen Verheißungen gesegnet. In Zeiten, da sich ein großer Teil Seines Volkes von Ihm abwandte, folgten Zeiten harten Gerichtes.
Reue und Umkehr auf den rechten Weg zurück beantwortete der gnädige GOTT Israels stets mit Vergebung und Segen.

Denn wo ist ein so herrliches Volk, dem ein Gott so nahe ist, wie unser HERR, unser GOTT, sooft wir Ihn anrufen. - 5. Mos. 4;7

-- GOTT wird Sein Bundesvolk zusammenführen und Israel wiederherstellen -

denn letztendlich - so ist es GOTTes Plan - wird Sein Bundesvolk geheilt, wiederhergestellt werden, um in dem verheißenen Land in Frieden und Gerechtigkeit zu leben.
Die Decke vor den Augen der Mehrzahl der Juden wird hinweggenommen werden, so daß sie erkennen, daß JESUS CHRISTUS, der Gekreuzigte und Auferstandene, ihr Messias ist.

Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will Ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebetes.
Und sie werden Mich ansehen, den sie durchbohrt haben und sie werden um Ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um Ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.
- Sach. 12;10

Die Gebete des Volkes Israel werden erhört werden.

Und der HERR erschien Salomo des Nachts und sprach zu ihm:
Ich hebe dein Gebet erhört und diese Stätte Mir zum Opferhaus erwählt.
Siehe, wenn Ich den Himmel verschließe, daß es nicht regnet und die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter Mein Volk kommen lasse und dann Mein Volk, über das Mein Name genannt ist, sich demütigt, daß sie beten und Mein Angesicht suchen und von ihren bösen Wegen bekehren, so will Ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.
So sollen nun Meine Augen offen sein und Meine Ohren aufmerksam auf das Gebet an dieser Stätte.
So habe Ich nun dies Haus erwählt und geheiligt, daß Mein Name dort sein soll ewiglich und Meine Augen und Mein Herz sollen dort sein allezeit.
Und wenn du vor Mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt ist, daß du alles tust, was Ich dich heiße und Meine Gebote und Rechte hältst, so will Ich den Thron deines Königtums bestätigen, wie Ich mit deinem Vater David einen Bund geschlossen habe und gesagt:
Es soll dir nicht fehlen an einem Mann, der über Israel Herr sei.
- 2. Chr. 7;12

-- GOTT hat Wohlgefallen an aufrichtigem Gebet -

denn Er hat Freude an der frommen Herzensgesinnung Seiber Kinder.

Der Gottlosen Opfer ist dem HERRn ein Greuel; aber das Gebet der Frommen ist Ihm wohlgefällig. - Spr. 15;8

Und ihr werdet Mich anrufen und hingehen und Mich bitten, und Ich will euch erhören.
Ihr werdet Mich suchen und finden;
denn wenn ihr Mich von ganzen Herzen suchen werdet, so will Ich Mich von euch finden lassen,

spricht der HERR ... - Jer. 29;12-14

-- GOTT hat Wohlgefallen an beharrlichem Gebet -

denn Beharrlichkeit zeigt, daß es uns ernst ist mit dem Anliegen unseres Gebetes.

Er wird GOTT bitten und Er wird ihm Gnade erweisen und wird ihm Sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen seine Gerechtigkeit zurückgeben. - Hiob 33;36

-- GOTT erkennt das Gebet als ein Opfer an -

denn GOTT findet Wohlgefallen an dem Opfer unseres Herzens, d.h. Er hat Freude an der Dankbarkeit, Demut, Hingabe, und Treue Seiner Kinder allerwegen und allezeit.

Opfere GOTT Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde und rufe Mich an in der Not, so will Ich dich erretten und du sollst Mich preisen. - Ps. 50;14-15

-- GOTT erwartet die Gebete Seiner Kinder, damit Er ihnen helfen kann -

denn Er läßt sich gerne bei Seinem Wort nehmen und will die Gebete Seiner Kinder erhören, um ihnen zu helfen.

Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu Dir. - Ps. 65;3

Denn Du, HERR, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die Dich anrufen.
Vernimm,  HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens!
In der Not rufe ich Dich an; Du wolltest mich erhören.
- Ps. 86;5-7

-- GOTT erhört die Gebete derer, die zu Ihm in Glauben, Gottesfurcht Demut und somit Aufrichtigkeit beten -

denn als solche sind wir GOTTes Kinder und als diese durch den Glauben im Heiligen Geist versiegelt.
Der Heilige Geist ist es auch, der uns durch das Gebet führt.
Unser neu-justiertes Gewissen alarmiert uns, wenn wir unsere Grenzen überschreiten.

Wirf dein Anliegen auf den HERRn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen. - Ps. 55;23

Wir wissen, daß GOTT die Sünder nicht erhört; sondern den, der gottesfürchtig ist und Seinen Willen tut, den erhört Er. - Joh. 9;31

Denn die Augen des HERRn sehen auf die Gerechten, und Seine Ohren hören auf ihr Gebet;
das Angesicht des HERRn aber steht wider die, die Böses tun. - Petr. 3;12

-- GOTT gefällt es, wenn wir Ihn um Weisheit bitten -

denn Er ist die Quelle aller Weisheit und auch aller anderen edlen Güter.
Es ist keine Schande Demut zu üben und seine Schwäche und Unfähigkeit vor dem HERRn einzugestehen. Er, als mein Schöpfer, kennt mich ohnehin in- und auswendig. So liegt es nun ganz bei mir, mich - vertrauend in kindlichen Glauben - um Hilfe bittend, an Ihn zu wenden.
Er schilt mich nicht und spottet nicht meiner, sondern Er hilft mir - so, wie es zum Besten für mich ist.

Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er GOTT, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird ihm gegeben werden.
Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht;
denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.
Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem HERRn empfangen werde.
- Jak. 1;5-7

-- GOTT wünscht Nüchternheit und Wachsamkeit im Gebet -

denn der Heilige Geist ist auch ein Geist der Nüchternheit, Ordnung und Wachsamkeit. Auch wenn uns der Heilige Geist, so wir unsere persönlichen Grenzen erreicht haben, unser innigster Fürsprecher vor GOTT ist - dies sogar mit unaussprechlichem Seufzen - Röm. 8;26 - so führt Er uns doch in heiliger Nüchternheit und Wachsamkeit durch unser Gebet. Unser Gewissen wird alarmiert, wenn sich falsche oder lästerliche Gedanken einschleichen wollen.
Es sei uns gewiß, daß Ekstase, Trance oder andere seelische 'Sonder-Zustände', wie sie z.B. in charismatischen bzw. pfingstlerischen Versammlungen in Erscheinung treten, niemals zu einem heiligmäßigen Gebet gehören.

... er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichtes. - 2. Kor. 11;14

Seid nüchtern und wachet, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. - Petr. 5;8

BossCo139 - Erstellt am. 06.08.2013 um 12:44 Uhr

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Gebet - Wie sollen wir beten?

Wenn wir auf die rechte Weise beten, sprechen wir in das Ohr Gottes. Unser gnädiger Mittler bringt unsere Bitten unverzüglich vor, und unser großer Vater hört sie und hat Wohlgefallen an ihnen. - SPURGEON, Charles Haddon

Wir beten zu GOTT, weil wir an Ihn glauben und Ihm vertrauen.
Welch einen GOTT haben wir doch, den wir mit kindlichem Vertrauen Abba, lieber Vater! - Röm. 8;15 anreden dürfen.
GOTT selbst, unser himmlischer Vater hat uns - auf die Bitte und Verheißung JESU CHRISTI Seines Sohnes hin - einen neuen Geist gegeben.
Wir sind befreit von der Befangenheit - zwar Gottesfurcht - demütige Ehrfurcht bedeutend - jedoch zur Gewißheit und zum Vertrauen auf Seine Gnade, denn nunmehr haben wir keinen knechtischen Geist empfangen, daß wir uns abermals fürchten müßten; sondern wir haben einen kindlichen Geist empfangen durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir GOTTes Kinder sind. - s. Röm. 8;15

-- Im Geist und in der Wahrheit -

denn entscheidend ist unsere Gesinnung. Sie wird geführt und geleitet durch den Heiligen Geist. Somit sind wir uns darüber im Klaren, daß wir GOTT nichts 'vormachen' können, denn Er schaut in unsere Herzen und kennt unsere Gesinnung. Bevor wir unser Anliegen geäußert haben, hat Er sie bereits erhört.

Es kommt sie Zeit und ist schon jetzt,
in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit;
denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
GOTT ist ein Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
- Joh. 4;23-24

-- In Bescheidenheit und Demut - nicht als Schaustellung -

denn unser Gebet ist der Ausdruck unserer Beziehung zu unserem Schöpfer und Erlöser. Es ist die intimste und reinste Beziehung, die einem Menschen gewährt ist. Dankbarkeit Freude, Sorgen, Nöte, Ängste kommen vor unserem HERRn zur Sprache, viele Dinge, die absolut nicht geeignet sind zur öffentlichen Darstellung.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler,
die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten,
damit sie von den Leiten gesehen werden.
Wahrlich Ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
Wenn du aber betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ Tür zu bete zu deinem Vater,
Der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden;
denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
Darum sollt ihr nicht ihnen gleichen,
Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr Ihn bittet.
- Mt. 6;5-8

-- Mit Leidenschaft und 'Nachdruck' -

denn da alle unsere Gebete - die wir im Geist und in der Wahrheit unserem himmlischen Vater ans Herz legen - ernst und unverstellt sind, dürfen wir auch - wo es angemessen ist, Ihn 'bestürmen' - sowohl in der Danksagung als auch in der Bitte oder Fürbitte.

Sollte GOTT nicht auch Recht schaffen Seinen Auserwählten, die zu Ihm Tag und Nacht rufen,
und sollte Er's bei ihnen lange hinziehen?
- Lk. 18;7

Wo es uns an Kraft und Worten mangelt, da wir an unseren Grenzen angelangt sind, hilft unser Tröster, der Heilige Geist unserer Schwachheit auf. - s. Röm. 8;2a

-- Ausdauernd, beharrlich, unerschütterlich - auch in Bedrängnissen -

denn das Gebet ist hilfreich, kräftigend, wegweisend wenn es zu unserem Leben dazugehört wie das Atmen.
Wie unsere Atmung stets den Situationen unseres Lebens angepaßt ist, so sollte es sich auch mit unserem Gebet verhalten.
Wiederum will uns der Heilige Geist führen, daß wir uns bei unserem gnädigen göttlichen Helfer verständlich machen können.
Sind wir dazu unfähig, weil wir nicht wissen, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. - Röm. 8;26b

Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. - Röm. 12;12

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung. - Kol. 4;2

-- Unablässig, stets 'online' -

denn der Heilige Geist ist stets bei uns und unser GOTT hat stets sein aufmerksames Auge und Sein offenes Ohr
auf uns gerichtet.

Darum möge jeder Fromme zu Dir beten, solange Du Dich finden läßt. - Ps. 32;6 ME

... betet ohne Unterlaß, ... - 1. Thess. 5;17

-- Eifrig in der Fürbitte für Geschwister und Nächste -

denn auch die Leiden, Nöte und Sorgen unserer Geschwister und anderer Bedürftiger sollen unsere Herzen nicht kalt lassen sondern Gegenstand unserer Fürsorge und Liebe und somit auch Anliegen unserer Gebete sein.

Liebe Brüder, betet auch für uns. - 1. Thess. 5;25

-- Stets in heiligmäßiger Gesinnung, allerorten, allezeit -

denn der Heilige Geist führt uns in geheiligter und liebender Gesinnung.

So will ich nun, daß die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel.  - 1. Tim. 2;8

-- Mit Flehen und Danksagung -

denn bevor wir blindlings losstürmen, um uns mit unzulänglichen menschlichen Mitteln helfen lassen oder uns selber zu helfen versuchen, führt uns der Geist GOTTes dazu, uns zu besinnen, und uns im Gebet an unseren HERRn und Retter zu wenden.

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen kundwerden. - Phil. 4;6b

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Quelle:

SPURGEON, Charles Haddon: KLEINODE GÖTTLICHER VERHEISSUNGEN - 13. August; Oncken, 1994, S. 230

BossCo139 - Erstellt am 02.08.2013 um 11:18 Uhr - Aktualisiert am 17.08.2013 um 11:28 Uhr

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Gebets-Aufruf  – Gerettet aus großer Not – aber auch auf ewig gerettet?
- Oder: Die Möglichkeiten der Fürbitte


Im ZDF-Auslandsjournal habe ich  eine erschütternde Dokumentation mit dem Titel Flucht aus der Sklaverei – Gerettet aus den Fängen des IS vom 29.07.2015.(1)
Die Doku handelt von dem mutigen, lebensgefährlichen Einsatz einer Gruppe von Männern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Frauen aus den Klauen des IS zu befreien.
Diese Frauen aller Altersstufen, selbst Kinder, wurden durch die IS-Mörderbanden während ihrer Eroberungsoffensiven im Norden des Iraks und Syriens  verschleppt, vergewaltigt und versklavt.
Sie gehören der religiösen Minderheit der Jesiden an, die ebenfalls von dem IS aufs grausamste verfolgt werden.
3000 Frauen wurden laut der Angaben von Menschenrechtsorganisationen seit August 2014 verschleppt und in die Sklaverei verkauft. Auf den Sklavenmärkten wurden sie entkleidet den Männern der IS-Terrormiliz zum Mißbrauch feilgeboten.
Durch die verdeckten, streng geheimen Aktionen dieser Gruppe – sie nennt sich ins Deutsche übersetzt ‚Raqqah
(
auch ar-Raqqah = Stadt im Osten Syriens) wird langsam abgeschlachtet‘, konnten hunderte von Frauen aus ihrer grauenhaften Gefangenschaft befreit werden.
Unterstützt werden die Aktionen durch eine Gruppe Untergrundwiderständler, die direkt in der ‚Höhle der Bestie‘ operieren, die menschenverachtenden Verhältnisse im Inneren des Islamischen Staates, d.h. dessen Territorium, dokumentieren. Geheime, mit Smartphones gefilmte Aufnahmen, dokumentieren die Verhältnisse, unter denen die Frauen unter dem IS-Terrorregime ihr Dasein fristen müssen. Kleinste Verstöße gegen die verschrobenen ‚Bekleidungsvorschriften‘ können drakonische Strafmaßnahmen zur Folge haben.
Bei Sommerhitze drei Lagen schwarzer Schleier! Auch die Augen dieser bemitleidenswerten Frauen müssen bedeckt sein. ‚Gnädigerweise‘ bedarf  es dazu jedoch nur eines Schleiers.
Die Sichtverhältnisse unter ihm entsprechen einer starken Sehbehinderung, die in Deutschland für drei schwarze Punkte auf der Armbinde und einen weißen Stock reichen!
Diese armen IS-Sklavinnen mußten in ihrer Gefangenschaft unbeschreibliche Bestialitäten erleiden.
Welche Freude, als sie nach tagelangem Marsch ohne Essen und Trinken und barfuß – von den Großmüttern bis zu den Kleinkindern die Grenze sicher überschritten hatten!
Der tapfere ‚Grenzlotse‘ geht zurück in die Höhle der Bestie – seinen nächsten Auftrag erwartend.
Ein IS-Killer konnte überlistet werden. Seine Sklavinnen wurden ihm ohne Löhnung ‚abspenstig‘ gemacht. GOTT sandte ihm einen festen Schlaf, und die Frauen konnten entfleuchen.  Sie wurden in Sicherheit gebracht.

Welcher ein Mut, welche Opferbereitschaft, die diese Menschen bewegt, täglich ihr Leben zu riskieren, um Leben der Versklavten zu retten.

Am Ende gibt es – trotz Verlusten – für die mutigen Befreier und Retter und die Geretteten – Freudentränen.

Aus biblischer Sicht ist diese Rettung jedoch nur zeitlich beschränkt.
Der irdischen Hölle, in diesem Falle dem Islamischen Staat, sind sie entkommen.
Nun jedoch kommt das biblische ‚Aber‘:
Immer noch sind sie unerlöste Sünder und somit vor der ewigen Verdammnis immer noch nicht sicher.

Tatsache ist, daß es GOTT, der Allmächtige war, Der diese Rettungsaktionen ermöglichte. Es ist Seine Bewahrung
und Hindurchführung.. Durch ihre jesidische Religionszugehörigkeit kennen sie den wahren GOTT noch nicht.
Die ‚himmlische Adresse‘, an die sie ihren Dank richten können, ist ihnen noch nicht bekannt.
Das trifft sowohl für die Geretteten als auch die Retter zu.

Mein innigster Wunsch ist es, daß diese geplagten Menschenkinder erkennen, wer ihr wahrer Befreier und Retter ist, der letztendlich Ihre Rettung aus ihrer zeitlichen Notlage ermöglicht hat, sondern auch aus der Notlage, in der wir uns alle befinden, so wir noch nicht im Glauben an den wahren, lebendigen Dreieinigen GOTT stehen.

In ihrer jesidischen Gemeinschaft werden sie wohl kaum auf die Wahrheit des Evangeliums hingewiesen werden. In Ihrer dem parsischen Zoroastrismus verwandten ‚Theologie‘(2) werden sie keinesfalls auf den Dreieinigen GOTT hingewiesen, aus Dessen Gnade wir das ewige Leben in CHRISTUS JESUS geschenkt bekommen.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, daß sie in ihrem Umfeld kaum mit einem Christen in Berührung kommen.

Was bleibt uns zu tun – hier, weit ab vom eigentlichen Geschehen?
Diese Sicherheit, in der wir uns derzeitig noch befinden, ist der großen, unverdienten Gnade GOTTes zu verdanken. Aus unserer ‚sicheren Position‘ können wir durchaus ‚tätig‘ werden.
Denn, so weit ab, wie es scheint, sind wir gar nicht. Denn wir sind nur ein Gebet weit entfernt.

Deshalb ist es mein Anliegen, Glaubensgeschwister zur Fürbitte aufzurufen, daß noch möglichst viele, die vom Einfluß des Evangeliums getrennt sind, aus dem Zustand ihrer Verlorenheit gerettet werden.
Dieses geht keinesfalls auf dem Wege von Allversöhnung, sondern durch Wunder, die nur GOTT Selbst bewirken kann.

Wir haben die gnadenvolle Möglichkeit der Fürbitte geschenkt bekommen, mit der wir uns an unseren gnädigen GOTT wenden können, der auch für diese Menschen Seinen eingeborenen Sohn gesandt hat (Joh. 3;16).
Allerdings geht dies auch für Anhänger der heidnischen Religionen* ausschließlich durch Umkehr:
D.h. sie müssen erkennen, daß sie Sünder sind und der Erlösung in CHRISTUS JESUS bedürfen. ER befreit sie aus der Sklaverei der Sünde und schenkt ihnen ein Leben in ewiger Gemeinschaft mit GOTT.
GOTT kann Wunder bewirken, und wir dürfen Ihn auch heute noch darum bitten. Denn hier bedarf es wirklich wunderbaren Wirkens.

Die Heilige Schrift bestätigt, daß GOTT Wunder bewirken kann:

Du bist der GOTT, Der Wunder tut,
Du hast Deine Macht bewiesen unter den Wolken. – Ps. 77;15 LU 1984

Denn bei GOTT ist kein Ding unmöglich. – Lk. 1;37 LU 1984

Der Glaube vermag unsere Gebete durchaus ‚kühn‘ zu machen. Wichtig ist, daß wir auf dem Fundament des Evangeliums CHRISTI stehen. 

Denn wahrlich Ich sage euch:
Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
so könnt ihr sagen zu diesem Berge:
Hebe dich dorthin!
so wird er sich heben;
und euch wird nichts unmöglich sein. – Mt. 17;20 LU 1984

Klar dürfte dabei sein, daß kein Gotteskind auf die Idee kommt, etwas Dämliches, Selbstsüchtiges oder anderweitig Unheiliges zu erbitten.

In unserem Gebet stehen wir nicht alleine.
Der uns seit unserer Bekehrung innewohnende Heilige Geist hilft uns bei unseren Gebeten und vertritt uns als unser Fürsprecher.
Die Gebete müssen im Geist und in der Wahrheit sein, d. h. dem Willen GOTTes entsprechen.

… es kommt die Zeit und ist schon jetzt,
in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit;
denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
GOTT ist ein Geist,
und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. – Joh. 4;23-24 LU 1984

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler,
die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten,
damit sie von den Leuten gesehen werden.
Wahrlich Ich sage euch:
Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
Wenn du aber betest,
so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater,
der im Verborgenen ist;
und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden;
denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
Darum sollt ihr nicht ihnen gleichen.
Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr Ihn bittet. – Mt. 6;5-8 LU 1984

GOTT erhört unsere Gebete. Das verspricht uns unser Heiland CHRISTUS JESUS.

Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan. – Mt. 7;7-8 LU 1984

Diese beschriebenen Geschehnisse des Leides sind uns als  Beispiel gegeben, auf daß wir aufmerksam werden, und weise; daß wir kraft des Heiligen Geistes Möglichkeiten ins Auge fassen, um   bittend für scheinbar ‚missionarisch Unerreichbare‘ einzutreten.
Dabei müssen wir uns darüber im Klaren sein, daß wir um Wunder beten, um Wunder aus GOTTes gnadenspendender Hand.

Ich gehe dabei davon aus, daß es eine Selbstverständlichkeit ist, vorrangig für unsere verfolgten Glaubensgeschwister zu beten und uns mit ihnen anderweitig solidarisch zu erweisen.

Gebet für missionsferne Heiden 

Unser GOTT, Der Du heilig und allmächtig bist, unser Vater im Himmel,
in der Heiligen Schrift versprichst Du:
ICH will das Verloren wieder suchen und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken … – Hes. 34;16
Auch steht geschrieben:
Du bist der gnädige GOTT unser, Heiland, welcher will,
daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. – 2. Tim. 2;4
Deshalb wende ich mich an Dich mit dieser Fürbitte für die Verlorenen, die durch Evangelisten kaum zu erreichen sind.
Der irdischen Hölle, der IS-Sklaverei, sind sie doch noch nicht der ewigen Verdammnis entronnen.
Im Bewußtsein dieser Gefahr und Not, über die sie selber wegen ihrer Religion unwissend sind, bitte ich Dich, daß Du Dich ihrer, der befreiten Flüchtlinge und ihrer irdischen Retter erbarmen mögest.

Ich bin mir im Klaren darüber, daß ich Dich um eine beachtliche Anzahl von Wundern bitte.
Doch:
Du bist der GOTT, Der Wunder tut,
Du hast Deine Macht bewiesen unter den Wolken. – Ps. 77;15
Um Deines Namens und Deiner Barmherzigkeit willen lege ich Dir diese Irregeleiteten, Verlorenen an Dein Herz, daß Du meine Fürbitte erhören ihnen helfen mögest. 

In allem bitte ich jedoch, daß Dein Wille geschehe.

Amen.

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Anmerkungen:


*Religion ist der menschliche Versuch, sich selbst durch das Vollbringen angeblich guter Werke zu erlösen. Es ist der heidnische Versuch der Selbsterlösung.
Erlösung kommt jedoch in Wahrheit von ‚oben‘, d.h. von GOTT.
Alle gute und vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts.
Bei dem keine Veränderung ist noch ein Wechsel und des Lichts und der Finsternis.
Er hat uns geboren nach Seinem Willen durch das Wort der Wahrheit,
damit wir Erstlinge Seiner Geschöpfe seien. – Jak. 1;17-18

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Lese-Empfehlungen:

BossCo139 – GEBET – Bedeutung und Voraussetzungen für geistliches Beten – 09.08.2013 – www.BossCo139.de/41078.html 

BossCo139 – GEBET – Verheißungen und Zusagen GOTTes – 06.08.2013 – www.BossCo139.de/41078.html 

BossCo139 – GEBET – Wie sollen wir beten? – 17.08.2013 – www.BossCo139.de/41078.html  

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Quellen:

1 WATTS, Edward: FLUCHT AUS DER SKLAVEREI –  Gerettet aus den Fängen des IS; 29.07.2015 – www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/f0f0cb05-34cc-399f-9afe-459d94074e18/20478078?doDispatch=1

2 JESIDEN – https://de.wikipedia.org/wiki/Jesiden

BossCo139 – Erstellt am 03.08.2015 um 09:39 Uhr - Veröffentlicht am 06.08.2015 um 09:14 Uhr

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Geist – Seele – Fleisch -
Oder: Der Niedrigkeitsleib als die Kampfzone im Wesen des Menschen – Und: Ein Ausblick der Hoffnung – Oder: Der Herrlichkeitsleib


Die Heilige Schrift bezeugt: Geist und Fleisch streiten widereinander. Die sehr unsichere Pufferzone ist die Seele.
Der Leib, in dem wir in unserem derzeitigen Erdenleben behaust sind, ist ein Leib der Niedrigkeit.

Die grundlegende Ursache seiner Hinfälligkeit, Unzulänglichkeit und Vergänglichkeit bis in den Tod hinein ist die Ursünde des ersten Menschenpaares, die im jeweiligen menschlichen Individuum individuell fortgeführt wird, wenn nicht die Bekehrung, d.h. die Wiedergeburt kraft des Heiligen Geistes geschieht. Durch den als Geschenk angenommenen und gelebten Glauben wird der Weg bereitet, der zur Überwindung der Todeskräfte führt.
Der Niedrigkeitsleib wird durch die Seele beherrscht [im Gegensatz zum Herrlichkeitsleib, der gänzlich vom Geist durchwirkt wird.
Der Niedrigkeitsleib ist somit ein ‚seelischer‘ Leib. Er verfügt über eine gewisse ‚Selbstständigkeit‘ gegenüber dem Geist, die sich jedoch unvorteilhaft auswirkt, denn die Seele schlägt sich dabei allzu gern auf die Seite des Fleisches.
Mittels der (vom menschlichen Geist unkontrollierten) Gefühle wird die Seele korrumpiert – zu Gunsten des Fleisches – zu Ungunsten des Geistes. Diese gipfelt im Widerstreit zwischen beiden, s. Röm. 6;6, 7;5, 23, 1. Kor. 9;27.
Diese ‚Selbstständigkeit‘ gegenüber dem Geist ist eine sehr trügerische  denn durch sie ist der Niedrigkeitsleib gegenüber den Einflüssen der Natur abhängig und unfrei. Infolgedessen müssen wir  Nahrung aufnehmen, um den Energiehaushalt und den Stoffwechsel zu erhalten, zu regulieren  und zu stabilisieren, etc.. Beständig ist das Risiko von Krankheit, Unfällen und die Sicherheit des Sterbens [mit der Ausnahme der Entrückung für die Glieder der Gemeinde CHRISTI].

[Der Herrlichkeitsleib, gebunden an den Geist, bewegt sich königlich frei in Unabhängigkeit von Materie, Raum und Zeit].

Der Niedrigkeitsleib ist von Demütigung, Unehre, s. Phil. 3;21, und anderer Unzulänglichkeiten gezeichnet – von Krankheit und Tod aber auch Zeugung und Geburt, sowie von der Art und Weise der Nahrungsaufnahme, die in ihrer jetzigen Art und Weise nicht bestehen bleibt:
Die Speise dem Bauche und der Bauch der Speise;
aber GOTT wird diesen und jene zunichtemachen.
Der Leib aber nicht der Hurerei,
sondern dem HERRN, und der HERR dem Leibe – 1. Kor. 6;13.

[Der Herrlichkeitsleib wird ein Hoheitsleib sein, bei dem alle demütigenden ‚Komponenten‘ aufgehoben werden, das Unwürdige wird nicht mehr sein:
Speise und Trank dienen nicht mehr der unmittelbaren Erhaltung des Lebens, bleiben jedoch insofern erhalten zur Pflege der Gemeinschaft.
Bei dem letzten Abendmahl unseres Heilandes deutete Er es an:
Denn Ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon essen werde,
bis daß es erfüllet werde im Reich Gottes – Lk. 22;16.
Weiterhin:
… denn Ich sage euch:
Ich werde nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes komme – Lk. 22;18.
Eindeutig wird auch im Reiche GOTTES Speise und Trank angeboten werden.
Gänzlich wegfallen werden alle Maßnahmen, die der Zeugung dienen:
In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich freien lassen,
sondern sie sind gleichwie die Engel GOTTES im Himmel – Mt. 22;30.
…welche aber würdig sein werden,
jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten,
die werden weder freien noch sich freien lassen.
Denn sie können hinfort nicht sterben;
denn sie sind den Engeln gleich und GOTTES Kinder,
dieweil sie Kinder sind der Auferstehung – Lk. 20;35-36.
Ganz sicher werden den Gotteskindern weitaus intensivere Freuden geschenkt werden, die alles Dagewesene übertreffen werden.
Denn wir leben in der unmittelbaren Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater und unserem Heiland, mit den Heiligen aller Zeiten.
Zu erwarten stehen gewißlich viele interessante Aufgaben in der vollständigen Abwesenheit der Dinge, die uns hienieden jegliche Freude an der Arbeit gründlich vermiesen und zunichtemachen können.
Enttäuschung, Frust, Intrigen, Konkurrenzneid all dieses wird es nimmer mehr geben, sondern:
Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat
und in keines Menschen Herz gekommen ist,
was GOTT bereitet hat denen, die Ihn lieben – 1. Kor. 2;9.]

Der Niedrigkeitsleib ist ebenso der Ort aller Unseligkeit, d.h. aller negativen Emotionen. Er ist der Leib der unzulänglichen Anpassung an die gefallene Welt.
Diese Mängel GOTT anzulasten, sei jedoch fern! Denn der unselige, weil unerlöste Mensch, steigert durch seine individuelle Sündenverstrickung diesen Zustand.

[Der Herrlichkeitsleib wird weder Hunger noch Durst noch Geschrei noch Schmerz kennen:
Sie werden weder hungern noch dürsten, sie wird keine Hitze noch Sonne stechen,
denn ihr Erbarmer wird sie führen und wird sie an die Wasserquellen leiten –  Jes. 49;10.
… und GOTT wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen – Offb. 7;16-17
Der verklärte, d.h. mit seinem Herrlichkeitsleib überkleidete Mensch, ist immun gegen jegliche Versuchung. Zudem sind Einwirkungen des Widersachers im Himmel absolut ausgeschlossen.] 

Der Niedrigkeitsleib ist eine armselige Behausung unseres Wesens – im Alter eine noch hinfälligere Hütte, deren Zustand nur noch desolater wird. Da nutzt auch kein Bodybuilding und kein auf die Spitze getriebener Gesundheitsfanatismus, mit dem wir meinen, unserem Leben irgendwie noch eine Spanne hinzufügen zu können:
Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge,
ob er gleich darum sorget – Mt. 6;27?
So richtig klar wird das uns erst, wenn wir durch die Bekehrung zum Glauben an den dreieinigen GOTT gekommen, mit dem Heiligen Geist versiegelt worden sind, und dieser uns die volle Wahrheit über unser Leben lehrt:
Der Apostel Paulus beschrieb die zwiespältige Situation des Gläubigen treffend:
Wir wissen aber,
so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird,
daß wir einen Bau haben, von GOTT erbauet,
ein Haus, nicht mit Händen gemacht,
das ewig ist, im Himmel.
Und darüber sehnen wir uns auch nach unsrer Behausung, die vom Himmel ist,
und uns verlangt, daß wir damit überkleidet werden;
so doch, wo wir bekleidet und nicht bloß erfunden werden.
Denn dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns und sind beschwert;
sintemal wir wollten lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden,
auf daß das Sterbliche würde verschlungen von dem Leben.
Der uns aber dazu bereitet, das ist GOTT,
Der uns das Pfand, den Geist, gegeben hat – 2. Kor. 5;1-9.

[Der Herrlichkeitsleib, hingegen, ist ein strahlender Palast. Die Heilige Schrift hat vielerlei Beschreibungen für ihn:
Die Gerechten werden leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich, s. Mt. 13;43.
Weiß, wie ein Licht, s. Mt. 17;2, blendend weiß wie Schnee, daß kein Färber auf Erden sie kann so weiß machen, s. Mk. 9;3, erschien JESUS CHRISTUS in Seinen Kleidern, als Er sich vor den Augen Seiner vertrauten Apostel Petrus, Jakobus und Johannes  verklärte, d. h.  Seinen Herrlichkeitsleib annahm. So wird auch unser Nichtigkeitsleib verklärt werden, s. Phil. 3;21.]

Eindeutig und klar ist die Verheißung der Christusähnlichkeit.
Sie beginnt, wenn man den Glauben, den uns GOTT durch den Heiligen Geist als das die Erlösung bewirkende Geschenk darreicht, bejaht.
Zunächst wird unsere Herzensgesinnung erneuert. Sie wird schrittweise gereinigt und geheilt. So wird gemeinsam mit dem Heiligen Geist unser menschlicher Geist einen verstärkten Einfluß auf unsere Seele ausüben. Doch unser Leib bleibt trotzdem noch im unerlösten Zustand. Er ist immer noch der Niedrigkeitsleib, mit all seinen Eintrittspforten für das Niedrige, Unreine und Unselige, mit dem wir bekleidet sind. Und die Seele ist dabei noch die Pufferzone zwischen Geist und Niedrigkeitsleib.
Mit der Entrückung, bei der zuerst die in CHRISTO Entschlafenen und trotzdem zeitgleich die noch Lebenden in CHRISTO in einem Augenblick verwandelt werden, ist die vollständige Erlösung abgeschlossen.     
Dann nämlich werden wir mit unserem Herrlichkeitsleib überkleidet. In ihm werden wir bis in das letzte Quäntchen unseres Leibes hinein geistdurchwirkt, bis daß nun der gesamte Mensch erneuert, d.h. verklärt ist.
Dieser Leib der Lichtherrlichkeit ist der Abglanz der göttlichen Königsherrlichkeit CHRISTI JESU. Die letzte Bastion ist genommen!
Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch;
der andere Mensch ist der HERR vom Himmel.  
Welcherlei der irdische ist, solcherlei sind auch die irdischen;
und welcherlei der himmlische ist, solcherlei sind auch die himmlischen.
Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen,
also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen – 1. Kor. 15;47-49.

Im Glauben vom Heiligen Geist versiegelt, ist der Christ  in seiner gehorsamen geistgeführten  Herzensgesinnung bereits erlöst.
Auch auf Erden sind wir durch den Glauben gehalten, unseren Niedrigkeitsleib als einen Tempel des Heiligen Geistes gestalten zu lassen. Das bedeutet ein heiligmäßiges Leben zu führen, d.h,  kein Drogenmißbrauch, kein unsittliches Leben, d.h. kein Ehebruch, keine Hurerei, keine Perversionen oder andere Unzüchtigkeiten. Dabei ist zu beachten, daß diese üblen Dinge ihren Anfang in einer mißratenen Herzensgesinnung haben, s. Mt. 5;28.

Gerade deshalb ist der Christ im Visier des Widersachers und der individuellen Schauplatz des geistlichen Krieges zwischen GOTT und Seinem Feind, dem Satan, gestellt.
Die Entscheidungsschlacht um alles Weitere für den Fortgang des Lebens findet im geistlich/geistig-seelischen Innerem des Gläubigen statt.

Die Grenzlinie zwischen ‚Gut‘ und ‚Böse‘ zieht sich – bildlich ausgedrückt – mitten durch das  menschliche Wesen, wobei die ‚heiße Zone‘ aus oben genanntem Grunde die Seele ist.

Je nach der Stabilität der Sicherung der ‚Grenzzone‘ Seele richtet sich der Schutz vor den Übertretungen, die durch durch die Kräfte des Bösen bewirkt werden.

Es kommt darauf an, wie stark der Geist vermag, die Seele auf seine Seite zu ziehen.
Erfolgreich ist dieses einzig, wenn der Menschen-Geist sich bewußt, d.h. willentlich im Gehorsam des Glaubens dem Heiligen Geist unterordnet und sich von Ihm führen läßt.

Leicht läßt sich – besonders bei ungefestigten Persönlichkeiten die Seele durch ‚gefälschte‘ Gefühle, d.h. durch solche, die mit einer verkehrten ‚Anmutung‘ gekennzeichnet sind, täuschen.

Der Widersacher GOTTes kennt diesen ‚Mechanismus‘ auf das Genaueste und weiß ihn weidlich auszunutzen.

Fest steht jedenfalls:

Das ‚alte Fleisch‘, in dem wir noch wohnen, lockt und reizt uns zwar noch zur Sünde, doch sind wir nunmehr imstande, der Versuchung zu widerstehen.
Durch die erneuerte Herzensgesinnung, den erneuerten Geist, der in uns unter der Führung des Heiligen Geistes wirkt, können wir jedoch nicht mehr zwanghaft sündigen, denn wir sind in CHRISTUS teuer erkauft. Wir gehören dem dreieinigen GOTT, Der in CHRISTUS unser HERR ist:
Und Er hat euch auch mit Ihm lebendig gemacht,
die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches;
und hat uns vergeben alle Sünden.
Er hat den Schuldbrief getilgt,
der mit seinen Forderungen gegen uns war,
und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
ER hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in CHRISTUS – Kol. 2;13-15.

Der Garant unserer Gotteskindschaft, d.h. des Heils, ist der Heilige Geist:
Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen,
durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!
Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.
Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden – Röm. 8:14-17.
Weil ihr denn Kinder seid,
hat GOTT gesandt den Geist Seines Sohnes in eure Herzen,
Der schreit:
Abba, lieber Vater!
Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder;
sind's aber Kinder, so sind's auch Erben Gottes durch Christum – Gal. 4;6-7 LU 1984

Die Sünde widert uns an, denn sie ist wider unsere neue Natur. Geschieht eine Verfehlung, so wird unser Gewissen, geleitet vom Heiligen Geist, alarmiert.
Dann gilt:
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit – 1. Joh. 1;9.

Ein Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube. Doch man beachte, daß der vom Heiligen Geist getriebene Glaube gute  Werke zeitigt, d.h. aus dem lebendigen Glauben erwächst die neunfältige Frucht
Die Frucht aber des Geistes ist
Liebe, Freude, Friede,
Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit,
Glaube, Sanftmut, Keuschheit – Gal. 5;22.

Denn es ist erschienen die heilsame Gnade GOTTES allen Menschen und züchtigt uns,
daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste,
und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt
und warten auf die selige Hoffnung
und Erscheinung der Herrlichkeit des großen GOTTES und unsers Heilandes,
JESU CHRISTI, … – Tit. 2;13

Die Kraft zu überwinden gibt uns der Heilige Geist, der buchstäblich stets in unserer allernächsten Nähe anwesend ist.
Die Heilige Schrift gibt Auskunft, Hoffnung und Trost für die, die auf den HERRN glaubend hoffen:
Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die,
die entschlafen sind,
damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
Denn wenn wir glauben, daß JESUS gestorben und auferstanden ist,
so wird GOTT auch die, die entschlafen sind, durch JESUS mit Ihm einherführen.
Denn das sagen wir euch mit dem Wort des HERRN,
daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des HERRN,
denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
Denn Er selbst, der HERR, wird, wenn der Befehl ertönt,
wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune GOTTES erschallen,
herabkommen vom Himmel,
und zuerst werden die Toten, die in CHRISTUS gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben, und übrigbleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden
auf den Wolken in die Luft, dem HERRN entgegen

und so werden wir beim HERRN sein allezeit – 1. Thess. 4;13-17.

BossCo139Erstellt am 23.04.2016 um 15:05 Uhr - Veröffentlicht am 27.04.2016 um 20:39 Uhr

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Geisterscheidung oder Geisterunterscheidung?
 
Geisterscheidung und Geisterunterscheidung – zwei einander ähnliche Worte. Sind sie gleichbedeutend oder gibt es einen Unterschied? Wenn ja, worin liegt der Unterschied?

M.E. gibt es sehr wohl einen Unterschied – und zwar von aktiv und passiv.

Ich nehme ein einfaches ‚weltliches‘ Beispiel – das Dekantieren von Flüssigkeiten.
Dekantieren* ist die Abtrennung eines ungelösten Stoffes aus einem Flüssigkeitsgemisch. Nach einer bestimmten Ruhezeit in einem Gefäß trennen sich die Feststoffe durch Absetzen des Dekantats.
Nicht mischbare Flüssigkeiten, z.B. Öl und Wasser trennen, sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichten von selber, wobei das Öl auf dem Wasser schwimmt. Um die beiden Flüssigkeiten zu trennen, gießt man die obere Schicht vorsichtig ab. An einer Kante entfernen. Daher kommt der Begriff ‚dekantieren‘.

Es wird beides voneinander getrennt d.h. es findet eine Scheidung statt.

Das Unterscheiden hingegen ist stets das Feststellen bestimmter Tatsachen (Differenzieren).

Eine Unterscheidung ist in diesem Beispiel, wenn man feststellt, daß es sich entweder um zwei (offensichtliche) Flüssigkeitsbestandteile handelt, oder genauer, es sich um Öl und Wasser handelt.
Eine noch genauere Unterscheidung wäre, daß man die beiden Bestandteile konkret bestimmt, daß es sich um Öl und Wasser handelt, wobei das Öl die obere Schicht und das Wasser die untere Schicht bildet.

Das Scheiden ist ein Tätigwerden, hier, daß man nach der Feststellung der Unterschiede die beiden Bestandteile voneinander scheidet, d.h. trennt. Das bedeutet Aktivität.

Der Prozess des Scheidens bzw. Trennens ist tiefgreifender als das bloße Feststellen der gegebenen Tatsachen.

Hier wird auch der Unterschied zwischen der Geisterscheidung und der Geisterunterscheidung klar sichtbar.
Ausschlaggebend ist, nicht nur zu erkennen, woher die Geister kommen, von ‚Oben‘ oder von ‚Unten‘, sondern die von ‚Unten‘ kommenden wirklich abzuscheiden, sie abzublocken, sich gegen sie immun zu machen – kraft des Heiligen Geistes.
Diese Immunisierung und somit Trennung von den falschen ‚Geistern‘ wird allein durch den im Gläubigen innewohnenden Heiligen Geist ermöglicht bzw. wirksam.
Der Heilige Geist ist – nachdem Er in uns, den Gläubigen Wohnung, genommen hat, unsere  Bezugsperson, der Hüter und Lehrer des wahren Glaubens, der Kompass unseres Gewissens und der wahrhaftige Zeuge des Heilsgeschehens.

Es ist gefährlich, wenn man nachlässig, schläfrig, oder unaufmerksam wird. Denn der Satan ist unterwegs, um die Menschen zu verführen. Auf die Kinder GOTTes hat er es dabei besonders abgesehen.
Zu diesem Zwecke hat er bereits seine Irrlehren sogar inmitten der Gemeinden und Kirchen etabliert – siehe EKD und der Kirchentags-Zirkus mit seinem irrwitzigen Markt der Möglichkeiten. 

Der Apostel Paulus warnte bereits vor betrügerischen Arbeitern im Weinberge des HERRn und vor falschen Aposteln und Irrlehrern, die sich von dem Mörder von Anfang an und der Vater der Lüge (s. Joh. 8;44) in den Dienst nehmen lassen:

Der Satan verstellt sich als ein Engel des Lichts. 2. Kor. 11;14 LU 1984
… euer Widersacher, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. – 1. Petr. 5;8 LU 1912

Die Heilige Schrift lehrt uns, welches geistliche ‚Rüstzeug‘ wir benötigen, damit wir  in unserer geistlichen Wachsamkeit nicht nachlassen:

Habet acht!

(Die Beröer) … die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte. – Apg. 17;11 LU 1912

Ich ermahne euch aber, liebe Brüder,
daß ihr achtet auf die, die da Zertrennung und Ärgernis anrichten neben der Lehre,
die ihr gelernt habt, und weichet von ihnen. – Röm. 16;17 LU 1912

Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken.
Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören. – 1. Tim. 4;16 LU 1912

Hütet euch!

Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das zuvor wisset, so verwahret euch,
daß ihr nicht durch den Irrtum der ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet
und entfallet aus eurer eigenen Festung. – 1. Petr. 3;17 LU 1984

Prüfet!

Und stellet euch nicht dieser Welt gleich,
sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes,
auf daß ihr prüfen möget,
welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille. – Röm. 12;2 LU 1912

Erforschet euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüfet euch selbst!
Oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß JESUS CHRISTUS in euch ist?
Wenn nicht, dann wäret ihr ja untüchtig. – 2. Kor. 13;5 LU 1984

… und prüfet, was da sei wohlgefällig dem HERRn. – Eph. 5;10 LU 1912

… prüfet aber alles, und das Gute behaltet. – 1. Thess. 5;21 LU 1912

Geliebte, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister,
ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.
Daran sollt ihr den Geist GOTTs erkennen:
ein jeglicher Geist, der da bekennt,
daß JESUS CHRISTUS ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott;
und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt,
daß JESUS CHRISTUS ist in das Fleisch gekommen,
der ist nicht von Gott.
Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört,
daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. 1. Joh. 4;1-3 LU 1912

Wachet!

Und weil wir solches wissen, nämlich die Zeit,
daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf
(sintemal unser Heil jetzt näher ist, denn da wir gläubig wurden;
die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen):
so lasset uns ablegen die Werke der Finsternis
und anlegen die Waffen des Lichtes. – Röm. 13;12 LU 1912
 
Wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark! – 1. Kor. 16;13 LU 1912

Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist,
und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen… – Eph. 6;18 LU 1912

Haltet an am Gebet und wachet in demselben mit Danksagung; … – Kol. 4;2 LU 1912

So lasset uns nun nicht schlafen wie die andern,
sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. – 1. Thess. 5;6 LU 1912

Seid nüchtern und wachet;
denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. – 1. Petr. 5;8 LU 1912

Insgesamt sollten wir als Kinder GOTTes die Geistliche Waffenrüstung, die Waffenrüstung GOTTes stets in Bereitschaft halten.

Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem HERRN und in der Macht Seiner Stärke.
Ziehet an den Harnisch (die Waffenrüstung) Gottes,
daß ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. 12
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern mit Fürsten und Gewaltigen,
nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen,
mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Um deswillen ergreifet den Harnisch (die Waffenrüstung) GOTTes,
auf daß ihr an dem bösen Tage Widerstand tun
und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget.
So stehet nun, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit
und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit
und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens,
mit welchem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösewichtes;
und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes,
welches ist das Wort GOTTes. – Eph. 6;10-18 LU 1912

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Anmerkung:

* aus dem Französischen: decanter

BossCo139  -  Erstellt am 30.06.2015 um  09:19 Uhr - Veröffentlicht am 04.07.2015 um 08:39 Uhr

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Kindlich im Glauben und erwachsen im Handeln – kein Widerspruch! –
Oder: … bis
CHRISTUS in uns Gestalt gewinne – Gal. 4:19 

Unsere Verantwortung vor GOTT wird in der Endzeitgesellschaftkaum noch wahrgenommen. Weisgemacht soll uns werden, daß der Mensch das Produktder gesellschaftlichen Verhältnisse ist, in denen er lebt, die auf ihn einwirken. Demzufolge, so heißt es, ist nicht er, sondern die Gesellschaftverantwortlich.  Das gilt speziell imKonfliktfall und des Versagens in diesem.
Die Schuld wird stets außerhalb der eigenen Person verortet – im Elternhaus, in der Erziehung, im sozialen Umfeld, etc. 
Die Verantwortung wird delegiert.
Wer so denkt und handelt, ist nicht in der Wahrheit.
Denn jeder Mensch hat von GOTT einen freien Willen und ein Gewissen als ‚Mitgift‘ seines Lebens erhalten. 

Erwachsen
steht in der Überschrift meines Beitrages für verantwortungsbewußt bzw. verantwortlich.
Im Lichte der Heiligen Schrift löst sich dieser scheinbare Widerspruch, der sich aufzutun scheint, rasch auf. 
JESUS CHRISTUS wünscht Sich, daß unserGlaube dem eines Kindes gleiche. Dieses wird bezeugt in einer der anrührendstenSchilderungen aus dem Wirken unseres Heilandes: 

Und sie brachten Kindlein zu ihm, daß Er sie anrührte.
Die Jünger aber fuhren die an, die sie trugen.
Da es aber JESUS sah, ward Er unwillig und sprach zu ihnen:
Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht;
denn solcher ist das Reich Gottes.
Wahrlich Ich sage euch:
Wer das Reich GOTTES nicht empfängt wie ein Kindlein, der wird nicht
hineinkommen.
Und Er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie
– Mk. 10:13-16 LU 1912, s.a. Mt. 18:3-5, 19:13-15. 

Sehr trefflich definiert der Apostel Paulus den Glauben als eine feste Zuversicht auf etwas, das man erhofft, an dem mannicht zweifelt, obwohl man es nicht sieht, nämlich: 

Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des,
das man hofft,
und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht – Hebr. 11:1 LU 1912. 

Der Glaube, uns durch den Heiligen Geist als Geschenk GOTTES dargebracht, schenkt uns ebenfalls die Erkenntnis, daß alles, was existiert, von GOTT ausdem Nichts erschaffen worden ist, s. Hebr.11:3.
Martin Luther sagt: Der Glaube ist die Hand, die nimmt.
Wir können als von GOTT Beschenkte nichts anderes tun, als dankend annehmen.
Wie reagieren Kinder, wenn sie von Vati oder Mutti ein Geschenk erhalten?
Sie strecken freudig – ohne viel zu überlegen – ihre Händchen aus und nehmen es an.
Diese vorbehaltlose Annahmesollte auch für das Geschenk des Glaubens gelten.
Deshalb ist eine intakte Familie so wichtig, weil sie gemäß der Schöpfungsordnung GOTTES der Hort bedingungsloser Liebe und ebensolchen Vertrauens ist.
Dieses Vertrauen wünscht Sich unser himmlischer Vater auch von uns, die wir an Ihn glauben.
Denn GOTT hat uns also geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben, s. Joh. 3;16LU 1912.
  
Jeder einzelne von uns ist ein Verantwortungsträger, vor der höchsten Instanz die es gibt, nämlich vor GOTT Selbst. Unssind in Seiner Schöpfungsordnung folgende Verantwortungsbereiche überantwortet: 

1. Für unser Denken – 2. Kor. 10:5:  

Denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor GOTT,
zu zerstören Befestigungen;
wir zerstören damit die Anschläge und alle Höhe,

die sich erhebt wider die Erkenntnis GOTTES,

undnehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam CHRISTI …
– 2. Kor. 10:5 LU 1912. 

Gedanken sind geistige Reaktionen und Reflexionen auf die Vorgänge in unserem Leben. Sie können sich zu Assoziationen formieren und zu Ideen konfigurieren. Je nach unserer ethisch-moralischenGesinnung können sie Gutes – Konstruktives, oder Böses – destruktives, ‚transportieren‘.
Unsere Gesinnung wird bestimmt durch das ethisch-moralische Werte-System, nach dem wir uns richten.Um Gewißheit über unsere Orientierung zu erhalten, benötigen wir eine über allem stehende  verläßliche, ja vollkommene Instanz.
Diese vollkommene Instanz ist der lebendige Dreieinige GOTT, Der das gesamte Universum mit allem, was darin ist, erschaffen hat.
In Seinen  Zehn Geboten hat Er uns die Richtschnur für unsere vertikale Orientierung, d.h. unser Verhältnis zu Ihm und die horizontale Orientierung, d.h. des Umganges miteinander gegeben.
Durch unsere Bekehrung erhielten wir durch den Heiligen Geist das Geschenk des Glaubens und wurden zugleich vom Heiligen Geist versiegelt, d.h. für und von GOTT ‚beschlagnahmt‘. Die Mitgift unseres Glaubens ist auch, daß die heiligen Gebote GOTTES in unserer Herzensgesinnung lebendig gehalten werden.
Durch beständigen Gebetskontakt haben wirdie Gnade ständiger Rückkopplung – neudeutsch: feed back. Durch den HeiligenGeist, der in uns Wohnung genommen hat, erhalten wir nach GOTTES ErmessenAntwort auf unsere Fragen: 

Erforsche mich, GOTT, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine.
Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege
– Ps. 139:23-24 LU 1912. 

Und wenn uns ‚dumme‘ oder gar lästerliche Gedanken ankommen, uns belästigen?
Dann nichts wie im Gebet hin zu unserem Heiland! Auch auf dem Wege der Gedanken treffen unsAnfechtungen.
Der Widersacher GOTTES kennt unsere Schwachstellen. Und feige wieder ist, versucht er uns gerade dort zu ‚erwischen‘!
Doch auf unsere Gesinnung kommt es an. Ist sie unter dem Schirm GOTTES, so istHilfe nahe. ER, unser Heiland, sieht in unsere Herzen und somit auch, wie wirzu diesen Gedanken stehen.
Es ist mit den Gedanken wie mit den Vögeln, die über unser Dach fliegen. Wirkönnen sie schwerlich daran hindern. Wohl aber können wir sie daran hindern,sich auf unserem Dach einzunisten.
Undfiese Träume?
Träume sind der Verdauungsprozeß unsererSeele. In Träumen werden im Normalfall unsere Alltagserlebnisse, Erinnerungen,Ängste, Sehnsüchte, Wünsche ziemlich unkontrolliert ‚verwurstet‘.
Echt ‚tolle‘ – man nennt sie luzideTräume – kommen selten vor.
Noch seltener in unseren Tagen kommen vonGOTT inspirierte Träume vor. Es ist aber möglich, wo Menschen in religiöser Hinsicht noch im finstersten Mittelalter vegetieren.In diesem Falle ist jedoch die Scheidung der Geister von höchster Dringlichkeit.
GOTT bewertet uns nicht nach unseren Träumen, sondern wie wir mit ihnen im Wachzustand ‚umgehen‘ – nämlich im Geistund in der Wahrheit. 

Aber auch den Heiden ist das Wirken GOTTES in der Schöpfung nicht verborgen: 

Denn was man von GOTT erkennen kann, ist ihnen offenbar;
denn GOTT hat es ihnen offenbart,
Denn GOTTES unsichtbares Wesen,
das ist Seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit der Schöpfung der Welt ersehen
aus Seinen Werken wenn man sie wahrnimmt;
so daß sie keine Entschuldigung haben.

Denn obwohl sie von GOTT wußten,
haben sie Ihn nicht als GOTT  gepriesen noch Ihm gedankt,
sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken,

und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
– Röm.1:19-21 LU1984. 

Die Schöpfung selbst beinhaltet für einen aufgeschlossenen, wachen Geist genügend Denkanstöße, dahingehend, daß es einen Schöpfer geben muß. Um an dieEvolution zu ‚glauben‘, gehört ein weitaus größerer Glaube, als an die Logik,die sich aus dem Wirken eines Schöpfers, also GOTTES ergibt. In Ihm liegt derSinngehalt des gesamten Seins.
Die sinngebende Schlußfolgerung ist: allesSeiende von GOTT ist auf Ihn hin geschaffen worden, wobei CHRISTUS als das Ebenbild dessichtbaren GOTTES, der Erstgeborenen vor aller Schöpfung  ist, s. Kol.1:15

Denn durch Ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare,
es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten;
es ist alles durch Ihn und zu Ihm geschaffen – Kol. 1:16 LU 1912. 

Niemals vermag eine Verknüpfung schier unendlich vieler Zufälle über einen schier unendlich andauernde Zeitraum einen Sinnvorgabe erzeugen. 

Wenn wir nun in der Erkenntnis der Wahrheit, s. 1.Tim. 2:4, im Heiligen Geist leben und all unser Denken nehmen in den Gehorsam gegenüber CHRISTUS, s. 2. Kor. 10:5,  dann sind wir auch eine neue Kreatur in CHRISTO, s. 2.Kor. 5:7

Wir sind also nicht alleingelassen in unserem Kampf gegen unseren ‚inneren Schweinehund‘. In diesem heiligen Kriege haben wir  CHRISTO kraft des Heiligen Geistes einen zuverlässigen und starken Beistand. Denn GOTT spricht: 

Ihr sollt heilig sein, denn Ich bin heilig- 3. Mos. 19:2, 1. Petr. 1:15. 

2. Für unseren Leib – Röm. 12:1 und 1. Kor. 16:15-20: 

Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch dieBarmherzigkeit GOTTES,
daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer,
das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, 
welches sei euer vernünftiger Gottesdienst – Röm.12:1 LU1912. 
 
Auch wenn wir auf Erden mit unserem Niedrigkeitsleib bekleidet sind, der der Schwachheit und Vergänglichkeit preisgegeben ist, haben wir doch die Pflicht; mit diesem verantwortungsbewußt umzugehen.Das bedeutet, daß wir uns kraft des HeiligenGeistes bemühen,  unseren Leib wederäußerlich noch innerlich mutwillig zuschädigen.
Füruns sollte unbedingt Tabu sein:unnötig riskante Lebensführung, wie z.B. ‚
Koma-Saufen‘,
S-Bahn Surfing, ‚wilde‘ (unerlaubte) Autorennen, oder andere irreneumod’sche Marotten pubertierender Jugendlicher, Piercing,Tattoos,
Prassen und Saufen
jedeArt von Selbstkasteiung,
Unzucht jeglicher Art: 

Wisseti hr nicht, daß eure Leiber Glieder  CHRISTI sind?
Sollte ich nun die Glieder CHRISTI nehmen und Hurenglieder daraus machen?
Das sei ferne!
Oderwisst ihr nicht: wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr?
Denn die Schrift sagt:
‚Die zwei werden ein Fleisch sein‘ (1. Mos. 2:24).
Wer aber dem HERRN anhangt, der ist ein Geist mit Ihm.
Fliehet die Hurerei!
Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben außerhalb des Leibes;
aber wer Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe.
Oder wißt ihr nicht,
daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, Der in euch ist
und Den ihr von GOTT habt,
und daß ihr nicht euch selbst gehört?
Denn ihr seid teuer erkauft; 
darum preist GOTT mit eurem Leibe
(und in eurem Geiste, die GOTT gehören)* – 1.Kor. 6:15-20LU 1984 / *NLU 2009. 

3. Für unser Reden – Mt. 12;36: 

ICH sage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Jüngsten Gericht
von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben
– Mt. 12:36.

Freude, Heilung, Segen und Trost werden durch Worte transportiert. Dabei ist es weitaus leichter Worte zu sprechen alszu schreiben.
Durch den unheiligen Gebrauch unserer Sprechwerkzeugewird viel Schaden verursacht – Beleidigung, Fluch, Gerücht, Heuchelei, Kränkung, Lüge, Rufmord, Verleumdung.
In der HeiligenSchrift steht geschrieben, daß unsere Zunge zwar ein kleines Glied ist und doch so große Dinge und somit auchgroßen Schaden anrichten kann, s. Jak. 3:5.
Doch ist sie nur das ausführende Organ dessen, was wir in unserem ‚Herzen‘ zusammenbrauen.
Tatsache ist, daß im Falle unheiligen Verhaltens unsere gesamte Persönlichkeit in Mitleidenschaft gezogen wird. Ziehen wir ehrlich Tagesbilanz über das,was wir geredet haben, überkommt uns bestimmt oft eine große Scham, die uns – wenn unsere Beziehung zum Heiligen Geist ungetrübt ist – schleunigst in Gebetshaltung zwingen sollte.
Wohlüberlegt sollten wir von unserenSprechwerkzeugen Gebrauch machen, daß wir ein Segen sind für unsere Glaubensgeschwisterund unsere Nächsten: 

ICH sage euch aber,
daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Jüngsten Gericht
von einem jeglichen unnützen Wort,
das sie geredet haben.

Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden,
und aus deinen Worten wirst du verdammtw erden – Mt. 12:36-37. 

Verhaltet euch weise gegenüber denen,
die draußen sind und kauft die Zeit aus.

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt,

daß ihr wißt, wie ihr einem jeden antwortensollt – Kol. 4:5-6 LU 1984. 

4. Für unsere Zeit – Eph. 5:16:
 

… und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit – Eph.5:16 LU1912. 

GOTT hat uns unsere Lebenszeit zugedacht.Wir können sie um keine Sekunde verkürzen oder verlängern. Wer ist unter uns, derseines Lebens Länge auch nur eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auchdarum sorgt – Mt. 6:27?Wohl können wir auf die Qualität ihrerNutzung Einfluß nehmen. Hier ist jedoch nicht nur die rein weltlicheLebensqualität gemeint. Doch entscheidendist die geistliche Lebensqualität. Denn diese bestimmt den ‚Ewigkeitswert‘unseres Erdenlebens. Es geht darum, unsere Prioritäten  gottgefällig zu setzen: 

Trachtet zuerst nach dem Reich GOTTES und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch solches alles zufallen – Mt. 6:33 LU 1816. 

Alles, was wir tun, sollten wir dem Willen GOTTES unterstellen, d.h. im Geist und der Wahrheit betend, daraufhin ‚abklopfen‘, ob es Seinem Willen entspricht. Dann wandeln wir unter dem SegenGOTTES. 

5. Für unsereFamilie – Eph. 6:1-4:
 

Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem HERRN, denn das ist billig (recht).
‚Ehre Vater und Mutter,‘ das ist das erste Gebot, das Verheißung hat:
‚aufdaß dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden‘(5. Mos. 5:16).
Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn,
sondern erzieht sie in der Zucht des HERRN
– Eph.6:1-4 LU 1984. 

Die Familie ist nicht nur die Keimzelle einer funktionierenden Gesellschaft; sondern bereits in der Schöpfungsordnung GOTTES ist ihr eine zentrale Bedeutung zugemessen, nämlich als Keimzelle Seiner Gemeinde.
Den Eltern ist geboten, ihre Kinder im Geiste GOTTES zu erziehen.
Die HeiligeSchrift gibt im Brief des Apostels Paulus an die Kolosser die Richtschnur für die Christliche Haustafel, d.h. die schlichten Grundregeln für das Leben in der Familie, s. Kol. 3:18.
Was Vater und Mutter ihre Kinder lehren, müssen sie (geisterfüllt!) vorleben.
Die Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kind(ern) ist der Ort, an dem die Heranwachsenden auf das Leben vorbereitet werden, indem sie zu mündigen, vor GOTT verantwortlichen Menschen erzogen werden.
Der Staat hat durch die Schulen und andere Ausbildungsstätten zu unterstützen.Da wir in einem laizistischen Staatsgebilde leben, sollte für diesen eine wohlwollende Werteneutralität gelten, die sich anden Zehn Geboten orientiert, die das Fundament des gesamteneuropäischen, jüdisch-christlichen Erbes sind.
Keinesfalls ist es vertretbar, daß von Seiten des Staates durch ideologisierte ‚Bildungspläne‘ auf die Erziehung massiver Einfluß ausgeübt wird, durch die die Kinder ihren Eltern entfremdet und somit die Familien zerstört werden.
Laut Art.6 des GG der BRD (1) stehen Ehe und Familie unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
Nur im Falle, daß das Kindswohl Schaden erlitten hat oder Verwahrlosung feststellbar ist, darf der Staat auf Gesetzesgrundlage eingreifen, s. Art. 3.
Ansonsten ist den Eltern die Lufthoheit über den Betten ihrer Kinder vorbehalten! 

6. Für unsere Gemeinde – Apg. 20:28 und Hebr. 10:25: 

So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde,
unter welche euch der Heilige Geist gesetzt hat zu Bischöfen,
zu weiden die Gemeinde GOTTES, die Er durch Sein eigen Blut erworben hat
– Apg. 20:28 LU 1912. 

 … und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen,
sondern einander ermahnen;
und das umso mehr, als ihr sehet, daß sich der Tag naht
– Hebr. 10:25 LU 1984.

Der Heiligen Gemeinde ist im Heilsplan GOTTES eine zentrale Bedeutung zugedacht. Sie stellt mit ihren Gliedern den ‚Leib‘ CHRISTI dar. ER ist ihr Haupt. DieGemeinde ist mit dem Heiligen Geistversiegelt – in ihrer Gesamtheit und jedes einzelne Glied.
Gemäß den Weisungen JESU CHRISTI sollen wirals das Salz der Erde und Licht der Welt wirken So spricht Er: 

Ihr seid das Salz der Erde.

Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?

Es ist zu nichts mehr nütze,
als daß man es wegschüttet und läßt es vonden Leuten zertreten.

Ihr seid das Licht der Welt.
Es kann die Stadt, die auf dem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel,

sondern auf einen Leuchter,
so leuchtet es allen, die im Hause sind.
So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten,

damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen
– Mt. 5:13-16 LU 1984. 

Die Heilige Gemeinde ist allerdings nicht nur im Augenmerk unseres Dreieinigen GOTTES, sondern auch der neidische Blick des bitterbösen Feindes, Satans, desWidersachers GOTTES ist auf sie gerichtet.
JESUS CHRISTUS warnte Seine Jünger vor denVerführern:

Seht zu, daß euch nicht jemand verführe!
Es werden viele kommen unter Meinem Namen und sagen:
Ich bin's und werden viele verführen
- Mk.13:5-6.

Unbedingte Wachsamkeit ist geboten:

Prüfet dieGeister, ob sie von GOTT sind.
Ein jeder Geist der bekennt, daß JESUS CHRISTUS in das Fleisch gekommen ist,
der ist von GOTT
und ein jeder Geist, der JESUS nicht bekennt,
der ist nicht von GOTT.
Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er kommen werde,
und er ist schon jetzt in der Welt
– 1. Joh. 4:1-2.
 
Seid nüchtern und wachet,
denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht,
wen er verschlinge -
1. Petr. 5:8.

Listig ist die alte Schlange trotzdem. Selbst JESUS CHRISTUS versuchte der Mörder von Anfang an, s. 2. Kor. 11:14, mit seinen frömmelnden Sprüchen hereinzulegen. Dabei biß allerdings nicht nur auf Granit sondern auf Diamant. Unser Heiland blieb standhaft, s. Mt.4:1-11!
Lassen wird es der Erzlügner nicht, bis ihm ein für allemal seindreckiges Handwerk gelegt worden ist:

… er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel desLichtes.
– 2. Kor. 11:14-15.

Und seit Anbeginn ihrer Existenz kursieren Irrlehren, um das Evangelium der Gnadein CHRISTO durch ein anderes, falsches Evangelium zu verdrängen oder zu verfälschen. Doch die Falsch-Propheten und Irrlehrer stehen unter einemdoppelten Fluch:

Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden,
das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,
der sei verflucht.
Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals:
Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt,
der sei verflucht
– Gal.1:8-9!

Irrlehren werden in die staatskirchlichen Gemeinden hineingetragen, grassieren und wuchern, denn in ihnen ist kaum einer da, der dem üblen Wildwuchs Einhalt gebietet.  Deshalb ist es unbedingt notwendig, daß wenigstens innerhalb der unabhängigen Gemeinden und Gemeinschaften das geistliche Wächteramt ausübt wird.
Der Feind kommt nicht nur von außen sondern – und das ist das wirklich Üble – er kommt aus dem Inneren der Kirchen und Gemeinden und dort von ‚oberen Rängen‘. Denn in den kirchlichen Dachverbänden, wie DEA, EKD etc., haben sich die  Wölfe in Schafskleidern, s. Mt. 7:15,  fest etabliert.
Die Warnungen des Apostels Paulus sind von brennender Aktualität:

Denn das weiß ich,
daß nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe,
die die Herde nicht verschonen werden.    
Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden,
die Jünger an sich zu ziehen
– Apg. 20:29.

So ist dann auch ein Mißbrauch des geistlichen Wächteramtes zu erwarten, nämlich gegen die, die  auf das Fundament der Heiligen Schrift gebaut haben. Sie werden als ‚Fundamentalisten‘diffamiert, diskreditiert und aus ihren Ämtern gemobbt.

Besser ist es, einer unabhängigen, meist kleinen Gemeinde beizutreten, die nicht nach den Töpfen  offiziell-kirchlicher Förderung schielt. Sonst entstehen ungute Bindungen, denn es gilt: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

Die Ur-Gemeinden, in denen sich die ersten Christen versammelten,  hatten noch keine Dachverbände, brauchten sie auch nicht. Sie waren in brüderlichem Austausch miteinander verbunden. Die Briefe der Apostel bezeugen das. Auch hoben sich die mit einem Amt Betrauten nicht durch besondere Kleidung und Titel von den anderen Gliedern der Gemeinde ab. Sie waren Brüder unter Brüdern. Ihre Vollmacht hatten sie vom Heiligen Geist. Das wurde von den  Mit-Gliedern – die ebenfalls im Heiligen Geist waren – anerkannt.

Die heutigen Großgemeinden mit ihren Hunderten und gar Tausenden von Mitgliedern bewirken Anonymität. Eindeutig zeigt sich in ihren Bestrebungen nach einer Global-Ökumene, daß die Installation einer Welt-Einheits-Religion vorbereitet wird. In der Offenbarung wird vor ihr als der Hure Babylon gewarnt:

Gehet hinaus aus ihr, Mein Volk, daß ihr nicht teilhabet an ihren Sünden und empfanget von ihren Plagen
– Offb. 18:4 LU 1912!

In den Urgemeinten kannte man seine Glaubensgeschwister, ihre Stärken, Schwächenund Sorgen.
JESUS CHRISTUS hat nie für eine von einem Zentralrat geführte Großkirchenorganisation gesprochen. CHRISTUS ist das Haupt der Heiligen Gemeinde, die mit dem Heiligen Geist versiegelt ist.  Sie besteht aus vielen kleinen brüderlichmiteinander verbundenen kleinen Gemeinden, deren Glieder ebenfalls mit dem Heiligen Geist versiegelt sind.

Genau diese bilden den getreuen Überrest, der keine Vermischung mit den Religionen in ihrer Mitte duldet:

Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen.
Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit?
Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
Wie stimmt CHRISTUS überein mit Beliar?
Und was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?
Was hat der Tempel GOTTES gemein mit den Götzen
– 2. Kor. 6:14-16 LU 1984?

Und dieser getreue Überrest ist es, der am Ende des Gemeindezeitalters entrückt wird  aufden Wolken in die Luft, dem HERRN entgegen, s. 1. Thess. 4:17.

7. Für die Mission – Mt. 28:19:

Und JESUS trat herzu und sprach zu ihnen:
MIR ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:

Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

und lehret sie halten alles, was Ich euch befohlen habe.

Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende
Mt. 28:18 LU 1912. 

Nicht jeder kann und soll seinem Beruf nach ein Vollzeit-Missionar sein. UnsererHerzensgesinnung nach jedoch sollen wir es, d.h. wir sollen allzeit bereit sein freimütig unseren Glauben zu bekennen bzw. zu bezeugen: 

Seit allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann,
der von euch Rechenschaft fordert
über die Hoffnung, die in euch ist – 1.Petr. 3:15. 

Auch unseren jüdischen Mitbürgern dürfen wir die Wahrheit des Heils, das in derPerson JESU CHRISTI von den Juden kommt, s. Joh. 4:22, nicht verschweigen. Auch wenn nicht jeder von unsKontakt zu Juden oder  Israelis hat, so können wir z.B. demEvangelium treue messianische Judenunterstützen durch Fürbitte im Gebet oder Spenden. 

8. Für unser Vaterland und dessen Regierung – Röm. 13;1-7:
 

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.
Denn es ist keine Obrigkeit ohne von GOTT;
wo aber Obrigkeit ist, die ist von GOTT verordnet
– Röm. 13:1 LU 1912. 

JESUS CHRISTUS verordnet uns Loyalität gegenüber dem Staat, dessen gottgewollte Aufgabe und Pflicht ist, für Recht und Ordnung zu sorgen: 

So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und GOTT, was GOTTES ist –
Lk. 20:25. 

Der Apostel Paulus ermahnt uns, für alle Obrigkeit zu beten, damit wir in ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit – 1. Tim. 2:2. 

Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, daß die Obrigkeit nicht fürchten muß wegen der guten Werke sondern wegen der bösen Werke; und wenn man sich vor der Obrigkeit nicht fürchten will, so tue man Gutes, damit man Lob erhalte, s. Röm. 13:3.
Leider besteht dies Rechtssicherheit nicht mehr – auch bestand sie zu Paulus‘ Zeiten nicht unbedingt.
Nun leben wir in der fortgeschrittenen Endzeit, deren Merkmal es ist, daß man Gutes als böse und Böses als gut bewertet, s. Jes. 5:20.
Viel zu oft ist es bereits geschehen, daß Bürger, die Zivilcourage zeigten, dafür das Nachsehen hatten, weil sie auf der‚politisch unkorrekten‘, weil unerwünschten Seite standen, und dafür vor den Richter gezerrt wurden.   
Leider kommen die meisten derzeitig in Europa existierenden Regierungen der Pflicht, Gerechtigkeit walten zu lassen, nur noch mangelhaft nach. Dennoch ist es unsere Pflicht, uns loyal zu verhalten, solange wir in dieser Beziehung nicht mit dem Willen GOTTES kollidieren.
Da wir in einer nominellen Demokratie leben, dürfen wir uns ihrer Mittel bedienen, um berechtigtem (gewaltlosen) Protest Ausdruck zu verleihen bzw. Widerstand zu leisten, z.B. indem wir unser Wahlrecht nutzen, oder wir uns an Bürgerinitiativen beteiligen, z.B. in der Familienschutz-InitiativeDemo Für Allehttps://demofueralle.wordpress.com/eine-seite/wer-wir-sind/. 
Stets müssen wir unser Gewissen kraft des HeiligenGeistes prüfen, inwieweit unsere Loyalität gegenüber der Obrigkeit gehendarf. In dieser Hinsicht leben wir in sensiblenZeiten, für die gilt: 

Manmuß GOTT mehr gehorchen als den Menschen
– Apg.5;29. 

Stets richtig ist es, für unser irdisches  Vaterland  im Gebet einzutreten um unserer Glaubensgeschwister willen und
derer, die hier vor ihren Verfolgern Zuflucht gefunden haben.

Wir stehen – wie hier aus Platzgründen nur andeutungsweise ersichtlich – in allen Bereichen unseres Lebens in der Verantwortung vor unserem Dreieinigen GOTT. Deshalb sollten wir beständig im Gebet bleiben, denn es gibt sehr Vieles,was unser Herz bewegt und der Heilige Geist bewirkt, daß wir es vor den Gnadenthron GOTTES bringen. 

Dieses ist ein Gebet, das die meisten Aspekte unserer Verantwortung anspricht. Mögees Ihnen als Anregung und Hilfe dienen:
 
Unser Heiliger, Dreieiniger GOTT, unser Vaterim Himmel, 

ich danke Dir, daß ich Dich im Gebet anrufen darf, für Deinen Heiligen Geist,Der mich im Gebet anleitet, für Deinen lieben Sohn, JESUS CHRISTUS, Der michaus der Finsternis und Gebundenheit meiner Sünden erlöst hat und in Dessenheiligen Namen ich Dir mein Gebet an Dein Herz lege. 

Bitte, vergib mir alle meine bewußten und unbewußten Sünden, die ich getan habe in Gedanken, Worten und Werken; sie sind mir von Herzen leid und reuen mich sehr. 

Bitte, sei in allen Lebensbereichen mein HERR und Meister.

Bitte, halte mich fest, daß wir in Deiner Liebe bleiben, im wahren Glauben, daß ich Dein Wort, Deine Weisungen und Hilfen  befolge.
Um einen klaren und gewissen Geist bitte ich Dich, die Gabe der Geisterscheidung und die neunfältige Frucht des Glaubens und des Heiligen Geistes, s. Gal. 5:22.

Bitte, führe mich, daß ich unter Deiner Anleitung wachsam, umsichtig, besonnen, geistesgegenwärtig, nüchtern  und geduldig mit meinen Glaubensgeschwistern und Nächsten bin.

Bitte, sieh in mein Herz, wie ich es meine und führe mich auf den rechten Weg zurück, wenn Du mich fehlgehen siehst.

Bitte, sei auch der Herr und Meister meinesVerstandes, Gemütes und Temperamentes.

Bitte, stärke mich wider meine Unarten, die Deinen Heiligen Geist in mir betrüben und hilf mir mit Deines Geistes Kraft zur Besserung meines Wesens und halte mich bereit zur Entrückung Deiner Heiligen Gemeinde.

Bitte, gib mir den Gehorsam, die Kraft und die Weisheit, diesen heutigen Tag in Dir wohlgefälliger Art und Weise zu bestehen. 
Dieses alles bitte ich Dich auch für meine Geschwister in Deinem Heiligen Geist.

Bitte, führe uns, daß wir miteinander so umgehen, wie Du es uns geboten hast, s. Röm.12:9-21.

Bitte, mache die Zahl Deiner Gemeinde möglichst bald vollständig und verkürze die Tage bis zu der Entrückung der Heiligen Gemeinde, damit keiner von uns verloren geht oder zuschanden wird.

Bitte, rette noch möglichst viele Menschen in die Heilige Gemeinde hinein. So bitte ich Dich auch für … . 

Bitte, sei auch bei den Glaubensgeschwistern, die in Kriegs-, Verfolgungsnöten und anderen schweren Bedrängnissen sind, bei Deinen getreuen Hilfs- und Missionswerken und ihren Mitarbeitern.

Bitte sei auch bei den Glaubensgeschwistern, die aus antichristlichen Regimen in unserem Land, in unserer Stadt/unserem Ort  Zuflucht gefunden haben.

Bitte beschütze sie vor ihren Verfolgern und mache, daß sie möglichst bald als Glaubensflüchtlinge anerkannt werden.

Bitte, erhalte die Gemeinden Deinem Evangelium getreu in Wort und Werken. 

Zuschanden werden lasse jedoch die Propagandaorganisationen des Falsch-Evangeliums und deren Ideologen und Propagandisten und ziehe sie für ihre Lügen zur Rechenschaft und zur  Verantwortung,wenn sie sich nicht von Dir bekehren lassen und ihre Irrlehren komplett widerrufen. 

Für Jerusalem, Israel und auch für Deutschland bitte ich  Dich, für Deine Heilige Gemeinde auch in unseren beiden Ländern.

Bitte, füge noch möglichst viele Menschen hinzuzu Deiner Heiligen Gemeinde, auch aus unseren beiden Ländern, auch von unserenjeweiligen Landsleuten.

Bitte, beschütze Israel um Deines Bundes, Heilsplanes und der jüdischen Glaubensgeschwister willen. 
Auch für mein irdisches Vaterland, Deutschland, bitte ich Dich um Erbarmen, Gnade, Hilfe und Schutz um der Glaubensgeschwister willen, die hier einheimisch sind und derer, die hier Zuflucht vor ihren Verfolgern gefunden haben. 

Für die Obrigkeit unseres Landes bitte ich Dich. daß wir hier als Glieder Deiner Heiligen Gemeinde ein ruhiges und stilles Leben in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit führen dürfen, s. 1. Tim 2:2, und dieses unter der Führung des Heiligen Geistes auch inallen Stücken in Dir wohlgefälliger Art und Weise tun. 

Bitte, bekehre noch möglichst viele von den Funktionären und Politikern, daß sie die Schändlichkeit ihres Tuns einsehen und im Glauben an Dich tätig und zeugnishaft Reue üben, für alles, was sie Dir,Deiner Heiligen Gemeinde, den redlichen Bürgern ihres jeweiligen Landes, Deinem Bundes- und Eigentumsvolk, den Juden und EretzIsrael, Deinem Eigentumsland, angetan haben. 

Bitte, mache, daß der Friede in Europa erhalten bleibt – um Deiner Heiligen Gemeinde, um der Glaubensgeschwister willen, die hier in den Ländern Europa einheimisch sind und derer, die hier vor den mörderischen Häschern Zuflucht gefunden haben oder noch suchen.

Bitte, mache, daß sie hier Hilfe und Schutz erhalten und ihren Glauben an Dich in CHRISTO JESU frei und segensreich leben dürfen. 

Bitte, unser gnädiger GOTT, erhöre meine Gebete und Fürbitten, die ich Dir im Geist und in der Wahrheit an Dein Herz lege. 

Amen. 

Nach unserer himmlischen Heimat  sehnen wir uns. Denn wir wissen, daß, wenn die vergängliche, irdische ‚Hütte‘ unseres Niedrigkeitsleibes abgebrochen wird, wir mit unserer neuen Behausung, die nicht mit Händen gemacht, sondern die ewig und vom Himmel ist, weil von GOTT erbaut, überkleidet werden. Dieses ist der Herrlichkeitsleib, nach dem wir uns sehnen, denn wir wollen janicht als nackt befunden werden.
Solange wir in der alten Hütte unseres irdischen und somit vergänglichen Niedrigkeitsleibes leben, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche von dem Leben verschlungen werde, s. 2. Kor. 5:1-4.

Der uns aber dazu bereitet hat, das ist GOTT,

Der uns als Unterpfand den
(Heiligen) Geist gegeben hat.
So sind wir dann allezeit getrost und wissen:
Solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern vom HERRN;

denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.

Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, dem Leib zu verlassen

und daheim zu sein bei dem HERRN.

Darum setzen wir auch unsere Ehre darein,

ob wir daheim sind oder in der Fremde,

daß wir Ihm wohlgefallen.

Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl CHRISTI,

damit jeder seinen Lohn empfange für das,
was er getan hat bei Lebzeiten,
sei es gut oder böse
– 2. Kor. 5:5-10.  

BossCo139
– Erstellt am 23.05.2016 um 14:49 Uhr -  Veröffentlicht am 24.06.um 12:35 Uhr

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Wie werde ich glücklich?

Wer sich nach dauerhaftem, ja ewigem Glück sehnt, muß auf das Ewige - besser - auf den
Ewigen
bauen - den Ewigen, der lebendig und wahrhaftig ist und der es wahrlich gut mit uns
meint - GOTT.
ER, der Schöpfer des Universums, der uns bereits liebte, als wir noch Seine Feinde waren - s.
Röm. 5;8-10 - unter dem Fluch unserer Sünden.
ER aber liebte uns, so sehr, daß Er Seinen eingeborenen Sohn CHRISTUS JESUS gab, um uns
zu retten. - hinein in die himmlische Gemeinschaft mit Ihm.

Denn also hat GOTT die Welt geliebt,
daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
- Joh. 3;16

Diese Gemeinschaft beginnt bereits in unserem irdischen Leben.
Deshalb sollten wir die rechte Wahl treffen:

Wohl dem, der nicht wandelt in dem Rat der Gottlosen
noch tritt auf den Weg der Sünder
noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
sondern hat Lust am Gesetz des HERRn
und sinnt über Seinem Gesetz Tag und Nacht.
- Ps. 1;1-2

Diese Worte lassen sich sehr gut ergänzen durch den ausführlichen Text der Jahres-Losung für
2014:

Aber das ist meine Freude,
daß ich mich zu GOTT halte und meine Zuversicht setze auf GOTT, den HERRn,
daß ich verkündige all Sein Tun.
- Ps. 73;28

Derjenige, welcher auf Erden in dem ihm von GOTT geschenkten Glauben lebt, hat durch
CHISTUS JESUS einen treuen Verbündeten bekommen - den Heiligen Geist.

Und Ich will den Vater bitten,
und Er soll euch einen anderen Tröster geben,
daß Er bei euch bleibe ewiglich:
den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen;
denn sie sieht Ihn nicht und kennt Ihn nicht.
Ihr aber kennt Ihn; denn Er bleibt bei euch und wir in euch sein.
- Joh. 14;16-17
LÜ1912
Aber der Tröster, der Heilige Geist,
welchen Mein Vater senden wird in Meinem Namen,
der wird euch alles Lehren und euch  erinnern alles des,
das Ich euch gesagt habe.
- Joh. 14;26 LÜ1912

Durch und in unserem Glauben sind wir nun mit dem Heiligen Geist versiegelt:

In Ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt,
nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit -
in Ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet,
versiegelt worden mit dem Heiligen Geist,
der verheißen ist.
- Eph. 1;13

Damit ist genug getan. Auf zusätzliche 'Geistestaufen' oder andere spektakuläre Ereignisse
brauchen wir nicht zu spekulieren.
Unser Gehorsam - ebenfalls bewirkt durch den Heiligen Geist - ist völlig ausreichend.

Der getreue Zeuge des drei-einigen GOTTes, der Tröster, Lehrer, Fürsprecher und Beistand
des in die Gottes-Kindschaft erhobenen Gläubigen ist von nun an unser ständiger Umgang.
An uns ist es, diesen wunderbaren Umgang eifrig zu pflegen und darauf zu achten, Ihn nicht mit
sündigem, unwürdigen Verhalten zu betrüben:

Und betrübt nicht den Heiligen Geist GOTTes,
mit dem ihr versiegelt seid
für den Tag der Erlösung.
- Eph. 4;30

Der Heilige Geist ist auch unser Lehrmeister im Gebet.
Das Gebet ist unser 'Heißer Draht' zu unserem himmlischen Vater und zu unserem Erlöser,
CHRISTUS JESUS.
Das Beten gehört zu unserem geistlichen Leben, wie das Atmen zu unserem leiblichen Leben.
Es ist sozusagen die zweite Quelle unseres Lebens.
Unter der behutsamen Führung des Heiligen Geistes werden vertrauter mit GOTT, unserem
himmlischen Vater und unserem Erlöser, CHRISTUS JESUS wesensähnlicher.
Wir lernen - gleich den Kindern, die das Sprechen lernen - unser Herz unserem Heiland zu
öffnen, Ihn nicht nur in unser Leben mit einzubeziehen, sondern Ihn in die Mitte unseres Lebens
zu stellen.
So lernen wir auch den GOTTes Willen kennen und ihm zu gehorchen.
Dazu ist allerdings auch ein eifriges, betendes Forschen in der Heiligen Schrift unbedingt nötig:

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. - Ps. 119;105

Nehmen wir uns dabei ein Beispiel an den Beröern, die genau dieses in vorbildlicher Weise taten:

Die Beröer waren freundlicher als die in Thessalonich;
sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift,
ob sich's so verhielte.
- Apg. 17;10-11

Hier wird uns zugesichert, daß wir im rechten Verständnis der göttlichen Wahrheit wachsen, wenn
wir uns ernsthaft forschend und mit reinem Herzen mit ihr befassen.
Unsere Einsichten und Erkenntnisse werden zunehmend dem Willen GOTTes entsprechen:

Und es soll geschehen:
Anstatt, daß zu ihnen gesagt wurde:

'Ihr seid nicht Mein Volk',
sollen sie Kinder des lebendigen GOTTes genannt werden.
- Röm. 8;26

Und dieses wird auch zur Quelle unserer Freude werden:

Habe deine Lust am HERRn:
Der wird dir geben, was dein Herz wünscht.
- Ps. 37;4

Der Umgang formt bekanntlich den Menschen. Deshalb ist es ratsam, sehr wählerisch mit seinem
Umgang zu sein.
Durch unsere geistliche Gemeinschaft mit GOTT - d.h. durch unseren Glauben - erfährt auch
unser tägliches Verhalten - die Formen unseres Umganges - einen Wandel zum Besseren.
Wir leben uns nicht selber, sondern dem HERRn:

Denn unser keiner lebt sich selber und keiner stirbt sich selber.
Leben wir, so leben wir dem HERRn;
sterben wir, so sterben wir dem HERRn.
Darum:
Wir leben oder sterben,

so sind wir des HERRn. - Röm. 14;7-8

So ist der Apostel Paulus ein hervorragendes Beispiel für die Erkenntnisse, die uns unser
herrlicher Gotteszeuge und Lehrer - der Heilige Geist - vermitteln will:

Ich lebe, doch nun nicht mehr ich,
sondern CHRISTUS lebt in mir.
Denn was ich jetzt lebe im Fleisch,
das lebe ich im Glauben an den Sohn GOTTes,
der mich geliebt hat und Sich selbst für mich dahingegeben.
- Gal. 2;20

Daraus erwächst uns die Frucht des Geistes bzw. des Glaubens:

Die Frucht des Geistes ist
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; ...
 - Gal.
5;22-23ff

Sich daraus ergebend, gedeihen Aufrichtigkeit, Barmherzigkeit, Brüferlichkeit, Friedfertigkeit,
Langmut und Redlichkeit gegenüber unseren Glaubensgeschwistern und unseren Nächsten.
Sie tragen dazu bei, unseren Alltag zu erleichtern:

Ein barmherziger Mann nützt auch sich selber;
aber ein herzloser schneidet sich in's eigene Fleisch.
- Spr. 11;17

Geben ist seliger denn nehmen. - Apg. 20;35

Die Frucht des Geistes bzw. des Glaubens reift in unserem Herzen, das gleichzeitig mit ihrem
Reifen geheilt wird von seinen alten Verunstaltungen und Wunden.
Wir werden - wie bereits oben geschrieben -  unserem Erlöser, CHRISTUS JESUS, ähnlicher.
Wie bereits JESUS CHRISTUS, als Er in Seiner Rettungs-Mission auf Erden weilte, ganz auf
Seinen himmlischen Vater vertraute, lernen auch wir, mehr und mehr auf unseren himmlischen
Vater zu vertrauen, der ja schließlich derselbe ist, wie der unseres Heilandes:

Freuet euch in dem HERRn allewege;
und abermals sage ich:
Freuet euch!
Eure Güte laßt kund sein allen Menschen!
Der HERR ist nahe!
Sorget euch um nichts,
sondern in allen Dingen laßt eure Bitten
in Gebet und Flehen mit Danksagung vor GOTT kundwerden!
Und der Friede GOTTes, der höher ist als alle Vernunftbewahre eure Herzen
in CHRISTUS JESUS.
... Was wahrgaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert,
was einen guten Ruf hat,
sei es eine Tugend,
sei es ein Lob -
darauf seid bedacht!
 - Phil. 4;4-8

Auch den schwierigsten Part, den ein Gotteskind u.U. bestehen muß, werden wir unter der
gütigen Führung unseres wunderbaren Lehrmeisters bestehen lernen.
Nicht, daß wir es aus eifernder Eitelkeit darauf anlegen sollten,, GOTT zu versuchen, indem wir
uns in 'hausgemachte' Leidens-Situationen willkürlich hineinmanövrieren, um uns etwas beweisen
zu wollen bzw. uns vor GOTT groß zu tun. Dies sei ferne!
Wenn GOTT es zuläßt, daß wir in widrigen Situationen bestehen müssen, wird Er uns auch 
Seinen Heiligen Geist zur Seite stellen und uns auch hindurchführen - oder uns sogar tragen.
An uns ist es - auch in diesem Falle - zu vertrauen und uns trösten zu lassen:

Denn unsere Trübsal,
die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.
-
2. Kor. 4;17

Jedoch auch in unserem Alltagsleben wird oft unsere Geduld und Kraft, ja das gesamte Reservoir
unserer Tugenden einer harten Prüfung unterzogen.
Unser getreuer Beistand und Tröster ist auch hier ganz nahe bei uns, um uns zu helfen mit der
Kraft und den Zusagen unseres himmlischen Vaters.

Sind mehrere Glaubensgeschwister in heiligmäßiger Gemeinschaft - ob anbetend, dankend oder
fürbittend - beieinander, so ist unser Heiland - wie Er es uns verheißen hat - durch den Heiligen
Geist
in ihrer Mitte:

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen,
da bin Ich mitten unter ihnen.
- Mt. 18;20

Diese herrliche Allgegenwart Seiner Liebe und Fürsorge für uns erfreut uns und erfüllt wahrlich
unsere Herzen:

Ich aber traue darauf, daß Du so gnädig bist;
mein Herz freut sich, daß Du so gerne hilfst.
Ich will dem HERRn singen daß Er so wohl an mir tut.
- Ps. 13;6

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern,
singt und spielt dem HERRn
in eurem Herzen.
- Eph. 5;19

Wir leben aber auch in der innigsten Hoffnung, auf daß sie in Bälde erfüllt werde, in der Nah-
Erwartung der Wiederkunft unseres Heilandes CHRISTI JESU - wenn nun endlich die Vollzahl der
Heiligen Seiner Gemeinde erreicht ist und wir vom Glauben zum Schauen - vgl. 1. Kor. 13;9
übergehen:

Danach werden wir, die übrigbleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden
auf den Wolken in der Luft,
dem HERRn entgegen;
und so werden wir sein bei dem HERRn allezeit.
- 1. Thess. 4;17

Dieses ist die EWIGE GLÜCKSELIGKEIT!

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 11.01.2014 um 13:15 Uhr

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GOTT beim Wort nehmen oder GOTT versuchen - Erkenne den Unterschied!

Satans übler Reinfall

Den ‚klassischen‘ Fall liefert der Satan selber, als Er unseren Heiland CHRISTUS JESUS versuchen wollte:

Da ward JESUS vom Geist in die Wüste geführt, auf daß Er von dem Teufel versucht würde.
Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte Ihn.
Und der Versucher trat zu Ihm und sprach:
Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden.
Und Er antwortete und sprach:
Es steht geschrieben:
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund GOTTes geht."
Da führte ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt und stellte Ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu Ihm:
Bist du Gottes Sohn, so laß Dich hinab; denn es steht geschrieben:
Er wird Seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden Dich auf Händen tragen,
auf daß Du Deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Da sprach JESUS zu ihm:
Wiederum steht auch geschrieben:
"Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen."
Wiederum führte Ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte Ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
und sprach zu Ihm:
Das alles will ich Dir geben, so du niederfällst und mich anbetest.

Da sprach Jesus zu ihm:
Hebe dich weg von Mir Satan! denn es steht geschrieben:
"Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen."
Da verließ Ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten Ihm. – Mt. 4; 1-11 LU 1912

Als JESUS CHRISTUS durch Sein Fasten physisch stark geschwächt war, meinte der Teufel, daß die Gelegenheit günstig sei, JESUS ‚herumzukriegen‘,

1. Versuch:
Satan dachte, JESUS zu überlisten zu können, als dieser körperlich erschöpft und schwach war, Ihn zu überlisten, indem er Ihn zu eigenmächtiger ‚Selbsthilfe‘ animierte: 
Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. – V. 3
JESUS war nach vierzig Tagen garantiert sehr, sehr hungrig.
Doch Er erkannte die List Satans und widerstand:
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort,
das durch den Mund GOTTes geht.“ – V. 4

2. Versuch
Der Satan versucht JESUS über die Verlockung des Privilegs und der Vollmacht:
Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben:
Er wird Seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen,
auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. – V. 6
Auch hier erkannte der Sohn GOTTes, die List des Teufels und widerstand:
Wiederum steht auch geschrieben:
"Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen." – V. 7

3. Versuch:
Satan  versucht JESUS über die Verlockung Reichtums zu verführen:
Das alles will ich Dir geben, so Du niederfällst und mich anbetest. – V. 9
Den ‚Haken‘, dieses Angebots nannte der Teufel gleich mit: wenn Du mich anbetest.
Auch auf diese Lüge des Widersachers fiel  der Heiland der Welt nicht herein und widerstand:
"Du sollst anbeten GOTT, deinen HERRN, und Ihm allein dienen." – V. 10

JESUS war klar, daß Er in Seiner geschwächten Verfassung das bevorzugte Angriffsziel des Widersachers war.
Aber auch wenn er körperlich durch das intensive Fasten in der Wüste geschwächt war, schlug Ihm die Hitze nicht auf das Gehirn und trocknete auch nicht Sein Herz aus, denn JESUS CHRISTUS war von Herzen Seinem Vater im Himmel gehorsam und der Geist GOTTes war bei Ihm.

Auffällig ist, daß der Teufel das Wort GOTTes genauestens kennt.
Jedoch benutzte er es als Mittel der Verführung.
Der Satan verstellt sich als Engel des Lichts. – 2.Kor. 2;14 LU 1912

JESUS CHRISTUS kennt das Wort GOTTes, Seines himmlischen Vaters, und  gehorcht Ihm.
Schließlich war Er bei der Erschaffung der Welt als das Wort bei Ihm:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOTT,
und GOTT war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei GOTT.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht,
und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen. – Joh. 1;1-5 LU 1912

Tatsache ist, daß GOTT uns niemals versucht.
Stets ist es der Teufel, der Widersacher GOTTes, der die Menschen und vornehmlich die Gläubigen unter ihnen zu verführen versucht. 

Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von GOTT versucht werde.
Denn GOTT kann nicht versucht werden zum Bösen, und Er selbst versucht niemand. Sondern ein jeglicher wird versucht,
wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird.
Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde;
die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod. – Jak. 13-15 LU 1912

Zur Prüfung unseres Glaubens läßt GOTT zwar Versuchungen zu – jedoch nicht über unsere Kraft:

Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten;
aber GOTT ist getreu, Der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen,
sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen. – 1. Kor. 10;13 LU 1912

Menschen verführen einander, doch stets ist es der Ungeist des Widersachers, der sich dahinter verbirgt.
Deshalb sind die Methoden der Verführung stets gemein, hinterlistig, tückisch, unredlich. Sie nutzen Momente der Leichtsinnigkeit, Schwäche und Unachtsamkeit aus.

Leider wähnen Übermütige, sie könnten GOTT versuchen.
Dahinter steckt entweder grenzenlose Dummheit oder echte Bosheit.
Jedoch dem Ur-Vater aller Bosheit, Satan, dem Teufel, welcher der Widersacher GOTTes ist, wird es niemals gelingen, GOTT, den Allmächtigen und Allweisen, hinters Licht zu führen.

Unser gnädiger zugänglicher GOTT – Oder: Seine wunderbare Nähe

Wunderbar ist es jedoch, den heiligen GOTT, Der voller Gnade ist, bei Seinem Wort zu nehmen.

Dazu gehört jedoch Glaube und Gebet. Im Glauben an Seine Verheißungen dürfen wir Ihn im Geist und in der Wahrheit in unseren Gebeten und Fürbitten anrufen, uns auf Seine Verheißungen berufen, Unsere Probleme und Sorgen dürfen wir Ihm an Sein liebendes Vaterherz legen.

Beispiele:

‚GOTTES Notruf-Nummer‘:

… rufe Mich an in der Not, so will Ich dich erretten, so sollst du Mich preisen. – Ps. 50:15 LU 1912

GOTT hilft:

Er begehrt Mein, so will Ich ihm aushelfen;
er kennt Meinen Namen, darum will Ich ihn schützen.
Er ruft Mich an, so will Ich ihn erhören;
ICH bin bei ihm in der Not;
ICH will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
ICH will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen Mein Heil." – Ps. 91;14-16 LU 1912

GOTT ist bei uns:

… fürchte dich nicht,
Ich bin mit dir;
weiche nicht, denn Ich bin dein GOTT;
Ich stärke dich, Ich helfe dir auch,
Ich erhalte dich durch die rechte Hand Meiner Gerechtigkeit. – Jes. 41;10 LU 1912

Auch wenn wir keinen Ausweg sehen, GOTT auf Seinem himmlischen Gnaden-Thron hat ihn schon längst geplant und führt und zum Besten:

Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,
und eure Wege sind nicht Meine Wege,
spricht der HERR – Jes. 55;8-9 LU 1912

GOTTes Gedanken sind wohlwollend gegenüber denen, die Ihn von ganzem Herzen lieben:

Denn Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe,
spricht der HERR:
Gedanken des Friedens und nicht des Leidens,
daß Ich euch gebe das Ende, des ihr wartet. 12
Und ihr werdet Mich anrufen und hingehen und Mich bitten,
und Ich will euch erhören. 
Ihr werdet Mich suchen und finden.
Denn so ihr Mich von ganzem Herzen suchen werdet,
so will Ich Mich von euch finden lassen,
spricht der HERR,
und will euer Gefängnis wenden. – Jer. 29;11-14 LU 1912
Wir wissen aber, daß denen, die GOTT lieben,
alle Dinge zum Besten dienen,
denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. – Röm. 8;28 LU 1912

GOTT ist die Liebe und deshalb liebt Er uns:

Also hat GOTT die Welt geliebt,
daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an Ihn glauben,
nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. – Joh. 3:16

Wer nicht liebhat, der kennt GOTT nicht;
denn GOTT ist Liebe.
Daran ist erschienen die Liebe GOTTes gegen uns,
daß GOTT Seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt,
daß wir durch Ihn leben sollen – 1. Joh. 4;8 LU 1912


BossCo139 – Erstellt am 13.07.2015 um 10:58 Uhr - Veröffentlicht am 16.07.2015 um 09:13 Uhr

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Heilige ‚machen‘ – Wer hat die Vollmacht zu heiligen?

Niemand anderes, als Derjenige, der in Seinem gesamten Wesen heilig ist, hat die Vollmacht rechtswirksam jemanden für heilig zu erklären. Dieses ist der heilige Dreieinige GOTT in Seinen drei Personen. Jede dieser drei Personen hat Seinen Anteil an dem Gnadenwerk der Heiligung des Gläubigen.
Keinem Menschen ist es gegeben, und wird es auch nicht gegeben sein, das göttliche Hoheitsgebiet zu betreten. Kein Mensch war, ist und wird jemals dazu imstande sein, egal wie er sich auch durch ‚gute Werke‘ und religiösen Eifer bemüht.
Allein unser Heiland und HERR CHRISTUS JESUS hat dieses Vorrecht durch Sein Leiden und Sterben am Kreuz von Golgatha erwirkt:
ICH heilige Mich Selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit – Joh. 17:19.
GOTT allein – und kein anderer – hat diesen Zugang freigemacht.
Dieses geschah durch CHRISTUS JESUS, den eingeborenen Sohn GOTTES, der Sich selbst opferte als das Lamm GOTTES ohne allen Fehl, durch den ewigen Geist GOTTES, s. Hebr. 9:14, um die Strafe GOTTES stellvertretend für unser aller Sünden und die Sünden der Welt auf Sich zu nehmen und durch Sein teures Blut, das Er für uns am Kreuz von Golgatha vergoß, von unseren Sünden rein zu waschen, s. 1. Petr. 1:19.
Als unser Heiland Seinen Geist Seinem himmlischen Vater anbefahl mit den Worten:
Vater, Ich befehle Meinen Geist in Deine Hände - Lk. 23:46! zerriß zur gleichen Zeit der Vorhang, der das Allerheiligste im Tempel verdeckte, vollständig von oben bis unten.

Das Allerheiligste ist der Ort der Gegenwart GOTTes. Nur der Hohepriester durfte diese Grenze überschreiten und diesen Raum betreten, allerdings nur einmal im Jahr – und nicht ohne Blut.
Allerdings vermochte das geopferte Blut von Tieren die Sünden lediglich zu bedecken, jedoch nicht abzuwaschen.
Nur durch einen ewigen Hohenpriester, der ein absolut makelloses Opfer mit ewiger Wirksamkeit bringt, ist es möglich, von unseren Sünden ewigkeitstauglich gereinigt zu werden. Das tat CHRISTUS JESUS.

CHRISTUS JESUS ist beides in Seiner Person – Hohepriester und ‚Lamm GOTTES‘:
Es ist vollbracht – Joh. 19:30, nämlich das allgenügende – und deshalb nur einmalige Opfer und der ewige Sieg über Satan und dessen Todes-Regime ist vollbracht!

Der zerrissene Vorhang war das sichtbare Zeichen dafür, daß der Zugang zum Allerheiligsten, der unmittelbaren Gegenwart GOTTES, frei ist für diejenigen, die das Gnadengeschenk der Erlösung von ihrer tödlichen Sündenschuld, s. Röm. 3:10,23, 6:23, annehmen, welches uns auf dem Wege des Glaubens durch den Heiligen Geist angeboten wird.
Kein Priester steht zwischen GOTT und dem Gläubigen, denn sie sind nicht nur Himmelsbürger in spe, s. Phil. 3:20-21, und Hausgenossen GOTTES, s. Eph. 2:19, sondern Kinder GOTTES und somit Miterben CHRISTI, s. Röm. 8:15-17, und sie sind zudem berufen zu einem heiligen Priestertum, s. 1. Petr. 2:5. Sie sind das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß sie verkündigen sollen die Tugenden Des, Der sie berufen hat von der Finsternis zu Seinem wunderbaren Licht, s. 1. Petr. 2:9, s.a. Offb. 1:6.

Welch eine unfaßbare Gnade!
Sich auch das kleinste Fünkchen Gnade selber als Verdienst anrechnen zu wollen, wäre der pure Größenwahn!
Durch den Sündenfall im Paradies (Erbsünde) und durch unsere eigenen Sünden sind wir unter die Knechtschaft Satans gefallen.
Doch GOTT, der Heilige aber auch Barmherzige, hat Sich Seine Liebe zu uns nicht aus Seinem Herzen reißen lassen. Seinen Heils- und Rettungsplan hatte ER bereits ersonnen, da Er die Gefahr bereits voraussah. Es ist der ‚Preis unserer Freiheit‘, den ER für uns zahlte.
Um uns zu retten, hat Er sein Liebstes, Seinen eingeborenen Sohn geopfert. Somit brachte Er das größte und teuerste Opfer überhaupt, s. Joh. 3:16.
Dadurch sind wir von der Knechtschaft der Sünde, also Satans, befreit worden und erhoben in einen neuen Rechtsstand:
zu Bürgern des Himmelreiches z.Zt. noch auf Hoffnung, von GOTT auserwählt, für Ihn beschlagnahmt, mit den Heiligen Geist versiegelt und von der Welt – wenn auch in ihr lebend – abgesondert. 

Da GOTT heilig ist, will ER, daß auch wir heilig sind:
Ihr sollt heilig sein; denn Ich bin heilig, der HERR, euer GOTT – 3. Mos. 19:2.
Darum sollt ihr Mir heilig sein; denn Ich, der HERR, bin heilig,
Der euch abgesondert hat von den Völkern, daß ihr Mein wäret – 3. Mos. 20:26.

Wir gehören dem Dreieinigen GOTT, Der in Seiner Liebe barmherzig ist und uns in Seiner Gnade angenommen hat. Nun, da wir dieses auch bewirkt durch den Heiligen Geist glauben, sind wir Sein Eigentum – als die Gemeinde der Heiligen – das Geschenk des himmlischen Vaters an Seinen Sohn CHRISTUS JESUS. Denn aus Liebe ging Er den schweren Opferweg an das Kreuz, um uns zu retten. Nun sind wir Sein, denn Er ist unser Herr. ER hat Sich nicht nur mit uns Sündern gleichgemacht, als Er für uns in den Tod ging und diesen überwand. ER hat uns durch den Glauben an Ihn in Seiner Heiligkeit gleichgestellt. Das kleine ‚Samenkorn‘, das JA unseres Herzens, das uns dem Glauben öffnete, setzte den Gnadenstrom der in Bewegung:
Sintemal sie alle von Einem (von GOTT, dem Vater) kommen, beide,
Der da heiligt, und die da geheiligt werden.
Darum schämt Er (CHRISTUS JESUS) sich auch nicht, sie Brüder zu heißen – Hebr. 2:11-12.

… da sprach ER:
Siehe, Ich komme, zu tun, GOTT, Deinen Willen.
In diesem Willen sind wir geheiligt auf einmal durch das Opfer des Leibes JESU CHRISTI.
[…]

Denn mit einem Opfer hat Er in Ewigkeit vollendet, die geheiligt werden – Hebr. 10:9-10,14.

Den Heiligen Geist, mit Dem wir von Beginn unserer Wiedergeburt an versiegelt sind, und Der von nun an in uns wohnt, sollten wir nicht betrüben, sondern Ihn ungehindert wirken lassen, damit CHRISTUS in uns Gestalt gewinnt, s. Gal. 4:19 – d.h. daß unsere Herzensgesinnung der unseres Heilandes ähnlicher werde:  

Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts
und ziehet den neuen Menschen an,
der nach GOTT geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit – Eph. 4:23-24;
und
stellet euch nicht dieser Welt gleich,
sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes,
auf daß ihr prüfen möget,
welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille – Röm.12:2.

BossCo139 – Erstellt am 05.08.2016 um 14:23 Uhr  - Veröffentlicht am 24.08.2016 um 15:55 Uhr

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Heilige – wer sind sie?

Im Gegensatz zu der Irrlehre der Römisch-Katholischen Kirche wird man nicht zu einem Heiligen ‚gemacht‘ – weder durch eigene ‚gute‘ Werke noch durch ‚Heiligsprechung‘ seitens der Glaubenskongregation des Vatikans und letztendlich des Papstes. All dieser schändliche Firlefanz widerspricht auf das Gröbste den Weisungen der Heiligen Schrift.  Sie kennt keine ‚Schutzheiligen‘, keine ‚von Sünden unbefleckte Maria‘, ‚Himmelskönigin‘ etc. als Mittlerperson zu GOTT. Als diese Mittlerperson ist im Namen CHRISTI JESU der Heilige Geist als Sein Stellvertreter auf Erden eingesetzt, s. Joh. 14:15-17,26, 15:26, und niemand anders!

Heilige sind wir durch die Gnade GOTTES und Sein in ihr begründetes Heils- und Rettungswerk in CHRISTO JESU. Indem Er stellvertretend für uns Sünder das tödliche Sühne-Opfer auf Sich nahm, nämlich die Strafe, die uns gebührt, tat Er der Gerechtigkeit GOTTES Genüge.

Er stiftete den Glauben als den Weg, das Gnadengeschenk der Erlösung anzunehmen, und selig zu werden:

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben – Joh. 3:16.

Neben der ‚Generalamnestie‘ für alle, die daran glauben, erhalten wir das ‚Unterpfand‘ auf das ewige Leben in Seinem himmlischen Reich:

GOTT hat uns mit CHRISTUS lebendig gemacht, als wir tot waren,
und hat uns geschenkt (vergeben) alle Sünden
und ausgetilgt die Handschrift, die wider uns war
und aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet Kol.2:13-14.

Das Unterpfand ist der Heilige Geist GOTTES, mit Dem wir als Gläubige versiegelt sind, und Der von dem Moment unserer Wiedergeburt an in uns wohnt:

Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen,
durch welchen wir rufen:
Abba, lieber Vater!
Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben,
nämlich GOTTES Erben und Miterben CHRISTI,
so wir anders mit Ihm leiden,
auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden – Röm. 8:15-17.

In der Apostelgeschichte und in den Lehrbriefen werden die Gläubigen an knapp 50 Textstellen als Heilige bzw. als heilige Brüder bezeichnet.
An Gläubige in der Diaspora schreibt der Apostel Petrus:

Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht,
das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums,
daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des,
der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht – 1. Petr. 2:9.

Ihm (JESUS CHRISTUS), Der uns liebt und uns gewaschen hat von den Sünden mit Seinem Blut
und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor GOTT, Seinem Vater,
Dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit – Offb. 1:6.

Was unterscheidet die Heiligen GOTTES von den ‚Weltmenschen‘?
Sie lassen sich belehren und ermahnen, d.h. sie sind Seinen Weisungen gegenüber gehorsam. Unterweisungen sind für den für GOTT abgesonderten Menschen zumutbar. Denn nicht mehr unser widerspenstiges Ich steht im Mittelpunkt unseres Lebens, sondern unser Heiland, Christus JESUS, bezeugt durch den Heiligen Geist in uns.

So ist es auch aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth ersichtlich. Nach der Anrede, die wie folgt lautet:
Paulus, berufen zum Apostel JESU CHRISTI durch den Willen GOTTES und Bruder Sosthenes, der Gemeinde zu Korinth, den Geheiligten in CHRISTO JESU, den berufenen Heiligen samt allen denen, die anrufen den Namen unseres HERRN JESU CHRISTI an allen ihren und unseren Orten -1. Kor. 1:1-2.
nun die ‚Standpauke‘:
Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch den Namen unseres HERRN JESU CHRISTI, daß ihr allzumal einerlei Rede führt und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinne und in einerlei Meinung. Denn es ist vor mich gekommen, liebe Brüder, durch die aus Chloes Gesinde von euch, daß Zank unter euch sei … - 1. Kor. 1:10-11.
In der Gemeinde zu Korinth gab es einiges, das geradegerückt werden mußte. Darüber erfährt man aus den beiden Briefen des Apostels Paulus an diese Gemeinde. 

Zur Heiligung gehört auch unsere vom Heiligen Geist bewirkte Dankbarkeit für das Wort GOTTES und Demut und Gehorsam gegenüber dem Wort GOTTES:

Denn alle Schrift, von GOTT eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe,
zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit,
daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt – 2. Tim. 3:16-17.

Das ist eine Sache, gegen die sich die sündige Eitelkeit des ‚Weltmenschen‘ sträubt, deshalb schreibt der Apostel Paulus warnend an Timotheus, seinen treuen Mitarbeiter:

Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden;
sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
nach dem ihnen die Ohren jucken,
und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren – 2. Tim. 4:3-4

Hier ermahnt Paulus abermals seinen ‚Sohn‘ im Heiligen Geiste, dem Evangelium CHRISTI die Treue zu halten:

Du aber sei nüchtern allenthalben,
sei willig zu leiden, tue das Werk eines evangelischen Predigers,
richte dein Amt redlich aus – 2. Tim. 4:5.

BossCo139 – Erstellt am 02.08.2016 um 14:49 Uhr - Veröffentlicht am 17.08.2016 um 15:45 Uhr

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HEILIGER GEIST - der Tröster, Stellvertreter GOTTES, Lehrer, Fürsprecher der Gläubigen -
Seine Eigenschaften und Wirkungen

CHRISTUS JESUS gibt uns Zeugnis über den Heiligen Geist, den Er dem Gläubigen Seiner heiligen Gemeinde zum vielseitigen Beistand gesandt hat:

GOTT ist ein Geist und die Ihn anbeten, die müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten - Joh. 4:24.

Und Ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Tröster geben, daß Er bei euch sei in Ewigkeit - Joh. 14:14.

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den Mein Vater senden wird in Meinem Namen, der wird euch alles lehren, und euch an alles erinnern, Was Ich euch gesagt habe - Joh. 14:26.

Wenn aber der Tröster kommen wird, den Ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit,
der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von Mir
- Joh. 15:26.

Es ist gut für euch, wenn Ich jetzt weggehe.
Denn wenn Ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch.
Wenn Ich aber gehe, will Ich ihn zu euch senden
- Joh. 16:17.

Einige Menschen haben 'spirituelle' Erfahrungen oder vermeinen, sie zu haben. Leider handelt es sich all zu oft um die Einflußnahme falscher Geister.

Woran erkennt man, ob es wirklich der Heilige Geist oder ein fremder, unreiner, verführerischer Geist ist, der in uns wirksam werden will?

Man beachte: An Aktivität oder Passivität scheiden sich - hier buchstäblich - die Geister.

Einige Haupt-Unterscheidungsmerkmale seien hier aufgeführt:

Der Heilige Geist bewirkt Bekehrung, Wiedergeburt. (Der falsche Geist verwirrt und zeugt Abkehr, Verstockung und Widerwillen gegen das Evangelium.)

Der Heilige Geist lenkt das Gewissen, ist dessen 'Kompass'. (Der falsche Geist sorgt für Abstumpfung der Gewissensregungen.)

Der Heilige Geist beeinflußt das Herz des Menschen. (Der falsche Geist bemächtigt sich der leiblichen Funktionen.)

Der Heilige Geist harmonisiert Herz und Verstand in vollkommener Art und Weise. (Der falsche Geist versucht, beide gegeneinander auszuspielen. )

Der Heilige Geist bewirkt Selbstkontrolle. (Der falsche Geist übernimmt die Direktkontrolle unter Umgehung des Herzens und des Verstandes.)

Der Heilige Geist erleuchtet den Verstand und aktiviert den Willen. (Der falsche Geist schaltet das klare Denken aus und bewirkt - je nach der Art der Beeinflussung - Zwang.)

Der Heilige Geist bewirkt Wachsamkeit. (der falsche Geist lullt ein oder versetzt in psychische Ausnahmezustände, wie Ekstase, Trance, Verzückung.)

Des Menschen Ebenbildlichkeit GOTTES bezieht sich auf die Eigenschaften seiner Persönlichkeit, denn der Mensch ist mit Verstand, freiem Willen und Gefühlen begabt.

Der Heilige Geist öffnet uns die Augen für die Sünde, indem Er unser Gewissen sensibilisiert gegenüber falschen, bösartigen Neigungen, Strebungen und Verhaltensweisen. Unser Gewissen meldet sich, indem es uns alarmiert mit warnenden Empfindungen bzw. Gefühlen. Die Anlage des Gewissens und die Freiheit, dessen Warnungen zu gehorchen, ist jedem Menschen von Anbeginn der Schöpfung gegeben.

Somit ist der Heilige Geist auch ein heilender Geist. Er erforscht unser Herz und bewirkt - sofern unser Willen Ihm dieses gewährt - dessen immer tiefer greifende heilsame Erneuerung und Läuterung.

Unter Anleitung des Heiligen Geistes erleben wir die schrittweise Wandlung unseres Herzens im Lichte des Glaubens und lernen, das Instrumentarium unseres Verstandes immer besser zu nutzen, immer klarer zu denken - u.a. die Geister (besser) zu (unter)scheiden. Der Heilige Geist unterweist uns im Verstehen dessen, was des HERRN Wille ist, gespeist aus dem gehörten und gelesenen Wort GOTTES.

Ebenfalls lehrt uns der Heilige Geist das Beten und führt uns im Gebet. Und so wir - ob unserer Schwäche - außerstande sind, zu beten, vertritt Er uns - sogar mit unaussprechlichem Seufzen, s. - Röm. 8;36.

Irren wir ab vom rechten Wege, ermahnt Er uns, führt uns zu Reue bzw. Buße und somit zurück auf den ewigen Weg des Heils.

Der Heilige Geist manipuliert niemals in diesem uns von GOTT, unserem Schöpfer, anvertrauten Instrumentarium herum, denn Er, unser Vater im Himmel, liebt Seine Geschöpfe und will sie nicht zwingen - auch nicht zu ihrem 'eigenen Glück'. Deshalb hat GOTT sich in Seiner Schöpfungsordnung selber Einschränkungen auferlegt, die Er respektiert.

Verstehen werden wir dieses niemals können - nur glaubend dankend annehmen und anbeten!

BossCo139 - Erstellt am 18.01.2011 um 11:49 Uhr

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HEILIGER GEIST - der himmlische Zeuge CHRISTI - Sollen wir Ihn anbeten?

Zur Vereinfachung habe ich einige relevante Textstellen der Heiligen Schrift an den Anfang gesetzt. 

Und Ich will den Vater bitten, und Er soll euch einen andern Tröster, den Geist der Wahrheit  geben,
daß Er bei euch bleibe ewiglich, den Geist der Wahrheit,

welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht Ihn nicht und kennt Ihn nicht.
Ihr aber kennet Ihn; denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein –
Joh. 14:16.

Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen Mein Vater senden wird in Meinem Namen,
der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das Ich euch gesagt habe –
Joh. 14:26. 

Aber Ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, daß Ich hingehe.
Denn so Ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; so Ich aber gehe,
will Ich Ihn zu euch senden – Joh. 16:7.

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten.
Denn Er wird nicht von Sich selber reden;
sondern was Er hören wird, das wird Er reden,
und was zukünftig ist, wird Er euch verkünden
– Joh. 16:13.

Denn welche der Geist GOTTES treibt, die sind GOTTES Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen:
Abba, lieber Vater – Röm. 8:14-15!

Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt;
sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen – Röm. 8:26.
 
Denn der HERR ist der Geist; wo aber der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit – 2. Kor. 3:17.
 
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit – Gal. 5:22.
 
Der Heilige Geist als die dritte eigenständige Person GOTTES – Ihm und CHRISTUS JESUS in Wesen, Majestät und Macht gleich - übt einen ganz besonderen, sehr selbstlosen Dienst aus – als der Zeuge CHRISTI, Tröster, Lehrer, Helfer und Fürsprecher der Gläubigen bzw. als der Ankläger derer, die  das Evangelium der Gnade ablehnen.
 
Unser Heiland CHRISTUS JESUS wollte uns nicht trostlos als Waisen in dieser Welt zurücklassen, da wir ohne himmlisch-geistlichen Beistand  den satanischen Einflüssen hilf- und hoffnungslos ausgeliefert wären – Ich will euch nicht als Waisen lassen, s. Joh. 14;18.

Ohne die Rückkehr unseres Heilandes in Seines und unseres himmlischen Vaters Reich – weshalb wir auch Gotteskinder heißen, s. Röm. 8;15,17, wäre es nicht möglich gewesen, daß der Heilige Geist als Sein Stellvertreter auf Erden wirkt.

Die Amtsanmaßung der römisch-katholischen Kirche in Gestalt des Papstes eine Gotteslästerung sondergleichen!

Sein offizielles Amt als das des stellvertretenden Hauptes und Lehrers der Gemeinde CHRISTI übernahm der Heilige Geist, als das Pfingstwunder die noch im Entstehen begriffene Gemeinde heimsuchte. 
 
Der Heilige Geist überführt uns unserer Sündhaftigkeit, indem Er unser Gewissen alarmiert und neu orientiert – und auch wachsam erhält. So überführt Er uns in unserer Sünden-Schuld, und läßt uns erkennen, daß wir der Erlösung durch CHRISTUS JESUS bedürfen, der stellvertretend die uns zustehende Strafe am Kreuz von Golgatha auf Sich genommen hat. 

Der Heilige Geist bewirkt unsere Wiedergeburt. Er ist der Träger und Hüter unseres Glaubens. Ohne Ihn ist es uns unmöglich, zu glauben und ebenso wenig vermögen wir ohne Seine Anleitung nicht im Geist und in der Wahrheit, s. Joh. 4; 23-24, wie es GOTT wohlgefällt, zu beten.

Sind wir außerstande zu beten, hilft der Geist unserer Schwachheit auf. Der Geist vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen, s. Röm.  8;26, als unser Herzens-Dolmetscher vor dem Gnaden-Thron GOTTES.

Durch und mit dem Heiligen Geist sind wir als Glaubende versiegelt. Von nun an ist Er unser beständiger geistlicher Begleiter, mit vielerlei Diensten.
Heilend und heiligend ändert Er die Gesinnung unseres Herzens zu GOTTES Wohlgefallen und zu unserem Besten.
Als der Zeuge CHRISTI unterweist Er uns mit viel Liebe und Geduld im Worte GOTTES, erinnert uns an alles, was uns unser Heiland lehren will, daß unser Glaube an Sein Evangelium der Gnade Frucht bringe in unserem Leben, damit unser Wesen dem CHRISTI JESU zunehmend ähnlicher werde.

Die Frage nach der Anbetung des Heiligen Geistes ist durchaus verständlich, denn Er tut wirklich einen wunderbaren, unermeßlich gnadenvollen Dienst an uns Gläubigen – und dieses wahrlich mit viel Liebe, Geduld und Einfühlungs-vermögen.
Doch Er, der Heilige Geist, nimmt sich aus bei der Anbetung Seiner Person.
Er redet nicht aus Sich selber, sondern was Er hören wird, das wird Er reden und was zukünftig ist, wird Er verkünden, s. Joh. 16;13.
In der gesamten Heiligen Schrift findet sich auch keinerlei Verweis darauf, daß der Heilige Geist Sich anbeten ließe.
Sein klar definierter Dienst ist es, uns zu der Person CHRIST JESU, unseres Heilandes, hinzuführen - zu Ihm hin, doch niemals über Ihn hinaus!

Wie bereits geschrieben – ist der Heilige Geist der Träger und Hüter unseres Glaubens. Ohne Ihn ist uns ein Leben im wahren Glauben unmöglich. In dem Moment, da wir unser Herz dem Glauben haben aufschließen lassen, sind wir versiegelt durch und mit dem Heiligen Geist. Von nun an ist Er unser ständiger geistlicher Begleiter, Fürsprecher, Lehrer und Tröster.
Deshalb ist es unsere heilige Pflicht und auch unser innigstes Verlangen, Ihn zu ehren, indem wir alles meiden, was Ihn betrüben könnte, so daß sich Seine Frucht, die Frucht des Geistes, s. Gal. 5;22 , frei entfalten. 

Was wir indes tun können, ist, GOTT immer wieder dafür zu danken, daß Er die Fürbitte CHRISTI erhört hat, und den Heiligen Geist in diese sündige Welt sandte, daß wir nicht als Waisen, verloren in der Welt der Finsternis und Sünde geistlich darben müssen, denn Er ist uns nicht nur nahe, sondern dank des Wirkens es Heiligen Geistes in uns. 

Nicht ‚nur‘ der Heilige Geist, sondern auch Sein Meisterwerk, die Heilige Schrift, helfen uns nunmehr, GOTTES Wort zu erforschen und es in uns fruchtbar werden zu lassen, 

Geben wir dem Heiligen Geist Raum in unserem Herzen und achten wir darauf, ihn nicht durch falsches, ungebührliches Verhalten zu betrüben, ehren wir den drei-einigen GOTT, unseren himmlischen Vater, und werden somit geheiligt.

So ihr in Mir bleibet und Meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt,
und es wird euch widerfahren.

Darin wird Mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet Meine Jünger – Joh. 15:7-8. 

Denn welche der Geist GOTTES treibt, die sind GOTTES Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen:
Abba, lieber Vater
– Röm. 8:14-15!

BossCo139 - Erstellt am 20.03.2014 um 12:34 Uhr

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HEILIGER GEISTNäher als das T-Shirt an unserem Leibe und real wie Herz und Nieren in unserem Leibe …

Nach unserer Bekehrung, Erweckung bzw. Wiedergeburt zum Glauben an den Dreieinigen GOTT, sind wir in einen neuen geistlichen Rechtsstand erhoben worden. Als gerechtfertigt vor GOTT durch unsere Erlösung in CHRISTUS, gereinigt von unserer Sündenschuld, sind wir Kinder GOTTES. Das bezeugt uns der Heilige Geist, mit Dem wir seit unserer Bekehrung, Erweckung, Wiedergeburt versiegelt sind; und nicht nur dieses – denn von nun an wohnt Er in uns.
Der Apostel Paulus bezeugt Kraft des Heiligen Geistes:

Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen,
durch welchen wir rufen:
Abba, lieber Vater!
Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist,
daß wir Kinder GOTTES sind.
Sind wir denn Kinder,

so sind wir auch Erben,
nämlich GOTTES Erben und Miterben CHRISTI,
so wir anders mit Ihm leiden
auf daß wir auch zur Herrlichkeit erhoben werden – Röm. 8:15-17 .

Darüber sollten wir uns im Klaren sein:
Der Heilige Geist als die dritte Person GOTTES hat in uns Wohnung genommen - in jedem von uns. Was für eine (an sich unfaßbare) Gnade!

Wie weit hat Sich doch der allmächtige heilige Dreieinige GOTT in Seiner unermeßlichen Liebe und Gnade zu uns niedergebeugt, s. Phil. 2:6, um uns aus unserer Sündenverstrickung zu retten!

In Seiner ersten Person offenbarte Er Sich den Menschen, suchte Sich das kleinste und störrischste Volk aus, um Seinen Heilsplan einzuleiten, den Menschen Seinen Willen über Seine Gebote kundzutun und in Seinem Bundes- und Eigentumsvolk, den Juden, die Grundlage zu unserer Erlösung zu schaffen. Denn aus ihrer Mitte sollte das Heil für die gesamte Menschheit hervorgehen, s. Joh. 4:22. Dieses geschah in der Person Seines eingeborenen Sohnes Jeshua Ben David Ha-Mashiach.

In Seiner zweiten Person, seinem eingeborenen Sohn CHRISTUS JESUS, nahm Er das größtmögliche Opfer auf Sich, den Sühne-Tod als die Strafe für unsere Sünden. Dadurch besiegte Er triumphal die Satans-Mächte des Todes und bereitete für uns Menschen durch das Gnadenmittel des Glaubens den Weg zur Vergebung unserer Sünden und Befreiung von unserem Zwang zu sündigen, da wir durch den Glauben an CHRISTUS JESUS, s. Joh. 3:16, das ewige Leben als Geschenk erhalten und von nun an für GOTT abgesondert, beschlagnahmt sind.

In Seiner dritten Person, dem Heiligen Geist, kommt GOTT uns persönlich am allernächsten, er übergibt uns das Gnadengeschenk des Glaubens und nimmt von nun an Wohnung in uns. Er, als der wahre Stellvertreter GOTTES auf Erden, gesandt als unser Beistand und Tröster, s. Joh. 14:16-17.

Er ist uns somit näher als das T-Shirt an unserem Leibe und genauso real existent wie z.B. Herz und unsre Nieren in unserem Leibe – auch wenn Er unsichtbar ist.
ER ist ein Geist, nämlich der Geist GOTTES, der heilig ist – ebenso heilig wie GOTT selbst.
Im Unterschied zu unseren inneren Organen, weist der Heilige Geist niemals eine Funktionsstörung oder Insuffizienz auf.
Das aber geschieht jedoch uns, wenn wir dem Heiligen Geist ungenügend Achtung zollen, Ihn an den Rand schieben!
Denn Er hat in uns Wohnung genommen, um in uns Sein vielfältiges segensreiches Amt aufzunehmen – unbestechlich, mit viel Liebe und Geduld:
Der Heilige Geist ist u.v.a. der Bote, Hüter und Lehrer des Glaubens,
der Heiler unseres Herzens,
unser Fürsprecher vor dem heiligen Gnadenthron GOTTES.
der Mentor unseres Gebetslebens,
der Korrektor unseres Gewissens,
der Zeuge der himmlischen Dinge.
das Unterpfand des ewigen Heils in der himmlischen Gemeinschaft
mit GOTT, dem Vater,
mit CHRISTUS JESUS, Seinem Sohn,
mit Seinen heiligen Engeln
und den Heiligen aller Zeitalter.

An dieser kleinen Aufzählung einiger Seiner wichtigsten Ämter ist ersichtlich, welche Bedeutung dem Heiligen Geist für unsere geistliche Lebensfähigkeit beizumessen ist – nämlich die allerhöchste, denn Er ist GOTT Selbst in Seiner dritten Person.
Durch das Wirken des Heiligen Geistes leitete GOTT den Wandel unseres Wesens zu dessen Besserung ein und wirkt – so wir Ihm den notwendigen Raum hierzu geben – beständig in diesem Sinne.
Er heilt unsere Gesinnung (Herzensgesinnung), hilft uns, frei zu werden von den Altlasten falscher Denkmuster, falscher Vorstellungen und schlechter Gewohnheiten.
Schritt für Schritt lehrt Er uns alles, was uns von GOTT fernhalten will, zu überwinden.

Werden wir uns doch darüber klar, was der Heilige Geist, Der ununterbrochen bei uns ist, alles erträgt – freiwillig mit unfaßbarer Geduld – aus Liebe zu uns!!
Welche Gedanken wir wälzen, Gefühle wir hegen, alle die unfrommen und unnützen Worte, die wir denken und reden, usw.
Ach, würden wir uns doch dessen stets bewußt sein, was wir, wenn wir unseren Mund auftun, unserem teuren himmlischen Herzensbewahrer und -lehrer alles zumuten!

In seiner Tagesverheißung zum 4. Juni berührt Charles Haddon Spurgeon (1834 - 1892) dieses Thema. Der aktuelle Bibeltext lautet:

Sie sollen Mein sein, spricht der HERR ZEBAOTH,
an jenem Tag, da Ich Meine Juwelen vollzählig machen will Mal. 3:17 KJÜ.

Da ich diesen sehr schönen bildhaften Text in keiner meiner deutschsprachigen Bibel-Übersetzungen fand, erweiterte ich meine Suche und wurde im Internet fündig.
Der Text findet sich der der King-James-Bible.
Der englische Text lautet:

And they shall be Mine, saith the LORD of hosts,
in that day when I make up My jewels;
and I will spare them,
as a man spared his own son, that serveth him.

In seiner Auslegung spricht Ch. H. Spurgeon diesen wichtigen Aspekt unseres geistlichen Lebens ebenfalls an, der uns zu ernstlicher Gewissensprüfung anregen sollte:

Zur Zeit Maleachis pflegten die Erwählten des HERRN so miteinander zu reden, daß ihr GOTT ihnen selber zuhörte. Ihre Gespräche gefielen GOTT so, aß Er sie aufzeichnete; ja, Er machte sogar ein Buch daraus und bewahrte es auf.
Halt inne, meine Seele, und frage dich: Wenn JESUS deinen Reden zuhörte, würde es Ihm gefallen? Ist es zu Seiner Ehre und zur Erbauung der Brüder?
Antworte, meine Seele, und sprich die reine Wahrheit!

In der Heiligen Schrift werden uns viele, die ‚äußere Lebensführung‘ betreffende Weisungen, gegeben.
Unsere Bekehrung zum Glauben, Geistestaufe bzw. Wiedergeburt ändert nicht nur unseren Rechtsstand vor GOTT, s. Röm. 8:14-17, sondern setzt eine Besserung unseres Wesens in Gang. Denn wir sind eine neue Kreatur in CHRISTO, s. 2. Kor. 5:17.
Das zeitigt auch nach außen wahrnehmbare Änderungen unseres Verhaltens. Das ist die neunfältige Frucht des Glaubens, wie sie der Apostel Paulus genannt hat:

Die Frucht aber des Geistes ist
Liebe, Freude, Friede, Geduld,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit;
gegen all dies ist das Gesetz nicht Gal. 5:22-23 .

Doch dieser Prozess dar Glaubensreifung, die – wie bereits gesagt – organisch mit einem positiven Wesenswandel verbunden ist, greift ebenso nach innen durch.
Das kommt auch in den Worten des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus zum Ausdruck, als er schrieb:

So folgt nun GOTTES Beispiel als die geliebten Kinder
und lebt in der Liebe, wie auch CHRISTUS uns geliebt hat
und hat Sich Selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer,
GOTT zu einem lieblichen Geruch.
Von Unzucht und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch
Nicht einmal die Rede sein,
wie es sich für die Heiligen gehört.
Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an,
sondern vielmehr Danksagung – Eph. 5:3-5ff.

Es heißt: Der Umgang formt den Menschen.
Durch das Gnadengeschenk des Glaubens wurden wir aufgenommen in eine erlauchte, königliche Gesellschaft.
Wir sind Herausgerufene, für GOTT Beschlagnahmte, mit dem reservierten Bürgerrecht für Sein himmlisches Königreich.
Auch wenn wir dem Leibe nach, da dieser noch vergänglich, also sterblich ist, noch dem Erdreich angehören, sind wir doch im Geiste künftige Himmelsbürger.
Dieses bezeugt uns der Heilige Geist, s.o., der bereits hier auf Erden unser himmlischer Lehrherr und -meister ist und uns auf das Künftige, Ewige vorbereitet, auf das, was da vorne ist, s. Phil. 3:13.

Zu unserem inneren Glaubensreifungsprozess müßte auch das Bedürfnis gehören, daß wir uns gegenüber unserem Lehrherrn und -meister der entsprechenden Umgangsformen befleißigen, d.h. wir bemühen uns – auch wenn es oft schwer erscheint – unsere Gedanken zu zügeln.
D.h. wenn wir betrübt, traurig oder zornig sind, daß uns schier ‚der Kragen platzt‘, sollten wir kurz innehalten, und Ihm nicht die unflätigsten Worte ‚an den Kopf zu knallen‘! 
ER versteht gewiß unsere Gemütsverfassung, die hier auf Erden nicht stets eitel Sonnenschein sein kann.
Es gibt allerdings einige arge Begriffe und Worte, die wir aus unserem Denkschatz verbannen sollten und auch aus unserem öffentlichen Wortschatz.
Selbst der wortgewaltige Dr. Martin Luther, der zuweilen eine sehr deftige Wortwahl pflegte, nahm bestimmte Worte nicht in den Mund und schrieb sie auch nicht nieder,
Trotzdem gibt es noch genügend Möglichkeiten uns verständlich zu machen.

Hier geht es keineswegs um eine ‚reine Formsache‘, schon gar nicht um eine ‚Perfektionierung des Denkens‘, etwa um den ‚Super-Heiligen zu markieren‘, sondern einfach darum, daß es doch wohl unser Herzensbedürfnis sein sollte, gegenüber unserem HERRN, mit Dessen Stellvertreter wir es hier zu tun haben, mit inniger Dankbarkeit, Demut und Ehrfurcht zu begegnen.

Es ist gewiß, daß diese innere Bereinigung des Denkverhaltens und Redeverhaltens, zur Heiligung des ganzen Menschen beiträgt.

Und zwar bis unser Heiland CHRISTUS JESUS in uns Gestalt gewinne, s. Gal. 4:19.

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Anmerkungen:

Spurgeon, Charles Haddon, geb. am 18. Juni 1834 in Kelvedon, UK; gest. am 31. Januar 1892 in Menton, Frankreich: englischer Baptisten-Pastor, einer der bedeutendsten Prediger des 19. Jahrhunderts

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Quellen:

https://www.biblegateway.com/passage/?search=Malachi+3%3A17-18&version=KJV

SPURGEON, Charles Haddon: KLEINODE GÖTTLICHER VERHEISSUNGEN, 4. Juni; Oncken 1994, S. 160

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Lese-Empfehlung:

BossCo139: HEILIGER GEIST – der Tröster, Stellvertreter GOTTES, Lehrer, Fürsprecher der Gläubigen – Seine Eigenschaften und Wirkungen – Rubrik Glaube & Lebenwww.BossCo139.de/41078.html

BossCo139: HEILIGER GEIST – Ein Ausschnitt Seines Wirkungsspektrums in dem Gläubigen – Rubrik Glaube & Leben – www.BossCo139.de/41078.html 

BossCo139 – Erstellt am 01.06.2017 um 14:23 Uhr - Veröffentlicht am 08.06.2017 – 08:09 Uhr

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HEILIGER GEIST und die sieben Geister GOTTES

Der Heilige Geist als eine Person des Dreieinigen GOTTES - diese Tatsache ist uns Gläubigen bekannt. Nun aber wird in der Offenbarung geschrieben von den sieben Geistern GOTTES.

Und von dem Throne gehen Blitze und Stimmen und Donner aus,
und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron;
das sind die sieben Geister GOTTES.
Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen
und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet;
es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister GOTTES,
ausgesandt über die ganze Erde
- Offb. 4:5-6.

Was hat es damit auf sich?

Es wird hier geschrieben von den sieben vollkommenen Eigenschaften und Wirkungen des Heiligen Geistes. Eine jede dieser sieben Eigenschaften und Wirkungen steht in ihrer Reinheit bzw. Vollkommenheit für sich alleine und doch in vollkommener Ergänzung miteinander.

1. Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRn

... und der Geist des HERRN wird auf ihm ruhen: 
der Geist der Weisheit und der Einsicht,
der Geist des Rates und der Heldenkraft,
der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN
- Jes. 11:2.

2. Geist des Glaubens

Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, nach dem Wort der Schrift (Ps. 116;10): 
'Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet' -,
so glauben auch wir, deshalb reden wir auch
, ...
- 2. Kor. 4:13.

3. Geist der Heiligkeit

... erwiesen nach dem Geist der Heiligkeit auf Grund Seiner Auferstehung aus den Toten - Röm. 1:4.

4. Geist des Rates und der Kraft

... und der Geist des HERRN wird auf ihm ruhen:
der Geist der Weisheit und der Einsicht,
der Geist des Rates und der Heldenkraft,
der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN
- Jes. 11:2.

5. Geist der Wahrheit

... den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht erkennt; ... - Joh. 14:17.

6. Geist der Weisheit und des Verstehens

... und der Geist des HERRN wird auf ihm ruhen:
der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Heldenkraft,
der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN
- Jes. 11:2.

7. Geist der Weissagung

Da warf ich mich zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten;
aber er sagte zu mir:
'Nicht doch!
Ich bin nur ein Mitknecht von dir und deinen Brüdern, die das Zeugnis Jesu haben.
Bete GOTT an!' -
das Zeugnis Jesu nämlich, das ist der
Geist der Weissagung
- Offb. 19:10.

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Lese-Empfehlung:

www.reconquista-europa.com/showthread.php./45110-Neun-spezielle-biblische-Prophezeiungen/page2

BossCo139 - Aktualisiert am 18.01.2011 um 12:19 Uhr

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HEILIGER GEIST - der Urheber der Heiligen Schrift

Die Heilige Schrift ist ein Meisterwerk des Heiligen Geistes, das größte Buch-Projekt der Menschheitsgeschichte,
das ultimative Meisterwerk geistlicher Logistik und Regieführung.

Die Heilige Schrift ist in vielerlei Beziehung einzigartig1
An dieser Stelle soll eine grobe Übersicht gegeben werden: 

Kontinuität:

Geschrieben wurde sie  

1 – in einem Zeitraum von 1400 Jahren,

2 – 60 Generationen,

3 – von mehr als 40 Autoren aus allen Ständen der Gesellschaft von Königen – z. B. Salomo über Ministerpräsidenten, dem politischen Volkführer Moses,  Militärs, dem Oberbefehlshaber Josua - , Staatsbeamten – z.B. dem königlichen Mundschenk Nehemia und dem Zöllner Matthäus, Geistlichen – z.B. dem Rabbiner Paulus, einem Mediziner, dem Arzt Lukas, Philosophen, Dichtern, bis zu einfachen Bauern und Arbeitern – z. B. dem Hirten Amos und dem Fischer Petrus

4 – an unterschiedlichsten Orten,

5 – in unterschiedlichen Zeit-Epochen – David in Kriegszeiten und Salomo in Friedenszeiten, 

6 – auf drei Kontinenten – Asien, Afrika und Europa,

7 – in drei Sprachen – Hebräisch, Aramäisch und Griechisch

Das Alte Testament umfaßt 66 und das Neue Testament 27 Bücher.

Verbreitung: 

Die Heilige Schrift ist das meistgelesene Buch der Weltgeschichte und sie wurde in mehr Sprachen übersetzt und übertragen als jedes andere Buch.

Fortbestand:

Die Heilige Schrift überlebte die Zeiten – obwohl auf vergänglichen Materialien geschrieben  - und unzählige Male handschriftlich kopiert bis zur Erfindung des Buchdruckes – unbeeinträchtigt in Stiel und Genauigkeit.
Überlebt hat die Heilige Schrift die Verfolgung durch ihrer Feinde – ob Verbot  oder Verfälschung. 

Aussagen:

Die prophetischen Aussagen über Vergangenes und Gegenwärtiges haben sich als buchstäblich wahr erwiesen –
bis dato 3268 Einzelaussagen.
Historische Fakten werden exakt dargestellt – z.B. fast 500 Jahre der Geschichte Israels  - von 1.  Samuel bis 2. Chroniken.
Ebenso verhält es sich mit den schonungslosen Darstellungen persönlichen Verhaltens auch von Führungspersönlichkeiten – nichts wird beschwichtigt oder geschönt.
Lewis. S. Chafer dazu: Die Bibel ist kein solches Buch, wie ein Mensch es schreiben würde, wenn er könnte, oder schreiben könnte, wenn er wollte.2

Einfluß auf die deutsche Muttersprache:

Wie kaum ein anderes Buch hat die Heilige Schrift die deutsche Sprache geprägt. Viele Begriffe, Redewendungen
und Sprichwörter unserer Sprache haben in dem Buch der Bücher ihren Ursprung.
So kann man mit Fug und Recht sagen, daß die Heilige Schrift eine Fundgrube des deutschen Sprachschatzes ist.3

Einfluß auf die Literatur anderer Kulturen:

Chleland B. Mc.Affee hat ermittelt daß

Wenn alle Bibeln in irgendeiner einer anderen größeren Stadt vernichtet würden, könnte das Buch in seinen wesentlichen Teilen aus den Zitaten aus den Regalen der Stadtbibliothek wiederhergestellt werden.
Es gibt Arbeiten über fast alle großen Schriftsteller, die sich besonders der Aufgabe widmen, darauf hinzuweisen,
wie sehr die Bibel sie beeinflußt hat.
4

Eine hervorragende umfassende Übersicht über die Entstehungs-Geschichte und die Glaubwürdigkeit dieses Meisterwerkes ist zu finden in dem Buch von Josh McDowell, Die Bibel im Test, CLV, 2003.5  

Geistlich aufmerksam gelesen, können wir erahnen, mit welcher absoluten Perfektion und Präzision der Heilige Geist Seine Vorkehrungen traf, daß dieses Mega-Projekt sicher realisiert werden konnte!

Über vierzig Autoren unterschiedlichster Berufe, Charaktere, Nationen, Zeit-Epochen innerhalb eines Zeitraumes von 1400 Jahren etc. s.o. hat der große Koordinator ‚unter einen Hut gebracht‘, indem Er ihr Herz und ihren Verstand mit der Wahrheit GOTTes erfüllte.
Trotzdem trug Er dafür Sorge, daß die persönlichen stilistischen Eigenheiten der Autoren erhalten blieben und das Resultat perfekt und ohne Irrtum ist.

Reformation Aufstieg und Niedergang

Nach dem in Europa die Flamme des unverfälschten Evangeliums unter dem dogmatischen Schutt des römischen Katholizismus beinahe erloschen und von den Moränen mittelalterlichen mystisch verbrämten Afterglaubens fast verschüttet worden war, schritt GOTT Selbst ein – Er initiierte und inspirierte die größte Erweckung in der letzten 1000 Jahre Kirchengeschichte – die Reformation, aus welcher das evangelisch-protestantische Glaubens-Bekenntnis geboren wurde.

Die Re-formation, die Wieder-Zurück-Formung in das Ursprüngliche – zurück zu den Wurzeln des Glaubens – zu finden einzig in der Heiligen Schrift – zusammengefaßt in dem Bekenntnis  Solus CHRISTUS –  Sola Scriptura – Sola fide –Sola Gratia.
So gefiel es GOTT, einige Männer auszuwählen, daß sie der Heilige Geist inspiriere, das große Werk in Angriff zu nehmen, d. h. das Evangelium vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.
Martin LutherJohannes Calvin, John Knox sind gewißlich eingeschrieben in das Buch des Lebens.

Ebenso fügte es GOTT, daß die die Erfindung des Buchdruckes mit beweglichen Lettern durch  Johannes Gensfleisch zum Gutenberg dazu beitrug, die Heilige Schrift als Druckerzeugnis zu verbreiten und somit das Wort GOTTes
unter dem einfache Volk.
Dadurch, daß unzählige, suchende, verzweifelte Seelen der erlösungsbedürftigen Menschen Zugang zu dem Evangelium der Gnade in ihrer Muttersprache bekamen, konnte der Heilige Geist in ihrem Herzen wirksam werden
und sie der Verlorenheit in ihren Sünden überführen und zur wahrhaftigen Buße und umkehrt – d.h. zu fruchtbringendem Glauben führen.
Diese Flutwelle der Seelen-Rettung verwandelte ganz Europa. 

Friedrich Schleiermacher, der selbst mit dem Glauben, in dem ihn seine lutherischen Eltern unterwiesen haben, nicht klarkam, ließ sich, getrieben von seinen Zweifeln in die in den Abgrund des Unglaubens führen. Infolge dessen verwarf er das Evangelium und beging den Frevel, den Glauben der Christenheit zu einer gefühlsbestimmten Religion zu verunstalten, indem er die Grundlage des Christen-Glaubens durch spirituelle Erfahrungen ersetzt.
Das hat katastrophale Folgen: Denn sie reißen den Grund um: was soll der Gerechte ausrichtenPs. 11:3?
Diese geistliche Untat brachte die tödliche Frucht der liberalen ‚Theologie‘ – die sich zwar als christlich bezeichnet, jedoch die Autorität des Heiligen Schrift abstreitet – hervor.

Leider fanden Schleiermachers Gedanken-Konstrukte viele Anhänger, so auch den deutschen Theologen  Albrecht Ritschl, der das ethische Verhalten innerhalb der Gesellschaft als  als zentrales Anliegen des Christentums postulierte, welches schließlich das soziale Evangelium auf den Weg brachte.
Die persönliche Sünde des Menschen und die Notwendigkeit seiner Errettung aus der ewigen Verdammnis durch den Glauben an CHRISTUS JESUS und Seine Rettungstat für uns am Kreuz von Golgatha bleibt vollständig unberücksichtigt zugunsten eines inhaltsleeren Moralismus in dem Sinne einer Verbesserung der gesellschaftlichen sprich sozialen Verhältnisse.
Die Bedeutung JESU wird auf die eines begabten, ethisch außerordentlich hochstehenden Ausnahme-Menschen herabgestuft.

Mit diesem Gutmenschen-Christen-Gehabe- und Getue läßt es sich bequem mit unbenutzten Gewissen durchs Leben scharwenzeln.
Die Menschen werden in Unwissenheit darüber gehalten, daß sie vor GOTT in ihrem unerlösten Zustand geistliche Totgeburten sind, denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes,
den sie bei Gott haben sollten, …
s.  Röm. 3;23
Es ist unweigerlich der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN Röm. 6:23.

Mit den Irrlehren, die sie unter die Menschen ausstreuen, laden diese gelehrten Seelenbetrüger  eine schwere Schuld auf sich – und zwar wider besseres Wissens. Sie sind sich nicht darüber im Klaren, daß sie sich mit ihrem Tun zumindest an die Grenze zu der unvergebbaren Sünde wider den Heiligen Geist begeben, wenn  nicht gar überschritten haben.
Auch an dem Gang der endzeitlichen Entwicklung – z.B. bezüglich des Abfalles innerhalb der Gemeinden und der Kirchen – vor der uns die Heilige Schrift prophetisch warnt – Gehet hinaus aus ihr; Mein Volk,
daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Schandtaten, auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen
- Offb. 18:4!
sehen wir, daß das Wort GOTTes irrtumlos ist. 

Heiliger Geist – Der unseren Verstand erleuchtet – Beröertum

Dem fleischlich bzw. weltlich gesonnenen Menschen wird es nicht möglich sein, das Wort GOTTes zu verstehen. Vielleicht vermag er bestimmte theologische Zusammenhänge nachzuvollziehen, jedoch der ihm innewohnende Geist der Wahrheit wird ihm fremd bleiben, denn das Wort GOTTes – das Wort vom Kreuz bleibt ihnen wesensfremd.
Denn das Wort vom Kreuz ist eine Thorheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft -- 1. Kor. 1:18, s.a. 1. Kor. 2:14-16.

Martin Luther faßte den Zustand des Sünders in diese Worte:
In geistlichen und göttlichen Sachen, was der Seelen Heil betrifft, da ist der Mensch wie eine Salzsäule, wie Lots Weib, ja, wie Klotz und Stein, wie ein totes Bild, das weder Augen noch Mund, weder Sinn noch Herz brauchet, … alles Lehren und Predigen ist bei ihnen verloren, ehe er durch den Heiligen Geist erleuchtet, bekehret und wiedergeboren wird.6

Kurzum: als unerlöste Sünder sind wir geistliche Totgeburten! 

Erst der Heilige Geist macht das Wort GOTTes lebendig, da Er den Verstand des Gläubigen erleuchtet, daß ihm die Heilige Schrift auf die rechte Weise auferschlossen werde.
Wir haben es somit nicht mehr mit einem ‚toten‘ Wissen zu tun, sondern mit lebendigen, lebensrettenden und lebensspendenden Wissen.
Denn es
1. ist die gesamte Heilige Schrift ist inspiriert vom Heiligen Geist
und
2. in der gottgefälligen Art und Weise genutzt – betend und ernstlich forschend gelesen – wie bei den Beröern, die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte, s. Apg. 17:10, lebensrettend und erneuernd.
Gehen wir mit dieser Herzensgesinnung an unser Studium, so wird der Heilige Geist unser Studium segnen.

Wir haben die Gnade eines wunderbaren ‚Heimvorteiles‘ gegenüber allen, die sich zu einem beliebigen Literaturstudium historischer Werke entschlossen haben:
Da die Autoren dieser Werke zumeist der Literatur-Geschichte angehören, können sie oft nur über das, was die Autoren der Nachwelt vermitteln wollten, spekulieren.
Der große Urheber unseres ‚Studienobjektes‘ lebt und ist für uns immer noch erreichbar – ein Gebet weit entfernt. 

Nicht nur der Umgang formt den Menschen, sondern auch das, womit er sich beschäftigt und wes Geistes Kind er dabei ist – bzw. wes Geistes Kind er überhaupt ist.
Dasjenige Menschenkind, dem das Wort GOTTES seines Fußes Leuchte und ein Licht auf seinem Wege ist, s. Ps. 119:105, der hat die richtige Wahl getroffen, denn es ist ein Gotteskind.
Unser inwendiger Mensch erfährt eine segensreiche Änderung zu CHRISTUS hin. Kein Ding können wir mehr beurteilen und kein Unterfangen mehr beginnen, ohne nach dem Willen GOTTES zu fragen und danach zu trachten diesen zu tun:

Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, der erkannt und gelesen wird von allen Menschen; die ihr offenbar geworden seid, daß ihr ein Brief CHRISTI seid, durch unsern Dienst zubereitet, und geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens – 2. Kor. 3:2.

Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden -- 2. Kor. 5:17!

Dem Heiligen Geist Ehre erweisen – GOTTES Willen der Heiligen Schrift gemäß zu tun

In dem unserem Leben als erlöste Sünder – also Gotteskinder – hat das Erforschen der Heiligen Schrift zentrale Bedeutung. Sie ist das Zeugnis des geoffenbarten Willens GOTTES und Seines Heilsplanes.
Kraft des ihm innewohnenden Heiligen Geistes ist das Wort GOTTES lebendig und lebenspendend. Durch Ihn – welcher auch der Träger und Hüter unseres Glaubens ist – werden wir verständig und nehmen zu in der Reife des Glaubens und im Wortverständnis – Hier kommt der Geist zum Geist in Seiner Heiligkeit.
Abgestumpfte, verfinsterte, verhärtete Herzen werden erschüttert, aufgebrochen, verwandelt und geheilt – aus dem Tode zum Leben erweckt.

Die Heilige Schrift ist die Waffe – d.h. das ‚kämpferische Element‘ der geistlichen Waffenrüstung GOTTES – … das Schwert des Geistes, welches ist das Wort GOTTES, s. Eph. 6:10-17. 

Eine unfehlbare, präzise, hochwirksame Waffe in dem Kampf, bei denen die Geister aufeinanderprallen – der Heilige Geist der Wahrheit wider den Ungeist des Widersachers, des Mörders von Anfang an und des Vaters der Lüge, s. Joh. 8;44.
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidig Schwert, und dringt durch, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens – Hebr. 4:2.

Der Heilige Geist nutzt Sein Buch – die Heilige Schrift, um die Sünder ihrer Sünde und ihrer Gerichtsreife und somit ihrer Erlösungsbedürftigkeit zu überführen – sowie ihnen das Angebot der unermeßlichen Gnade GOTTES in CHRISTO aufzuzeigen.

Uns erretteten Sündern ist die Heilige Schrift das geistliche Arsenal und Reservoir immerwährender Kraft gerüstet zu sein in unserem alltäglichen Kampf der Sünde zu widerstehen – in uns und um uns herum.
CHRISTUS betete zu Seinem Vater im Himmel: Heilige sie in Deiner Wahrheit; Dein Wort ist die Wahrheit – Joh. 17.17!

Die Heilige Schrift ist die Quelle der Weisheit, der Wegweiser zu unserem Heil, der Liebesbrief unseres guten Hirten  der unverrückbare Felsen in der Brandung, die Wahrheit, auf die wir uns verlassen können.

In der Heiligen Schrift, deren Urheber der Heilige Geist ist, vertraute uns unser Schöpfer-GOTT, der in Seinem Sohn CHRITUS JESUS unser himmlischer Vater  wurde – Abba, lieber VaterRöm. 8:15, Gal. 4:6!die wertvollste Urkunde der Welten-Geschichte an – unterschrieben mit der edelsten und wertvollsten ‚Schreibflüssigkeit‘, die es jemals gab und geben wird, dem Blut unseres Heilandes CHRISI JESU, vergossen am Kreuz auf Golgatha, als Er für uns Sein Leben opferte, daß wir nun von allen unseren Sünden gereinigt, dereinst gerechtfertigt vor dem Gnaden-Thron GOTTES stehen zu empfangen die Krone des Lebens.

So geben wir dem Heiligen Geist, unserem wunderbaren Lehrer, Fürsprecher vor GOTT am besten  die Ehre, indem wir uns eifrig dem Erforschen der Heiligen Schrift widmen – nicht nur lesend, sondern betend lesend mit weit eröffnetem Herzen für das Arbeiten und Heilen an unserem inwendigen Menschen, daß wir unserem Heiland CHRISTUS JESUS wesensähnlicher werden.

So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in CHRISTO JESU sind,
die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.

Denn das Gesetz des Geistes, Der da lebendig macht in CHRISTO JESU, hat mich frei gemacht
von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward),
das tat GOTT und sandte Seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches
und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch,

auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde,
die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist – Röm. 8:1-4.
Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders GOTTes Geist in euch wohnt. […]
So nun aber CHRISTUS in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen,
der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

So nun der Geist des, der JESUM von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt,
so wird auch Derselbe, der CHRISTUM von den Toten auferweckt hat,
eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, daß Sein Geist in euch wohnt
– Röm. 8:9-11.
Denn welche der Geist GOTTES treibt, die sind GOTTES Kinder.  
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen:
Abba, lieber Vater!
Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder GOTTes sind.  
Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich GOTTES Erben und Miterben CHRISTI,
so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden
– Röm. 8:14-17.

Ist nun unser inwendiger Mensch erfüllt mit der geistgewirkten Liebe zu unserem himmlischen Vater, Seinem Sohn, unserem Heiland und HERRN CHRISTUS JESUS und fruchttragend kraft des uns innewohnenden Heiligen Geistes,
so gilt es auch für uns, für die Wahrheit des Evangeliums  einzutreten und Stellung zu beziehen wider diejenigen,
die den Heiligen Geist verunehren, die mit Seinem heiligen Namen Mißbrauch treiben und Menschenseelen
mit ihrer teuflischen Scharlatanerie trachten, zu verführen.

Ihr aber, meine Lieben,
erbauet euch auf euren allerheiligsten Glauben durch den Heiligen Geist
und betet, und erhaltet euch in der Liebe GOTTES,
und wartet auf die Barmherzigkeit unsers HERRN JESU CHRISTI zum ewigen Leben.
Und haltet diesen Unterschied, daß ihr euch etlicher erbarmet,
etliche aber mit Furcht selig machet und rücket sie aus dem Feuer;
und hasset auch den Rock, der vom Fleische befleckt ist.
Dem aber, der euch kann behüten ohne Fehl
und stellen vor das Angesicht Seiner Herrlichkeit unsträflich mit Freuden, dem GOTT,
der allein weise ist,
unserm Heiland, sei Ehre und Majestät und Gewalt und Macht nun und zu aller Ewigkeit! Amen – Jud. 20-25.

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Quellen:

1 McDOWELL, Josh. DIE BIBEL IM TEST – Tatsachen und Argumente für die Wahrheit der Bibel: CLV, 2002 – ISBN 978-3-89397-490-3, S. 44-55

2 McDOWELL, Josh. DIE BIBEL IM TEST – Tatsachen und Argumente für die Wahrheit der Bibel: CLV, 2002 – ISBN 978-3-89397-490-3, S. 53

3 Heilige Schrift & deutsche Sprache – www.BossCo139.de/41554.html

4 McDOWELL, Josh. DIE BIBEL IM TEST – Tatsachen und Argumente für die Wahrheit der Bibel: CLV, 2002 – ISBN 978-3-89397-490-3, S. 53-54

5 McDOWELL, Josh. DIE BIBEL IM TEST – Tatsachen und Argumente für die Wahrheit der Bibel: CLV, 2002 – ISBN 978-3-89397-490-3

6 LUTHER, Martin: CONCORDIA – Die symbolischen Bücher der evangelisch-lutherischen Kirche; F.U. Brockhaus, 1830, S. 410-411 in: McARTHUR, John:  FREMDES FEUER – Wie gefährliche Irrtümer über den Heiligen Geist den Glauben zerstören; Betanien, 2014 – ISBN 978-3-935558-39-6, S. 312

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Weitere Lese-Empfehlungen:

McARTHUR, John:  FREMDES FEUER – Wie gefährliche Irrtümer über den Heiligen Geist den Glauben zerstören; Betanien, 2014 – ISBN 978-3-935558-39-6

BossCo139 - Erstellt am 02.04.2014 um 11:28 Uhr

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HEILIGER GEIST - Sein Werk bei der Heiligung der Gläubigen

Durch den Glauben sind wir eine Neue Kreatur – neu erschaffen zu einer neuen Lebensform, nicht mehr stehend unter der Macht des Gesetzes, sondern unter der Macht der Gnade in CHRISTUS. Durch und mit dem Heiligen Geist als der Stellvertreter CHRISTI auf Erden und Sein Zeuge, sind wir versiegelt. Als der Träger und Hüter unseres Glaubens, nimmt Er Wohnung in uns und geleitet uns als unser Lehrmeister durch unser Glaubensleben – hin bis zu unserer himmlischen Vollendung.
 
Die Heilige Schrift – die ebenfalls Sein wunderbares Werk ist –  bezeugt, auf welche Weise der Heilige Geist unsere Heiligung bewirkt.

Das Gnadengeschenk des Glaubens befreit uns aus der Knechtschaft der Sünde und von der Macht des Gesetzes:

2 Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, so hat er wohl Ruhm, aber nicht vor GOTT.
3 Was sagt denn die Schrift? "Abraham hat GOTT geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.“ – Röm. 8:2-3.

Da der Heilige Geist in uns Wohnung nimmt (V 9), folgen nicht mehr den Bedürfnissen unseres Fleisches, die GOTT Feind sind und uns von Ihm wegführen, sondern wir leben heiligmäßig (V 12-13) Ihm wohlgefällig als Kinder GOTTes, so daß unser Wesen zunehmend christus-gemäße Züge annimmt. (V 14-16): 

9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt.
Wer aber CHRISTI Geist nicht hat, der ist nicht Sein.

10 So nun aber CHRISTUS in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen,
der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

11 So nun der Geist des, der JESUM von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe,
der CHRISTUM von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen,
daß Sein Geist in euch wohnt.

12 So sind wir nun, liebe Brüder, Schuldner nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben.
13 Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen;
wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben
.
14 Denn welche der Geist GOTTES treibt, die sind GOTTES Kinder.
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!

16 Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder GOTTES sind – Röm. 8:9-16.

Der Heilige Geist ist der Kenner unserer Herzensgesinnung, der unser krankes Herz heilen will. Hierzu zählt auch das befreiende Gebetsleben, das es uns ermöglicht, vertrauensvoll unser Herz unserem Himmlischen Vater bzw. unserem Heiland zu öffnen, Ihm uns ganz und gar anzuvertrauen.
Hier ist der Heilige Geist unser Lehrer und unser Fürsprecher, der unser Anliegen vor GOTT vertritt.
Jedoch nicht nur dieses – so wir ob unserer Schwäche unvermögend sind, zu beten, weil es uns an Worten oder gar an ‚Fassung‘ mangelt – tritt unser himmlischer Fürsprecher für uns ein mit herzlicher Leidenschaft (V 26-27):

26 Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen,
wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen.

27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was des Geistes Sinn sei; denn Er vertritt die Heiligen nach dem, das GOTT gefällt – Röm. 8:26-27. 

Das Endziel ist die vollständige Heiligung – d.h. daß wir unserem Heiland CHRISTUS JESUS in dem  Maße ähnlich geworden sind, wie es unser himmlischer Vater für uns vorgesehen hat (V 28-29):

28 Wir wissen aber, daß denen, die GOTT lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
29 Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat Er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde Seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern – Röm. 8:28-29.

Bis zu unsere Vollendung müssen wir uns in heilige Geduld fassen. Jedoch werden wir sie erleben, mit der Erfüllung unserer seligen Hoffnung, wenn wir entrückt werden, unserem Heiland CHRISTUS JESUS entgegen: 

20 Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands JESU Christi, des HERRN,
21 welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe
nach der Wirkung, mit der er kann auch alle Dinge sich untertänig machen
– Phil. 3:20-21.

16 denn Er selbst, der HERR, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in CHRISTO werden auferstehen zuerst.
17 Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft, und werden also bei dem HERRN sein allezeit. – 1. Thess. 4:17.

BossCo139 - Erstellt am 20.03.2014 um 10:23 Uhr

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HEILIGER GEIST – Ein Ausschnitt Seines Wirkungsspektrums in dem Gläubigen

In dem Moment unserer Bekehrung zum Glauben an den Dreieinigen GOTT, unserer Wiedergeburt zum ewigen Leben, werden wir nun als Gläubige in einen neuen Rechtsstand erhoben:
Durch die Gnade GOTTES in CHRISTUS JESUS sind wir nun freigesprochen von unserer Sünden-Schuld und stehen gerechtfertigt vor Seinem heiligen Gnadenthron.
Zudem sind wir als das Eigentum GOTTES mit dem Heiligen Geist versiegelt.
Desgleichen nimmt Er als die dritte Person GOTTES Wohnung in uns Gläubigen und Sein Amt auf:
Der Heilige Geist ist u.v.a. der Bote, Hüter und Lehrer des Glaubens,
der Heiler unseres Herzens,
unser Fürsprecher vor dem heiligen Gnadenthron GOTTES.
der Mentor unseres Gebetslebens,
der Korrektor unseres Gewissens,
das Unterpfand des ewigen Heils in der himmlischen Gemeinschaft
mit GOTT, dem Vater,
mit CHRISTUS JESUS, Seinem Sohn,
mit Seinen heiligen Engeln
und den Heiligen aller Zeitalter.

BossCo139 –  Erstellt am 15.09.2016 um 16:23 Uhr -- Veröffentlicht am  28.09.2016 um 15:49 Uhr

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Heiligung der Heiligen – ‚Ihr sollt heilig sein!‘ – Heilige und gerettete Sünder zugleich –
Wie erklärt sich dieser (scheinbare) Widerspruch?

Einerseits sind wir als Gotteskinder Heilige, andererseits dennoch dazu aufgerufen, einen heiligen Lebenswandel zu führen.
Zwar sind wir gerettet – aber immer noch Sünder.
Das erscheint auf den ersten Blick verwirrend, ja widersprüchlich.

Zwei ‚Varianten‘ von Heiligkeit gibt es:
erstens dem Wesen entsprechend, wie es GOTT, der Vater, CHRISTUS JESUS, der Sohn und der Heilige Geist ist – in dem Sinne von absolut Licht, absolut sündenfrei, absolut wahr, und
zweitens dem Rechtsstand der von GOTT geschenkten Gnade entsprechend, wie es für den durch GOTTES Gnade gerechtfertigten Sünder zutrifft.

Dadurch, daß wir das Geschenk des Glaubens angenommen haben, sind wir zu Heiligen erhoben worden. Dieses geschah ganz ohne unser Zutun – nämlich aus der unbegreiflichen überschwenglichen Gnade GOTTES, Der uns liebt.
Wir sind Berufene GOTTES, Sein Eigentum, herausgerufen aus dem Zeitlauf dieser Welt, s. Eph. 2:1-2, versiegelt mit dem Heiligen Geist, Der uns von nun an innewohnt.
Unser Bürgerrecht ist im Himmel.
Leben wir auch in dieser gefallenen Welt, so gehören wir ihr aus obengenanntem Grunde nicht mehr an.

Wenn wir doch nun bereits Heilige sind, wie geht es dann mit der Heiligung vonstatten?
Als Kinder GOTTES sind wir aufgerufen, einen heiligen Wandel zu führen:

Ihr sollt heilig sein; denn Ich bin heilig, der HERR, euer GOTT – 3. Mos. 19:2.

Darum begürtet die Lenden eures Gemütes,
seid nüchtern und setzet eure Hoffnung ganz auf sie Gnade,
die euch angeboten wird durch die Offenbarung JESU CHRISTI
als gehorsame Kinder,
und stellt euch nicht gleichwie vormals
da ihr in Unwissenheit nach den Lüsten lebtet,
sondern nach Dem, Der euch berufen hat und heilig ist,
seid auch ihr heilig in allem euren Wandel.
Denn es steht geschrieben (3. Mos. 19:2):
Ihr sollt heilig sein, denn Ich bin heilig –1. Petr 1:13-16.

Heiligung entsteht aus dem Glauben, der durch den Heiligen Geist bewirkt wird.

Die (neunfache) Frucht des (Heiligen) Geistes, s. Gal. 5:22, bewirkt auch die ‚Werke‘ des Glaubens. Wir wissen aus der Heiligen Schrift, daß Glaube ohne Werke ein toter Glaube ist, wobei die Werke nicht mit Werkgerechtigkeit gleichzusetzen sind:

Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist,
also ist auch der Glaube ohne Werke tot – Jak. 2:25.

Der Heilige Geist bewirkt in uns das Sehnen und Verlangen, ‚christusähnlicher zu werden.
Jedoch trotz unseres Verlangens und dem daraus resultierenden Streben nach einem heiligen Wandel sind wir anfällig für die feigen und listigen Störmanöver (Anfechtungen!) Satans.
Sind wir nun aus der Gnade gefallen? Keineswegs!
Im Geiste sind wir erlöst. Der Heilige Geist, mit dem wir versiegelt sind, und Der uns innewohnt, ist unser Angeld, Unterpfand für das Kommende, das Ewige. ER ist auch unser Helfer und Lehrer der Heiligung.
Unser Leib ist jedoch immer noch das irdische Zelt, der Niedrigkeitsleib, der noch nicht erlöst ist, und unsere Seele ist die schwache ‚Schnittstelle‘ unseres Wesens, und in dieser Eigenschaft ist sie ‚korrumpierbar‘. Diese Gegenwärtigkeit der Unzulänglichkeit und Vergänglichkeit ist der Zustand, unter dem wir (gemeinsam mit der Schöpfung) leiden, und der uns als Gotteskinder seufzen läßt:

Nicht allein aber sie (die Schöpfung), sondern auch wir selbst,
die wir haben des Geistes Erstlingsgabe,
sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft
und warten auf unseres Leibes Erlösung – Röm. 8:23.

GOTT weiß um unsere Schwäche:
ER hat Seinen Heiligen Geist als unseren beständigen Lehrmeister gesandt, auf daß wir mit Ihm versiegelt sind als dem Unterpfand unseres Erbes an Seinem himmlischen Reich in Ewigkeit.
Der Heilige Geist alarmiert unser Gewissen, wenn wir fehlgehen und sündigen. ER ‚treibt‘ uns, um Vergebung unserer Sünden zu bitten – 1. GOTT und 2. unsere/n Bruder/Schwester oder Nächsten.
Denn wir sind immer noch Sünder – jedoch erlöste, d.h. gerettete Sünder. Und wir dürfen, ja, wir müssen uns an unseren Heiland und Retter, JESUS CHRISTUS, wenden. ER vergibt dem reuigen Sünder. Das bezeugt auch der Apostel und Evangelist Johannes:

So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst,
und die Wahrheit ist nicht in uns.
So wir aber unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.
So wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir uns zum Lügner
Und Sein Wort ist nicht in uns – 1. Joh. 1:8-10.

GOTT liebt reuige Sünder, und Er liebt Seine dankbaren und demütigen und gehorsamen Kinder:

Denn ich bin gewiß,
daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden
von der Liebe GOTTES, die in CHRISTO JESU ist, unserm HERRN – Röm. 8:38-39.

BossCo139 – Erstellt am 31.07.2016 um 09:19 Uhr - Veröffentlicht am 17.08.2016 um 15:55 Uhr

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Heiligung – Weshalb sollen wir uns heiligen? – Oder: Wachstum und Reinigung im Glauben

Wir sind nun frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes, s. Röm. 8:2. Wir haben abgelegt die fleischliche Gesinnung, s. Röm. 8:5-9. Auch können wir in unserer neuen Natur nicht mehr bedenkenlos sündigen:

Wer aus GOTT geboren ist, der tut nicht Sünde,
denn sein Same bleibt bei ihm;
und kann nicht sündigen, denn er ist von GOTT geboren – 1. Joh. 3:9.

Unser vom Heiligen Geist geleitetes und geschultes Gewissen schlägt Alarm. Der Heilige Geist ist hier der ‚Same‘ GOTTES.
Und dennoch müssen wir erkennen, daß wir immer noch nicht ‚fleckenlos rein‘ sind. Denn wir sind immer noch in unserem Niedrigkeitsleib behaust, der im Gegensatz zu unserem Geist noch nicht erlöst ist, und unsere Seele läßt sich allzu leicht durch (falsche) Gefühle korrumpieren.
Bei Seiner Fußwaschung macht JESUS CHRISTUS Seinen Jüngern diese Tatsache bewußt:

Darnach goß Er (JESUS) Wasser in ein Becken, hob an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgürtet war.
Da kam Er zu Simon Petrus;
und der sprach zu ihm:
HERR, sollst Du mir meine Füße waschen?
JESUS antwortete und sprach zu ihm:
Was Ich tue, das weißt du jetzt nicht;
di wirst es aber hernach erfahren. 

Da sprach Petrus zu ihm:
Nimmermehr sollst du meine Füße waschen!
JESUS antwortete ihm:
Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.
So spricht zu Ihm Simon Petrus:
HERR, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!
Spricht JESUS zu ihm:
Wer gewaschen ist, bedarf nichts denn die Füße waschen,
sondern er ist ganz rein.
Und ihr seid rein, aber nicht alle. 

 (Denn Er wußte seinen Verräter wohl;
darum sprach er:
Ihr seid nicht alle rein) – Joh. 13:5-11.

Heilige sind wir allein aus der Gnade GOTTES. Daß wir uns heiligen lassen (kraft des Heiligen Geistes), ist der Wille GOTTES, s. 3. Mos. 19:12. Heiligung ist kein Status Quo sondern ein Wachstumsprozess in unserem Glaubensleben. Die Heiligung ist eine unabdingbare Notwendigkeit, die wir als Gotteskinder nicht ignorieren dürfen, da wir sonst Schaden erleiden.
Wer gewaschen ist, bedarf nichts denn die Füße waschen, sondern er ist ganz rein Joh. 13:10.
Das bedeutet, das wir als Heilige der Heiligung = Reinigung bedürfen.
Der Apostel Jakobus schreibt:
‚… wir fehlen (straucheln) alle mannigfaltig – Jak. 3:2.

Der Apostel Johannes schreibt:

Meine Kindlein,
solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sündiget.
Und ob jemand sündigt,
so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, JESUM CHRISTUM,
Der gerecht ist,
und Derselbe ist die Versöhnung für unsre Sünden,
nicht allein aber für die unseren
sondern auch für die der ganzen Welt 1. Joh. 2:1-2.

Der Heilige Geist tut einen elementar wichtigen Dienst in uns. ER macht uns auf unsere Sünden aufmerksam. Dieses tut Er in Verbindung mit unserem neu ausgerichteten Gewissen.
Das gibt uns das Verlangen, uns in liebevollem Vertrauen an unseren himmlischen Hohenpriester zu wenden und freimütig im Geist und in der Wahrheit, s. Joh. 4:23-24, um die Vergebung unserer Sünden zu bitten.
Für uns ist der Richterstuhl zum Gnadenthron geworden.
Denn Du, HERR, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen – Ps. 86:5.
Du […], HERR, GOTT, bist barmherzig und gnädig, geduldig
und von großer Güte und Treue – Ps. 86:15.

Der unmittelbar folgende Schritt – aus der Regung unseres Herzens – ist unser Lob und Dank für die Gnade der Vergebung. Welche Freude! Denn der Friede zwischen meinem Heiland und mir ist wiederhergestellt. Herz und Seele erfahren wunderbare Erquickung.

Auch wenn wir gegenüber unserem Glaubensbruder oder Nächsten schuldig geworden sind, sollten wir ebenfalls diesen Weg beschreiten, um die Situation zu bereinigen.
Gewiß wird dann Friede in unser Herz einziehen, wenn die Unstimmigkeiten, die durch unser Fehlverhalten verursacht wurden, wieder in Ordnung gebracht worden sind:

Wenn du deine Gabe zum Altar bringst, und daselbst eingedenk wirst,
daß dein Bruder etwas wider dich habe,
so laß deine Gabe dort vor dem Altar,
und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder
und alsdann komm und opfere deine Gabe – Mt. 5:23-24.

Mit unseren Verunreinigungen, die den Heiligen Geist und somit unsere ‚Beziehung‘ zu JESUS CHRISTUS betrüben, können wir uns nun unmittelbar zu Dem wenden, Der uns unsere Sünden vergeben, uns reinigen und uns heiligen kann. Nur unser HERR, Heiland und himmlischer Hoherpriester vermag dieses, denn das Blut JESU CHRISTI, des Sohnes GOTTES, macht uns rein von aller Sünde, s. 1. Joh. 1:7.

Kehren wir jedoch unsere Missetaten ‚unter den Teppich‘, verharmlosen wir unsere Sünden, hat dies zur Folge, daß uns der ‚Gewissenwurm‘ gehörig plagt.
Der Heilige Geist, mit Dem wir versiegelt sind auf den Tag der Erlösung, wird betrübt, s. Eph. 4:30.
Die ‚laserklare‘ Verbindung mit dem Geist GOTTES ist gestört.
Unser Gemüt verdunkelt sich infolgedessen. Unsere Seele erleidet Qual und Pein. Unsere Orientierung wird unsicher, und je länger wir zögern, die Situation vor GOTTES Gnadenthron zu bringen, desto ärger wird es.

Ist GOTT nicht ein barmherziger, gnädiger GOTT? Ist GOTT nicht ein GOTT, der Sünde vergibt – ist Er nicht reich an Vergebung, s. Jes. 55:7, Mich. 7:18?
Also, was hindert dich, verzagtes Herz?
Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist dich die Gnade viel mächtiger geworden – Röm. 5:20.
Fassen wir nun und Mut und Vertrauen und legen Ihm, unserem himmlischen Hohenpriester, unser krankes Herz in Seine heilenden Hände. IHM, Der uns bereits erwartet, damit Er unserer Herzensnot abhelfe.
Nicht nur an Vergebung ist GOTT reich, sondern auch an Geduld. Dieses wird bezeugt in dem Gespräch zwischen JESUS CHRISTUS und Petrus, als dieser Ihn fragte, wie oft er seinem Bruder, der an ihm gesündigt hat, vergeben müsse und der HERR ihm antwortete:
Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal – Mt. 18:22.

Das klingt wie eine ‚Zumutung‘.
Doch sollten wir bedenken, wieviel Geduld und Gnade uns JESUS CHRISTUS entgegenbringt.
Wenn wir unseren Tagesverlauf ganz schonungslos ehrlich betrachten – wie oft haben wir Vergebung nötig in vielerlei Dingen! Und Er ist stets bereit, uns zu vergeben.

Nun könnte jemand das Argument der ‚billigen Gnade‘ ins Spiel bringen.
Doch setze ich dagegen:
Selbst ein Weltmensch, der einem anderen, dem er in inniger Liebe verbunden ist – z.B. in der Ehe oder Freundschaft – würde dem geliebten Menschen nicht gedankenlos und leichtfertig ein Leid zufügen, ‚auf seinem Herzen herumtrampeln‘.

Weitaus inniger ist die Liebe, zwischen GOTT und Seinen Kindern, ja sie ist die intimste Beziehung, die überhaupt möglich ist.
Wir sind durch das Opfer CHRISTI teuer erkauft, ER hat uns mit Seinem teuren Blut von unseren Sünden gereinigt.
Wir sind von unserer Knechtschaft unter dem Fürsten dieser Welt, Satan, befreit. Wir müssen somit nicht mehr des Fleisches Schuldner sein, daß wir nach dem Fleisch leben müßten.
Kraft des Heiligen Geistes sind wir nunmehr imstande, die Geschäfte des Fleisches zu töten, s.  Röm. 8:12.
Unseren ‚alten Adam‘ – samt seines ‚Lebenswandels‘  - können nun abtun und ein gottgefälliges Leben führen:

Nachdem allerlei Seiner göttlichen Kraft,
was zum Leben und göttlichen Wandel dient,
uns geschenkt ist durch die Erkenntnis Des,
Der uns berufen hat durch Seine Herrlichkeit und Tugend,
durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind,
nämlich, daß ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur,
so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt; …. – 2. Petr. 1:3-4.
 
Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist.
So jemand die Welt liebhat,
in dem ist nicht die Liebe des Vaters – 1. Joh. 2:15.

Der Apostel Paulus zeigt uns die praktische Seite der Heiligung auf und zerstört damit sämtliche mystischen, schwärmerischen und somit unnüchternen Vorstellungen von Heiligkeit bzw. Heiligung:

Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit GOTTES,
daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer,
das da lebendig, heilig und GOTT wohlgefällig sei,
welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Und stellet euch nicht dieser Welt gleich,
sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes,
auf daß ihr prüfen möget,
welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille – Rom. 12:1-2, s.a. Eph. 4:22-32.

Unser vom Heiligen Geist bewirkter Lebensstil unterscheidet sich deutlich von dem der Weltmenschen.
Als Wiedergeborene, d.h. als Kinder GOTTES und Glieder Seiner heiligen Gemeinde bzw. der Gemeinde CHRISTI, müssen wir uns von zahlreichen ‚weltlichen Gepflogenheiten‘ ‚heiligen’, d.h. trennen.
Die Gemeinde CHRISTI funktioniert nicht nach den Prinzipien und Regeln weltlicher Organisationen, wie es in den abgefallenen Staatskirchen der Fall ist, die sich modernem Management unterworfen haben, um das Gemeindewachstum zu fördern.
Dadurch wird keine Gemeinde gesund wachsen und schon gar kein geistliches Leben entfalten. Man bedenke: Nicht alles, was zappelt, lebt.
Die Gemeinde ist ein lebendiger Organismus, sie ist der sichtbare Leib CHRISTI JESU, Der ihr Haupt ist. Sie ist durch den Heiligen Geist versiegelt und wird von Ihm belebt, erhalten, geführt, geleitet und unterwiesen:

Denn gleicherweise als wir in einem Leibe viele Glieder haben,
aber alle Glieder nicht einerlei Geschäft haben,
also sind wir viele ein Leib in CHRISTUS,
aber untereinander ist einer des anderen Glied.
und haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist – Röm.12:4-6.

Denn gleichwie ein Leib ist, und hat doch viele Glieder,
alle Glieder aber des Leibes, wiewohl ihrer viel sind,
doch ein Leib sind:
also auch CHRISTUS – 1. Kor. 12:12.

Der Heilige Geist teilt die Gnadengaben gemäß dem Willen GOTTES aus.

So schaue auch keiner auf seine Mitgeschwister herab und dünke sich eines Besseren wegen seiner Fähigkeiten und Gaben. Sie sind uns aus Gnade von GOTT geschenkt – Gnadengaben!

Denn ich sage euch durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermann unter euch,
daß niemand weiter von sich halte, als sich's gebührt zu halten,
sondern daß er von sich mäßig halte,
ein jeglicher, nach dem Gott ausgeteilt hat das Maß des Glaubens – Röm. 12:3.

Wir befinden uns bereits in der vorangeschrittenen Endzeit. Sie ist u.a. gekennzeichnet durch Glaubensschwund bis hinein in die höchsten Kirchenämter, von moralischer Zerrüttung bis hinein in die Ränge der höchsten Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft, und vom Erkalten der Liebe bis hinein in die Familien, deren Zerstörung angestrebt wird.
Auf ‚die Christen‘ schaut die Welt – aus guten oder bösen Motiven.
Unsere Verantwortung ist es, das Salz der Erde und das Licht der Welt zu sein. Diese Verantwortung hat uns unser Heiland und HERR übertragen:

Ihr seid das Salz der Erde.
Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen?
Es ist hinfort zu nichts nütze,
denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten.
Ihr seid das Licht der Welt.
Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel,
sondern auf einen Leuchter;
so leuchtet es denn allen, die im Hause sind.
Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten,
daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen Mt. 5:13,16.

Der Heilige Geist inspirierte den Apostel Paulus im 12. Kapitel seines Briefes an die Römer, diesen ‚Heiligungs-Kanon‘ uns mit auf den Lebensweg zu geben:

Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an.
Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich.
Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor – V. 9-10.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig (brennend) im Geiste.
Schicket euch in die Zeit – V. 11.

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet – V. 12.

Nehmet euch der Notdurft der Heiligen an. Herberget gern – V. 13.

Segnet, die euch verfolgen; segnet und fluchet nicht
– V. 14.

Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden – V. 15.

Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen,
sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen – V. 16.

Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemand Böses mit Bösem.

Fleißigt euch der Ehrbarkeit gegen jedermann.
Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden – V. 17-18.

Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes;
denn es steht geschrieben:
Die Rache ist Mein; Ich will vergelten, spricht der HERR – V. 19.

So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust,
so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln
- V. 20.

Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem – V. 21.

Der Heilige Geist GOTTES, mit Dem wir auf den Tag der Erlösung versiegelt sind, sollen wir nicht betrüben. ER ist unsere beständige Verbindung zu GOTT, dem Vater, und CHRISTUS JESUS, unserem HERRN und Heiland.
ER ist nicht nur unsere Online-Verbindung – früher sagte man ‚Standleitung‘ – zum Himmel, sondern
ER ist die dritte Person unseres Dreieinigen Schöpfer-GOTTES.
ER liebt uns und will uns auf dem schmalen Weg, s. Mt. 7:14, zur himmlischen Ewigkeit in Gemeinschaft mit GOTT, Seinem Sohn, Seinen Engeln und den Heiligen aller Zeitalter führen.
JESUS CHRISTUS zu verherrlichen und uns Ihm ähnlicher zu machen, ist Sein Hauptanliegen:

… bis daß CHRISTUS in uns Gestalt in uns gewinne – Gal. 4:19.
 
BossCo139
Erstellt am 08.08.2016 um 17:29 Uhr - Veröffentlicht am 25.08.2016 um 08:49 Uhr

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Der himmlische Rechtsweg der Erlösung Oder: Wie wir die Gerechtigkeit GOTTES erlangen

GOTT sandte Seinen eingeborenen Sohn, CHRISTUS JESUS, in die durch den Sündenfall entstellte und verfinsterte Welt. ER, der absolut Gerechte, Reine, Sündlose und Vollkommene, brachte für uns das Sühne-Opfer, indem Er das tödliche Strafgericht GOTTES auf Sich nahm. Um aller Sünden dieser Welt, um unserer persönlichen Sünden willen, mußte Er einen grausamen Tod am Kreuz erleiden: 

CHRISTUS […] welcher unsere Sünden selbst hinaufgetragen hat
an Seinem Leibe auf das Holz,
auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben;
durch welches Wunden ihr heil geworden seid – 1. Petr. 2:24.
 
Sintemal auch CHRISTUS einmal für unsere Sünden gelitten hat,
der Gerechte für die Ungerechten,
auf daß Er uns zu GOTT führte
und ist getötet nach dem Fleisch,
aber lebendig gemacht nach dem Geist – 1. Petr. 3:18.

Da CHRISTUS JESUS die Strafe GOTTES für unsere Sünden auf Sich genommen hat, kann Er hinfort Gnade vor Recht walten lassen.
Niemand muß mehr wegen seiner Sünden verloren gehen.
Wir haben nunmehr die freie Entscheidung darüber, ob wir das Gnadengeschenk des Glaubens annehmen wollen oder nicht:
Die Liebe GOTTES hat für uns den Rechtsweg freigemacht:

Also hat GOTT die Welt geliebt,
daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben – Joh. 3:16.

Nehmen wir diese Chance an, so sind wir vor GOTT gerecht. Der Verlauf ist dieser:

Ich war der Sünde schuldig befunden:

Denn der Sünde Sold ist der Tod;
Die Gabe GOTTES aber ist das ewige Leben in CHRISTUS JESUS, unseres HERRNRöm. 6:23.

Ich war verurteilt zur ewigen Verdammnis:

Wie nun durch die Sünde des Einen über alle Menschen gekommen ist,
so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen
für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen,
die zum Leben führt Rom. 5:18.

Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens,
der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl – Offb.20:15.

Ich habe meine Sündenschuld eingesehen, bereut und bekannt, d.h. ein Geständnis abgelegt:  

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt,
und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit– 1. Joh. 1:9.

Ich wurde begnadigt, weil CHRISTUS JESUS die Strafe stellvertretend für mich auf Sich genommen hat:

Denn GOTT war in CHRISTUS und versöhnte die Welt mit Sich selber
Und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu
Und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung2. Kor. 5:19-21.

Ich habe die Begnadigung angenommen und bin nun in CHRISTO JESU gerechtfertigt:

Was wollen wir nun hierzu sagen?
Ist GOTT für uns, wer kann wider uns sein?
Der auch Seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern hat Ihn für uns alle dahingegeben –
wie sollte Er uns mit Ihm nicht alles schenken?
Wer will die Auserwählten GOTTES beschuldigen?
GOTT ist hier, Der gerecht macht.
Wer will verdammen?
CHRISTUS JESUS ist hier,

Der gestorben ist,
ja vielmehr,
Der auch auferweckt ist,
Der zur Rechten GOTTES ist und uns vertritt Röm: 8:31-34.

Das Gerichtsverfahren wider mich ist abgeschlossen in dem Moment meiner Wiedergeburt, d.h. daß ich das Geschenk des Glaubens kraft des Heiligen Geistes angenommen habe. Das Urteil lautet auf Freispruch. Alle Gerichtsakten werden geschlossen und vollkommen gelöscht. Als gerechtfertigt stehe ich vor GOTT – schneeweiß:

Wenn eure Sünde gleich blutrot ist,
soll sie doch schneeweiß werden;
und wenn sie gleich ist wie Scharlach,
soll sie doch wie weiße Wolle werden – Jes. 1:18.

So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in CHRISTUS JESUS sind – Röm. 8:1.

GOTT hat uns mit CHRISTUS lebendig gemacht, als wir tot waren,
und hat uns geschenkt (vergeben) alle Sünden
und ausgetilgt die Handschrift, die wider uns war
und aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet Kol.2:13-14.

Unsere Gerechtigkeit bzw. Rechtschaffenheit wird uns allein durch den Glauben zugeeignet. Der Glaube ist Gnadengeschenk GOTTES, dargereicht durch den Heiligen Geist. Mit Ihm sind wir versiegelt seit dem Moment unserer Wiedergeburt. Zeitlebens wohnt nun der Heilige Geist uns in uns als der Zeuge CHRISTI JESU.
Wir leben aus der Gnade für und für.

Wir können außer vom Herzen kommender Dankbarkeit und Demut nichts dazu tun, um die Gerechtigkeit GOTTES zu erlangen. Aus diesen beiden entsprießt die neunfältige Frucht des Glaubens bzw. des (Heiligen) Geistes, s. Gal. 5:22-25.

Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben,
und das nicht aus euch:
Gottes Gabe ist es,
nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme.
Denn wir sind Sein Werk,
geschaffen in CHRISTO JESU zu guten Werken,
zu welchen GOTT uns zuvor bereitet hat,
daß wir darin wandeln sollen – Eph. 2:8-9, s.a. Röm. 11:6.

Dem Glaubens-Neuling ist der unbefangene Gebetsumgang mit seinem Heiland ungewohnt, und so fragt er sich, wie er‘s wohl anstellen soll, daß er die Gerechtigkeit GOTTES erlange.
GOTT sind die Nöte Seiner Kinder wohlbekannt. Daher hat ER in Seinem Wort ein hilfreiches Beispiel gegeben:

JESUS sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären,
und verachteten die anderen, ein solch Gleichnis:
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten,
einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also:
Ich danke Dir, GOTT, daß ich nicht bin wie die andern Leute,
Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten, von allem, was ich habe.
Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben gen Himmel
Und schlug an seine Brust und sprach:
GOTT, sei mir Sünder gnädig!
ICH sage euch:
Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem.
Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden;
Und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werdenLk. 18:9-14.

Wer da bittet, der empfängt;
Und wer da sucht, der findet;
Und wer da anklopft, dem wird aufgetan –Mt. 7:8.

BossCo139 – Erstellt am 30.07.2016 um 10:39 Uhr  - Veröffentlicht am 10.08.2016 um 16:19 Uhr

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Jüdisches Brauchtum für Christen?

Das Verhältnis zwischen dem jüdischen und dem deutschen Volk – als dem Bundes-Volk Gottes und dem Volk der Reformation des Christentums ist durch die Verbrechen der Nationalsozialisten im Terror-Reich Hitlers auf dramatische Weise mit nachhaltiger Wirkung zerbrochen worden.

In der Gegenwart existiert ein bereits mit zunehmender Dreistigkeit auftretender Antisemitismus – sowohl unter linken als auch rechten Gruppierungen – teilweise sogar mit staatlicher Duldung. Durch die von der offiziellen Seite indifferent betriebene Politik gegenüber fanatischen islamischen Interessengruppen gewinnt der Haß gegen Israel wiederum gesellschaftliche Akzeptanz.
Verschwörungs-Theorien, wie das Protokoll der Weisen von Zion feiert in gewissen Kreisen fröhliche Urständ und sollen das Mißtrauen gegen die Juden und den Staat Israel erhärten.
Speziell Linke hetzen gegen Israel, wegen dessen engem Bündnis mit den USA und seinem militärischen Operationen gegen die ‚Palästinenser‘.

Offenbar wurde nicht viel aus der Geschichte der letzten acht Jahrzehnte gelernt.

Seitens der offiziellen evangelischen Kirche hat man sich – angesichts des nationalsozialistischen Holocausts – auf ein Missions-Moratorium gegenüber den Juden festgelegt.
Strikt lehnt sie jegliches werbende Bekenntnis zum Christen-Glauben gegenüber den Juden ab, da dieses als Mission unter den Juden verstanden werden könnte, ab. 

Selbst jüdischen Missionswerken soll die Möglichkeit genommen werden, ihren eigenen Landsleuten das Evangelium zu bezeugen.

So wurde der Evangeliumsdienst für IsraelEDI – 1999 vom Kirchentag ausgeschlossen, weil er jüdisch-messianische Organisationen unterstützt und diese Gruppen angeblich den christlich-jüdischen Dialog störten.
Das bedeutet, daß man wider den Willen GOTTes den Juden das Evangelium vorenthalten will!
Dieses Missionsverbot ist eine Lieblosigkeit gegenüber den Juden, denn CHRISTUS JESUS – Jeshua ben David ist der ihnen bereits im Alten Testament prophezeite Messias – s. z.B. Jes. 53.

Den Juden wurde das Reich GOTTes zuerst – s. Röm. 1;16 – verkündigt – auch wenn sie es – als es in Person JESU CHRISTI noch unter ihnen weilte, ablehnten. 

Eindeutig bleibt der Missions-Befehl CHRISTI auch gegenüber den Juden bestehen – gerade weil sie das Bundes-Volk GOTTes sind!

Hier herrscht also biblische Klarheit.

Entgegen anderen neu aufkommenden Behauptungen – wie z.B. die Juden wären die ‚eigentlichen Gläubigen‘ – gibt es sowohl für Juden als auch für Heiden nur einen einzigen Heils-Weg – und der heißt und ist CHRISTUS JESUS: 

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch Mich – Joh. 14:6

Ist ein Mensch gläübig geworden, so ist er versiegelt mit dem Heiligen Geist.

Unter dieser Bedingung gehören die Gläubigen allesamt zur Gemeinde CHRISTI – sie sind geworden geistliche Glieder Seines Leibes:

Nun aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister (des Gesetzes).
Denn ihr seid alle Gottes Kinder durch den Glauben an CHRISTUM JESUM.
Denn wieviel euer auf CHRISTUM getauft sind, die haben CHRISTUM angezogen.
Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib;
denn ihr seid allzumal einer in CHRISTO JESU.


Seid ihr aber CHRISTI, so seid ihr ja Abrahams Same und nach der Verheißung Erben. –
Gal. 3;25-29

Denn es ist kein Ansehen der Person vor GOTT – Röm. 2;11 

Gläübigen mit jüdischem Hintergrund steht es frei, bestimmte Bestandteile ihrer Tradition zu pflegen, solange sie sich dabei nicht auf die alte vor-christliche Gesetzlichkeit zurückwerfen lassen.

Eine Anlehnung bzw. Rückbesinnung auf jüdisches Brauchtum für uns ‚Heiden-Christen‘ würde zu einer für uns nachteiligen Vermischung und Verwirrung führen.
Für uns – als diejenigen, die auf den edlen Stamm des Ölbaumes aufgepfropft sind – s. Röm. 11;17-24 – ist es gut, zu erkennen, daß

1 – das Volk Israel – die Juden – ewig GOTTES Bundes-Volk bleibt – denn GOTT ist treu – s. 2. Tim. 2;13,

2 - die Ersatz-Theologie, die behauptet, GOTT hätte den Bund mit Israel aufgekündigt und das Volk der Juden durch die Gemeinde / Kirche ersetzt, eine Lüge aus dem Reich des Widersachers ist,

3 – es unsere ethisch-moralische Pflicht ist, uns mit Israel solidarisch zu bekennen – auch wenn wir nicht mit allem politischen einverstanden sind,

4 – die Feinde Israels auch unsere Feinde sind,

5 – wir die Überzeugungen unserer jüdischen Mitmenschen respektieren und tolerieren,

6 – wir – wo der Heilige Geist uns dementsprechend führt – liebevoll, freundlich und eindeutig unseren HERRn und Heiland CHRISTUS JESUS, der auch der ihrige ist – bezeugen.

7 – es GOTT wohlgefällig ist, wenn wir für Jerusalem und Israel Fürbitte halten, denn GOTT spricht:

Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen;
und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. – 1. Mos. 12;3

Tröstet, tröstet Mein Volk! spricht euer GOTT;
redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr,
daß ihre Dienstbarkeit (Knechtschaft) ein Ende hat, denn ihre Missetat ist vergeben;
denn sie hat Zwiefältiges empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. – Jes. 40;1

Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohl gehen denen, die dich lieben!
Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen!
Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen.
Um des Hauses willen des HERRN, unsers Gottes, will ich dein Bestes suchen. – Ps. 122;6-9

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Quellen & Lese-Empfehlung: 

http://bibel-online.net

KOTSCH, Michael: JÜDISCHE BRÄUCHE FÜR CHRISTEN in BRENNPUNKT WELTSCHAUUNG: 3/2013 – S. 2-3

BossCo139 - Erstellt am 12.02.2014 um 10:33 Uhr

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Die Kraft der Schwachen ...

GOTT verlangt nicht von uns, daß wir Glaubens-Riesen sind. Von uns verlangt er lediglich, daß wir Seinem
Wort, Seinen Verheißungen glauben.
JESUS CHRISTUS spricht zu Seinen kleingläubigen Jüngern:

Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
so könnt ihr sagen zu diesem Berge:
Heb dich dorthin!,
so würde er sich heben;
und euch wird nichts unmöglich sein.
- Mt. 17;20
s.a. Lk. 17;6

Alles Weitere ist ein Geschenk GOTTes an uns - überreicht durch den Heiligen Geist - als Frucht des
Geistes bzw. des Glaubens - s. Gal. 5;22-23, wozu auch die unterschiedlichen Geistesgaben s. 1. Kor. 12;4-11 zählen.
Nichts von allem diesem ist unser Eigenes, sondern es kommt von GOTT allein.

Manchmal scheinen uns unsere Gebrechen und Schwächen daran im Wege zu stehen, wenn wir es uns
wünschen, 'voll durchstarten' zu können. Dennoch vermögen wir es - und das ist das Wunderbare - durch
die gnädige Hilfe GOTTes, der uns die nötige Kraft dazu schenkt.
So erging es dem Apostel Paulus, der unter einer chronischen Behinderung litt, die ihm so sehr zusetzte, daß er den HERRn um Heilung bat. Diese Bitte wurde ihm jedoch nicht erfüllt, sondern CHRISTUS gab
ihm statt dessen diese Zusicherung:

Laß dir an Meiner Gnade genügen, denn Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. - 2. Kor. 12;9

Die Heilige Schrift bezeugt, daß eine eine Vielzahl der von GOTT Erwählten Schwächen und Unzulänglich-
keiten aufwiesen.
Doch GOTT verwarf sie darum nicht, sondern erwies die Macht Seiner Gnade und verherrlichte Sich in
ihnen. Einige seien hier aufgezählt:

Abraham war skeptisch gegenüber der Verheißung GOTTes auf einen Sohn und zeugte auf den Rat
seiner Frau Sarah voreilig mit seiner Sklavin Hagar den Sohn (des Fleisches) Ismael ...

David täuschte eine Geisteskrankheit vor, flüchtete vor seinem eigenen Sohn und war ein Ehebrecher und
Mörder ...

Elia war 'ausgebrannt' und wollte am liebsten sterben ...

Gideon war ängstlich ...

Jakob war ein Erbschleicher ...

Jona flüchtete vor dem Auftrag GOTTes und war Ihm gram, als Er Ninive verschonte ...

Jünger JESU CHRISTI waren oft kleingläubig und schliefen in der schwersten Stunde CHRISTI beim
Beten ein ...

Lea war häßlich ...

Levi war ein Zöllner ...

Maria Magdalena war von Dämonen besessen ...

Maria, Schwester des Lazarus war eine Frau mit vielen Männern ...

Moses war ein Totschläger und hatte eine schwere Zunge ...

Noah entblößte sich infolge seiner Trunkenheit vor seinen Söhnen ...

Paulus war behindert und ein fanatischer Christen-Verfolger ...

Petrus war cholerisch und verleugnete JESUS CHRISTUS dreimal ...

Rahab war eine Prostituierte ...

Salomo betrieb Vielweiberei und war ein Synkretist aus falscher Toleranz gegenüber seinen vielen Frauen ...

Samariterin am Jakobs-Brunnen war eine Ehebrecherin ...

Thomas war ein Zweifler ...

Zachäus war ein kleinwüchsiger Zollpächter ... 

BossCo139 - Erstellt am 18.11.2013 um 10:39 Uhr

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Mensch als Ebenbild GOTTes - Sind wir es immer noch? - Einige Bemerkungen

Bei vielen Menschen gehen die Gedanken und Vorstellungen gar merkwürdige Wege:
Einerseits halten sie nichts vom biblischen Glauben, andererseits pochen sie aber trotzdem auf ihre ‚Gottesebenbildlichkeit‘ und brüsten sich damit, sie seien die ‚Krone der Schöpfung‘. Sie verstehen jedoch nicht, weshalb sie dennoch angreifbar und unzulänglich sind. Es will ihnen ebenfalls nicht in den Kopf, weshalb die ganze Welt im Argen liegt, sie am Rande des Abgrundes taumelt.
Den Sündenfall halten sie für eine Allegorie oder eine Legende.
Die Heilige Schrift bezeugt das wahre Ereignis: Der Mensch ist erschaffen worden – am sechsten Tage.
So steht es geschrieben im Schöpfungsbericht - 1. Moses 1;16-31:

26.
Und GOTT sprach:
Laßt Uns Menschen machen, ein Bild, das Uns gleich sei,
die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel
und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

27.
Und GOTT schuf den Menschen Ihm zum Bilde, zum Bilde GOTTes schuf er ihn;
und schuf sie einen Mann und ein Weib.
28.
Und GOTT segnete sie und sprach zu ihnen:
Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan
und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel
und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

29.
Und GOTT sprach:
Seht da, Ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde
und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,

30.
und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm,
das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen.

Und es geschah also.
31.
Und GOTT sah alles an, was Er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut.
Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. – 1. Mos. 1;26-31 LU 1912
26.
Die Menschen sollten das geistliche Gegenüber ihres Schöpfers, den drei-einigen GOTTes, sein,
Ihm in freiwilliger Liebe zugewandt.
27.
Zuerst erschuf GOTT den Mann, dann aus dem Mann – d.h. aus dem gleichen ‚Material‘ die Frau als dessen Gefährtin und Helferin – s. 1. Mos. 2;21-23.
Das erste Menschen-Paar waren Adam und Eva.
28.
Als Krone der Schöpfung war ihnen die Schöpfung, Landschaft, Pflanzen und Tiere zur Hege und Pflege anvertraut. Der Segen GOTTes lag auf ihnen, sowie der gesamten Schöpfung.
29.
Ihre Ernährung war rein pflanzlich.
30.
Auch die der Tiere ernährten sich pflanzlich.
31.
Absolut alles, was GOTT erschaffen hat, war makellos, perfekt.
Es gab keinen Tod im Gan Eden (Garten Eden = Paradies)*
Adam und Eva lebten in Reinheit und Unschuld in der Unkenntnis des Bösen.

Es trat jedoch eine zerstörerische Wendung ein, die zum Zerbruch der Vertrautheit zwischen GOTT
und Seinen Menschen-Geschöpfen führte, verursacht durch  Satan, und durch den Ungehorsam
des ersten Menschen-Paares, was bezeugt wird in 1. Moses 2;16-17
 
16.
Und GOTT, der HERR sprach:
Du darfst essen von allen Bäumen im Garten,

17.
Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen;
Denn an dem Tage, da du von ihm issest, mußt du des Todes sterben. – 1. Mos. 2;15-17 LU 1912

GOTT gab eine eindeutige Weisung und Warnung
16.
Es waren alle Bäume als Nahrungsquelle freigegeben bis auf eine einzige Ausnahme.
17.
Diese Ausnahme war der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Hier war das ausdrückliche, eindeutige und unmißverständliche Verbot mit gleichzeitig beigefügter Warnung vor den Folgen des Ungehorsams.

Der Satan machte sich, feige und listig, wie er ist, in Gestalt der Schlange an Eva heran, um sie zu verführen. Mit seiner List und seiner Lüge mischte er sich in das Geschehen, und erweckte in Eva einen Zweifel an GOTTSollte GOTT gesagt haben …? – 1. Mos. 3;1 und weiter mit der tödlichen Lüge:
Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern GOTT weiß:
an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan,
und ihr werdet sein wie GOTT und wissen, was gut und böse ist.1. Mos. 3;4-5 LU 1912.
Der Satan, selber Vater der Lüge und aller Bosheit, verleumdet GOTT, indem er Ihn der Lüge bezichtigt. Eva, in ihrer noch unschuldigen Naivität, läßt sich auf den Abweg locken anstatt den Weisungen GOTTes zu gehorchen. Wäre sie doch standhaft geblieben!
Hinzu kam eine unheilige Neugier, ein ungutes Begehren. Das war natürlich ungemein verlockend –
noch mehr als die Süßigkeit der Frucht an sich! Da schmolz Evas anfänglicher Widerspruch gegen die Argumente der Schlange dahin, wie Eis in der Tropen-Sonne.
Auch Adam ließ sich ohne ernsthaften Widerspruch ebenfalls verführen – von Eva.
Die Beziehung zwischen GOTT und den Menschen ward vergiftet.
Die zu Sündern gewordenen ersten Menschen versteckten sich vor ihrem Schöpfer, denn sie schämten
sich vor Ihm, denn sie wurden gewahr, daß sie nackt waren.
Dann – als GOTT sie befragte, zu dem, was sie angerichtet hatten, kam der erste Mißklang:
Die Frau, die Du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. – 1. Mos. 3;12 LU 1912
– ein Vorwurf und eine Schuldzuweisung an GOTT!
Eva, fand auch den – besser gesagt – die Schuldige – nämlich:
Die Schlange betrog mich, so daß ich aß. – 1. Mos. 3;13 LU 1912
Die Schlange büßte um ihrer Untat ihr paradiesisches Leben ein und empfing von GOTT ihre Strafe:
Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde.
Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang.

Und Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe
und zwischen deinem Samen und ihrem Samen.

Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.  – 1. Mos. 3;15 LU 1912.
Auch Eva bzw. der weibliche Anteil der Menschheit hat von dort an die schmerzhafte Erbschaft zu (er)tragen:
ICH will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst;
du sollst mit Schmerzen Kinder gebären;
und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein. – 1. Mos. 3;16 LU 1912
Adam und  seinen Nachfahren wurde ebenfalls große Last auferlegt:
… verflucht sei der Acker um deinetwillen,
mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang.
Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen.
Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen,
bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist.
Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden – 1. Mos. 3;17 LU 1912

Der Tod kam in die Welt mit ihm Krankheit und Verfall.
Und die Erblast der Sünde drückte auf die Menschen – auf jeden einzelnen.
Die Sünde mehrte sich mit jedem Menschen, der geboren ward.
Darüber hinaus wurde auch die gesamte Schöpfung angegriffen und ihrer ursprünglichen Vollkommenheit beraubt.
Die stumme Kreatur leidet schuldlos unter dem Frevel, dem Raubbau, der Verantwortungslosigkeit der gefallenen Menschheit:
Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. – Röm. 8;18-22 LU 1912, s.a. 1. Joh. 5;19.

GOTT, hat sich Seine Liebe zu uns Menschen nicht aus Seinem Herzen gerissen, trotz der zahllosen  
Enttäuschungen, die Ihm die Menschen tagtäglich bereiten. Nein, er will sogar noch möglichst viele Seelen in die ‚Arche‘ des Glaubens hineinretten:
Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken... – Hes. 34;14
Bereits vorzeiten hat Er Seinen Plan geschaffen, um uns aus der Gefangenschaft der Sünden-Finsternis
zu befreien.
Weil das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens böse ist von Jugend an – 1. Mos. 8;21 LU 1912 –, kann keiner von uns Menschen vor GOTT bestehen, denn da ist nicht, der gerecht ist,
auch nicht einer
, – Ps. 14;1-3 LU 1912 und weiter:
GOTT schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß Er sehe, ob jemand klug sei,
der nach GOTT frage

Aber sie sind alle abgefallen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer. – Ps. 53;2-4 LU 1912  
… es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes,
den sie bei GOTT haben sollten, …
- Röm. 3;23 LU 1912
(Das Wörtchen ‚sie‘ kann durch ‚wir‘ ersetzt werden, denn diese Aussagen treffen auf uns alle zu.)
Die Hoffnung der Menschheit liegt in unserem Heiland CHRISUS JESUS.
Er starb den Sühne-Tod, um die Strafe für alle unsere Sünden auf Sich zu nehmen – die gewesenen
und die noch kommenden. Dadurch ist uns die Chance für den Neubeginn eines Lebens ohne Sünden-Zwang und das ewige Leben geschenkt.
Sie besteht in der Erlösung, derer, die bereit sind, dieses rettende Gnadengeschenk durch den Glauben
an den drei-einigen GOTT, in CHRISTUS JESUS durch den Heiligen Geist anzunehmen:

Also hat GOTT die Welt geliebt,
daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben. – Joh. 3;16 LU 1912

Fassen wir also zusammen:
Wir sind zwar nach dem Ebenbilde GOTTes geschaffen, jedoch durch den Sündenfall haben wir  
diese Ebenbildlichkeit verloren.

Erst durch den Glauben an das Erlösungswerk CHRISTI werden wir zunächst dem Geiste nach wiederhergestellt, d.h. vor GOTT als sündenfrei, als schuldlos, als gerechtfertigt.
Erst in der himmlischen Gemeinschaft, nach seinem Sterben bzw. nach seiner Entrückung, hat der Christ seinen ewigkeits- bzw. himmelstauglichen, unversehrten Auferstehungsleib angezogen.

Dann ist auch die Ebenbildlichkeit nach GOTTes Bild wiederhergestellt.

Der Heilige Geist gab es dem Apostel Paulus zum Verstehen, wie es sich verhält mit der Auferstehung
der Toten und der Entrückung der noch Lebenden, wenn die selige Hoffnung derer, die GOTT lieben
Tit. 2;13
endlich in Erfüllung geht:

Denn das sagen wir euch als ein Wort des HERRN,
daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des HERRN,
werden denen nicht zuvorkommen, die da schlafen,
denn Er selbst, der HERR, wird
mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels
und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel,
und die Toten in CHRISTO werden auferstehen zuerst.

Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden
zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft,
und werden also bei dem HERRN sein allezeit.
– 1. Thess. 4;15-18

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Anmerkungen:

*Der Garten Eden befand sich in der Region des heutigen Zweistrom-Landes zwischen Euphrat und Tigris. Er wurde jedoch von vier Strömen Pishon und Gihon, die jeweils das Land Hewila bzw. Kusch umflossen. Unter der Erde lagerten wertvolle Bodenschätze u.a. auch Gold und Mineralien

BossCo139 – Erstellt am 13.01.2015 um 12:13 Uhr - Veröffentlicht am 14.01.2015 um 10:55 Uhr 

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Mensch, entscheide Dich! - Harte Rede für Hartgesottene ...

Vielleicht gehören Sie auch zu denen, die etwas nachdenklicher durch die Welt gehen und dem Sinn Ihres Erden-Lebens nachspüren.
Sie sind wohl gegenüber vielen Hypothesen und Theorien über Sinn oder Unsinn, Ziel uns Zweck des menschlichen Lebens aufgeschlossen mit einer Ausnahme: GOTT kommt nicht vor in Ihren Erwägungen.

In dieser Richtung werde ich Sie nicht ermutigen, nicht deshalb, weil mir Ihre Deutung der Dinge nicht in den Kram paßt, sondern weil ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, in einer derartig ernsten Angelegenheit, die Wahrheit zu verschweigen.

Einige provokante Tatsachen muß ich ihnen – um der Wahrheit willen – nennen.
Dabei muß ich unbequemer weise Klartext schreiben. Ich teile starken Tobak aus, denn das verhindert Mißverständnisse.

Hintergründe

Alle Beengtheit unseres Geistes, sowie die Unklarheiten über den Sinn unseres Lebens werden durch die Sündenschuld vor unserem Schöpfer-GOTT verursacht, die auf der gesamten Menschheit lastet.
Der aus ihr resultierende Fluch schlägt uns – solange wir uns im Zustande der Unerlöstheit befinden – mit geistlicher Blindheit gegenüber der Wahrheit GOTTes. Ein Auswuchs dieser geistlichen Blindheit ist der Unglaube.
Er wird gepflegt als höchste Leben-Maxime – allerdings mit verheerender Auswirkung; sie verblendet den Suchenden, daß er unfähig ist, den wenn auch schmalen, aber dennoch rettenden Pfad zur Erlösung von seiner Sündenschuld zu finden und zu betreten.

Wem nutzt es?
Dem, der dahintersteckt, GOTT und Seiner Schöpfung allergrößten Schaden zuzufügen, Sein Erlösungswerk zu zerstören.
Hinter der Finsternis-Macht der Sünden steht der Fürst der Finsternis, der erklärte Feind, der ‚Gott‘ der gefallenen Welt, in der wir leben, Satan, der Widersacher GOTTes.
Dieser gießt den Un-Geist – verharmlosend Zeitgeist genannt – aus über die gesamte Menschheit, damit sie verblendet und ihnen das Evangelium CHRISTI verschlossen werde.
Das Wort vom Kreuz wird ihnen zum Ärgernis und zur Torheit1. Kor. 1;23 – gemacht.
Als Unerlöste existieren wir im Zustande angeborener intellektueller Verfinsterung, so daß wir die Quelle der ewigen lichtspendenden Wahrheit GOTTes nicht mehr wahrzunehmen und nicht mehr aus ihrem Reichtum zu schöpfen vermögen.

Wohl vermögen wir – wie unser unerlöstes Leben es beweist – im Bereich der weltlichen bzw. zeitlichen Notwendigkeiten Leistungen zu vollbringen – wie in Technik, Wirtschaft, Wissenschaft usw., um unser irdisches Leben bewältigen zu können – s. Lk. 17;26-28 – unser Gespür für die Wahrheit und Weisheit GOTTes ist uns genommen und wurde vom großen Täuscher, der nicht in der Wahrheit steht, da die Wahrheit nicht in ihm ist – s. Joh. 8;44  – ersetzt durch die billigen, schillernden Krücken der sogenannten ‚Geisteswissenschaften‘ – Kunst, Literatur, Philosophie, usw.
So werden dem unerlösten Menschen vielerlei Erklärungen, Hypothesen und Theorien angeboten, um die Nöte und Unzulänglichkeiten dieser Welt, die im Argen liegt – s. 1. Joh. 5;19, zu erklären.
Die wahren Hintergründe, das Wirken des Widersachers GOTTes, sowie die Sünden-Verstrickung des gefallenen Menschen werden ausgeblendet, verschwiegen, denn sie passen nicht in das Weltbild der ‚Aufklärung‘.
Somit erweist sich die ‚Aufklärung‘ als ein Lügengespinst zum Zwecke der Verblendung.
In unserer Gottesferne und der damit verbundenen Eingenommenheit von unseren eigenen Fähigkeiten, geben wir uns der Illusion hin, wir Menschen könnten die Menschheits- und Welt-Probleme lösen.
 
Welch ein gottloser Größenwahn ist es doch, ein irdisches Paradies mit der völligen Gleichheit aller Menschen schaffen oder gar das Klima retten zu wollen!
Bis jetzt hat jegliche menschliche Bemühung, einen neuen Menschen-Typus erschaffen zu wollen – ob auf Klassen- oder Rassen-Basis satanische Ideologien hervorgebracht und höllische Verhältnissen auf Erden – Kommunismus, National-Sozialismus – geführt.
Eine Lehre hätte es uns sein sollen!

Aber es wird so weiter gehen, denn der sich über seinen Schöpfer erhebende Mensch ist unfähig, solange er in seiner sündhaften, gottfernen Haltung verharrt, aus der Geschichte zu lernen.

So gelüstet es ihm nun in seinem Größenwahn, Hand an seine Gottes-Ebenbildlichkeit zu legen und nicht nur die Klassen- und Rassen-Unterschiede zu nivellieren, sondern auch – direkt in die Schöpfungsordnung eingreifen wollend – die Familien zu zerstören und die Unterschiede zwischen den Geschlechtern wegzumodeln. – Welch ein offensichtlicher Irrsinn!
Soweit also hat es der sich selbst verherrlichende Mensch in seiner erklärten Gottes-Feindschaft bereits gebracht. 

Die selbstherrliche Abwendung von GOTT hat uns Menschen in einen wahnhaften Zustand gebracht.
Haben wir uns von der Quelle der Wahrheit getrennt, so sind wir blind für die Wahrheit. Denn diese liegt bei GOTT.
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch Mich, – Joh. 14;6 LÜ1912 bezeugt unser Erlöser, CHRISTUS JESUS, der uns durch Seinen stellvertretenden Sühne-Tod an unserer Statt, die Erlösung von unserer Sündenschuld und somit auch die Erkenntnis der Wahrheit ermöglicht hat.
An uns ist es – nicht mehr und nicht weniger – dieses wahrlich zu glauben.

Weshalb tun wir dieses nicht einfach? Weshalb wollen wir – solange wir als Weltmenschen nichts von dem GOTT der Christenheit wissen? Weshalb sträubt sich alles in uns, wenn es darum geht, sich mit diesem GOTT, der es doch nur zum Besten mit uns meint, einzulassen?? – Weshalb stoßen wir Ihn und Sein Erlösungswerk so schroff von uns als eine blanke Unzumutbarkeit???

Der Knackpunkt liegt dort, wo unser eitles selbstverliebtes Ego widerstreitet dem in unserem Tiefst-Inneren webenden Gespür dafür, daß wir ohne die von GOTT angebotene Vergebung unserer Sünden unweigerlich der ewigen Verdammnis anheimfallen.
Dieses Ahnen ergibt sich aus unserem Gewissen, daß unser Schöpfer uns als Mitgift zur Grob-Orientierung gegeben hat:
 
Denn was man von GOTT weiß, ist ihnen offenbar;
denn Gott hat es ihnen offenbart,
damit daß GOTTes unsichtbares Wesen,
das ist Seine ewige Kraft und Gottheit,
wird ersehen, so man des wahrnimmt,
an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt;
also daß sie keine Entschuldigung haben, Röm. 1;19-20 LÜ1912

Am Tage des Gerichtes wird sich also keiner von uns herausreden können, er hätte nichts gewußt, denn unser Gewissen gerät in Unruhe, wenn wir mit diesem Thema konfrontiert werden. Der Gedanke, daß mit unserem Leben etwas doch nicht so in Ordnung ist, setzt sich, wie mit Widerhaken behaftet in uns fest.
 
Denn von Ihm und durch Ihn und zu Ihm sind alle Dinge – also auch wir Menschen –  erschaffen worden – s. Röm. 11;36 LÜ1912.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, weshalb Sie gerade dieses Thema derartig unwirsch macht?
'Stimmt ja gar nicht‘ sagen Sie sich jetzt vielleicht, - ‚es läßt mich total kalt, was der da schreibt!‘. Aber es nagt trotzdem an ihnen.
Diese Behauptung, tastet Ihr Selbstwertgefühl ungemein an!

Wie können diese Christen mit ihrem GOTT so etwas behaupten? Ich bin ein guter Mensch, habe einen guten Ruf, bin mit keinem Gesetz in Konflikt geraten, bin freundlich und redlich gegen jedermann, betrüge weder Staat noch das Finanzamt und auch meine/n Ehepartner/in nicht!
All dies soll auch gar nicht in Abrede gestellt werden.

Erstens geht es um die Sünde, die uns als Erblast auferlegt ist – als eine Krankheit mit 100%-ig tödlichem Ausgang – hineinwirkend bis in die Ewigkeit.

Das Problem ist, daß nach dem Ende unseres irdischen Lebens eben nicht alles – nach dem Motto  Aus die Maus! Klappe zu Deckel drauf, diese war mein Lebenslauf – vorbei ist.
Sondern es geht weiter – und zwar je nach dem, wie wir uns zu unseren Lebzeiten entschieden haben -: für oder wider den Glauben an GOTT und Sein Erlösungswerk in CHRISTUS.
Die Frage lautet: Wo?

Zweitens reicht alles unser persönliches Bemühen, vor GOTT Ehre zu erlangen – egal mit welchen eigenen ‚guten Werken‘ wir uns abquälen, um dieses Ziel zu erreichen, nicht aus – uns selbst zu erlösen.
Denn dies ist Fakt:

… die Sünde ist der Leute Verderben ... – Spr. 14;34.

… es ist hier kein Unterschied:
sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, … – Röm. 3;23 LÜ1912

So haben wir einerseits die Sünde als einen Krankheitsherd in uns und andererseits – wenn er nicht ausgemerzt wird – wächst er sich in uns aus – mit wörtlich zu nehmenden todsicheren Folgen.

Macht der Sünde

Die Sünde übt eine verheerende, verwüstende Macht auf unser Leben aus. Ihre Macht ist eine dreifache:

1 – Die Sünde ist eine Macht der Verblendung und Verfinsterung.

Unser Unglaube ist die Zentral-Verriegelung, die uns die Einsicht in die Wahrheit GOTTes versperrt.
Wir vermögen nicht, uns Ihm nähern zu können. Die Tür ist zu!
Wir können sie nicht mit eigener Kraft öffnen.
ICH bin die Tür, so jemand durch Mich eingeht, der wird selig werden … - Joh. 9;10 LÜ1912 – spricht CHRISTUS. – An Ihn gilt es zu glauben. Der Glaube an Ihn ist der der Schlüssel, der uns die Tür öffnet.
Da wir nun wissen, wie wir die Wahrheits-Türe aufbekommen, ist es nun an uns, GOTT um diesen rettenden Glauben zu bitten.
Ein grobes Versäumnis wäre es, dieses – wider besseren Wissens – nicht zu tun!
Der Unglaube, macht uns blind für das Evangelium, daß wir dessen Wert und Wichtigkeit für unser Leben nicht erkennen. Es wird dem Ungläubigen – in seinem intellektuellen Dünkel unzumutbar, zu einem Ärgernis, zu einer Torheit:

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden;
uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft. – 1. Kor. 1;18 LÜ1912

Wie obenstehend bereits geschrieben, hat uns alle naturwissenschaftliche Erkenntnis und aller technischer Fortschritt nicht helfen können, aus der Falle unserer intellektuellen Trübung zu entkommen.
Die Tücke ist, daß unser verfinsterter Geist uns auch daran hindert, unsere naturwissenschaftlichen Erkenntnisse richtig zu bewerten und einzuordnen, sowie die Ergebnisse des technischen Fortschrittes verantwortungsvoll anzuwenden.
Dazu müßten wir nämlich erkennen – und das kann man nur im Glauben an den Schöpfer-GOTT, daß alle Dinge von Ihm und durch Ihn und zu Ihm hin erschaffen worden sind – s. Röm. 11;36.
Alle unsere menschlichen, gottesfernen Bemühungen haben, den moralischen Verfall der Welt nicht aufhalten können, aus dem die Mehrzahl aller anderen Leiden und Nöte folgen. 

Der durch seine Sünde – ohne GOTT hoffnungs- und  rettungslos beschädigte – Mensch wird zum Maßstab aller Dinge – zum Bezugs- und Mittelpunkt aller Bemühungen – gemacht. GOTT unser Schöpfer, HERR und Erlöser wird entthront zu Gunsten des Geschöpfes!

Die generelle Ursache für diese Verwirrung unseres Realitäts-Sinnes ist unsere Blindheit gegenüber der Sünde. Die Sünde aber macht uns blind für die Sünde. –

Auf den Punkt gebracht, ist die Glaubens-Verweigerung die General-Sünde. Sie ist es, die uns unfähig macht, Sünde als Sünde zu erkennen.
Wir sündigen, ohne wahrzunehmen, daß unsere Taten Sünden sind – ‚Braucht man heute nicht mehr so eng sehen.‘ ‚Ist doch in!‘ ,Machen doch alle!‘
Durch unsere Sünden-Verstrickung sind wir abgestumpft für die Heiligkeit GOTTes und Seines Evangeliums und die Abscheulichkeit der Sünde. ‚Gerechtfertigt‘ durch den Zeitgeist – kratzt es uns nicht mehr, daß wir verurteilt sind durch die Gerechtigkeit GOTTes.

2 – Die Sünde ist eine Macht mit bleibend befleckender Wirkung.  

Bieten wir dem Lauf der Dinge nicht beizeiten Einhalt, geht es auf der abschüssigen Bahn unsere Sünden-‚Karriere‘ weiter. Leider handelt es sich dabei um eine gesetzmäßig voranschreitende Entwicklung, die nur auf eine einzige Weise gestoppt werden kann – durch die Entscheidung für GOTT und Seine Erlösung in CHRISTUS. 
Wie weit die Sünde im Leben eines Menschen ausreift, ist unterschiedlich. Das tückische Argument der Beschwichtigung ‚Es gibt ja weitaus schlimmere Menschen als ich es bin.‘ – selbst wenn dieses subjektiv durchaus wahr ist – ist es doch nicht ausreichend, um vor GOTT Rechtfertigung zu bekommen.
Denn unausweichlich, bedrohlich steht als lastende Tatsache dagegen:

Die Toren sprechen in ihrem Herzen:
Es ist kein GOTT.
Sie taugen nichts und sind ein Greuel mit ihrem Wesen;
da ist keiner, der Gutes tue.
Der HERR schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder,
daß Er sehe, ob jemand klug sei und nach GOTT frage.
Aber sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig;
da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer. – Ps. 14;1-3 LÜ1912
 
Denn es ist hier kein Unterschied:
sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes,
den sie bei GOTT haben sollten. – Röm. 3;23 LÜ1912

Noch etwas kommt hinzu – begangene Sünden plagen uns durch das Bewußtsein, Unrecht begangen zu haben.
Wir fühlen uns befleckt.  Dies bewirkt ein unruhiges Gewissen. Sosehr man nach Argumenten sucht, sein Gewissen
zu beruhigen, wir vermögen keine Ruhe zu finden, denn unser Gewissen läßt es nicht zu!

Ich selber kann dieses bezeugen. Im Alter von ca. 12 Jahren – damals war ich noch nicht im Glauben – entwendete ich meiner Großmutter aus ihrer Sparbüchse 12 DM in kleinen Münzen, in der Hoffnung, daß sie es nicht so rasch bemerkt. 
Froh darüber, unbemerkt davon gekommen zu sein, beschaffte ich mir das Ersehnte. Leider erwischte mich bei dieser Gelegenheit mein Großvater auf frischer Tat – with smoking guns.
Zur ersten Untat kam die zweite - die Lüge, ich hätte das Geld gefunden und es gleich für das Gewünschte verwendet.
Ich merkte bereits, daß er mit die Geschichte nicht abkaufte. An diesem Abend wurde über die Angelegenheit kein Wort verloren. Für mich war er schrecklich. Im Bette fand ich keine Ruhe, elend fühlte ich mich, wie ein gemeiner Dieb. Ich sah nur einen Ausweg – meine Diebstahl zu gestehen – selbst wenn es langen Hafer setzen würde – egal!
Ich betrat in die Wohnstube, druckste eine Weile herum und bekannte – Rotz und Wasser heulend – meine Schandtat.
Nun, es gab keinen langen Hafer, sondern Vergebung und Ermahnung.
Nie werde ich vergessen, wie schweinisch, gemein und abscheulich ich mich ob dieses ‚Abenteuers‘ fühlte!
Es war mir eine Lehre für’s Leben!

Durch den Glauben wissen wir, daß das alarmierende, bohrende Gewissen nicht von ‚ungefähr‘ kommt, sondern uns von unserem allweisen Schöpfer als Warn-Anlage mitgegeben wurde.
Niemals sollten wir ihre Signale ignorieren!
Je öfter die Warn-Signale unseres Gewissens mißachtet werden, desto abgebrühter werden wir – bis wir von der Verschmutzung durch unsere Missetaten und Übertretungen derartig behaftet sind, daß wir der Erlösungstat CHRISTI gleichgültig, spöttisch, trotzig oder verstockt gegenüber stehen.
Dann aber kann es endgültig zu spät sein!! 

3 – Die Sünde ist eine knechtend-mörderische Macht.

Solch ein Erlebnis, wie oben beschrieben, sollte einem eine Lehre fürs Leben sein.
Wenn man sich selber gegenüber ehrlich ist, stellt man fest, daß man so einiges ‚auf dem Kerbholz‘ hat.

So kommen wir zu der Erkenntnis, daß wir alle im Laufe unseres Lebens gegen jedes einzelne der 10 Gebote verstoßen haben – zumindest in unseren Gedanken. Das ist aber bereits ausreichend, denn auch unsere Gedanken-Sünden –  Begehrlichkeit, Neid, Rache, Überheblichkeit usw. – gereichen uns zum Gericht.
Keine von uns behaupte, daß bei ihm die Gefahr nicht bestünde, daß er – aus welchen Gründen auch immer – er in die Versuchung geraten kann – und sie kommt schneller als einem lieb ist! – sein Gewissen zum Schweigen zu bringen. Ist es erst einmal soweit, dann ist es nicht mehr weit bis zum nächsten Schritt – z.B. zur Vertuschung. Was kommt als nächstes? Eine neue Missetat! So verspinnt man sich in ein Geflecht von Sünden, aus dem man nicht mehr loskommt.
Und weil ein fauler Baum faule Früchte bringt – s. Mt. 7;16-19 –, häuft man Sünde um Sünde über sich an bis man nicht mehr ein noch aus weiß schier daran zu Grunde geht

In der Bibel werden uns die Zusammenhänge deutlich gemacht:

… ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde;
die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod – Jak. 1;13 LÜ1912  

Um sich von dem beißenden Drängen unseres Gewissens abzulenken, sehen wir uns gezwungen, uns mit beschwichtigenden Lebens-Maximen, die in Wirklichkeit nur Lebens-Lügen sind, über dem uns bis zum Halse stehenden Wasser zu halten. Wir leben in einer uns knechtenden Scheinwelt unter dem Zwang uns diese erhalten zu müssen, da wir zie benötigen, um unser Ich-Bild – Image  – zu erhalten.
Egal, worin wir meinen, die Erfüllung unseres Lebens gefunden zu haben, die Last unserer Sünden knechtet uns, daß uns letztendlich alle Freude vergällt wird. Selbstzweifel ob unserer zwar sorgfältig kaschierten aber trotzdem offenbaren Ungenüge quälen uns.
Ob Arbeit, Kultur, Kunst oder Schönheit – keines von diesen vermag uns aus den Fesseln der in dieser gefallenen Welt herrschenden Lebensumstände – deren Teil wir doch auch selber sind – zu befreien.
 
Wir bleiben Gebundene, bleiben Geknechtete, solange wir Bürger dieser gefallenen Welt sind, über die der Fürst dieser Welt, der Fürst der Finsternis herrscht.
Die Geborgenheit, Gerechtigkeit und Sicherheit, die Balsam für unsere Seele und Heilung für unsere Herzen sind, werden wir – auch wenn wir uns noch so redlich bemühen – und dieses redliche Bemühen spreche ich Ihnen, lieber Leser, nicht ab – nicht finden.
 
Macht der Gnade

Retter 

Allerdings gibt es einen Aus-Weg aus dem Alptraum, unter dem wir in dieser Welt zu leiden haben. Sie entscheiden sich für die Macht der Gnade, die uns als Kraft GOTTes, unserem Schöpfer, in CHRISTUS JESUS mitgeteilt worden ist:

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Denn GOTT hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß Er die Welt richte,
sondern daß die Welt durch Ihn selig werde. – Joh. 3;16 LÜ1912
 
In CHRISTUS JESUS ist die Liebe GOTTes in diese sündige verzweifelte Welt gekommen, um uns vor unserer ewigen Verdammnis zu erretten. 

Weder der Sündenfall noch dessen Folgen für Seine Schöpfung kamen für GOTT überraschend.
Er ist der hohe Preis dafür, daß GOTT Geschöpfe erschaffen hat, die Er so sehr liebt, daß Er ihnen die volle Entscheidungsfreiheit, darüber gab, sich für oder wider Ihn zu entscheiden.
ER wollte keine Marionetten, sondern freie, fühlende mündige Wesen, die Ihm aus Liebe gehorchen.

Deshalb hat GOTT in vorauseilender Liebe  vor Grundlegung der Welt CHRISTUS JESUS als Bürge für die Schuld unserer Sünden ausersehen.

Ehe Adam oder Abraham ward– s. Joh. 8;58 – war CHRISTUS. ER bereitet, für die bedeutendste Mission, die es jemals in diesem Universum zu bewältigen gab. 

Der Inhalt der Liebe und Gnade GOTTes ist dieses:

Denn durch Ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist,
das Sichtbare und das Unsichtbare,
es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten;
es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
Und Er ist vor allem, und es besteht alles in Ihm.
Und Er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde;
Er, welcher ist der Anfang und der Erstgeborene von den Toten,
auf daß Er in allen Dingen den Vorrang habe.  
Denn es ist das Wohlgefallen gewesen,
daß in Ihm alle Fülle wohnen sollte
und alles durch Ihn versöhnt würde zu Ihm Selbst,
es sei auf Erden oder im Himmel,
damit, daß Er Frieden machte durch das Blut an Seinem Kreuz, durch Sich selbst.  
Und euch, die ihr weiland Fremde und Feinde waret durch die Vernunft in bösen Werken,
hat Er nun versöhnt mit dem Leibe Seines Fleisches durch den Tod,

auf daß Er euch darstellte heilig und unsträflich und ohne Tadel vor Ihm Selbst;
so ihr anders bleibet im Glauben,
gegründet und fest und unbeweglich von der Hoffnung des Evangeliums, … – Kol. 1;19-23 LÜ1912

Der in diesen Versen Beschriebene hat die drei genannten Machtwirkungen der Sünde entwirkt –  Er hat den Fürsten der Finsternis und dieser Welt gerichtet, dem Tode den Stachel genommen: 

Der Tod ist verschlungen in den Sieg.
Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?"
Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. – 1. Kor. 15;55-56 LÜ1912

In Seiner unermeßlichen Liebe gab GOTT Seinen eingeborenen Sohn, um die Menschheit zu erretten vor ihrer ewigen Verdammnis.
ER, der absolut Reine und Vollkommene – Das Haupt der Menschenfamilie, opferte Sich als unser stellvertretender Bürge, um die Strafe auf Sich zu nehmen, die wir – ein jeder einzelne von uns – durch unsere Missetaten und Übertretungen verdient haben.
So bekommt ein jeder von uns, die Chance, ein neues Leben zu beginnen.
In der Person CHRISTI, als der GOTTes- und Menschen-Sohn zugleich. hat GOTT mit uns reinen Tisch gemacht. So gründlich tat er es, daß Er alle unsere Sünden buchstäblich vergessen hat.
Welche wunderbare Gnade, welche eine wunderbare Chance ist das! 

Aus-Weg

An uns ist es nun, daran zu glauben!

Daran, nicht zu glauben, ist – oben bereits geschrieben – die generelle Sünde. Eigentlich ist sie der klare Beweis dafür, daß wir – wenn wir das auch unbewußt – trotz unserer gegenteiligen Meinung – mehr als haushoch in unseren Sünden verstrickt sind. Und wäre es uns bewußt – würden wir’s dann zugeben (wollen)??
Wohl eher nicht. Es schadet unserer Eitelkeit des Glanzes unseres Selbst-Bildes. Daß wir so gar nichts für uns selbst tun können, daß wir rettungslos verloren sind, und der Hilfe von Außen – nein – von Oben bedürfen, das kommt doch unserer völligen Bankrott-Erklärung gleich. 

Alles, was ich hier lang und breit versuche, Ihnen verständlich zu machen, wird Sie  kalt lassen, solange sie nicht persönlich die schauerliche Verderbens-Macht der Sünde mit ihrer Wucht getroffen hat.
Nur wer als Mühseliger und Beladener erlebt hat, daß er unfähig ist, wider die Macht der Sünde zu bestehen, der sieht auch ein, daß er weder seine vergangene Sünden auszulöschen noch seine  künftigen zu meiden vermag.
Als ein Verlorener erkennt er schmerzlich seine innere Verdorbenheit und vermag die Bedeutung und Größe der Gnade in CHRISTO wahrlich zu erfassen.

Gnade im landläufigen Sinne – als Begünstigter Bevorzugt – gewisses Entgegenkommen ‚Höherer‘ zu genießen – auch mal mit ‚einem zugedrückten Auge‘ – gleich einem Klassen-Primus bei seinem Lieblingslehrer. Nun gut, man genießt es sehr, wenn Fleiß und Leistung Anerkennung finden, weil man es in seinem Leben zu etwas gebracht hat und angesehen bei den Leuten ist.

Mit der Gnade jedoch, die hier beschrieben wird, verhält es sich gänzlich anders.
Wir haben vor GOTT nicht ein Fitzelchen an Verdiensten vorzuweisen. Die Hoffnung auf göttlicherseits ,zugedrückte Augen‘ ob unsererseits ,geschossener Böcke‘ können wir ebenfalls vergessen.

Vor GOTT stehen wir als elende Bankrotteure, als Verlorene ohne jegliche Überlebens-Chance.
Uns als natürlichen Menschen ist es unerträglich, ja verhaßt, nur so aus der Gnade leben zu sollen. Wenn wir – so meinen wir – denn überhaupt Erlösung brauchen, dann -  bitte sehr – aus unseren eigenen Kräften.
Deshalb lehnen wir – solange wir noch unter der Macht der Sünde existieren – das Wort vom Kreuz ab. Es ist uns ein Ärgernis, eine Torheit:

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden ; …  - 1. Kor. 1;18a LU 1912
 
So wir aber begriffen haben – kraft unseres geschenkten und angenommenen Glaubens – worum es geht, nämlich um unsere Erlösung aus den Fesseln unserer Sünden, um die Errettung vor der ewigen Verdammnis – sehen wir das Licht der wahrhaftigen strahlen:

… uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft. – 1. Kor. 1;18b LU 1912

Die Sünde muß also in ihrer Macht in einem gewissen Maße ausgereift sein, damit sie sich uns offenbare in ihrer ganzen Abscheulichkeit – so sehr, daß sie uns zur Gewissens-Qual wird.
Dann anerkennen wir, daß dort, wo die Sünde ihre volle Reife erlangt hat, die Macht der Gnade noch viel mächtiger ist:

Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade viel mächtiger geworden,
auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat zum Tode,
also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben
durch JESUM CHRISTUM, unsern HERRN. – Röm. 1;20-21 LÜ1912 

Die der Sünden-Finsternis dieser gefallenen Welt erreichte ihr Maximum, als das Licht der Welt, der höchste Abgesandte GOTTes, Sein eigener Sohn, der Heilige Israels, der Retter der Welt in Sein Eigentum kam und dort nicht aufgenommen, sondern dort abgelehnt, verstoßen, gleich einem Verbrecher zwischen zwei Übeltätern gekreuzigt wurde.
Die geballte Macht satanischer Finsternis stand wider das reine Licht GOTTes – CHRISTUS, den Boten göttlicher Barmherzigkeit und Gnade, um Ihn zum Erlöschen zu bringen, indem sie Ihn endgültig töten wollte. Es sollte ihr nicht gelingen.
ER, der CHRISTUS JESUS – durch den die Welt erschaffen und nunmehr gerettet ward, obsiegte wider die Finsternis und schuf für jeden von den Aus-Weg aus der tod-sicheren Verdammnis – sofern wir diese nur glauben wollen.

Es ist vollbracht! – Joh. 19;30

Dieser ist der wichtigste Satz, der je gesprochen wurde in der Geschichte der Schöpfung nach ihrem Fall, da mit ihm ihre Errettung eingeleitet wurde.

Der ultimative Aus-Weg aus unserer Sünden-Verdammnis ist CHRISTUS JESUS, der Auferstandene von den Toten – Er ist der Erstling geworden unter denen, die da schlafen – s. 1. Kor. 15;20. 

Durch das Gesetz – ob es sich um das moralische, strafrechtliche oder zivilrechtliche handelt –  werden wir auf unsere Missetaten, Übertretungen und Verfehlungen hingewiesen.

Durch die Predigt des Wortes vom Kreuz  s. Röm. 10;17 – sofern diese im Geist und in der Wahrheit – s. Joh. 4:22-23 – geschieht – d. h. sofern sie nicht die Selbst-Verbesserung sondern die Selbstverwerfung bezweckt – erkennen wir uns als verlorene, der Erlösung bedürftige Sünder.

Durch die übermächtige Gnade, die sich dann erweist, wenn die Sünde mächtig geworden ist, daß wir weder ein noch aus wissen und uns gar nichts weiter mehr übrigbleibt, als zu kapitulieren und uns in die Arme unseres barmherzigen, gnädigen Erlösers zu werfen.

Bedenken Sie:

Durch den Sündenfall sind wir alle mit der üblen Mitgift der Sündhaftigkeit versehrt.
Durch diese Veranlagung sammeln wir während unseres Lebensganges Sünde um Sünde – bewußt oder unbewußt.
Keine Sünde ist zu gering, daß sie bei GOTT unter den Tisch fiele.
Keine Sünde ist zu groß, daß sie von GOTT nicht vergeben werden könnte. 

Die Möglichkeit der Heilung ist vorhanden.
Wie in unserem alltäglichen Leben, müssen wir – so wir Heilung wünschen, uns an einen kompetenten, vertrauenswürdigen Arzt wenden, seinen Weisungen folgen.
Unser bevollmächtigter, kompetenter und vertrauenswürdiger Arzt ist  CHRISTUS JESUS.
Er hat unsere Rechnung bezahlt. Die Hilfe – das Wasser des Lebensist umsonst – s. Offb. 22:17!

Alles ist bereitet für Sie. Bei ihnen liegt es, sich heilen zu lassen.

Von Herzen bitte ich Sie, die richtige Entscheidung zu treffen!

Wenn Sie die Entwicklung der Welt mit offenen Augen beobachten, werden Sie feststellen, daß die Menschheit – wie bereits in der Bibel prophezeit – in einer tiefen globalen Krise gefangen ist.
Wir befinden uns bereits in der vorausgesagten Endzeit. 

Jedoch:

Noch ist Gnadenzeit, denn  jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils! 2. Kor. 6;2

Entscheidung

Ihre Entscheidung: ‚?!‘

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Lese-Empfehlung:

BINDE, Fritz: FEUER AUF ERDEN - Zwölf Reden; Verlag Gottlob Koezle 1921/2012 - ISBN 978-606-8459-
00-4

BINDE, Fritz: HARTE REDEN - Zwölf Reden; Verlag Gottlob Koezle1915/2013 - ISBN 978-606-93254-7-6

BossCo139 - Erstellt am 31.01.2014 um 11:13 Uhr

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Der Mensch als Geschöpf GOTTES I – Das Prinzip von Saat und Ernte –
Oder: Die verwandelnde Kraft durch den Tod in der Schöpfung

Die Japanischen Berg- bzw. Scharlach-Kirsche (Prunus sargenti), ein robuster bis zu 12 Meter hoher Baum mit einer Krone, an der prächtige doldenartig angeordnete, faustgroße, füllige rosa Blütenstände prangen (s. Foto). Man möchte kaum glauben, daß diese Art einst unter natürlichen Bedingungen einem ‚mickrigen‘ Kirschkern entsprossen ist.


Nachdem es in das Erdreich hineingesenkt wurde, zerfällt das Samenkorn äußerlich. Doch gerade in seinem ‚Sterben‘ entfaltet es die Kraft, das ihm innewohnende Leben weiterzugeben. Aus ihm erwächst ein Leben entsprechend dem ‚Bauplan‘, den GOTT in ihm ‚verschlüsselt‘ hat.
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein;
wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. – Joh. 12;24
GOTT hat jedem Samenkorn einen eigenen Leib gegeben.

Es könnte jemand fragen;
Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen?
[ … ] Was du säst wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.
Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, […].
GOTT aber gibt ihm einen, wie Er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib.
Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch,
sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh,
ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische.
Und es gibt himmlische und irdische Körper;
aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen.
Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond,
einen andern Glanz haben die Sterne;
denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz.
So auch die Auferstehung der Toten.
Es wird gesät verweslich und wird auferstanden unverweslich.

Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstanden in Herrlichkeit.
Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstanden in Kraft.
Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib.
Wie geschrieben steht:
Der erste Mensch, Adam, ‚wurde zu einem lebendigen Wesen‘ (1. Mose 2;7)
und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche.
Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel.
Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen;
und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen.
Und wie wir getragen haben des Bild des irdischen,
so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. – 1. Kor. 15; 35-49 LU 1984

Diese Verse lassen erkennen, daß GOTT der Schöpfung eine schier unermeßliche Vielfalt an Lebensformen und -gestaltungen gegeben hat.
Auch in der neuen Schöpfung wird es eine reiche Vielfalt, eine Fülle von Unterschieden an Herrlichkeit, geben.
Bereits in der gegenwärtigen Schöpfung gleicht kein Mensch dem anderen, was auch für auch für die Tiere gilt. Ebenso verhält es sich mit den Pflanzen, auch hier gleicht keine der anderen. Selbst die Sterne haben ihre eigene ‚Individualität‘, unterscheiden sich in ihrem Glanz, in der spektralen Zusammensetzung ihres Lichts und ihrem von GOTT gegebenen Namen. So wird auch die neue Schöpfung in ihrer Herrlichkeit und Vielfalt brillieren.
GOTT ist der GOTT unermeßlichen Reichtums. ER liebt die Vielfalt. In Seiner Weisheit hat GOTT Seinen Schöpfungsplan so angelegt, daß sich dennoch in dieser Vielfalt Seine göttliche Einheit offenbart.

Einer demütigen Herzensgesinnung und einem verständigen, vom Heiligen Geist erleuchteten verständigen Geist, ist es ermöglicht, dieses zu erkennen.

Gesät:                                                         Geerntet = auferweckt: 

 – in Verwesung                                           – in Unvergänglichkeit, Unverweslichkeit
(vgl. 1.Petr. 1;4)                                           (Röm. 2;7, 2. Tim. 1;10)
– in Schmach, Unehre                                 – in Herrlichkeit
– in Schwachheit                                         – in Kraft
– als  ein natürlicher (seelischer Leib)         – als geistiger Leib

Der natürliche Leib ist ein seelischer Leib. Er ist bestimmt durch seine Erdenbezogenheit. Durch den Sündenfall ist er bekanntlich durch Krankheit, Schwäche, Vergänglichkeit und Verweslichkeit gezeichnet.
In dem Moment, da das natürliche Leben aus dem Leibe gewichen ist, verläßt die Seele des Menschen die tote Hülle des Leibes. Der Leichnam wird ins kühle Grab gesenkt, d.h. der Erde zur Verwesung übergeben.
Die Heilige Schrift lehrt uns, daß mit dem Tode des Leibes das Leben keineswegs beendet ist, sondern weitergeht.
So wie das Samenkorn durch seinen ‚Tod‘ zu einem neuen Leben erwacht*, so ist auch der Tod des seelischen Leibes lediglich die notwendige Voraussetzung für die leibliche Auferstehung.
Die unsterbliche Seele ist die ‚Schnittstelle‘ der persönlichen Verantwortung des Menschen vor GOTT, seinem Schöpfer.
Auch im Falle, daß die sterblichen Überreste des Menschen eingeäschert wurden, kann GOTT diesen Leib ‚rekonstruieren‘, denn da Er uns erschaffen hat, kennt er auch unseren Leib.
Der ungläubige Mensch wird jedoch nicht einen unverweslichen Herrlichkeitsleib erhalten, sondern dessen Leib wird ewig die Merkmale des schwachen sündigen Menschen in seiner Qual und Verlorenheit tragen.
Der Leib, den ein Gotteskind empfängt, ist erfüllt von Unverweslichkeit, Kraft und Herrlichkeit.
Durch die Sünde war der seelische Leib der Vergänglichkeit unterworfen.  Da der geistige Leib sündenlos ist, ist er tauglich zur ewigen Glückseligkeit.

*************

 Anmerkungen:

*Obwohl unter irdischen Bedingungen das Samenkorn nicht immer aufkeimt.

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Quelle:

BossCo139: Foto Berg- / Scharlach-Kirsche (Prunus sargenti) 2904201502

STEINMEISTER, Andreas: AUFERSTEHUNG – REALITÄT ODER ILLUSION – Argumente für die Auferstehung Jesu Christi und die Auferstehung der Toten; Verlag und Schriftenmission der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, 1989 – ISBN – 3-87857-243--3

BossCo139 – Erstellt am 21.08.2015 um 14:59 Uhr - Veröffentlicht am 27.08.2015 - 08:49 Uhr

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Der Mensch als Geschöpf GOTTES II – Der erste und der zweite Mensch –
Oder: Der erste Adam und der letzte Adam, CHRISTUS JESUS

Die Menschen sind, wie aus den unten stehenden Versen des 1. Brief des Apostels Paulus an die  Korinther zu entnehmen ist, in zwei weitere Gruppen eingeteilt.
Die eine Gruppe betrifft den ersten und die andere den zweiten Menschen.

Wie geschrieben steht:
Der erste Mensch, Adam, ‚wurde zu einem lebendigen Wesen‘ (1. Mos. 2;7)

Und der letzte Adam zum Geist der lebendig macht.
Aber der geistliche Leib ist nicht der erste,
sondern der natürliche,;
danach der geistliche.
Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch;
Der zweite Mensch ist vom Himmel.
Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen;
Und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen.
Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen,
so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.
Das sage ich aber, liebe Brüder,
daß Fleisch und Blut das Reich GOTTES nicht ererben können;
auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit. – 1. Kor. 15;45-50 LU 1984

Der erste Mensch – der ‚erste Adam‘                 Der zweite Mensch, der letzte Adam

ward eine lebende Seele:                              – ist ein lebendig machender Geist,
also ein Mensch mit Willen,                              genannt der letzte Adam:
Verstand und Gefühl,                                       denn CHRISTUS schenkt das Leben denen,
gehörend zur Erde, ein Geschöpf GOTTes;         die Ihn im Glauben aufnehmen
                                                                         (vgl. Joh. 6;63, Kor. 3;17),
– von der Erde, ein Geschöpf,                          – vom Himmel, also kein Geschöpf
– aus geschaffen, Staub, daher irdisch,           – vom Himmel, daher himmlisch,
– zum ersten Menschen gehören alle,              – zum zweiten Menschen gehören alle,
die zu Staub werden                                         die dem Himmel, also CHRISTUS gehören wollen:
da sie die Erlösung in CHRISTUS ablehnen    sie werden daher schon jetzt die Himmlischen genannt
                                                                         (Joh. 3;31-32, 1. Kor. 15;48)  

Die wahrhaften Christen, Gotteskinder bzw. Himmlischen, werden zukünftig ein Abbild der Herrlichkeit CHRISTI sein.
Dem natürlichen Menschen, d.h. Fleisch und Blut, ist es unmöglich, das Himmelreich zu ererben, da es ein geistiges, ewiges Reich ist.
Um neues Leben zu empfangen, muß der Mensch von neuem geboren werden.
Erst dann ist der Mensch, als neue Schöpfung fähig, das Reich GOTTes zu ererben und zu schauen. Er ist vom Glauben zum Schauen durchgedrungen (vgl.  2. Kor. 5;7).
Dieses Lehrt uns auch der Apostel Petrus in seinem 1. Brief:
 
Gelobt sei Gott und der Vater unsers HERRN JESU CHRISTI
Der uns nach Seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung JESU CHRISTI von den Toten,
zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe,
das aufbewahrt wird im Himmel für euch,
die ihr aus GOTTes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit,
die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit. – 1. Petr. 1;3-5 LU 1984

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Quelle:

STEINMEISTER, Andreas: AUFERSTEHUNG – REALITÄT ODER ILLUSION – Argumente für die Auferstehung Jesu Christi und die Auferstehung der Toten; Verlag und Schriftenmission der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, 1989 – ISBN – 3-87857-243--3
 
BossCo139 – Erstellt am 22.08.2015 um 15:59 Uhr - Veröffentlicht am 27.08.2015 um  09:39 Uhr

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Der Mensch als Geschöpf GOTTES III – Die Verwandlung der Gläubigen
bei der Entrückung der Heiligen Gemeinde CHRISTI

Ein besonderes Geheimnis teilt der Apostel Paulus der Gemeinde in seinem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth mit.
Die Heilige Gemeinde CHRISTI wird, wenn ihre Vollzahl erreicht ist, entrückt werden:

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis:
Wir werden nicht alle entschlafen,
wir werden aber alle verwandelt werden;
und das plötzlich und in einem Augenblick,
zur Zeit der letzten Posaune.
Denn es wird die Posaune erschallen
und die Toten werden auferstehen unverweslich,
und wir werden verwandelt werden.
Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit,
und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit
und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit,
dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jes. 25:8, Hos. 13;14):
‚Der Tod ist verschlungen in den Sieg,

Tod, wo ist dein Stachel,
Hölle, wo ist dein Sieg?‘

Andere Überlieferung:
Der Tod ist verschlungen in den Sieg.

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" – 1. Kor. 15;51-55 

Diese Verwandlung  betrifft wiederum zwei Gruppen von Gläubigen:

1 – die im Glauben an CHRISTUS Entschlafenen (s. 1. Thess. 4;16),
2 – die  Übrigbleibenden, d.h. die Gläubigen, die zur Zeit der Entrückung noch im irdischen Leben anwesend sind (s. 1. Thess. 1;17),
Genau in dieser Reihenfolge wird die Entrückung stattfinden – und zwar trotzdem gleichzeitig:

Denn Er Selbst, der HERR, wird, wenn der Befehl ertönt,
wenn die Stimme des Erzengels und der Posaune GOTTes erschallen,
herabkommen vom Himmel,
und zuerst werden die Toten, die in CHRISTUS gestorbrn sind, auferstehen.
Danach werden wir,  die wir leben und übrig bleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden
auf den Wolken in die Luft, dem HERRN entgegen;
so werden wir bei dem HERRn sein allezeit. – 1. Thess. 4;16-17

In dem Moment der Entrückung wird der sterbliche Leib des Gläubigen in einen unsterblichen Auferstehungsleib verwandelt werden.
Dieser neue Leib ist nicht mehr von der Sünde behaftet. Er ist unsterblich, unverweslich der Herrlichkeit CHRISTI angepaßt.
Die Verwandlung wird ‚verzögerungslos‘ geschehen.
Eine große Anzahl von Gotteskindern wird in das Reich der himmlischen Herrlichkeit CHRISTI, ihres Erlösers und Seines himmlischen Vaters eingehen, um ewig mit Ihm in Gemeinschaft zu leben. 

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Quelle:

STEINMEISTER, Andreas: AUFERSTEHUNG – REALITÄT ODER ILLUSION – Argumente für die Auferstehung Jesu Christi und die Auferstehung der Toten; Verlag und Schriftenmission der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, 1989 – ISBN – 3-87857-243--3

BossCo139 – 2Erstellt am 3.08.2015 um 08:49 Uhr - Veröffentlicht am 27.08.2015 um 10:19 Uhr

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Mensch, nimm es persönlich! - Nach-Denk-Anstöße für Ungläubige ...

Obwohl ich Dich nicht persönlich kenne, schreibe ich diese Zeilen für Dich, weil ich von Herzen wünsche,
daß auch Du gerettet wirst - hinein in das ewige Leben in der herrlichen Gegenwart GOTTes:

Und wärst Du der Letzte, auf den GOTT wartet, Er würde es tun, denn Er liebt Dich und hat Geduld mit Dir.
- Noch ist die Zeit der Gnade!
Für Dich, um Dich zu retten aus Deiner Sündenverstrickung, hat CHRISTUS JESUS Sich ans Kreuz
schlagen lassen, um Deine Strafe, die Du eigentlich verdient hast.
Das liest sich unglaublich, jedoch ist es wahr - so wahr, daß Du es glauben solltest.
GOTT will aber nicht, daß Du verloren wirst, sondern, daß Du ewig lebst - als Sein geliebtes Kind mit Ihm.

Denn also hat GOTT die Welt geliebt,
daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden;
sondern das ewige Leben haben.
- Joh. 3;16

Denn GOTT war in CHRISTUS und versöhnte die Welt mit Sich selber 
und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu
und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
- 2. Kor. 5;19

Denke nicht, Du seist ohne Makel vor GOTTes Augen; das stimmt nämlich überhaupt nicht, denn es
verging und vergeht kein Tag, den GOTT werden läßt, daß Dir nicht eine Übertretung eines Seiner zehn
Gebote 'unterkommt' - eine kleine Lüge, ein unflätiger Fluch, ein begehrlicher Blick - irgendetwas passiert
immer. Und so geht es bereits Dein ganzes bisheriges Leben lang - was sich da alles anhäufte!
Deine (vielleicht gleichgültig) gedankenlose oder (scheinbar) 'wohlmotivierte' Gottesleugnung steht Dir im
Wege, die Wahrheit zu erkennen.

Es ist die eitle Voreingenommenheit Deines Verstandes, die Dir einreden will, daß nicht sein kann, was
nicht sein darf.
Du meinst, Wunder, wie sie die Bibel beschreibt, gibt es nicht, da sie nicht wissenschaftlich nachweisbar
sind.
Dabei ist es doch nur unser Menschen-Verstand, der uns Grenzen des Verstehens setzt.
Wisse:

Bei GOTT ist kein Ding unmöglich! - Lk. 13;7

Das sollte einen halbwegs Intelligenten nicht stören, denn die Welt des Geistes und die Welt des
wissenschaftlich Erforschbaren - d.h. die Welt des Unsichtbaren und die Welt des Sichtbaren - sind
ohnehin zwei unterschiedliche, nicht miteinander vergleichbare 'Baustellen'.

Vielleicht bist Du auch zu stolz, geschenkte Gnade aus GOTTes Hand anzunehmen und verläßt Dich
lieber auf Deine eigenen 'Lorbeeren'. Mit denen kannst Du aber bei GOTT keinen 'Blumentopf gewinnen'.
denn Dein Herz ist allem desto trotz beschädigt durch Dein arges Trachten - so beschädigt, daß es des
göttlichen 'Arztes' bedarf.
Diese Diagnose ist einem jedem von uns bescheinigt:

Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. - 1. Mos. 8;21

Du bestreitest es?
Erforsch ehrlich Dein Gewissen, ob Du nicht mit einen unbedachten Wort jemandem wehgetan oder ob Du
nicht Deinem Zorn in ungerechter Weise gegen einen Menschen gerichtet hast.
Oder warst Du gleichgültig, wo ein Mensch auf Deine Hilfe hoffte?
Tat- und Unterlassungs-Sünden, bewußte und unbewußte - sie sind es, die uns vor GOTT schuldig
machen.
Und das geschieht einem jeden von uns.

Du meinst, zufrieden zu sein mit Deinem Leben. Bist Du sicher?
Haben Dich noch nie Zweifel befallen?
Ist Dir vielleicht doch etwas widerfahren, was Dich zum Nachdenken brachte - gleich einem Fingerzeig
GOTTes?
Merke:
GOTT ist nicht zufrieden mit Deinem von Ihm abgewandten Leben, denn Er ist vollkommen und Er will
auch Dich vollkommen sehen.

Ihr sollt heilig sein, denn Ich bin heilig, der HERR, euer GOTT. - 3. Mos. 19;2

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. - Röm. 3;10ff

... sie sind allemal Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei GOTT haben sollten. -
Röm. 3;23

Mit Deiner Sünde kannst Du nicht in Sein Reich kommen. So steht es um uns Menschen.

Jedoch:

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
- 1. Joh. 1;9

Glaubst Du das, so wirst Du durch diesen Glauben gerechtfertigt und gereinigt.
Du meinst, es ist ohnehin egal, am Ende bin ich tot, dann ist alles im Lot.
Ist aber nicht an dem, denn das Leben geht nach dem leiblichen Tode weiter. Deshalb baut sich vor Dir
die allesentscheidende Frage auf: 'Wo?'
Zwei Orte stehen zur Auswahl - beide bewohnt von Freiwilligen - Himmel oder Hölle.
Noch hast Du die Wahl.
Ich bin überzeugt, daß Du ein Narr wärst, Dir freiwillig die Hölle zu wünschen, weil man dort die meisten
seiner Bekannten zu treffen vermeint.
Bedenke:
Die Hölle ist kein Scherz! Sie ist der allerübelste Ort, den man sich nicht einmal vorstellen kann:
Sie bedeutet all dessen, was wir als wirklich angenehm, erbaulich und wünschenswert erlebt haben!
Die Hölle ist die Abwesenheit GOTTes, des Vaters alles Edlen, Guten und Schönen; und wo Er nicht ist,
dort ist auch das Edle, Gute und Schöne nicht.
Es gibt keine Barmherzigkeit, keinen Beistand, keine Freude, keine Freundlichkeit, keine Freundschaft,
keinen Frohsinn, keine Gemütlichkeit, keine Hilfe, keine Hoffnung, kein Lachen, kein Licht, keine Liebe,
kein Mitleid, keine Zufriedenheit - die Reihe ließe sich ellenlang fortsetzen ...

Mache doch einfach eine 'Probe auf's Exempel' und stelle GOTT auf die Probe:
Bitte Ihn, in Dein Leben zu kommen, daß Er Dir den Glauben schenke.

Gibt es GOTT nicht, bist Du am Ende Deines Lebens wirklich mausetot - aus die Maus.
Gibt es aber GOTT, dann bist Du auf der absolut guten und sicheren Seite.
Dann hat nämlich der Dir von GOTT geschenkte Glaube Dein ewiges Leben gerettet, das Du in ewiger
Gemeinschaft mit Ihm und Deinem Retter CHRISTUS JESUS in Seinem Reich erleben wirst.

Er wird Dich nicht enttäuschen.

Denn GOTT ist treu. - 1. Kor. 1;9

Dein Leben, Tun und Lassen ändert sich von nun an.
Sünden, die Du früher locker wegstecktest, bereiten Dir nunmehr Scham.
Selbst, wenn Du Deinen Heiland enttäuscht und doch wieder sündigst, wird Dein durch den Heiligen Geist
neuausgerichtetes Gewissen Dich zur Einsicht führen, daß Du dringlich Vergebung benötigst - vorher gibt
Dein Gewissen keine Ruh'.
Und Er, Dein Heiland, der Dich liebt, wird Dir - wie in der Heiligen Schrift verbrieft - vergeben.
Du bist und bleibst unter Seiner liebenden Obhut.
CHRISTUS, der Auferstandene, lehrt und lenkt Dich von nun an. Du bist in Seine geduldige Lehre
genommen.
Er, der Dir Sein Geschenk, den Glauben an Ihn und Seine Erlösungstat dargebracht hat - unter dem
Einsatz Seines eigenen Lebens - lädt Dich ein:

Kommt her zu Mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid,
Ich will euch erquicken.
Nehmt auf mein Joch und lernt von Mir;
denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn Mein Joch ist sanft und Meine Last ist leicht.
- Mt. 11;28-30

So Du nun in CHRISTI Glaubens-Schule aufgenommen bist,
gibt es nun keine Verdammnis für Dich,
der Du in CHRISTUS JESUS bist. - nach Röm. 8;1

BossCo139 - Erstellt am 11.11.2013 um 10:55 Uhr

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Mensch, sei getrost! - Hilfe für Verunsicherte ...

Jetzt bist Du auf dem richtigen Wege und spielst mit dem Gedanken, es doch zu versuchen mit dem
Glauben.
Nun befallen Dich plötzlich allerlei Zweifel - Zweifel darüber, on Du es überhaupt wert bist, vor GOTT zu
treten und Ihn anzusprechen. Darüber zergrübelst Du Dir nun Deine ganze anfängliche Hoffnung.
Du meinst, mit Deinem verpfuschten Leben hättest Du ohnehin keine Chance auf göttliches Einsehen.
Er würde Dir höchstens 'was husten', da gäbe es doch Leute, die echt gute Menschen seien, die solche
Chance verdient hätten, aber nicht Du.

Falsch gefürchtet - GOTT sei Dank!
Es geht nämlich nicht um Deine oder irgendjemandes Verdienste.
Hier sind nur drei Dinge von Bedeutung -:
1 - die Verherrlichung GOTTes in CHRISTUS JESUS innerhalb Seines Heilsplanes,
2 - die sich daraus ergebende Gnade GOTTes
und
3 - Deine Einsicht und Dein daraus folgendes Verlangen nach Erlösung von Deiner Schuld, die sich in
Deinem verpfuschten Leben angehäuft hat und die daraus folgende Inanspruchnahme der göttlichen Gnade
Deinerseits.
An Dir ist es, einfach daran zu glauben, daß die Erlösungs-Tat CHRISTI in ihrer absoluten Einmaligkeit
völlig ausreichend ist, auch Dich von Deiner Sündenbindung zu befreien.

Bedenke:
Der allmächtige GOTT, der Schöpfer des Universums, liebt Dich so sehr, daß Er Sich für Dich in die
Bresche geworfen hat, indem Er Seinen eingeborenen Sohn CHRISTUS JESUS sandte, damit Du nicht
verloren wirst, sondern - indem Du an Ihn glaubst - das ewige Leben gewinnst.
GOTT meint es ernst. Er macht keine halben Sachen - Du bist erlöst. Dein Glaube daran hat Dich
gerettet:

Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
- Joh. 3;16

Die Bibel gibt Zeugnis, wie JESUS CHRISTUS verpfuschte Leben heilte.
Das eindrucksvollste Zeugnis ist die Rettung des Schächers - nach heutigen Begriffen eines Raubmörders
mit terroristischem Hintergrund, der gegen die römischen Besatzer kämpfte. Der hing zur Rechten JESU
am Kreuz. Zur Linken JESU hing des Schächers Kampfgenosse.
Nur der zur Rechten JESU erkannte, daß dieser JESUS unschuldig - nicht nur im landläufigen Sinne,
sondern gänzlich schuldlos im göttlichen Sinne - weil GOTTes Sohn - war.
Seinen spottenden Komplizen wies er zurecht und nahm für sich die Chance Gnaden-Situation wahr:

Aber einer der Übeltäter, die am Kreuze hingen, lästerte Ihn und sprach:
Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!
Da wies ihn der andere zurecht und sprach:
Und du fürchtest dich nicht vor GOTT, der du doch in gleicher Verdammnis bist?
Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten verdienen;
dieser aber hat nichts Unrechtes getan.
Und sprach:
JESUS, gedenke an mich, wenn Du in Dein Reich kommst!
Und JESUS sprach zu ihm:
Wahrlich, Ich sage dir:
Heute wirst du mit Mir im Paradies sein.
- Lk. 23;39-43

Das war Rettung im Letzten Augenblick!
Man muß sich das einmal vor Augen führen:
Noch in Seinem qualvollen Sterben rettet dieser JESUS noch einen Menschen aus der unentrinnbaren
Verdammnis.
Welch eine Liebe brannte in dem Herzen JESU CHRISTI, daß Er sein eigenes Leiden hintenan stellte um
der Rettung eines elenden Sünders willen!

Diese Liebe im Herzen unseres Heilandes brennt immer noch - unauslöschlich - für Dich, für mich, für
einen jeden Menschen, der von seiner Verlorenheit loskommen will.
Wenn Du wirklich willst - bist Du dabei, in der Schar der Geretteten.

Du meinst nun vielleicht, daß Dich Deine vergangenen Sünden aber noch so sehr belasten, daß Du nicht
davon loskommst, Dich Deiner Untaten und Verfehlungen zu schämen.
Es ist richtig und gut, sich zu schämen. Hast Du das bereits getan, d.h. der Heilige Geist hat Dich zum
Glauben geführt und Du infolge dessen bereits bei GOTT um Vergebung gebeten, so wisse:
Deine Sünden sind Dir vergeben!

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht,
daß Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
- 1. Joh. 1;9

Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr. - Joh. 8;11 sprach JESUS CHRISTUS zu der Ehebrecherin,
die nach dem Willen der Pharisäer und Schriftgelehrten - weil auf frischer tat ertappt - gesteinigt werden
sollte.

Für GOTT gelten nach der Vergebung Deiner Sünden, diese als ungeschehen. Mit schneeweißer Weste
stehst Du nun vor Ihm! Darüber kannst Du wirklich von ganzem Herzen dankbar sein.

Aber die unnützen vergammelten, vertanen Jahre! - so rumort es in Deinen Gedanken.
Auch diese haben keine Geltung mehr, denn GOTT hat uns zugesichert:

Ich will euch die Jahre erstatten, welche die Heuschrecken gefressen haben. - Joel. 2;25

Die reiche Gnade GOTTes macht es Dir möglich. aus Deinen bitteren Erfahrungen zu lernen und Deine
Mitmenschen zu warnen.

Wichtig aber zu wissen:
Es gibt einen elenden Quertreiber - den Widersacher GOTTes, der uns nicht nur triezen will, sondern uns
schaden will, wo nur möglich.

Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit,
denn die Wahrheit ist nicht in ihm.
... er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
  - Joh. 8;44

Dieser Erzlügner - der sich - wenn's ihm passend erscheint - auch als Engel des Lichts - 2. Kor. 11:14
verstellt - will Dir Deine Erlösung, Deinen Glauben, ausreden, miesmachen - Dir Deine Freude und
Zuversicht rauben!

Schaue nicht auf Deine Sünden und die verlorenen Jahre Deines Lebens. Wenn Du das tust, ist es kein
Wunder, daß Du ständig Trübsal bläst.
Krieche auch nicht den vergammelten Kadavern der Heuschrecken hinterher, die GOTT in das allertiefste
Meer versenkt hat.
Höre auch nicht auf die Einflüsterungen des Obersten aller Lügner, Mörder und Räuber!
Tu das bloß nicht!
Schaue auf Deinen Heiland und Retter, der Dich wirklich liebt, so sehr, daß Er für Dich Sein teures Leben
geopfert hat. Bei Ihm ist die Hoffnung und die Zuversicht, die Dir im ewigen Leben in GOTTes Gegenwart
zur sichtbaren Gewißheit wird.

Diese Gewißheit ist Dir bereits auf Erden durch Deinen Glauben zugesagt:

Denn ich bin gewiß,
daß weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann
von der Liebe GOTTes, die in CHRISTUS JESUS ist, unserem HERRn.
- Röm. 8;38 - 39

GOTT ist treu, durch den Du berufen bist zur Gemeinschaft Seines Sohnes JESUS CHRISTUS,
unseres HERRn.
- 1. Kor. 1;9

BossCo139 - Erstellt am 15.11.2013 um 12:34 Uhr

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Ohne GOTT – kein Leben!
 

Ohne GOTT gäbe es keine Schöpfung. 

Ohne die Liebe, Gnade und Barmherzigkeit GOTTes  
gäbe es kein Heilsplan.

Ohne GOTTes eingeborenen Sohn CHRISTUS JESUS 
gäbe es keine Chance für die gefallene Welt.

Ohne den stellvertretenden Sühnetod des vollkommenen Opferlammes,
ermöglicht durch den vollkommenen Hohenpriester CHRISTUS JESUS
in einer Person –
gäbe es keinen vollkommener Sieg über die Todes-Macht der Sünde
somit
keine Sündenvergebung und somit keine Erlösung  für die gefallene Menschheit.

Ohne das Wort GOTTes, Seine Heilige Schrift,
darinnen die Frohe Botschaft, das Evangelium der Gnade in CHRISTO JESUM  
gäbe es keine Gemeinde. 

Ohne den Heiligen Geist
gäbe es keinen Glauben,
und somit
keinen Boten, keinen Hüter des Glaubens, keinen Fürsprecher und keinen Tröster der Gläubigen.

Ohne Glauben an den lebendigen dreieinigen GOTT
gäbe es kein Leben, keinen Glauben, keine Liebe, keine Hoffnung, keine Chance!


BossCo139Erstellt am 21.04.2014 um 11:19 Uhr – Veröffentlicht am 23.07.2015 um 07:49 Uhr

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SOLA SCRIPTURA – Allein die Heilige Schrift – Oder: Das Buch, das Menschenleben rettet


Allein unter dem Wort GOTTes ist die Christenheit geeint. Diejenigen, deren Lebensmittelpunkt das Wort GOTTes ist, bilden den treuen Überrest, die Heilige Gemeinde. Denn CHRISTUS JESUS Selbst ist das Wort GOTTes in sündloser Menschengestalt. Die Heilige Gemeinde ist geeint im Heiligen Geist. Er ist der wahrhaftige Stellvertreter CHRISTI auf Erden und leitet sie auf rechtem Wege.

Die Heilige Schrift ist das unfehlbare und wahrhaftige Wort GOTTes.
Sie das ist von GOTT offenbarte Wort an die Menschen. Der Heilige Geist inspirierte bestimmte auserwählte Menschen, die das ihnen eingegebene Wort aufgeschrieben  haben.

Die vier Evangelien waren bereits am Ende des ersten Jahrhunderts dokumentiert – die Petrus-Briefe – diese jedoch gesondert.
Den Gemeinden nutzten um 180 n. Chr. die Schriften des ins Griechische übersetzten Alten Testamentes, die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, 13 Paulus-Briefe, der 1. Petrus-Brief, der 1. und 2. Johannes-Brief, der Judas-Brief, die Offenbarung, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Hebräer-Brief und der Jakobus-Brief.
Der erste Kanon, d. h. die Liste der Bücher denen göttliche Autorität zuerkannt wurde, entstand während des 2. Jahrhunderts. Es handelt sich dabei um die vom Heiligen Geist inspirierten Schriften der Apostel.
Der vollständige Kanon lag im Jahre 367 n. Chr. vor.
Dieser Kanon beinhaltet die 27 Bücher des bis heute bestehenden Neuen Testamentes sowie die 66 Bücher des Alten-Testamentes.
Dabei kam es in der gesamten Zeit niemals zu dogmatischen Unstimmigkeiten darüber, welche Schriften in den Kanon aufgenommen werden, nur Abwägungen und Auswahl von Briefen.
Der Heilige Geist leitete von Beginn an den gesamten Verlauf der Kanonisierung in die rechte Bahn, ebenso wie Er die Verfasser der neutestamentlichen Schriften recht leitete.
Der Heilige Geist war somit im wahrhaftigen Sinne des Wortes der Spiritus rector, der richtungweisende Geist bei der Zusammenführung der Schriften, die wir heute als das Neue Testament kennen und hoffentlich auch fruchtbringend studieren.

Dr. Martin Luthers Übersetzung des lateinischen Neuen TestamentesVulgata – liegt uns seit 1522 in verständlichem Deutsch vor.
Das brachte die katholische Kirche auf den Plan: Auf dem Konzil von Trient 1546 legten deren Dogmatiker den endgültigen Kanon der katholischen Bibel fest.
Das Alte Testament enthielt 45 Bücher, 6 mehr als die hebräische Bibel. Sie werden als Apokryphen – Verborgene – bezeichnet. Alle Kirchenväter außer Augustinus lehnten die Apokryphen ab, Trotzdem wurden sie von den katholischen Dogmatikern in die Bibel mit aufgenommen, um dort der Begründung katholischer Sonderlehren – wie Engelverehrung, Fegefeuer, Heiligenkult, Sakramente-Lehre, Totengebete und Werkgerechtigkeit – zu dienen.
Dr. Marin Luther sagte über die Apokryphen: sie sind der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, doch nützlich
und gut zu lesen.

Zudem unterscheiden sich die evangelischen von den katholischen Apokryphen.
Wie dem auch sei:
Die Apokryphen waren niemals Bestandteil der evangelischen Lehre. Sie sind nicht GOTTes Wort und nicht die absolute Wahrheit – im Gegensatz zu GOTTes Wort.

Die Heilige Schrift ist ein einzigartiges Buch, wie es in der gesamten Weltgeschichte nicht gegeben hat und auch nicht mehr geben wird – der ‚Brief‘ GOTTes an die Menschen, in dem Er sich den Menschen offenbart, die an Ihn glauben und sich von Ihm auf den Weg zum ewigen Leben leiten lassen wollen. Der Gläubige ist dabei nicht alleingelassen. Denn der Heilige Geist, Der neben vielen anderen segensreichen Funktionen auch die des Boten, Hüters und Lehrers des Glaubens ausübt, unterweist ihn in allem.
Der Glaube, von dem hier Zeugnis gegeben wird, unterscheidet sich von allen Religionen, die auf tote, todbringende Götzen ausgerichtet sind und ihre Anhänger auf den Irrweg der Selbsterlösung verführen.
Der Glaube ist das Geschenk des lebendigen GOTTes an die Menschen. Diesem GOTT ist nichts wichtiger als das Verlorene zu retten, den Menschen aus seiner tödlichen Sündenschuld zu erlösen.
Auf Erden wandelt kein Mensch, der nicht von GOTT geliebt wird. (Leider sind nur wenige Menschen bereit, ihre Herzen dieser Liebe zu öffnen.)
Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Joh. 3;16 LU 1912
GOTT hat Sein Liebstes, Seinen eingeborenen Sohn, gesandt, um dieses Rettungswerk zu ermöglichen und zu vollenden:
Denn des Menschen Sohn (CHRISTUS JESUS) ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. – Lk. 19;10 LU 1912

Die Heilige Schrift ist somit ein Buch, das Leben rettet, wenn man seinen Inhalt aufgeschlossen und willig annimmt. 

– Sie ist von GOTT inspiriert:

Und kündlich* groß ist das gottselige Geheimnis**:
GOTT ist offenbart im Fleisch,
gerechtfertigt im Geist,
erschienen den Engeln,
gepredigt den Heiden,
geglaubt von der Welt,
aufgenommen in die Herrlichkeit.2. Tim. 3;16 LU 1912

*wie jedermann bekennen muß LU 1984
** das Geheimnis des Glaubens LU 1984

… keine Weissagung in der Schrift geschieht aus eigener Auslegung.
Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht;
sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet,
getrieben von dem Heiligen Geist. – 2. Petr. 1;20-21 LU 1912

– Sie ist das lebendige Wort GOTTes: 

… die da wiedergeboren sind, nicht aus vergänglichem,
sondern aus unvergänglichem Samen,
nämlich aus dem lebendigen Wort GOTTes, das da ewig bleibt. – 1.Petr. 1;23, LU 1912

Denn das Wort GOTTes ist lebendig und kräftig
und schärfer denn kein zweischneidig Schwert, und dringt durch,
bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein,
und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. – Hebr, 4;12 LU 1912

– Sie ist Geist und Leben: 

Der Geist ist's, der da lebendig macht;
das Fleisch ist nichts nütze.
Die Worte, die Ich rede, die sind Geist und sind Leben. – Joh. 6;6;3 LU 1912

– Sie ist die Wahrheit:

Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. – Joh. 17:17 LU 1912

– Ihr wohnt inne die seligmachende Kraft, welche die Sünder rettet:

Denn ich schäme mich des Evangeliums von CHRISTO nicht;
denn es ist eine Kraft GOTTes,
die da selig macht alle, die daran glauben,
die Juden vornehmlich und auch die Griechen. – Röm. 1;16 LU 1912

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen,
die verloren werden;
uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft. – 1. Kor. 1;18 LU 1912

– Ihr  wohnt inne die Kraft, die Gläubigen auf den rechten Weg zu führen und sie zu leiten und sie zu segnen:  

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. – Ps. 119;105 LU 1912

Ihre Worte vergehen nicht:

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt;
aber das Wort unsres GOTTes bleibt ewiglich. – Jes. 40;8 LU 1812

Himmel und Erde werden vergehen;
Aber Meine Worte werden nicht vergehen. – Mt. 24;25 LU 1912

– Sie besteht aus einem unerforschlichen Schatz an geistlichen Reichtümern zur Freude der Gläubigen:

Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich;
die Rechte des HERRN sind wahrhaftig, allesamt gerecht.
Sie sind köstlicher denn Gold und viel feines Gold;
sie sind süßer denn Honig und Honigseim. – Ps. 19;10-11 LU 1912 

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der eine große Beute kriegt. – Ps. 119;162 LU 1912

– Sie wird gleichgesetzt mit CHRISTUS JESUS, somit mit GOTT, dem Schöpfer, da sie inspiriert ist durch den Heiligen Geist:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOTT,
und GOTT war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei GOTT.
Dasselbe war im Anfang bei GOTT.  
Alle Dinge sind durch Dasselbe gemacht,
und ohne Dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis;
Und die Finsternis hat’s nicht begriffen. Joh. 1;1-5 LU 1912

Und Ich sah den Himmel aufgetan;
Und siehe, ein weißes Pferd.
Und Der darauf saß, hieß ‚Treu und Wahrhaftig‘,
und richtet und streitet mit Gerechtigkeit. – Offb. 19;11 LU 1912
Und war angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprengt war;
und Sein Name heißt "das Wort GOTTes".Offb. 18;13 LU 1912

Sobald wir das sichere Fundament der Heiligen Schrift, des unverfälschten Evangeliums verlassen, begeben wir uns in einen geistlich ungeschützten Bereich. Dort laufen wir Gefahr, Irrlehren aufzusitzen, die uns von der rettenden Wahrheit fortführen, da wir die zuverlässige Wegweisung, die uns vor Irrlehren und Irrtümern fernhält, verlassen haben.

Das Wort GOTTes hat lebensrettenden Wert. Deshalb hat der Geist GOTTes jegliche Veränderung an Seinem Wort nicht nur schlechthin verboten, sondern mit Gericht und Strafe belegt.

Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete,
und sollt auch nichts davontun,
auf daß ihr bewahren möget die Gebote des HERRN, eures GOTTes, die ich euch gebiete. – 5. Mos. 4;2 LU 1912

Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten,
daß ihr darnach tut.
Ihr sollt nichts dazutun noch davontun. – 5. Mos. 13;1 LU 1912

Tue nichts zu Seinen Worten, daß Er dich nicht strafe und werdest lügenhaft erfunden. – Spr. 30;6 LU 1912

Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also,
der wird der Kleinste heißen im Himmelreich;
wer es aber tut und lehrt,
der wird groß heißen im Himmelreich. – Mt. 5;19 LU 1912

Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders,
denn das wir euch gepredigt haben,

der sei verflucht!
Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir abermals:
So jemand euch Evangelium predigt anders,
denn das ihr empfangen habt,
der sei verflucht! – Gal. 1;8-9 LU 1912

ICH bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch:
So jemand dazusetzt,
so wird GOTT zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung,
so wird GOTT abtun sein Teil von Holz des Lebens und von der heiligen Stadt,
davon in diesem Buch geschrieben ist. – Offb. 22;18-19 LU 1912

Uns, die wir das Wort GOTTes glauben, ist es eine unversiegbare Quelle göttlicher Lebenskraft und Weisheit.
Tun wir es Beröern gleich, von denen der Apostel Paulus zu seiner Zeit sagte, diese seien edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort ganz willig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s also verhielte. nach Apg. 17;10
 
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Quelle und Lese-Empfehlung:

MARTIN, Manfred: WO IST DIE WAHRHEIT? – Was die Wissenschaft verschweigt. Wo die Kirchen sich irren. Warum allein die Bibel antworten kann.; Lichtzeichen, 2015 – ISBN 978-3-86954-194-5

BossCo139 – Erstellt am 23.03.2015 um 19:59 Uhr  - Veröffentlicht am 27.03.2015 um 08:49 Uhr 

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Sterbestunde – Letzte Worte bedeutender Männer – Oder: Ihr Ende schauet an – Hebr. 13:7 …

In der Welt waren sie bedeutende Persönlichkeiten mit Macht und Einfluß. Sie wirkten in dem Sinne der Ideologie oder Philosophie, die sie vertraten.
Sie waren fast alle bis zu ihrem irdischen Ableben ohne den rettenden Glauben an den wahren Dreieinigen GOTT.
Die Sterbestunde ist die Stunde der Wahrheit. Auf dem Sterbelager ist alle Maskerade hinfällig. Auch diejenigen, die zu ihren Lebzeiten Lügner waren, sagen am Ende die Wahrheit – in der sie erkennen, daß sie das Haus ihres Lebens auf Sand und nicht auf festem Grund gebaut haben, s. Mt. 7:24-27.

Aldous Huxley, Autor des Romans Schöne neue Welt, schrieb, man solle alle Dinge so beurteilen, als sähe man sie vom Sterbelager aus.

Der Psalmist schreibt:
Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wie klug werden – Ps. 90.12.

Jeshua Ben David, CHRISTUS JESUS, der eingeborene Sohn GOTTES, der Erlöser der Welt:
Es ist vollbracht – Joh. 19:30!

Cesare Borgia:
Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens – nur nicht für den Tod, und jetzt muß ich völlig unvorbereitet sterben.
Das erinnert doch sehr stark an das Gleichnis JESU CHRISTI vom reichen Kornbauern, s. Lk. 12:20.
(Graham, Billy: Welt in Flammen; Brockhaus, 1966, S. 67-68)

Winston Churchill:
Welch ein Narr bin ich gewesen!
(Death Bed Scenes; Pilgrim Tractat Society Inc. Randleman, N.Y.)

Charles-Maurice de Talleyrand:
Ich leide die Qualen der Verlorenen.

Heinrich Heine, ein Spötter vor dem HERRN, der rechtzeitig Buße tat und umkehrte, schrieb am Ende seines Lebens diese Verse:
Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus heißt!
Die Leier, die zur bösen Feier bewegt ward von dem bösen Geist.
Die Leier, die zum Aufruhr klang, die Zweifel, Spott und Abfall sang.
O Herr, o Herr, ich knie nieder, vergib, vergib mir meine Lieder!
Im Nachwort seiner Gedichtsammlung Romancero schrieb Heinrich Heine:
Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der ‚Welt‘ … Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer den Flammen überliefert.
Es ist besser, daß die Verse brennen als der Versemacher …
Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe …
In der Theologie muß ich mich des Rückschreitens beschuldigen, indem ich zu einem persönlichen Gott zurückkehrte.

Henry VIII, der König zweier Länder – England, mit sechs Frauen verheiratet und doch das ewige Leben verloren:
So, nun ist alles dahin – Reich, Leib, Seele.
(Herausforderungen 1, Information-Diskussion-Aktion; W. Crüwell)

Thomas Hobbes, als er sein Ende nahen sah:
Ich stehe vor einem furchtbaren Sprung in die Finsternis.
(Herausforderungen 1, Information-Diskussion-Aktion; W. Crüwell)

David Hume war Atheist. Er schrie in höchster Verzweiflung:
Ich bin in den Flammen!
(Death Bed Scenes; Pilgrim Tractat Society Inc. Randleman, N.Y.)

Genrich Grigorowitsch Jagoda:
Es muß einen Gott geben. Er bestraft mich wegen meiner Sünden. 

Jemeljan Michailowitsch Jaroslawski: Er erhielt hoffentlich ebenfalls noch Schächer-Gnade:
Bitte verbrennt alle meine Bücher. Seht den Heiligen! Er wartet schon lange auf mich. Er ist hier.

Karl IX. war König Frankreich. Auf seine Rechnung ging das Massaker an den französischen Protestanten in der Bartholomäusnacht (Pariser Bluthochzeit) vom 23. zum 24. August 1572:
Ich bin verloren. Ich erkenne es deutlich.

Wladimir Iljitsch Lenin ging buchstäblich zugrunde und starb in geistiger Umnachtung. Er war derartig verwirrt, daß er Stühle und Tische um Vergebung seiner Sünden bat. Dieses erbärmliche Ende wurde – und wird – immer noch von seinen Anhängern verschwiegen. Es wäre unsäglich peinlich, offen zuzugeben, wie jämmerlich der angebliche revolutionäre Geistgigant sich selbst gestürzt hat.

Napoleon Bonaparte, der erfolgreiche Eroberer, Feldherr und Kaiser Frankreichs erlebte nach seiner Abdankung und in seiner Verbannung auf der Insel St. Helena einen grundlegenden Wandel seiner Weltsicht. In seinen Memoiren befaßte er sich bewundernd mit dem Wirken JESU CHRISTI, der die Welt nicht mit dem Schwert, sondern mit der Barmerzigkeit und Liebe Seines Herzens erobert hat:
Ich kenne die Menschen und ich sage euch, daß Jesus Christus kein gewöhnlicher Mensch ist. Zwischen ihm und jeder anderen Person in der Welt gibt es überhaupt keinen Vergleich.
Alexander, Cäsar, Karl der Große und ich habe Reiche gegründet.

Aber worauf beruhen die Schöpfungen unseres Genies? Auf Gewalt.
Jesus Christus gründete Sein Reich auf der Liebe; und zu dieser Stunde würden Millionen Menschen für Ihn sterben.
(Mead, Frank S. The Encyclopedia of Religious Quotations, Westwood, Fleming H. Revell, S. 56)

Friedrich Wilhelm Nietzsche, der intellektuelle Gottesverächter, starb im Wahn – verursacht durch die progressive Paralyse als Folge von Syphilis.

Sir Thomas Scott erkannte richtig und flehte auf Grund dessen hoffentlich um Schächer-Gnade:
Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle.
Jetzt weiß ich und fühle, daß es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch das gerechte Urteil des Allmächtigen.
(Graham, Billy: Welt in Flammen; Brockhaus, 1966, S. 67-68)

Jean-Paul Sartre, die Gallionsfigur des modernen Existentialismus, steht am Ende vor dem Resultat seiner Bemühungen:
Ich bin gescheitert!
(http://gutezitate.com/zitat/154757)

Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, obwohl ehemaliger Kampfgefährte Josief Stalins, wurde er von diesem als Verschwörer geschasst und in Moskau hingerichtet.
Seine letzte Erkenntnis:
Höre Israel, der Herr unser Gott ist der einzige Gott.

Stephanus, der erste Märtyrer der Christenheit, wurde gesteinigt. Für diesen Zeugen CHRISTI stand der Himmel offen:
HERR JESUS, nimm meinen Geist auf – Apg. 7:59!

Voltaire, der bedeutende französische Freigeist und Humanist, starb jämmerlich, die ganze Nacht um Vergebung schreiend. Die ihn pflegende Krankenschwester sagte:
Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen.
(Death Bed Scenes; Pilgrim Tractat Society Inc. Randleman, N.Y.)

Johann Wolfgang von Goethe, Dichter, Dramatiker und Staatsmann, leider auch von jungen Jahren in unterschiedlichen Freimaurer-Logen und Illuminat (Ordensname Abaris):
Mehr Licht!
(Welch ein Widerspruch in sich!)

Zusammenfassung, Ausblick und Aufblick

Zu wähnen, mit dem Sterben sei alles aus und vorbei, ist ein wahrhaft tödlicher Irrtum, der direkt in den zweiten Tod, in die ewige Abgeschiedenheit von GOTT, führt.
In dem Tode und der Auferstehung CHRISTI JESU wurde Satan und dessen Todesreich die Macht über die Menschen genommen, die das Geschenk des Glaubens an den Dreieinigen GOTT angenommen haben.
CHRISTUS JESUS starb den Sühne-Tod für unsere Sünden und erfüllte somit das Gesetz GOTTES in Seinem Leben und in Seinem Sterben, und als Erstling der Auferstandenen triumphierte über den Teufel.
So wir in das Buch des Lebens eingeschrieben sind, hat der Widersacher GOTTES keinerlei Besitzansprüche mehr an uns. Denn wir sind in dem Moment unserer Bekehrung und Wiedergeburt mit dem Heiligen Geist versiegelt, Der von nun an in uns Wohnung genommen hat.
Wir sind von GOTT in CHRISTUS JESUS beschlagnahmt, denn wir sind teuer erkauft.
Deshalb sollen wir GOTT preisen an unserem Leibe und in unserem Geiste, welche sind GOTTES, s. 1. Kor. 6:20.

Dieses ist die ‚Kurzfassung‘ des Evangeliums:

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben – Joh. 3:16.

ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch Mich – Joh. 14:6.

Es ist vollbracht – Joh. 19:30!

Dieses ist das ‚Fazit‘ der Erlösungstat JESU CHRISTI, unseres Heilandes:

ER hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war
und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
ER hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in CHRISTUS – Kol. 2:14-15.

In unserem irdischen Leben entscheiden wir uns für oder wider das ewige Leben. Nix da mit Fegefeuer, Totengebet und -messe oder ähnlichen der Weisungen der Heiligen Schrift widersprechenden Ritualen!

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht Hebr. 9:27.

Das Ende unseres irdischen Lebens kann durch zwei Ereignisse geschehen:

Erstens durch das Sterben mehr oder wenig plötzlich und unerwartet – auf welche Art und Weise bzw. infolge welcher Ereignisse dieses auch immer geschehen mag, oder zweitens durch die von uns Gläubigen innig erwartete Entrückung der Gemeinde CHRISTI in die Wolken hinein, die jederzeit geschehen kann.

Da wir in der fortgeschrittenen Endzeit leben, ist die Entrückung das nächste zu erwartende heilsgeschichtlich bedeutende Ereignis vor der großen Trübsal.

In seinem ersten Brief an die Thessalonicher schreibt der Apostel Paulus Worte der Hoffnung und des Trostes an die dortige Gemeinde – Worte, die heute noch aktueller sind als damals:

Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die,
die entschlafen sind,
damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.
Denn wenn wir glauben, daß JESUS gestorben und auferstanden ist,
so wird GOTT auch die, die entschlafen sind, durch JESUS mit Ihm einherführen.
Denn das sagen wir euch mit einem Wort des HERRN,
daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des HERRN,
denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
Denn Er Selbst, der HERR, wird, wenn der Befehl ertönt,
wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune GOTTES erschallen,
herabkommen vom Himmel,
und zuerst werden die Toten, die in CHRISTUS gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben,
zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft dem HERRN entgegen;
und so werden wir bei dem HERRN sein allezeit.
So tröstet euch mit diesen Worten untereinander – Kol. 2:4:13-18.

Bis zu dem innig ersehnten Moment, da unsere selige Hoffnung, s. Tit. 2:13, erfüllt wird, gilt die Mahnung des Apostels Jakobus:

Ihr aber, meine Lieben,
erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist,
und erhaltet euch in der Liebe GOTTES
und wartet auf die Barmherzigkeit unseres HERRN JESUS CHRISTUS
zum ewigen Leben.
Und erbarmet euch derer, die da zweifeln,
wobei ihr aber unterscheiden sollt,
andere aber reißt aus dem Feuer
und rettet sie mit Furcht,
und hasset auch das Gewand, das befleckt ist vom Fleisch.
Dem aber, Der euch vor dem Straucheln behüten kann,
und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht Seiner Herrlichkeit mit Freuden,
dem alleinig weisen GOTT, unsern Heiland,
sei durch JESUS CHRISTUS, unsern HERRN,
Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit!
Amen – Jud. 20-25.

Die ‚Hotline‘ zu GOTT ist nur ein Gebet weit entfernt und rund um die Uhr besetzt – 5015:

Rufe Mich an in der Not, so will Ich Dich erretten und du sollst Mich preisen Ps. 50:15.

NOCH IST GNADENZEIT – Nutze sie!
 
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Anmerkungen:

Ben David, Jehoschua (Jeschu) Ha Maschiach, geb. 0 in Bethlehem; gest. am 14.Nisan (14. April) auf Golgatha in Jerusalem: der eingeborene Sohn GOTTES in Menschengestalt, der Erlöser der Welt.

Borgia, Cesare, geb. 1476 od. 1576 in Rom od. Subiago; gest. Am 12. März 1507 bei Viana, Spanien: italienischer Renaissancefürst

De Talleyrand-Perigord, Charles Maurice, geb. am 2. Februar 1754 in Paris; gest. am 17. Mai 1838 ebenda: französischer Staatsmann im diplomatischen Dienst während der Französischen Revolution

Heine, Christian Johann Heinrich, geb. am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf; gest. am 17. Februar 1856 in Paris

Hobbes, Thomas, geb. am. 5. April 1588 in Westport, Wiltshire, Gest. am 4. Dezember 1679 in Hardwick Hall, Derbyshire: englischer Mathematiker, Philosoph & Staatstheoretiker

Huxley, Leonard Aldous, geb. am 26. Juli 1894 in Godalming, Surrey, GB; gest. 22. November 1963 in Los Angeles, USA: britischer Schriftsteller, dessen bekanntestes Werk der dystopische Roman Brave New World –  Schöne neue Welt (1932) ist.

Jagoda, Genrich Grigorjewitsch, geb. am 7. jul. / 19. greg. November in Rybinsk; gest. um den 15. März 1938 in Moskau: Chef des sowjetischen Innenministeriums NKWD

Jaroslawski, Jemeljan Michailowitsch, geb. am 19. Febr. jul. / 3. März greg. 1878 in Tschita; gest. am 4. Dezember 1943 Moskau: sowjetischer Journalist, Politiker, Präsident der Gesellschaft der Gottlosen

Karl IX., Herzog von Orleans, König von Frankreich, geb. am 27. Juni 1550 in Saint-Germain-en-Laye; gest. am 30. Mai 1574 in Vincennes

Lenin (eigentl. Uljanow), Wladimir Iljitsch, geb. am 10. jul. / 22. greg. April 1870 in Simbirsk; gest. am 21. Januar in Gorki bei Moskau: russischer kommunistischer Politiker & Revolutionär, marxistischer Theoretiker Gründer der Sowjetunion

Napoleon Bonaparte, Kaiser Napoleon I., geb. am 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika; gest. am 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helens im Südatlantik: französischer General, revolutionärer Diktator & Kaiser Frankreichs

Nietzsche, Friedrich Wilhelm, geb. am 15. Oktober in Röcken im Burgenlandkreis Sachsen-Anhalt; gest. am 25. August 1900 in Weimar: deutscher Dichter, Dramatiker, Philologe & Philosoph

Scott, Thomas; Sir, geb. 1535; gest. am 30. Dezember 1594 in Scot’s Hall, Kent: Präsident des englischen Oberhauses

Sartre, Jean-Paul Charles Aymard, geb. am 21. Juni 1905 in Paris; gest. am 15. April 1980 ebenda: französischer Dramatiker, Philosoph & Publizist, Hauptvertreter des Existenzialismus

Sinowjew, Grigori Jewsejewitsch (eigentl. Radomysiski-Apfelbaum, Owsek-Gerschen Aronowitsch), geb. am 11. Jul. / 23. greg. September in Nowomirgorod im Government Cherson; gest. am 25. August 1936 in Moskau: sowjetischer Politiker jüdischer Abstammung, Mitglied des Politbüros der KPdSU & Präsident der KomIntern, ehem. Weggefährte Josef Stalins im Zuge der stalinistischen Säuberungsaktionen im der Moskauer Lubljanka-Gefängnis erschossen.

Spencer-Churchill, Winston Leonard; Sir, geb. am 39. November 1874 in Woodstock, England; gest. Am 24. Januar 1965 in London: gilt bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts

Stephanus, geb. 1 n. Chr.; gest. 36/40 n. Chr. in Jerusalem: ein Diakon der Urgemeinde der Christen Jerusalems, als erster Märtyrer der Christenheit gesteinigt

Tudor, Henry auch Henry VIII, geb. am 28. Juni 1491 in Greenwich; gest. am 28. Januar 1547 im Whitehall Palace, London: König von England & Irland

Voltaire (eigentl. Arouet, Francois-Marie), geb. am 21. November 1694 in Paris; gest. am 30. Mai 1778 ebenda: französischer Philosoph & Schriftsteller der ‚Aufklärung‘

Von Goethe, Johann Wolfgang, geb. am 28. August 1749 in Frankfurt/Main; gest. am 22. März 1832 in Weimar: deutscher Dichter, Dramatiker, Naturforscher & Staatsmann

Genauere Angaben zu den historischen Daten finden Sie bei https://de.wikipedia.org  

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Quellen:

SEIBEL, Alexander: LETZTE WORTE GROSSER MÄNNER, West-Europa-Mission, 633ß Wetzlar

BossCo139 – 18.10.2016 – 16:23 Uhr / 27.10.2016 – 15:49 Uhr - Veröffentlicht am 28.10.2016 um 14:04 Uhr

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Die Sünde wider den Heiligen Geist

JESUS CHRISTUS hat einige Wunder getan, die Er nur in der Eigenschaft als Messias tun kann - messianische Wunder, im Gegensatz zu denjenigen Wundern, die auch ein in GOTTes Vollmacht handelnder Mensch zu tun vermag.

Lk. 5;12 - Heilung des Aussätzigen,

Mt. 12;22-45 - Heilung des Blinden und zugleich Stummen, der von einer Art Dämon besessen war, die einzig der Messias austreiben kann,

Joh. 9;1-41 - Heilung des Blindgeborenen.

Die Schriftgelehrten haben dieses gewußt und wider dieses bessere Wissen dieses durch den Heiligen Geist bewirkte Wunder dem Widersacher zugeschrieben. Damit machten sie sich der Sünde wider den Heiligen Geist schuldig, denn sie haben in JESUS CHRISTUS vor GOTT gestanden und Ihm dreist in's Gesicht gelogen!

Wer als Christ Furcht hat, wider den Heiligen Geist zu sündigen, der kann dieses gar nicht tun, da er sich ja davor fürchtet, es zu tun. Diese Gottesfurcht bewirkt der Heilige Geist im Gewissen des Gläubigen.

Wohl aber kann ein Kind GOTTes durch Läster-Gedanken angefochten werden. Auch in solchen Fällen will unser Heiland unser Arzt sein, so daß wir  uns mit unseren Seelen-Nöten und Sorgen an Ihn wenden können.

www.bibelkreis.ch/themen/Hilfen Geisteslästerung1.htm

BossCo139 - Aktualisiert am 06.04.2010 - um 17:45 Uhr

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Trauer in Freude verwandelt ...


Es ist vollbracht! – Joh. 19;30

Dies waren die letzten Worte des Sterbenden JESUS am Kreuz von Golgatha.
Es waren trotz der Ablehnung noch genügend Menschen, denen es Angesichts des Sterbenden das Herz zerriß.
Der Schmerz war übergroß und lähmend.
Die wahre Bedeutung der letzten Worte des Gekreuzigten verbarg sich zunächst in dunkler Niedergeschlagenheit, in Schmerz und Trauer und um den geliebten Toten.
Seine Feinde frohlockten über die Beseitigung des Unruhestifters, der von sich zeugte, der König der Juden zu sein.
Auch ihnen verschloß sich die Wahrheit, die in diesen Worten birgt.

Doch die Sache lief – GOTT sei es gedankt – wie wir es wissen – anders.
Die geistlich Wachen erkannten bereits den wahren aufgehenden Morgenstern, da sie die Worte der Propheten, die in den heiligen Büchern stehen, ernstnahmen.

… indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe;
in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben,
den GOTT wirkt, welcher Ihn auferweckt hat von den Toten.
Und er hat euch auch mit ihm lebendig gemacht,
da ihr tot waret in den Sünden und in eurem unbeschnittenen Fleisch;
und hat uns vergeben alle Sünden
und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war,
welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war,
und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet; … Kol. 2;12-14 

Mit dem grausamen Sterben JESU ihres großen Lehrers, den sie als ihren Messias anerkannten am Schandkreuz von Golgatha, waren Seine Jünger zunächst am Boden zerstört.
Doch der Schock wandelte sich bereits am dritten Tage in den Zustand Erstaunens, freudiger Gespanntheit.
Als die Frauen, die den Leib des Gestorbenen zum Begräbnis zubereiten wollten, fanden sie ein leeres Grab vor – darinnen jedoch die leeren Grabtücher – mit einem weggewälzten Stein daneben.
Der vermeintliche Gärtner – oder war’s gar ein Engel – gab ihnen Auskunft:

Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier; Er ist auferstanden.
Gedenket daran, wie Er euch sagte, da Er noch in Galiläa war und sprach:
Der Menschensohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder
und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.
Und sie gedachten an Seine Worte. – Lk. 24;4-8

JESUS CHRISTUS ließ Seine Jünger jedoch nicht im Ungewissen. Mehrmals erschien Er ihnen in den 40 Tagen nach Seiner Auferstehung an unterschiedlichen Orten und unterwies sie, um sie vorzubereiten auf ihr künftiges Wirken in der Welt, wovon Er bereits zuvor zu Seinen geredet hatte:

Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten.
Denn Er wird nicht von Sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird Er reden, und was zukünftig ist, wird Er euch verkünden.
Derselbe wird Mich verklären; denn von dem Meinen wird Er's nehmen und euch verkündigen. – Joh. 14;13-14 

Nein, sie und auch alle, die noch hinzukommen, wollte Er nicht als Waisen lassen – s. Joh. 14;18, sondern  Er versprach Ihnen, Seinen himmlischen Vater um die Sendung eines Beistandes und Trösters zu bitten:

Und Ich will den Vater bitten,
und Er soll euch einen andern Tröster* geben, daß Er bei euch bleibe ewiglich:
den Geist der Wahrheit,
welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.
Ihr aber kennet Ihn; denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein. – Joh. 14;16 
*(vgl. Mk. 13,11; (Röm. 8,26; 2.Kor. 3,17; 1.Joh. 2,1)

So wie CHRISTUS es versprochen hat, geschah es 50 Tage, nach Seiner Heimkehr in das himmlische Reich Seines Vaters, zu dessen Gedenken die Christenheit das Pfingstfest – den Geburtstag der heiligen Gemeinde CHRISTI – feiert.

Das Evangelium mußte Fuß fassen unter den Gliedern der Gemeinde.
Hierzu bedurfte es einiger Vorbereitungen GOTTes, damit das Das Gesamtwerk der Heiligen Schrift vollständig dokumentiert werden konnte.
Dazu dienten GOTT auch vorübergehend – bis zur Vollendung – die apostolischen Geistesgaben, die dann aber nach dem Heimgang der Apostel nach dem Ratschluß GOTTes wieder versiegten.

Von nun an war das Evangelium – die Frohe Botschaft offenbar.
So wie es CHRISTUS JESUS Seinen Jüngern und später den Gemeindegliedern mit Seinem Missions- Befehl angeordnet hat, wurde das Evangelium, in die Welt getragen:

… Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie
im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,
und lehret sie halten alles, was Ich euch befohlen habe.
Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. – Mt. 28;18-20

Die Ereignisse, die aus der Sicht der geistlich Blinden ein anscheinend erbärmliches Ende nahmen und nach Meinung der Klugen und Weisen der gefallenen Welt eine Torheit darstellen, erweisen sich als ein Geschenk, eine Hoffnung für alle diejenigen, die an das Evangelium der Gnade glauben:
 
Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden;
uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft. – 1. Kor. 1;18

Unsere Rettung aus unserer tödlichen Sündenverstrickung haben wir allein der Gnade und Liebe unseres Schöpfers zu verdanken, der Seinen eingeborenen Sohn für uns opferte, daß wir nicht verloren werden, sondern ewig in seliger Gemeinschaft mit Ihm leben:

Also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Denn GOTT hat Seinen Sohn nicht gesandt in die Welt,
daß Er die Welt richte, sondern daß die Welt durch Ihn selig werde. – Joh. 3;16-17 

Durch diese für uns schier unvorstellbare Liebe GOTTes zu uns, der zwar die Sünde haßt, jedoch nicht den Sünder – ist unsere Trauer in Dankbarkeit und Freude gewandelt.
Wodurch?
Durch den Glauben, den uns GOTT schenken will, daß wir’s mit Dankbarkeit und Freude annehmen und Seine Liebe zu uns erwidern.
Dabei wiederum hilft uns der himmlische Zeuge GOTTes, der Geist der Wahrheit, der Heilige Geist. Er ist der Bote, Hüter und Lehrer unseres Glaubens, der uns unterweist in dem rechten Verständnis der Heiligen Schrift, uns hilft beim Gebet, der unserer Schwachheit aufhilft und uns vor GOTT mit unaussprechlichem Seufzen vertritt – s.a. Röm. 8;26-27, der unsere Herzen erforscht und heilt zur Besserung unseres Wesens, daß unser Glaube fruchttragend ist:

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. – Gal. 5;22

Eine neue Schöpfung sind wir nun geworden – nicht mehr dem Sünden-Zwang verfallen, sondern frei in CHRISTO: 

So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei. – Joh. 8;36

Darum, ist jemand in CHRISTO, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! – 2. Kor. 6;17

Und nichts – gar nichts mehr – kann ihn von der Liebe Seines Heilandes trennen:

So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in CHRISTO JESU sind,
die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. – Röm.8;1
Denn durch den Glauben, haben sie alle ihre Sünden reuig vor ihren Heiland gebracht und somit die Gnade der Vergebung in Anspruch genommen.

Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in CHRISTO JESU, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. – Röm. 8;2
Durch die Gnade GOTTes in CHRISTO sind wir vor dem Antlitz Seiner Gerechtigkeit gerechtfertigt und somit frei(gesprochen). 

Denn was dem Gesetz unmöglich war
(sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward),
das tat GOTT und sandte Seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches
und der Sünde halben
und verdammte die Sünde im Fleisch,
auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde,
die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln,
sondern nach dem Geist. – Röm. 8;3-4
Dieses ist dem Gesetz nicht möglich, da es uns nur unsere Gottesferne aufzeigt und nach Sühne verlangt.
So sind die fleischlich gesinnten Menschen ausweglos gebunden an die Sünden, wie die Sklaven an ihren Sklavenhalter.
Um diesen tödlichen Zustand aufzuheben – d.h. dem Tod den Stachel, der Hölle den Sieg zu nehmen – s.a. 1. Kor. 15:55 – trat CHRISTUS JESUS für uns in die Bresche und erfüllte dadurch das Gesetz vollkommen, indem Er für uns der Gerechtigkeit des Gesetzes Genüge tat, und an unserer Stelle Sein Leben gab für alle unsere Ungerechtigkeit.
Somit ist für uns – sowie wir diese Gnade glauben – der Start in einen Neubeginn, in ein bereinigtes, ewiges Leben möglich.

Aber es geht noch weiter mit dem Erfreulichen, dessen wir teilhaftig werden sollen. –
Wir sind wahrhaftig GOTTes-Kinder, letztendlich sogar Königskinder:

Denn welche der Geist GOTTes treibt, die sind GOTTes Kinder.
Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen,
daß ihr euch abermals fürchten müßtet;
sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen:
Abba, lieber Vater!
Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist,
daß wir Kinder Gottes sind.
Sind wir denn Kinder,
so sind wir auch Erben, nämlich GOTTes Erben und Miterben CHRISTI,
so wir anders mit leiden,
auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. – Röm. 14-17

Das ist die wunderbare, herrliche, gnadenreiche, frohe Botschaft für uns!

Aber da ist noch viel mehr, was unser Schöpfer-GOTT und Heiland für die gesamte Welt bereithält:

Wie hier bereits angedeutet, ist nicht nur das einzelne Gottes-Kind in der Gemeinde CHRISTI gesegnet.
Der Höhepunkt ist die Entrückung der Gemeinde CHRISTI, wenn die Vollzahl ihrer Glieder erreicht ist:

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis:
Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.
Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit,
und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. – 1. Kor. 15;51-52

… denn Er selbst, der HERR, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune GOTTes herniederkommen vom Himmel,
und die Toten in CHRISTO werden auferstehen zuerst.
Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben,
werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken,
dem HERRn entgegen in der Luft, und werden also bei dem HERRn sein allezeit. – 1.Thess. 4;16-18

Auch die Juden, die GOTT als Sein ewiges Bundes-Volk auserwählt hat, und sich in der Erkenntnis der Wahrheit bis auf den heutigen Tag – und auch noch bis in die Große Trübsal, da es seine Sichtung erfahren wird – extrem bockbeinig verhalten und sogar den eigenen Messias verworfen hat, wird sein Unrecht einsehen und Reue zeigen:

Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will Ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets;
und sie werden Mich ansehen, welchen sie zerstochen haben,
und werden um Ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind,
und werden sich um Ihn betrüben,
wie man sich betrübt um ein erstes Kind. – Sach.12;10

In der Mitte der Trübsal wird der Messias CHRISTUS JESUS der Terror-Regime des Satans ein jähes Ende bereiten und Sein tausendjähriges Friedensreich, in dem Gerechtigkeit herrschen wird, errichten, in dem die Überlebenden der Trübsal in paradiesischen Zuständen leben werden: 

Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken liegen.
Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.
Kühe und Bären werden auf der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen;
und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen.
Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter,
und ein Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken.
Man wird niemand Schaden tun noch verderben auf Meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRn, wie Wasser das Meer bedeckt. – Jes. 11;6-9

Frieden, wahrer Frieden wird herrschen im Erdenrund, denn GOTT, der HERR ist König der Könige: 

In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des HERRn Haus ist, fest stehen,
höher denn alle Berge,
und über die Hügel erhaben sein,
und die Völker werden dazu laufen,
und viele Heiden werden gehen und sagen:
Kommt, laßt uns hinauf zum Berge des HERRn gehen und zum Hause des GOTTes Jakobs,
daß Er uns lehre Seine Wege und wir auf Seiner Straße wandeln!
Denn aus Zion wird das Gesetz ausgehen und des HERRn Wort aus Jerusalem.
Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden strafen in fernen Landen.
Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.
Es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben
und werden nicht mehr kriegen lernen. – Mich. 4;1-3

Die Überwinder, die in der Trübsal GOTT geblieben sind, werden den herrlichen Lohn für ihre Treue bekommen: 

Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in Seiner Herrlichkeit
und alle heiligen Engel mit Ihm, dann wird Er sitzen auf dem Stuhl Seiner Herrlichkeit,
und werden vor Ihm alle Völker versammelt werden.
und Er wird sie voneinander scheiden,
gleich als ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet,
und wird die Schafe zu Seiner Rechten stellen und die Böcke zu Seiner Linken.
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten:

Kommt her, ihr Gesegneten Meines Vaters ererbt das Reich,
das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!
Denn Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt Mich gespeist.
Ich bin durstig gewesen, und ihr habt Mich getränkt.
Ich bin Gast gewesen, und ihr habt Mich beherbergt.
Ich bin nackt gewesen und ihr habt Mich bekleidet.
Ich bin krank gewesen, und ihr habt Mich besucht.
Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu Mir gekommen.
Dann werden Ihm die Gerechten antworten und sagen:
Wann haben wir Dich hungrig gesehen und haben Dich gespeist?
oder durstig und haben Dich getränkt?
Wann haben wir Dich als einen Gast gesehen und beherberg?
oder nackt und Dich bekleidet?
Wann haben wir Dich krank oder gefangen gesehen und sind zu Dir gekommen?
Und der König wird antworten und sagen zu ihnen:
Wahrlich Ich sage euch:
Was ihr getan habt einem unter diesen Meinen geringsten Brüdern,
das habt ihr Mir getan. – Mt. 25;31-40
Ihr Name steht geschrieben in dem Buch des Lebens.
Wehe jedoch den Böcken zu Seiner Linken!
 
Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht;
und die Seelen derer, die enthauptet sind

um des Zeugnisses JESU und um des Wortes GOTTes willen,
und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild
und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand,
diese lebten und regierten mit CHRISTO tausend Jahre. – Offb. 20;4

Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung.
Über solche hat der andere Tod keine Macht;
sondern sie werden Priester GOTTes und CHRISTI sein
und mit Ihm regieren tausend Jahre. – Offb.20;6

Nach der allerletzten Schlacht, die rasch beendet sein wird, und aus der GOTT der Allmächtige als Sieger hervorgeht, wird der Satan auf ewig in den feurigen Pfuhl geworfen werden:

Und wenn tausend Jahre vollendet sind,
wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis und wird ausgehen,
zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde,

den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer.
Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt.
Und es fiel Feuer von GOTT aus dem Himmel und verzehrte sie.
Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel,
da auch das Tier und der falsche Prophet war;
und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit. – Offb. 20;10

Zuletzt wird auch der letzte Feind GOTTes und Seiner Schöpfung – der Tod und die Hölle dem feurigen Pfuhl überantwortet werden:

Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl;
das ist der andere Tod.
Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens,
der ward geworfen in den feurigen Pfuhl. – Offb. 20;14-15

Von nun an keine Sünde, keinen Tod, kein Verderben mehr geben. Alles Leid wird aufgehört haben, alle Tränen wurden von unserem barmherzigen, gnädigen himmlischen Vater abgewischt. Ein neuer Himmel eine neue Erde wird von GOTT erschaffen werden als der neue Lebensraum, das völlig erneuerte GOTTes-Reich mit dem neuen Jerusalem als dessen Hauptstadt:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.
Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,
von GOTT aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann.
Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach:
Siehe da, die Hütte GOTTes bei den Menschen!
und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein,
und Er selbst, GOTT mit ihnen, wird ihr GOTT sein;
und GOTT wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei
noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. – Offb. 21;1-4

Es ist an uns, die wir im Glauben an den lebendigen, drei-einigen GOTT leben, das Evangelium der Gnade mit unseren Taten und mit unserem Worten vor der Welt zu bezeugen.
Ebenso aber auch dafür zu beten, daß unser HERR und Heiland bald komme, seine Gemeinde zu entrücken, damit Er in Seinem Heilsplan voranschreiten kann.

Amen.

BossCo139 - Erstellt am 29.04.2014 um 10:28 Uhr

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Die Verharmlosung der Hölle
Oder: Das tödliche Lügenmärchen vom Treffpunkt ‚interessanter Persönlichkeiten‘ – Brief an einen ‚Skeptiker‘


Ich komme hier gleich auf den Punkt, denn die Sache ist sehr ernst. Keineswegs übertreibe ich, wenn ich schreibe, daß es um Ihr ewiges Leben geht.
Entscheiden Sie sich falsch, findet Ihre Ewigkeit ein einem Ort statt, nach dem es Sie nicht einmal ansatzweise verlangen sollte.

Sie denken, die Hölle sei ein Ort, der zwar nicht ‚ideal‘ jedoch irgendwie doch erträglich sei – vielleicht sogar nicht so langweilig wie der Himmel.
Sie meinen, dort seien  ‚interessante‘ Persönlichkeiten anzutreffen. Es gibt ja viele davon aus allen Epochen der Geschichte und Gesellschaftsschichten und Kulturen.
Es scheint mir so, als wähnen Sie, die Hölle sei so etwas, wie eine  ‚verrufene Künstlerkneipe‘, ein Treff aller Bohemiens und Freaks, die die Weltgeschichte unsicher gemacht haben …
Sie sind damit einem tödlichen Lügenmärchen aufgesessen:

Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicherlich unerfreulich, aber die Gesellschaft dort wäre von Interesse.

Diese fette Lüge floß dem irischen  Bühnenautor, Dramatiker und Lyriker Oscar Wilde* (1864 - 1900) aus der Feder.

Weshalb vertrauen Sie auf das, was eine Person absonderte, deren Leumund äußerst zweifelhaft war?
Oscar Wilde mag über in Kultur- und Kunstkreisen einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben. Das ist allerdings keineswegs eine Empfehlung für seine Glaubwürdigkeit.
Oscar Wilde war das, was man eine illustre, ‚schillernde‘ Persönlichkeit nennen kann. Er wurde wegen homosexueller Unzucht zu zwei Jahren Zuchthaus mit harter Zwangsarbeit verurteilt. Er war, obwohl verheiratet und Vater zweier Söhne, ein Urning**.

Alle dies ‚phantastisch-romantischen‘ Vorstellungen sollten Sie sich schleunigst aus dem Kopf schlagen!
Das, was Sie sich angelesen und ‚zu eigen‘ gemacht haben, ist eine tödliche Lüge.

Die Hölle ist die absolute Gegenwelt des Himmelreiches, des Ortes, in dem alle die leben, die GOTTes Gnade nicht verschmäht sondern angenommen haben.

Die Hölle ist der Ort der absoluten Gottesferne. Somit ist alles Angenehme, Gute, Schöne, Tröstliche abwesend.
Denn:
Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab,
von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist
noch Wechsel des Lichts und der Finsternis – NT Jakobus 1;17.
Und somit ist die Hölle der absolut erbärmlichste, fieseste, schrecklichste Ort, den man sich vorstellen kann – nein, er geht noch über alle Vorstellungen hinaus!

In den berüchtigten Gulags des Sowjet-Tyrannen Stalin herrschten schreckliche Bedingungen. Besonders in den eiskalten sibirischen Wintern waren die Verhältnisse – für das irdische Verständnis – nahezu höllisch.
Doch das Leid und die Qualen in diesen unmenschlichen Straflagern nahmen spätestens mit dem leiblichen Tode für die Gequälten ihr natürliches Ende – vor allen dann, wenn sie bis an ihr irdisches Ende dem Evangelium der CHRISTI treu geblieben sind. Einige wurden in späteren Jahren amnestiert oder durften als Kriegsgefangene erleben, daß sie nach Hause entlassen wurden – ‚Domoi!‘ – Ab nach Hause!.
Davon abgesehen, gab es in diesen Gulags immer noch in Einzelfällen unter den Gefangenen Solidarität. Manchmal war auch unter den Schergen jemand, dessen Herz sich durch das Elend vor ihren Augen anrühren ließ und sich zu Taten der Barmherzigkeit aus Mitleid mit den Gefangenen bewegen ließ. 

In der Hölle jedoch ist alle Freude, Freundschaft, Hoffnung, Liebe, Trost, überhaupt alles, was Sie aus Ihrem irdischen Leben kennen, für ewig verschwunden.
Wenn Sie in der Hölle historischen Persönlichkeiten begegnen, werden Sie nicht froh sein, ihnen auch nur über den Weg zu laufen, denn es werden die fiesesten aller Fieslinge sein, der Abschaum der Menschheits- und Weltgeschichte, wie Cäsar, de Sade, Himmler, Hitler, Mao, Mengele, Pol Pot, Stalin und Konsorten, das gesamte Pack der übelsten Kriminellen, wie Kinderschänder, Massenmörder, Räuber, Serienkiller, Tierschänder, Terroristen, Totschläger, aber auch Abgöttische, wie Esoteriker, falsche Propheten, Okkultisten und Zauberer, ebenso Betrüger, Hochstapler und Lügner weiterhin Hurer und Unzüchtige, usw. Und Satan, der Teufel, der Widersacher GOTTes, der Mörder von Anfang an und der Vater der Lüge, s. NT Johannes 8;44,  und die ihm nachfolgenden gefallenen Engel, die Dämonen, die Aller-Häßlichsten in der Welt der (Un)-Geister.

Die Hölle ist der Ort ohne Aussicht auf Besserung, Sie ist auch nicht die ‚Besserungsanstalt GOTTes‘. Nein, sie ist ein Ort, an dem man alle Hoffnungen fahrenlassen kann, ein Ort ohne Hoffnung, ohne Licht – außer dem des Schwefelbrandes.
Finsternis, Ödnis in einem Meer brennenden Schwefels, so beschreibt ihn JESUS CHRISTUS:
Die Hölle in der qualvolle Ort des ewigen Feuers, da der Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht – s. NT Markus.  9:44-48, vergl. NT Offenbarung. 1;20.
Heulen und Zähneklappern, s. NT Matthäus. 13;42,50, ohne daß da jemand wäre, der einem die Tränen abwischt!

Kommunikation in dem Sinne des Miteinander-Redens, wie wir es auf Erden kennen, wird es nicht geben.
Womit soll man sich beschäftigen?, daß man sich darüber austauschen könnte? Da sind keine Hobbies, kein Lernen, Singen, Spielen, Tanzen – alles das gibt es nicht in der Hölle.
Worüber sollte man reden? Wut, Zerbruch, Zorn???

Das Geschriebene mag auf Sie abschreckend wirken. Das soll es auch!
Es soll Ihnen die Augen öffnen für die Gefahr, in der sie sich befinden. Sie wissen nicht, wann Ihr letztes Stündlein geschlagen hat. Haben Sie sich falsch entschieden, war es auch das letzte Stündlein aller Ihrer guten Hoffnungen.
Danach kommt die Ewigkeit – ganz gemäß Ihrer Entscheidung, die Sie in Ihrem irdischen Leben getroffen haben, denn mit dem Tode ist nicht alles vorbei.
Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht – NT Hebräer 9;27.
Das wünsche ich Ihnen das nicht!
Für Oscar Wilde gilt – wenn er sich nicht von seinem verwerflichen Tun und Wirken verwerfliche bekehren lassen hat, das, wofür der Prophet Jesaja sehr deutliche Worte für derartige Zeitgenossen hatte:
Aber die Gottlosen sind wie ein ungestümes Meer, das nicht still sein kann, und dessen Wellen Kot und Unflat auswerfen.
Die Gottlosen haben nicht Frieden, spricht mein GOTT– AT Jesaja 57;20.
Ein Getriebensein durch  abartige Triebe, die Unzufriedenheit erzeugen, da ihnen der Frieden fern ist, beschreibt Judas:
Solche sind wie wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, Irrsterne, welchen behalten (bestimmt) ist das Dunkel der Finsternis in Ewigkeits. NT Judas 1;13.
Von solchen lügnerischen Ohrenbläsern sollte man sich schleunigst abwenden, denn sie verharmlosen alles, was GOTT ein Greuel ist. Sie machen anderen die Sünde reizvoll und ‚schmackhaft‘. Ihre Verharmlosung soll die Seele beschwichtigen. Doch die Gefahr besteht weiter!
Der ‚Mechanismus’ der Verführung läuft immer nach dem gleichen ‚Schema‘:
…  ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust (Begierde) gereizt und gelockt wird. Darnach, wenn die Lust (Begierde) empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod – NT Jakobus 1;13-15.

Nein, ich will nicht, daß Sie wegen der unverschämten Lüge eines Verruchten, dem Sie aus welchen Grunde auch immer mehr Glauben schenken, als CHRISTUS, auf ewig verloren gehen. Ihr Leben ist durch Ihn, CHRISTUS teuer erkauft.
Also hat GOTT hat die Welt geliebt – daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben – NT Johannes 3;16
Das gilt auch für Sie ganz persönlich.

Bitte, halten Sie sich vor Ihr Herzensauge:
GOTT, der Allmächtige, Der Sie erschaffen hat und von Anbeginn liebte, will nicht, daß sie den zweiten Tod, d.h. Ihre Existenz in der Hölle, also fern von Ihm, verbringen müssen.
Das ist mehrfach in der Heiligen Schrift bezeugt, z.B. hier:
Meinst du, daß Ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen,
spricht der HERR,
und nicht vielmehr, daß er sich bekehre von seinem Wesen und lebe – AT Hesekiel 18;23,32?

Bitte wählen Sie den segensreichen Weg:

Wohl dem, der nicht wandelt in dem Rat der Gottlosen
noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen,
sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN und redet von Seinem Gesetz Tag und Nacht!
Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen,

der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht;
und was er macht, das gerät wohl.
Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.   
Darum bleiben (bestehen) die Gottlosen nicht im Gericht
noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten;
aber der Gottlosen Weg vergeht. – AT Psalm 1;1-6.

Wo wollen Sie, daß Ihre Ewigkeit stattfindet?
Die Hölle ist kein Event in einer etwas verruchten Künstlerkreipe. Jede Party hat einmal ihr Ende; aber die Hölle endet niemals.
Himmel und Hölle sind ewig, in beide zieht man freiwillig ein – und zwar für immer und ewig, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

GOTT hat uns bereits geliebt als wir noch Seine Feinde waren, s. NT Römer 5;8,10, 1. Johannes 4;18. Dieses gilt für jeden Menschen. Und Er lädt auch Sie ein, das Geschenk des Glaubens anzunehmen, denn auch für Sie hat GOTT das Paradies, Sein ewiges Reich bereitet, wenn Sie das Geschenk des Glaubens an Ihn in CHRISTUS JESUS annehmen:

Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen;
nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Obersten dieser Welt, welche vergehen.
Sondern wir reden von der heimlichen, verborgenen Weisheit GOTTes,

welche GOTT verordnet hat vor der Welt zu unsrer Herrlichkeit,
welche keiner von den Obersten dieser Welt erkannt hat;
denn so sie die erkannt hätten, hätten sie den HERRN der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Sondern wie geschrieben steht:
‚Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat
und in keines Menschen Herz gekommen ist,
was GOTT bereitet hat denen, die Ihn lieben‘ – NT 1. Korinther 2;9-10.

Heute, wenn ihr Seine (GOTTes) Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht, …  – NT Hebr. 3;15! 

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Anmerkungen:

*Oscar Wilde, eigentl. Oscar Fingal O’Flaherty Wills (16. Oktober 1864 – 30. November 1900)

**Homosexueller, Wortprägung durch Karl Heinrich Ulrichs,  einen deutschen Anwalt, Journalisten und Verleger (28. August 1825 – 14. Juli 1895)

BossCo139 – Erstellt am 11.01.2016 um 10:29 Uhr - Veröffentlicht am 16.01.2016 – 14:09 Uhr

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Der Widersacher GOTTES und dessen ‚geheime‘ Strategien – Eine kurze Übersicht

Satan ist:

-- der Böse:

Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht,
kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz;
und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist – Mt. 13:19.

-- der Dieb, der kommt, um zu töten und zu zerstören:

Der Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe.
ICH (CHRISTUS JESUS) bin gekommen,
daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen – Joh. 10:10.

-- ein gerissener Betrüger:

Ich fürchte aber,
daß, wie die alte Schlange Eva verführte mit ihrer Schalkheit (List)
auch eure Sinne (Gesinnung) verrückt werden
von der Einfalt (und Lauterkeit) in CHRISTO – 2. Kor. 11:3 LU 1912 & 1984. 

Allah lobt sich als der beste Ränkeschmied, s. Sure 3,54 (Al-I-Imran, Die Sippe Imran), Sure, 8,30 (al-Anfal, Die Beute).

-- der Menschenmörder von Anfang an:

Der (Teufel) ist ein Mörder von Anfang … - Joh. 8:44

Allah bekennt sich – als hätte er sie selbst getan – zu den befohlenen Morden an ‚Ungläubigen‘ – damit sind alle Nicht-Muslime gemeint: Nicht ihr habt getötet, sondern Allah hat sie getötet …‘, s. Sure 8,17 (al-Antal, Die Beute)

-- der Vater der Lüge:

Und ist nicht bestanden in der Wahrheit,
denn die Wahrheit ist nicht in ihm.
Wenn er eine Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen,
denn er ist ein Lügner und der Vater derselben Joh. 8:44.

-- der Verleumder:

und es (das Tier) tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen GOTT,
zu lästern Seinen Namen und seine Hütte und die im Himmel wohnen – Offb. 13:6.

-- der Versucher:

Und der Versucher trat zu Ihm (JESUS CHRISTUS) und sprach: … – Mt. 4:3.

Alles, was der Erzlügner und -mörder von sich gibt, läßt sich in diesem Sinne zusammenfassen: Sollte GOTT …?

-- der Widersacher GOTTES:

Seid nüchtern und wachet;
denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge1. Petr. 5:8.

Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet – 1. Joh. 2:22.

Im Qu‘ran wird unser Glaube an die heilige Trinität GOTTES frech als Beigesellung bezeichnet.
Allah leugnet nicht nur die Dreieinigkeit GOTTES und somit die die Gottessohnschaft CHRISTI JESU, sondern befielt die Ermordung der Christen: Wenn nun die Schutzmonate (Ramadan) abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, die Trinitaner, wo ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf, s. Sure 9,5 (al-Bara‘a, Die Freiheit)!

Was Satan tut: er

-- beeinflußt Regierungen:

Aber der Fürst des Königreiches im Perserland hat
mir einundzwanzig Tage widerstanden;
und siehe, Michael, der vornehmsten Fürsten einer, kam mir zu Hilfe;
da behielt ich den Sieg bei den Königen in Persien – Dan. 10:13.

Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers
und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen,
gleich den Fröschen;
denn es sind Geister der Teufel,
die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt,
sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag GOTTES, des Allmächtigen,
Siehe, ich komme wie ein Dieb.
Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider,
daß er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe.
Und er hat sie versammelt an einen Ort, der da heißt auf Hebräisch Harmagedon, d.h. "Berg von Megiddo". (Megiddo war eine Stadt in Palästina, bei der zwei vernichtende Schlachten stattfanden (Richt. 4,12-24; 5,19 und 2.Kön. 23,29; 2.Chron. 35,22-24).)  –  Offb. 16:13-16,
… und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte oben darauf,
daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden,
bis daß vollendet würden tausend Jahre;
und darnach muß er los werden eine kleine Zeit – Offb. 20:3.

-- behindert die Gläubigen in ihren Dienst für GOTT:

… welche auch den HERRN JESUS getötet haben und ihre eigenen Propheten
und haben uns verfolgt und gefallen GOTT nicht und sind allen Menschen zuwider, … - 1. Thess. 2:15.

-- berauscht und bindet die Verlorenen:

… und sie wieder nüchtern würden aus des Teufels Strick, von dem sie gefangen sind
zu seinem Willen. – 2. Tim. 2:26.

-- bewirkt Spannungen und Zwietracht:

Welchem aber ihr etwas vergebet, dem vergebe ich auch.
Denn auch ich, so ich etwas vergebe jemand,
das vergebe ich um euretwillen an CHRISTI statt,
auf daß wir nicht übervorteilt werden vom Satan;
denn uns ist nicht unbewußt, was er im Sinn hat – 2. Kor. 2:10-11

-- bringt falsche Jünger hervor:

ER (JESUS CHRISTUS legt ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach:
Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Da aber die Leute schliefen,
kam der Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.
Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.
Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen:
Herr, hast du nicht guten Samen auf den Acker gesät?
Woher hat er das Unkraut?
Er sprach zu ihnen:
Das hat der Feind getan.
Da sagten die Knechte:
Willst du, daß wir hingehen und es ausjäten?
Er sprach:
Nein!
Auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet.
Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte;
Und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen:
Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es zu Bündlein,
daß man es verbrenne,
aber den Weizen sammelt in meine Scheuer – Mt. 13;24-30.

-- erfindet Irrlehren

Und das ist auch kein Wunder;
denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes.
Darum ist es auch nicht ein Großes,
wenn sich seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit;
welcher Ende sein wird nach ihren Werken – 2. Kor. 11:14-15.

-- schafft Religionen:

Was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln, und nicht GOTT.
Nun will ich nicht, daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt1. Kor. 10:20.

-- schmiedet listige Pläne, um die Gläubigen zu täuschen:

… auf daß wir nicht übervorteilt werden vom Satan;
denn uns ist nicht unbewußt, was er im Sinn hat – 2. Kor. 2:11:

Im Qu‘ranoutet‘ sich Satan mit der ihm eigenen Überheblichkeit gegenüber seinen Anhängern als listiger Listenschmied, als der listigste von allen, vergl. Sure 3,54, Sure 8,30.

-- sucht, Menschen, die er ins Verderben stürzen, verschlingen kann:

Seid nüchtern und wachet;
denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher
wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge – 1. Petr. 5:8.

-- unterstützt Irrlehrer:

Der Geist aber sagt deutlich,
daß in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten
und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel –  1. Tim. 4:1.

-- unterstützt falsche Philosophien:

Sehet zu, daß euch niemand beraube
durch die Philosophie und lose Verführung
nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen,
und nicht nach CHRISTO Kol. 2:8.

-- verblendet und verwirrt den Verstand der Ungläubigen:

… bei welchen der Gott dieser Welt der Ungläubigen Sinn verblendet hat,
daß sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Klarheit CHRISTI,
Welcher ist das Ebenbild GOTTES – 2. Kor. 4:4.

-- verkleidet sich als Engel des Lichts:

… denn er (Satan) selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes – 2. Kor. 11:14.

-- verfolgt die Gläubigen:

Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst!
Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen,

auf daß ihr versucht werdet, und werdet Trübsal haben zehn Tage.
Sei getrost bis an den Tod,
so will Ich dir die Krone des Lebens geben – Offb. 2:10,13.

-- verklagt das Volk GOTTES:

Und Josua hatte unreine Kleider an und stand vor dem Engel – Sach. 3:1.

Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel:
Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres GOTTES geworden
und die Macht Seines CHRISTUS,
weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist,
der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott – Offb. 12:10.

Was Satan bewirkt:

alle nur möglichen Untugenden, wie z.B.:

-- Betrug, Falschheit, Verlogenheit – Greuelsünden:

Falsche Herzen sind dem HERRN ein Greuel – Spr. 11:20.
Der Gottlosen Opfer sind dem HERRN ein Greuel – Spr.15:8, 21:27.
Lügenmäuler sind dem HERRN ein Greuel – Spr. 12:22.
Falsche Waage ist dem HERRN ein Greuel – Spr. 11:1.

-- Eigenmächtigkeit:

Und der Satan stand wider Israel und reizte David, daß er Israel zählen ließe – 1. Chr. 21:1

-- Geiz, Gewinnsucht:

Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig … – 2.Tim. 3:2.

-- Götzendienst – Greuelsünde:

ICH bin der HERR, dein GOTT,
Der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben – 1. Mos. 20:2. 

-- Lauheit:

Weil du aber lau bist, weder kalt noch warm,
werde ich dich ausspeien aus Meinem Munde – Offb. 3:15.

Die Lauheit Adams unterstützte Eva in Ihrem Zweifel, weil er GOTTES Weisungen wider besseres Wissen nicht ihr gegenüber verteidigte.

-- Lügen:

… ein falscher Zeuge, der frech lügen, redet
Und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet – Spr. 6:19.

Petrus aber sprach:
Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt,
daß du dem Heiligen Geist lögest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers? – Apg. 5:3?

-- Magie, Okkultismus, Spiritismus – Greuelsünden:

… daß nicht unter dir gefunden werde,
der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse,
oder ein Weissager oder ein Tagwähler,
oder der auf Vogelgeschrei achte,
oder ein Zauberer,
oder ein Beschwörer oder Wahrsager,
oder Zeichendeuter,
oder der die Toten frage.
Denn wer solches tut,
der ist dem HERRN ein Greuel – 5. Mos. 18:19

-- Mord - Greuelsünde:

Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren,
erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot – 3. Mos. 4:8.

Hände, die unschuldiges Blut vergießen– Spr. 6:17.

-- Mutlosigkeit:

So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand OTTES,
daß Er euch erhöhe zu seiner Zeit.
Alle Sorge werfet auf Ihn;
denn Er sorgt für euch.
Seid nüchtern und wachet;
denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe
und sucht, welchen er verschlinge.
Dem widerstehet, fest im Glauben,
und wisset, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen – 1. Petr. 5:6-10.

-- Neid: 

Da ergrimmte Kain und seine Gebärde verstellte sich – 1. Mos. 4:5
 
-- Selbstsucht:

… es werden Menschen sein, die viel von sich halten … – 2. Tim. 3:2.

Der Egoismus hat sich sogar bis ins Kirchenleben durchgefressen. Ein krasses Beispiel bieten die charismatischen Segmente des Neo-Evangelikalismus, die dem unseligen Wohlfühl- und ‚Wohlstands-Evangelium‘ ein Podium und den ‚Lobpreis-Barden‘ der neuen pseudochristlichen ‚Anbetungs‘- und ‚Lobpreis‘-Szene eine Schaubühne bieten. Bei den dort inszenierten Worship-Events feiert die Selbstdarstellung des Menschen fröhliche Urständ. Denn im Mittelpunkt steht nicht GOTT, sondern der Mensch als Darsteller seiner selbst mit seinen Gefühlen und Interessen und welche Vorteile der christliche Glaube bietet. Dem Wort GOTTES wird – wenn überhaupt – nur noch eine marginale Bedeutung beigemessen. Das drückt sich meist in banalen Texten und der Wahl weltlicher Musikstile aus.

-- Sexuelle Perversionen – Greuelsünden:

Homosexualität / Pädosexualität:
Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Greuel – 3. Mos. 18:22, 20:13.
Zoophilie:
Du sollst auch bei keinem Tier liegen, daß du mit ihm verunreinigt werdest.
Und kein Weib soll mit einem Tier zu schaffen haben; denn es ist ein Greuel – 3. Mos. 18:23.

-- Sexuelle Unmoral und Unzucht:

Blutschande / Inzest:
Niemand soll sich zu seiner nächsten Blutsfreundin tun, ihre Blöße aufzudecken;
denn Ich bin der HERR – V. 6.
Du sollst deines Vaters und deiner Mutter Blöße nicht aufdecken; … – V. 7.
Du sollst deines Vaters Weibes Blöße nicht aufdecken; … – V. 8.
Du sollst deiner Schwester Blöße, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist,
daheim oder draußen geboren, nicht aufdecken
– V. 9.
Du sollst die Blöße der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht aufdecken; – V. 10.
Du sollst die Blöße der Tochter deines Vaters Weibes, die deinem Vater geboren ist,
und deine Schwester ist, nicht aufdecken – V. 11.
Du sollst die Blöße der Schwester deines Vaters nicht aufdecken; … – V. 12.
Du sollst deiner Mutter Schwester Blöße nicht aufdecken; … – V. 13.
Du sollst deines Vaters Bruders Blöße nicht aufdecken; daß du sein Weib nähmest;
denn sie ist deine Base – V. 14.
Ehebruch:
Du sollst deiner Schwiegertochter Blöße nicht aufdecken;
denn es deines Sohnes Weib, … – V. 15.
Du sollst deines Bruders Weibes Blöße nicht aufdecken;
denn sie ist deines Bruders Blöße – V. 16.
Du sollst eines Weibes samt ihrer Tochter Blöße nicht aufdecken,
noch ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter nehmen, ihre Blöße aufzudecken;
denn sie sind ihre nächsten Blutsfreundinnen, und es ist ein Frevel – V. 17.
Du sollst auch deines Weibes Schwester nicht nehmen neben ihr,
ihre Blöße aufzudecken, ihr zuwider, solange sie noch lebt – V. 18.

Diese Übertretungen, die auf der Verbotsliste GOTTES stehen, sind ein Auszug aus dem ‚Angebotskatalog‘ Satans, sich von den Geboten der Schöpfungsordnung GOTTES zu ‚emanzipieren‘. Einige, sogar grobe Übertretungen, wurden bereits politisch legalisiert und sind inzwischen in der ‚Mitte der Gesellschaft angekommen‘. Die restlichen befinden sich noch ‚in Arbeit‘, d. h. man kann darauf warten, daß diese Schranken fallen.
Auch erkennt man den Ursprung derjenigen Religion, die Heirat in naher Verwandtschaft – zudem auch Kinder-Ehen und Zwangsheirat erlaubt bzw. fördert.

Entziehe sich nicht eins dem andern,
es sei denn aus beider Bewilligung eine Zeitlang,
daß ihr zum Fasten und Beten Muße habt;
und kommt wiederum zusammen,
auf daß euch der Satan nicht versuche um eurer Unkeuschheit willen – 1. Kor. 7:5.

Eine gesunde Ehe, gesegnet und geführt durch den Heiligen Geist, in der Mann und Frau liebevoll und miteinander einvernehmlich und rücksichtsvoll umgehen, beugt ‚Seitensprüngen vor.‘

-- Stolz, Überheblichkeit – Greuelsünde:

… stolze Augen, … – Spr. 6:17

Ein stolzes Herz ist dem HERRN ein Greuel – Spr. 15:9.

… nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und ins Urteil des Lästerers falle – 1. Tim. 3:6.

Stolz war die erste Sünde überhaupt. Sie wurde begangen durch den Engelfürsten Lucifer, der sich damit postwendend zum Erzfeind GOTTES, Satan, Seinem Widersacher degradierte.

-- Sünde, allgemein:

Und sie Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde.
Die GOTT, der HERR, geschaffen hatte, und sprach zu dem Weibe:
Ja, sollte GOTT gesagt haben:
Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten?
Da sprach das Weib zu der Schlange:
Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;
Aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat GOTT gesagt:
Eßt nicht davon, rührt‘s nicht an, daß ihr nicht sterbet.
Da sprach die Schlange zum Weibe:
Ihr werdet mitnichten des Todes sterben;
Sondern GOTT weiß,
daß welchen Tages i9hr davon eßt,
so werden eure Augen aufgetan
und ihr werdet sein wie GOTT und wissen,
was gut und böse ist.
Und das Weib schaute an,
daß von dem Baum gut zu essen wäre
und daß er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre,
weil er klug machte;
und sie nahm von der Frucht und aß
und gab ihrem Mann auch davon,
und er aß – 1. Mos. 3:1-6.

Diese sieben (Dinge) sind Ihm (dem HERRN) ein Greuel:
Stolze Augen,
falsche Zunge,
Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
ein Herz, das arge Ränke schmiedet,
Füße, die behende sind, Schaden zu tun,
eine Falsche Zunge, die frech Lügen redet
und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet – Spr.6:16-19.

Der Zweifel Evas und die Lauheit Adams tragen Schuld daran, daß die Erbsünde mit ihren dramatischen Folgen in die Schöpfung kam.

Davon abgesehen, muß man sich darüber im Klaren sein, daß eine Sünde meist die nächste zur Folge hat, so daß Sünden meistens in ‚Clustern‘, d. h. zuhauf auftreten.

-- Unrecht – Greuelsünde:

Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig,
die sind beide dem HERRN ein Greuel – Spr. 17:15.

-- Zorn:

Zürnet, und sündiget nicht; lasset die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen Eph. 4:26
 
-- Zweifel:


Und sie Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde.
Die GOTT, der HERR, geschaffen hatte, und sprach zu dem Weibe:
Ja, sollte GOTT gesagt haben:
Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten?
Da sprach das Weib zu der Schlange:
Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;
Aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat GOTT gesagt:
Eßt nicht davon, rührts nicht an, daß ihr nicht sterbet.
Da sprach die Schlange zum Weibe:
Ihr werdet mitnichten des Todes sterben;
Sondern GOTT weiß,
daß welchen Tages ihr davon eßt,
so werden eure Augen aufgetan
und ihr werdet sein wie GOTT und wissen,
was gut und böse ist 1. Mos. 3:1-5.

Zweifel war die zweite Sünde, begangen durch Eva, als sie sich von Satan bezirzen ließ, der zuvor in die Schlange fuhr und diese zu seinem ‚Sprachinstrument‘ umfunktionierte. 

Doch die raffinierteste List Satans ist es, den Menschen weismachen zu wollen, es gäbe ihn gar nicht.

Satans Ende wird Schmach, Schande; Qual und Pein sein, denn schrecklich ist‘s in die Hände des lebendigen GOTTES zu fallen – Hebr. 19:31.

Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel,
wo auch das Tier und der falsche Prophet waren;
und sie werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit – Offb. 20:10.
Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl.
Das ist der Tod: der feurige Pfuhl – Offb. 20:14.

BossCo139 – Erstellt am 25.08.2016 um 15:58 Uhr - Veröffentlicht am 20.10.2016 um 10:49 Uhr

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Wunder und Zeichen aus der Sicht der Heiligen Schrift

Was ist ein Wunder? - Ein Wunder ist ein Ereignis, das grundsätzlich weder mit dem Verstand erfaßt, noch mit technischen bzw. wissenschaftlichen Mitteln erzeugt, hervorgerufen, gemessen oder wiederholt werden kann. Wunder sind außerordentliche Taten GOTTes, mit denen Er in die bestehenden Gesetze Seiner Schöpfung - die Naturgesetze - diese aufhebend oder überwindend, eingreift. Dazu kann Er sich der Ihm zur Verfügung stehenden höheren Kräfte bedienen. Er greift als der Schöpfer des Universums in Seinen eigenen 'Werkzeugkoffer'.

Was sind Zeichen? - Ein Zeichen ist ein Ereignis, das dazu dient, eine göttliche Botschaft, Wahrheit bzw. ein göttliches Wort zu erklären oder zu bestätigen. Es kann auch dazu dienen, eine Handlung bzw. eine Tat als im Auftrage oder im Namen GOTTes geschehen, auszuweisen.

Nicht alle Wunder in der Bibel sind Zeichen. Jedoch dienen die meisten Wunder als Bestätigung oder Beweis, die bzw., den uns GOTT geben will.

GOTT tut Wunder um Seinetwillen und nicht zur Befriedigung menschlicher Neugier, Sensationslust oder Vorteilsnahme. Die Menschen haben zunehmend Schwierigkeiten, sich auf Gehörtes zu konzentrieren. Das Verlangen steht ihnen nach Sichtbarem. Diese Tendenz macht sich auch in den Gemeinden bemerkbar. dadurch wird die schlichte Predigt durch Elemente des Schauspiels bzw. der Unterhaltung verdrängt. Durch Paulus werden wir auf die Bedeutung der Predigt hingewiesen:

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort CHRISTI. - Röm. 10;17

Weil die Predigt aber von den Menschen als zu nüchtern empfunden wird, erscheinen die die Gefühlswelt anregenden Elemente als 'zeitgemäße Ergänzungen', die eine angenehme Abwechslung bieten. Diese Handhabung verfehlt aber in ihrer geistlichen Wirkung den Zweck des Gottesdienstes, die Gemeinde im Wort GOTTes zu unterweisen, zu stärken und zu trösten. Es besteht sogar die ernstliche Gefahr des Einfließens fremder, trügerischer Geister. - Davon später mehr.

Die Wunder GOTTes im Alten Testament sind erhaben und gewaltig und klar in ihrer Zielsetzung, die heißt:

Ihr sollt erfahren, daß Ich der HERR bin, euer GOTT. - 2. Mos. 6;7

Selbstverständlich kann GOTT auch heute noch Wunder tun. Wir jedoch vermögen nicht, Ihn durch unsere Gebete oder nach unserem Willen dazu zu veranlassen. Um Seinetwillen tut Er Wunder, jedoch nicht um unserer menschlichen Interessen Willen, oder um uns in der Jetztzeit Leiden zu ersparen. Er erhört unser Flehen im Gebet und hilft auch, wie Er es für gut und richtig erachtet - allerdings ohne den Einsatz von Wundern.

In dieser Zeit - die die Endzeit ist - birgt es Gefahren, Wunder erzwingen zu wollen. Der Widersacher, der sich zum Engel des Lichtes verstellt - 2. Kor. 11;17 - ist allzu gern bereit, vornehmlich die Gläubigen, denen es nach Wundern gelüstet, zu verführen und sie in seinen Bann zu schlagen. In der Heiligen Schrift werden wir ernsthaft vor derartigen Erlebnissen gewarnt:

Der Boshafte wird offenbar werden, welchen der HERR umbringen wird, mit dem Geist Seines Mundes und wird durch die Erscheinung Seiner Zukunft ihm ein Ende machen, ihm, dessen Zukunft geschieht nach dem Wirken Satans mit allerlei lügengaften Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung und Ungerechtigkeit ... GOTT wird ihnen kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge. - 2. Thess.2;8-11

Um auf dem geistlich rechten Wege zu bleiben bzw. diesen zu finden, benötigen wir dringend einen zuverlässigen Kompass, den Heiligen Geist, der ein Geist der Unterscheidung ist, auf daß wir erkennen, ob es GOTT ist, der das Wunder tut, oder ob eine Täuschung seitens des Widersachers vorliegt.

Ein klares Merkmal zur Unterscheidung ist, ob eine Sache ausschließlich zur Ehre GOTTes dient oder nicht.

Tun wir es den Beröern gleich:

... sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte. - ApG. 17;11

 BossCo139 - Erstellt am 06.04.2010 um 11:55 Uhr

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GOTTES Sohn wurde Mensch und lebte unter uns Menschen.
Wir haben Seine göttliche Herrlichkeit gesehen, wie sie GOTT nur Seinem eingeborenen Sohn gibt.
In CHRISTUS sind GOTTES Barmherzigkeit und Liebe wirklich zu uns gekommen.
- Joh. 1;14

Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. - Ps. 121;2

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